Klausurenphase-Essentials | 10 Dinge, auf die ich aktuell nicht verzichten kann

Wie bereits in meinem letzten Beitrag bereits erwähnt, hatte ich diese Woche meine letzte Vorlesung für dieses Semester. Die nächsten 3 Wochen werde ich mit intensivem Lernen und Hausarbeiten-Schreiben verbringen. Ich möchte bis zum 10. August alles abgegeben haben, um dann knapp 2 Monate komplett frei zu haben, in denen ich mich wieder anderen Dingen … Klausurenphase-Essentials | 10 Dinge, auf die ich aktuell nicht verzichten kann weiterlesen

Rückblick auf mein 3. Online-Semester | Uni-Update

Am Donnerstags sind meine Vorlesungen rum, dann müssen nur noch 3 Hausarbeiten abgegeben und eine Klausur geschrieben werden – danach kann ich mein insgesamt 8. Uni-Semester, 3. Online-Semester und 2. Master-Semester abhaken. Ich muss ganz ehrlich sagen, es war nicht mein Lieblingssemester – ganz im Gegenteil, es war inhaltlich irgendwie nicht so meins. Für meinen Geschmack zu viel quantitative Forschung, zu viele Gruppenarbeiten, zu viele Wiederholungen. Ich konnte aber trotzdem – auch über das Fachwissen hinaus – einiges mitnehmen:

schokoporridge vegan

Meine 3 liebsten Snacks im Juni

Wenn man den ganzen Tag zuhause ist und nur online-vorlesungen hat, kommt es schon mal vor, dass der Snack das Highlight des Tages ist. Ich bin generell ein Mensch, der es liebt, über den Tag verteilt viele kleine Mahlzeiten zu essen... auch wenn ich weiß, dass es gesünder ist, auf Zwischenmahlzeiten zu verzichten, aber lasst mir den Spaß! Dabei habe ich immer bestimmte Phasen, in denen ich ein Lebensmittel besonders gerne mag und jeden Tag essen könnte (oder auch wirklich esse). Im Juni waren es diese:

Über Qualitätsjournalismus und schlechte Werbung: Meine Meinung zur INSM-Kampagne

Die INSM ist eine Lobbyorganisation, die von Industrieverbänden finanziert ist und damit die Interessen von Volkswagen, Daimler, BMW, Siemens AG, Bosch, Audi und vielen weiteren Unternehmen vertritt. Vielen weiteren Unternehmen, die ganz offensichtlich fürchterliche Angst vor einer grünen Kanzlerin haben. Die INSM hat Ende letzter Woche Werbeanzeigen in diversen Nachrichtenportalen und Printmedien platziert. Diese zeigen die grüne Kanzlerkandidatin, Annalena Baerbock, als eine Art Mose. Daneben – was sonst – Steintafeln mit den legendären grünen Verboten. Übersehen mit den Sätzen "Annalena und die 10 Verbote" und "warum grüne Verbote uns nicht ins gelobte Land führen." Als jemand, die sich seit 4 Jahren Vollzeit mit Medien beschäftigt, die gerade in dieser Zeit des Bundestagswahlkampfs großes Interesse an politischer Kommunikation gefunden hat und ja, zugegebenermaßen auch als Baerbock-Fan, kann ich diese Kampagne nicht unkommentiert stehen lassen.

1 Produktiver Tag im Leben einer (Online-)Studentin

Die Corona-Lage hat sich mittlerweile zwar glücklicherweise etwas gelockert – nichtsdestotrotz findet mein Studium zurzeit noch digital statt. Ich dachte, es könnte für euch und auch für mich selbst in ein paar Jahren vielleicht ganz spannend sein, zu sehen, wie mein Alltag zurzeit so aussieht. Um neben der "Selbstdarstellung" – wie Angela Merkel die Tätigkeit von Bloggern in einem Interview mit Ischtar Isik mal bezeichnete – auch einen Mehrwert zu bieten, werde ich Zeitmanagement-Tipps einbauen, die mir über den Tag dabei helfen, produktiv zu sein.

