Nagellack und Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit im Bad ist für mich allgemein ein schwieriges Thema. Ich versuche insgesamt weniger zu kaufen, tausche Produkte nach und nach aus, ich mache Fortschritte, aber noch immer nutze ich in Plastik verpackte Kosmetik, für die ich bisher keine umweltfreundliche Alternative gefunden habe, die meinen Ansprüchen gerecht wird. Der Markt für feste Seifen und Shampoos boomt, Schminke ist immer öfter vegan und Cremes von Naturkosmetikmarken riechen längst nicht mehr so "öko" wie vor 10 Jahren. Es wird immer einfacher, sich für nachhaltige Kosmetik zu entscheiden. Aber es gibt einen Bereich, in dem ich bis vor Kurzem noch dachte, da wäre Nachhaltigkeit unmöglich: Nagellacke.

„Luxusprobleme“

"Luxusprobleme" – wer hat diesen Begriff eigentlich erfunden? Dieser Beitrag ist ein ironisches Danke an diese Person. Danke dafür, dass wir einen Begriff haben, mit dem wir andere Menschen auf empathielose Art und Weise darauf hinweisen können, dass ihre Gefühle keine Berechtigung haben. Danke dafür, dass wir einen Begriff haben, der dazu führt, dass wir uns schlecht fühlen, weil wir uns schlecht fühlen. Und zu guter Letzt danke dafür, dass wir einen Begriff haben, der uns als Individuen und als Gesellschaft dazu ermutigt, Probleme zu ignorieren, anstatt nach Lösungen zu suchen – weil es Wichtigeres gibt, weil das alles eben einfach nur Luxusprobleme sind.

9 Tipps für schönere PowerPoint-Folien

Ich habe im letzten Semester sehr viele Referate gehalten und dementsprechend viele Präsentationsfolien gestaltet. Da ich ein großer Fan von Recycling bin, dachte ich, ich könnte diese Arbeit hier wiederverwerten – hier ein kleiner Einblick in meine Folien aus dem letzten Semester und meine liebsten Tipps, um das Ganze optisch ansprechend zu gestalten. Denn, "das Auge sieht mit", wie eine Freundin von mir zu sagen pflegt.

Online weiterbilden | Skillshare & Coursera First Impression

Wie in meinem letzten Beitrag bereits thematisiert, habe ich gerade 5 Wochen Semesterferien, die ich versuche möglichst sinnvoll zu nutzen. Weil ich eine kleine Streberin bin, die es liebt zu studieren und das tägliche Lernen nach 2 Wochen schon vermisst, habe ich mich auf die Suche nach Weiterbildungsangeboten gemacht. Und dabei ist mir einer der positiven Aspekte von Corona sehr bewusst geworden: Bildung wurde digitalisiert. Man findet mittlerweile online wirklich viele Möglichkeiten, sich Wissen von Expert*innen anzueignen. So habe ich versucht aus der Masse an angeboten die für mich sinnvollsten herauszupicken und habe mich schlussendlich für Skillshare und Coursera entschieden.

Semesterferien & Lockdown – wie ich meinen Alltag strukturiere

Ich habe nun über 5 Wochen, die ich frei gestalten kann und ich kenne mich: Ich weiß, dass sich "ohne Plan in den Tag hineinleben" im ersten Moment ganz toll anhört. Genauso weiß ich aber auch, dass dieser Lebensstil nichts für mich ist – wannimmer ich es versucht habe, habe ich nach nur wenigen Tagen gemerkt, dass ich immer lust- und energieloser wurde. Ich bin ein Mensch, der Struktur und Produktivität braucht, um im Kontrast dazu das Nichtstun genießen zu können.

(Zwischen-)Fazit nach 1 Jahr ohne Fast Fashion

Im Februar 2020 hab ich die Entscheidung getroffen, kein Fast Fashion mehr zu kaufen. Davor hatte ich mich schon länger mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigt, mich im Bereich Mode aber immer schwer getan. Jedes Mal, wenn ich H&M betreten hab, hatte ich dabei ein schlechtes Gefühl – ich wusste, dass der Kauf dieser Kleidung für mich moralisch eigentlich nicht vertretbar ist, aber ich hab meine Augen davor verschlossen...