1 Jahr vor der Masterarbeit | Themenfindung, Planung, Vorbereitung

Im April 2022 beginnt mein letztes Semester und damit der Anfang der Phase, in der ich meine Masterarbeit schreibe. Doch ich fange jetzt schonmal mit der Vorbereitung an. "Hä?" denkt sich nun jeder leidenschaftliche Prokrastinierer. Ich kann euch diese Strategie, eure Abschlussarbeit vorzubereiten, bevor es offiziell losgeht, nur ans Herz legen. Bei der Bachelorarbeit habe ich das auch gemacht – damals habe ich allerdings "nur" 2 Monate bevor ich meine Betreuer*innen zugeteilt bekommen habe, angefangen – und habe damit sehr positive Erfahrungen gemacht.

Nebenbei Allgemeinbildung aufbauen – Mission „wer wird Millionär“

Obwohl ich in der Schule eigentlich immer gute Noten hatte, war meine Allgemeinbildung als ich mein Studium begonnen habe auf einem sehr peinlichen Stand. Damals kam mir das ganz normal vor, dass ich mich in meiner Freizeit ausschließlich über die neusten Kosmetikprodukte, Promi-News und Trash-TV-Shows informierte. Ich dachte, das Wissen, was man mir in der Schule mit gibt, wird schon ausreichen. Rückblickend ist es schon sehr unangenehm, dass ich in meiner ersten Klausur im Bachelor überraschend nach 3 deutschen Nachrichtensprecher*innen gefragt wurde und mir keine Namen eingefallen sind. Ich überlegte nur "ach man, wie heißt dieser Ben von der Tagesschau nochmal mit Nachnamen?" ... ich meinte JENS Riewa ... let's not talk about it.

Ein Interview mit mir selbst | Anfang 2021

Diejenigen, die meinen Blog schon länger verfolgen, kennen dieses Format, das ich gerne nutze, um zu reflektieren und euch einen kleinen Einblick in mein Leben zu geben. Anfangs habe ich mir diese Fragen monatlich gestellt, mittlerweile nur noch ab und zu, wenn ich mal wieder Lust darauf habe. Mein letztes Interview mit mir selbst ist nun auch schon wieder 5 Monate her – da habe ich auf das letzte Quartal von 2020 zurückgeblickt. Diesmal soll es um den Anfang von 2021 gehen – ich weiß, normalerweise kann man im Mai nicht mehr von "Anfang" sprechen... aber dieses Jahr ist nun mal nicht ganz normal und die letzten Monaten waren nicht sonderlich spannend.

Gedanken einer „Lifestyle-Linken“

Sahra Wagenknecht ist eine Frau, die mich in letzter Zeit medial stark verfolgt – eine eigene Doku in der ARD-Mediathek, ein Interview in Gabor Steingarts Morning Briefing und ein Einzelgespräch bei Sandra Maischberger im Podcast und in der Sendung. Es ergibt schon Sinn, dass sie gerade überall ist, denn sie hat vor kurzem ihr neues Buch, "die Selbstgerechten", veröffentlicht – ich habe es noch nicht gelesen, bin mit den Kernaussagen aber mittlerweile sehr vertraut, würde ich sagen. Und irgendwie hatte ich das Bedürfnis, was dazu zu schreiben – vielleicht, weil ich mich von ihrer Beschreibung der "Lifestylelinken" angesprochen gefühlt habe. Ich finde sie als Person interessant und empfinde es auch erstmal als sehr wichtig, dass es solche Politiker*innen gibt, die hinterfragen und Standpunkte vertreten, selbst, wenn sie dabei in der eigenen Partei anecken. Sie setzt spannende Impulse und regt mich zum Nachdenken, aber teilweise auch zum Wiedersprechen an.

Mehr aus dem Studium herausholen | Tipps für Bachelor und Master

Gestern musste ich bürokratisches Zeug erledigen. Dafür habe ich mir meine Studienbescheinigung aus dem Intranet der Hochschule heruntergeladen. "Praktisch," dachte ich, "dass man die mit wenigen Klicks bekommt, ohne irgendwen danach fragen zu müssen" und kontrollierte schnell, ob alle Angaben richtig sind. Da musste ich bei einer bestimmten Zahl kurz nachdenken: "7. Hochschulsemester". Manchmal fühle ich mich als hätte ich das Studieren gestern erst bekommen, dabei bin ich laut dieser Zahl eine alte Häsin in dem Uni-Business. Dann habe ich jetzt wohl das Stadium erreicht, in dem ich Studienanfänger*innen Ratschläge geben kann, richtig?

Körperliches Wohlbefinden verbessern | Tipps gegen Energielosigkeit, Verspannungen, Rückenschmerzen & Schlaflosigkeit

Das Leben ist zu kurz, um sich schlecht zu fühlen. Natürlich kann man nicht alles beeinflussen, aber Vieles eben schon. Deshalb: Genauso wie ich versuche meine Psyche möglichst sauber zu halten, nehme ich auch körperliche Wehwehchen nicht mehr so einfach hin, sondern versuche ihnen bewusst entgegenzuwirken. Ich bin keine Expertin auf dem Gebiet und trotzdem möchte ich mit euch teilen, was mir dabei hilft, mein körperliches Wohlbefinden zu verbessern. Und vor allem möchte ich euch dazu ermutigen, alles zu tun, um euch gut zu fühlen – nichts sollte eine höhere Priorität haben.

Ein Blick auf meinen Teller | vegan, gesund & lecker

In der Hoffnung, dass es euch da ähnlich geht und ihr auch dann Freude an meinen "Rezepten" habt, wenn ich sie nicht Schritt für Schritt erläutere, wollte ich euch heute mal einen Blick auf meinen Abendessen-Teller der letzten 10 Tage gewähren. Auch um mit dem Vorurteil aufzuräumen, dass eine vegane und gesunde Ernährung (ich esse nicht immer vegan und auch nicht immer gesund, aber geb mein Bestes haha) kompliziert, einseitig und nicht lecker ist. Viel Spaß!

Personal Brand im Studium aufbauen | Ein Denkanstoß

Um erstmal alle falschen Erwartungen vorwegzunehmen: Dieser Beitrag wird keine fundierte Anleitung zum Aufbau einer Personal Brand – dafür gibt es Bücher und Expert*innen. Vielmehr bin ich gerade selber noch mitten im Prozess dieses "Markenaufbaus". Dieser Beitrag soll lediglich eine Anregung sein, sich schon im Studium mit dem Thema auseinanderzusetzen, damit die personal Brand sich … Personal Brand im Studium aufbauen | Ein Denkanstoß weiterlesen

Nagellack und Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit im Bad ist für mich allgemein ein schwieriges Thema. Ich versuche insgesamt weniger zu kaufen, tausche Produkte nach und nach aus, ich mache Fortschritte, aber noch immer nutze ich in Plastik verpackte Kosmetik, für die ich bisher keine umweltfreundliche Alternative gefunden habe, die meinen Ansprüchen gerecht wird. Der Markt für feste Seifen und Shampoos boomt, Schminke ist immer öfter vegan und Cremes von Naturkosmetikmarken riechen längst nicht mehr so "öko" wie vor 10 Jahren. Es wird immer einfacher, sich für nachhaltige Kosmetik zu entscheiden. Aber es gibt einen Bereich, in dem ich bis vor Kurzem noch dachte, da wäre Nachhaltigkeit unmöglich: Nagellacke.

„Luxusprobleme“

"Luxusprobleme" – wer hat diesen Begriff eigentlich erfunden? Dieser Beitrag ist ein ironisches Danke an diese Person. Danke dafür, dass wir einen Begriff haben, mit dem wir andere Menschen auf empathielose Art und Weise darauf hinweisen können, dass ihre Gefühle keine Berechtigung haben. Danke dafür, dass wir einen Begriff haben, der dazu führt, dass wir uns schlecht fühlen, weil wir uns schlecht fühlen. Und zu guter Letzt danke dafür, dass wir einen Begriff haben, der uns als Individuen und als Gesellschaft dazu ermutigt, Probleme zu ignorieren, anstatt nach Lösungen zu suchen – weil es Wichtigeres gibt, weil das alles eben einfach nur Luxusprobleme sind.

9 Tipps für schönere PowerPoint-Folien

Ich habe im letzten Semester sehr viele Referate gehalten und dementsprechend viele Präsentationsfolien gestaltet. Da ich ein großer Fan von Recycling bin, dachte ich, ich könnte diese Arbeit hier wiederverwerten – hier ein kleiner Einblick in meine Folien aus dem letzten Semester und meine liebsten Tipps, um das Ganze optisch ansprechend zu gestalten. Denn, "das Auge sieht mit", wie eine Freundin von mir zu sagen pflegt.

Online weiterbilden | Skillshare & Coursera First Impression

Wie in meinem letzten Beitrag bereits thematisiert, habe ich gerade 5 Wochen Semesterferien, die ich versuche möglichst sinnvoll zu nutzen. Weil ich eine kleine Streberin bin, die es liebt zu studieren und das tägliche Lernen nach 2 Wochen schon vermisst, habe ich mich auf die Suche nach Weiterbildungsangeboten gemacht. Und dabei ist mir einer der positiven Aspekte von Corona sehr bewusst geworden: Bildung wurde digitalisiert. Man findet mittlerweile online wirklich viele Möglichkeiten, sich Wissen von Expert*innen anzueignen. So habe ich versucht aus der Masse an angeboten die für mich sinnvollsten herauszupicken und habe mich schlussendlich für Skillshare und Coursera entschieden.

Semesterferien & Lockdown – wie ich meinen Alltag strukturiere

Ich habe nun über 5 Wochen, die ich frei gestalten kann und ich kenne mich: Ich weiß, dass sich "ohne Plan in den Tag hineinleben" im ersten Moment ganz toll anhört. Genauso weiß ich aber auch, dass dieser Lebensstil nichts für mich ist – wannimmer ich es versucht habe, habe ich nach nur wenigen Tagen gemerkt, dass ich immer lust- und energieloser wurde. Ich bin ein Mensch, der Struktur und Produktivität braucht, um im Kontrast dazu das Nichtstun genießen zu können.

(Zwischen-)Fazit nach 1 Jahr ohne Fast Fashion

Im Februar 2020 hab ich die Entscheidung getroffen, kein Fast Fashion mehr zu kaufen. Davor hatte ich mich schon länger mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigt, mich im Bereich Mode aber immer schwer getan. Jedes Mal, wenn ich H&M betreten hab, hatte ich dabei ein schlechtes Gefühl – ich wusste, dass der Kauf dieser Kleidung für mich moralisch eigentlich nicht vertretbar ist, aber ich hab meine Augen davor verschlossen...

Psychohygiene in der Klausurenphase | 10 Must Haves

Da mindestens 2 Monate eines Jahres für mich als Studentin aus Klausurenphase bestehen, liegt mir sehr viel daran, mir diese Zeit so schön wie möglich zu gestalten. Und damit meine ich nicht (nur), dass ich besonders bunte Textmarker verwende oder in Pausen besonders leckere Snacks esse, um mir das Lernen zu verschönern – vielmehr mache ich es in dieser Zeit zu meiner höchsten Priorität, meine Psyche sauber zu halten.

Quicktipp: Eat that Frog!

Jeden Tag wende ich zig verschiedene Strategien an, um produktiv zu sein. Ich nutze Routinen, verbanne Ablenkungen, nutze Organisationstools, lese Bücher zum Thema Selbstoptimierung und probiere verschiedenste Zeitmanagementtipps aus – und das seit Jahren. Vieles davon zeigt Wirkung und ich habe mit der Zeit für mich herausgefunden, wie ich Aufgaben möglichst schnell und trotzdem sorgfältig erledige, wie ich mich vom Prokrastinieren abhalte und wie ich meinem inneren Workaholic gerecht werde und ihn gleichzeitig im Zaum halte. (Früher – also bis ca. vor einem Jahr – dachte ich übrigens diese Redewendung würde "im Zaun halten" heißen, aber das nur so am Rande haha) Wenn ich jetzt allerdings eine Produktivitätsmethode hervorheben müsste, die für mich mit Abstand den größten Unterschied macht, dann wäre das "Eat that Frog" – super Name, super Wirkung.

Medienhygiene – bewusster entscheiden, womit wir unsere Psyche füttern

237 Minuten Fernsehen, 133 Minuten online veröffentlichte Inhalte, 101 Minuten Radio, 28 Minuten Bücher und 22 Minuten Zeitungen und Zeitschriften werden in Deutschland im Durchschnitt jeden Tag konsumiert. (Quelle: SevenOne Media, 2020) Doch was macht diese Zeit, die wir in den Konsum medialer Inhalte investieren, mit unserer Psyche? Um diese Frage bzw. die Frage nach der Optimierung unseres Medienkonsums mit Blick auf unser persönliches Wohlbefinden geht es bei dem Konzept einer "Medienhygiene".

Wieso ich meine Meinung zum Gendern geändert habe …

"Ich persönlich fühle mich nicht ausgeschlossen oder diskriminiert, wenn ich als 'Bürger', 'Luxemburger' oder 'Student' betitelt oder angesprochen werde" und "teilweise empfinde ich das Gendern sogar als störend – sowohl als Zuhörerin als auch als Sprecherin oder Autorin", schrieb ich in meinem Blogbeitrag zum Weltfrauentag 2018. Obwohl ich nach wie vor hinter der Kernaussage dieses Beitrags stehe, möchte das Thema jetzt, zweieinhalb Jahre später nochmal aufgreifen, denn meine Meinung dazu hat sich grundlegend verändert. Mittlerweile gendere ich – oder versuche es zumindest.

Routinen als Basis eines produktiven Alltags

7:00 Uhr, der Wecker klingelt. Ich steh auf, geh ins Bad, Frühstücke, ziehe mich an und beginne meine To Do Liste abzuarbeiten. Gegen 12 gibt's Mittagessen, um 16 Uhr einen Snack und gegen 19 Uhr Abendessen. Während ich esse schau ich fern und danach schnapp ich mir wieder meinen Laptop und erledige ein paar restliche Aufgaben. Dann lese ich, meditiere, schaue mir eine Doku, schreibe Tagebuch oder höre einen Podcast. Irgendwann werde ich müde, geh duschen und mach mich Bettfertig. Jeden einzelnen Tag – nicht ganz 365 Tage im Jahr, aber schon einen Großteil. Ich bin ein Routinemensch. Und ich glaub, das sind viele von uns. Mit der Zeit entwickeln wir unsere persönlichen Routinen: Morgen- und Abendroutine, Arbeitsroutinen, Haushaltsroutinen, Freizeit, ...

Mein Jahresrückblick in Zitaten

Chaos in der Welt vs. Frieden in meinem Inneren, Weltschmerz vs. persönliches Glück, Lockdown vs. neue Normalität, Stillstand vs. persönliches Wachstum – auf diese von Ambivalenz geprägten letzten Monaten wird heute zurückgeblickt. Da 2020 sprengt meine sprachlichen Kapazitäten, bediene ich mich der Worte kluger Menschen, um meine Gedanken zu unterstreichen und zu sortieren.

mal wieder ein Interview mit mir selbst |Q4 2020

Erinnert ihr euch noch an meine monatlichen Interviews mit mir selbst? Ein Format, das ich Anfang des Jahres eingeführt habe, um jeden Monat einmal Revue passieren zu lassen. Seit ich meine Aktivität auf dem Blog aus zeitlichen Gründen auf einen Post pro Woche heruntergefahren habe, hat es keinen dieser Monatsrückblicke mehr gegeben – ich wollte, dass mein Content abwechslungsreich bleibt und nicht jeder 4. Beitrag den exakt gleichen Aufbau hat. Da dieses Format aber immer gut angekommen ist und ich auch immer großen Spaß am Schreiben hatte, ist es, denke ich, an der Zeit, mich mal wieder selbst zu interviewen – nicht nur rückblickend auf einen Monat, sondern auf ein ganzes Quartal.

Wenn ich meiner eigenen To Do List nicht hinterher komme … | Get-Shit-Done-Tipps

Ich weiß nicht, wie das bei euch ist, aber meine To-Do-Liste ist in der Zeit vor Weihnachten irgendwie immer besonders lang. Das hängt zum einen damit zusammen, dass Uni-Deadlines oft im Januar und Februar liegen und zum anderen damit, dass ich versuchen möchte, mit freiem Kopf in die Feiertage starten zu können. Dementsprechend war es in den vergangenen Tagen und Wochen häufig so, dass ich den ganzen Tag beschäftigt war und am Abend trotzdem nicht alles abgehakt war. Und was gibt es unbefriedigenderes als eine unvollständig umgesetzte To-Do-Liste?

Wohlfühlen zuhause – meine Abendroutine im Lockdown

* Dieser Beitrag entsteht in freundlicher Zusammenarbeit mit Douglas. Wenn ich auf die vergangenen Wochen zurückblicke, kann ich wirklich sagen, dass ich mir die viele Zeit zuhause so schön wie möglich gestaltet habe. Natürlich würde ich gerne physisch zur Uni gehen oder mich zwischendurch mit Freunden treffen können, aber wenn das nicht möglich ist, nutze … Wohlfühlen zuhause – meine Abendroutine im Lockdown weiterlesen

Bist du im Flow? | mehr Produktivität und Glücksgefühle

Am vergangenen Wochenende habe ich Stunden damit verbracht, ein Erklärvideo für ein Uni-Projekt zu konzipieren und Animationen zu erstellen. Ich merkte dabei überhaupt nicht wie die Zeit verging – aß 2 Stunden „zu spät“ zu Mittag, weil ich meinen Hunger nicht spürte, bekam nicht mit, wie die Sonne unterging und saß plötzlich komplett im Dunkeln. Dieses Phänomen ist in der positiven Psychologie als „Flow“ bekannt.

Wieso ich kein Netflix schaue & gerne den Rundfunkbeitrag zahle

Es gibt einen Satz, der neben "ich trinke keinen Alkohol" und "ich trinke Kaffee nur kalt und mit 80% (Hafer-)Milch" im Studierendenalltag immer wieder auf Verwunderung stößt: "Ich schaue kein Netflix". Ich schwöre es euch, die Blicke sind die Gleichen als wenn ich erzählen würde, mir sei soeben ein Elefant auf der Straße begegnet. Heute erfahrt ihr, wieso ich bewusst darauf verzichte und vor allem auch, was denn meine Alternative ist.

Meine Must Haves im Home Office

Für mich ist HomeOffice kein Corona-Phänomen. Als Studentin bin ich es gewohnt, zuhause produktiv zu sein und auch alles was ich job- und hobbymäßig so nebenbei mache, hat eigentlich schon immer vor meinem Laptop in meinen eigenen vier Wänden stattgefunden. Aber natürlich bringen Online-Vorlesungen das Ganze nochmal auf ein anderes Level. Ich finde es die meiste Zeit aber eigentlich ganz angenehm, freue mich auf winterliche, produktive Tage mit Kuschelsocken und Kerzen und denke eh, dass wir uns mit dieser Situation anfreunden sollten. Deshalb hier heute die Dinge, die ich brauche, um im Home Office möglichst produktiv, strukturiert und glücklich zu sein.

„Lockdown-Resolutions“ | was ich mir für den November vornehme

Ich habe für mich entschieden, dass ich diese Zeit nicht einfach nur "überstehen" möchte, sondern das Beste aus ihr rausholen möchte. Ich glaube, soziale Isolation in dem tristen Monat November kann ganz schnell auf's Gemüt schlagen – dem möchte ich entgegenwirken. Deshalb habe ich mir eine Liste mit Vorsätzen für diesen Monat geschrieben. Die zusätzliche Zeit, die man hat, weil man nichts draußen unternehmen kann, möchte ich sinnvoll nutzen, um Dinge zu erledigen, die ich schon länger vor mir herschiebe. Außerdem möchte ich mir Zeit für mich nehmen und dafür sorgen, dass ich nachher mit einem positiven Gefühl auf diesen Monat zurückblicke.

Worauf ich mich nach Corona am meisten freue …

Ich hatte mir das Ende meines Bachelors und den Anfang meines Masters anders vorgestellt – ich glaube, wir hatten uns 2020 alle anders vorgestellt. Und trotzdem bleibt uns nichts anderes übrig, als uns mit der Situation zu arrangieren und das Beste daraus zu machen. Ich habe in den letzten Tagen öfter mal darüber nachgedacht, worauf ich mich nach Corona am meisten freue – auch wenn diese Gedanken aktuell, wo kein Ende in Sicht ist, sehr utopisch wirken, stimmen sie mich positiv.

Aktiv an Seminaren, Unterricht & Meetings teilnehmen | die Tipps eines Introverts

Die ersten 2 Wochen meines Masters liegen nun hinter mir und wenn ich darauf zurückblicke und das mit den ersten beiden Wochen (oder Jahren) meines Bachelors vergleiche, fällt mir eines ganz besonders auf: Die 2020-Romy ist wesentlich offener und mitteilungsfreudiger als die 2017-Romy. Lange Zeit hab ich mich hinter meiner "ach ich lasse die anderen mal lieber reden, die machen das schon ganz gut"-Fassade versteckt. Mittlerweile habe ich viel stärker das Bedürfnis, meine Meinung einzubringen und die Möglichkeit auf diesem Weg zu lernen zu nutzen – ganz intuitiv, ohne mich lange überwinden zu müssen, sondern, weil ich mittlerweile wirklich Spaß daran habe.

Den inneren Workaholic bekämpfen und Pausen zulassen

Ich habe vor wenigen Tagen ein Video von ConsiderCologne auf Youtube gesehen, indem die beiden eine Pause angekündigt haben. Eigentlich würde man denken, es wäre völlig legitim, die Videoproduktion für wenige Wochen einzustellen, um sich auf andere Projekte zu fokussieren – das sahen die VerfasserInnen einiger Kommentare jedoch anders. Diese unter dem Video entfachte Diskussion verdeutlichte so gut, in welcher Gesellschaft wir gerade leben – man muss sich dafür rechtfertigen, wenn man eine Pause braucht, man muss beweisen, dass man viel arbeitet und nur produktive Menschen sind gute Menschen. Das ist ein Problem. Und ich bin Teil dieses Problems.

Happy Blogbirthday to me!

Im September 2018 habe ich meinen Blog gestartet. Damals hatte ich nicht die größten Erwartungen – ehrlich gesagt dachte ich, die Motivation, diesen regelmäßig zu bespielen, würde nach kurzer Zeit mit der anfänglichen Euphorie verschwinden. Tatsächlich ist sie 2 Jahre später immer noch da. Zum Anlass dieses Jubiläums, möchte ich das mittlerweile zur Tradition gewordene Interview mit selbst im September am Thema Blog-Rückblick orientieren.

„Dürfen wir noch…?“ |Über Oatly und Cancel Culture

Wer in den vergangenen Wochen in sozialen Netzwerken unterwegs war, wird früher oder später in irgendeiner Form auf die Frage "Dürfen wir noch Oatly trinken?" gestoßen sein – zumindest, wenn er oder sie sich in der gleichen Nachhaltigkeits- und Ethical-Living-bubble wie ich befindet. Ich habe keine Antwort auf diese Frage, weil ich mir nicht anmaßen möchte, darüber zu urteilen, was richtig und was falsch ist. Trotzdem finde ich die Diskussion interessant und würde gerne meine Gedanken dazu einbringen – gerade im Bezug auf die hier sehr deutlich werdende "Cancel Culture".

Worauf es im Studium wirklich ankommt | Ein Brief an mein Ersti-Ich …

Liebes 19-jähriges Ich, in nur wenigen Wochen wirst du nach Köln ziehen und anfangen zu studieren – bist du excited? Einerseits ja, andererseits bist zu gerade viel zu sehr damit beschäftigt, den Schrott, den du über die Jahre angesammelt hast zu sortieren und in Kisten zu packen und zwischendurch rumzutelefonieren und Papierkram zu erledigen. Was lernen wir daraus? Erstens, wäre ein minimalistisches Leben vielleicht doch ganz praktisch und zweitens, herzlichen Glückwunsch, du bist nun erwachsen, deine Eltern übernehmen keine Anrufe mehr für dich und es ist an der Zeit, dich mit deiner Telefonphobie auseinanderzusetzen. Viel Glück dabei, Girl!

Ohne Stress, motiviert und schnell die Bachelorarbeit schreiben | 5 Dinge, die mir geholfen haben

Was für mich immer wie ein ganz großer, unüberwindbarer Berg am Ende meines Studiums geschienen hat, liegt nun hinter mir – die Bachelorarbeit. Ich muss wirklich sagen, die Zeit während dem Schreiben ist wie im Flug vergangen. Natürlich gab es Momente, in denen ich keinen Bock mehr hatte, aber die waren super selten. Den Großteil der Zeit habe ich es wirklich genossen, mich so tief in ein Thema einarbeiten zu können, was mich so sehr interessiert – wie man als Fair Fashion Label glaubwürdig seine Nachhaltigkeit kommuniziert – und daraus etwas eigenes erschaffen zu können. Wenn ich an die letzten 6 Wochen zurück denke, habe ich eigentlich ein richtig gutes Gefühl – einige Aha-Momente, unzählige abgehakte To Dos, kleine Erfolgserlebnisse, leckeres Essen nach getaner Arbeit und erholsame Auszeiten.

Fazit zu meinem Studium | B.A. Journalismus und Unternehmenskommunikation (HMKW)

Ich habe vor Kurzem meine Bachelorarbeit abgegeben, es steht nur noch das Kolloquium an und dann ist das Thema Bachelor in Journalismus und Unternehmenskommunikation abgeschlossen – das Thema HMKW jedoch nicht. Ich möchte nämlich im Oktober gleich dort weiterstudieren und einen Master in PR und digitalem Marketing machen. Eine Entscheidung, die überwiegend von meinem Bauchgefühl geleitet wurde – ich fühle mich an dieser Hochschule super wohl und dort habe ich die Möglichkeit, das zu tun, was ich liebe. Bei der Menge an Studiengebühren, die da auf mich zukommen, wurde das Köpfchen dann aber doch lieber mal mit eingebunden und ich habe die letzten 3 Jahre nochmal reflektiert. Das hat mich in meiner Entscheidung allerdings nur bestärkt. Ich dachte, ich teile meine Pro-und-Kontra-Liste mal mit euch – vielleicht ist ja noch jemand auf der Suche nach einem coolen Medienstudiengang.

Zuhause produktiv | 6 Regeln für’s Home Office

Homeoffice wurde für viele Menschen in den vergangenen Monaten zum neuen Alltag. Als Studentin, Hobbybloggerin und Mini-Freiberuflerin bin ich es gewohnt, von zuhause aus zu arbeiten – das hat sich in letzter Zeit durch Online-Vorlesungen und mehrere vorlesungsfreie Wochen, in denen ich meine Bachelorarbeit geschrieben habe, nochmal intensiviert. Ich komme damit super gut klar, und schaffe es – mal mehr mal weniger gut – zuhause produktiv zu sein. An folgende 6 Regeln versuche ich mich dabei – neben den Klassikern, wie Schlafanzug ausziehen und genug bewegen – zu halten ...

Was mir hilft, mich gesünder zu ernähren und meiner Zuckersucht nicht zu verfallen

Vor allem durch Niko Rittenaus Youtube-Channel und das Hörbuch zum Ernährungskompass von Bas Kast habe ich angefangen, mich mehr damit auseinanderzusetzen, wie sich unsere Ernährung auf unseren Körper auswirkt. Ich kann euch nur empfehlen, euch das mal genauer anzuschauen – dort bekommt ihr eine fundierte Einschätzung von Experten, während ich hier nicht mehr tun kann, als das mit euch zu teilen, was in meinem Alltag funktioniert. Die Erkenntnisse, die ich dadurch gewonnen habe, sowie dass, was ich durch Selbstbeobachtung in den letzten Jahren herausgefunden habe, helfen mir dabei, mich so zu ernähren, dass ich es guten Gewissens als "ausgewogen" bezeichnen kann.

Der Zucker ist und war mein größtes "Problem". Folgendes hilft mir dabei, seinen Konsum in einem gesunden Rahmen zu halten:

Halbjahresfavoriten 2020 |Food, Sport, Musik, Podcasts und andere Dinge, die das Leben schöner machen

Nun ist schon über die Hälfte von 2020 rum und ich glaube, wir müssen nicht darüber reden, in was für einem komischen Jahr wir hier gerade stecken. Stattdessen möchte ich mich auf das Positive konzentrieren und euch ein paar Dinge vorstellen, die man alle nicht braucht und die ersten 7 Monate des Jahres für mich persönlich trotzdem verschönert haben. Alles Dinge, die ich dieses Jahr zum ersten Mal (für mich) entdeckt habe und die ich gerne weiterempfehlen würde – vielleicht ist ja für den ein oder anderen eine Inspiration dabei.

Bachelorarbeit-Themen, die es nicht geworden sind | Irgendwas mit Social Media, Influencern, Klimawandel, Diversity und Politik

Inspiriert von Youtube-Mamis, die nach der Geburt ihres Kindes ein Video zum Thema "Namen, die es nicht geworden sind" hochladen, dachte ich, es wäre vielleicht eine coole Idee, das Gleiche mit Bachelorarbeit-Themen zu machen. Die Themenfindung war für mich ein richtiger Struggle und hat mehr Zeit eingenommen als der Prozess der Umsetzung. Nicht, weil ich keine Ideen hatte, sondern weil ich zu viele davon hatte und dann aber bei der Konkretisierung gescheitert bin. Ich habe mir in den vergangenen Monaten (und Jahren) viele Gedanken dazu gemacht, worüber ich denn meine erste große, offizielle wissenschaftliche Abschlussarbeit schreiben möchte. Im Endeffekt habe ich mich für "Content Marketing für Zielgruppen mit nachhaltigem Lebensstil in der Modebranche" entschieden und bin damit immer noch sehr zufrieden. Nichtsdestotrotz wäre es doch verschwendete Zeit, wenn meine anderen Ideen in meinen Handynotizen verschollen bleiben würden – also nutze ich sie für einen Blogpost. Ich möchte euch die Themen vorstellen, die es fast, aber dann doch nicht geworden sind.