Psychohygiene in der Klausurenphase | 10 Must Haves

Da mindestens 2 Monate eines Jahres für mich als Studentin aus Klausurenphase bestehen, liegt mir sehr viel daran, mir diese Zeit so schön wie möglich zu gestalten. Und damit meine ich nicht (nur), dass ich besonders bunte Textmarker verwende oder in Pausen besonders leckere Snacks esse, um mir das Lernen zu verschönern – vielmehr mache ich es in dieser Zeit zu meiner höchsten Priorität, meine Psyche sauber zu halten.

Quicktipp: Eat that Frog!

Jeden Tag wende ich zig verschiedene Strategien an, um produktiv zu sein. Ich nutze Routinen, verbanne Ablenkungen, nutze Organisationstools, lese Bücher zum Thema Selbstoptimierung und probiere verschiedenste Zeitmanagementtipps aus – und das seit Jahren. Vieles davon zeigt Wirkung und ich habe mit der Zeit für mich herausgefunden, wie ich Aufgaben möglichst schnell und trotzdem sorgfältig erledige, wie ich mich vom Prokrastinieren abhalte und wie ich meinem inneren Workaholic gerecht werde und ihn gleichzeitig im Zaum halte. (Früher – also bis ca. vor einem Jahr – dachte ich übrigens diese Redewendung würde "im Zaun halten" heißen, aber das nur so am Rande haha) Wenn ich jetzt allerdings eine Produktivitätsmethode hervorheben müsste, die für mich mit Abstand den größten Unterschied macht, dann wäre das "Eat that Frog" – super Name, super Wirkung.

Medienhygiene – bewusster entscheiden, womit wir unsere Psyche füttern

237 Minuten Fernsehen, 133 Minuten online veröffentlichte Inhalte, 101 Minuten Radio, 28 Minuten Bücher und 22 Minuten Zeitungen und Zeitschriften werden in Deutschland im Durchschnitt jeden Tag konsumiert. (Quelle: SevenOne Media, 2020) Doch was macht diese Zeit, die wir in den Konsum medialer Inhalte investieren, mit unserer Psyche? Um diese Frage bzw. die Frage nach der Optimierung unseres Medienkonsums mit Blick auf unser persönliches Wohlbefinden geht es bei dem Konzept einer "Medienhygiene".

Wieso ich meine Meinung zum Gendern geändert habe …

"Ich persönlich fühle mich nicht ausgeschlossen oder diskriminiert, wenn ich als 'Bürger', 'Luxemburger' oder 'Student' betitelt oder angesprochen werde" und "teilweise empfinde ich das Gendern sogar als störend – sowohl als Zuhörerin als auch als Sprecherin oder Autorin", schrieb ich in meinem Blogbeitrag zum Weltfrauentag 2018. Obwohl ich nach wie vor hinter der Kernaussage dieses Beitrags stehe, möchte das Thema jetzt, zweieinhalb Jahre später nochmal aufgreifen, denn meine Meinung dazu hat sich grundlegend verändert. Mittlerweile gendere ich – oder versuche es zumindest.

Routinen als Basis eines produktiven Alltags

7:00 Uhr, der Wecker klingelt. Ich steh auf, geh ins Bad, Frühstücke, ziehe mich an und beginne meine To Do Liste abzuarbeiten. Gegen 12 gibt's Mittagessen, um 16 Uhr einen Snack und gegen 19 Uhr Abendessen. Während ich esse schau ich fern und danach schnapp ich mir wieder meinen Laptop und erledige ein paar restliche Aufgaben. Dann lese ich, meditiere, schaue mir eine Doku, schreibe Tagebuch oder höre einen Podcast. Irgendwann werde ich müde, geh duschen und mach mich Bettfertig. Jeden einzelnen Tag – nicht ganz 365 Tage im Jahr, aber schon einen Großteil. Ich bin ein Routinemensch. Und ich glaub, das sind viele von uns. Mit der Zeit entwickeln wir unsere persönlichen Routinen: Morgen- und Abendroutine, Arbeitsroutinen, Haushaltsroutinen, Freizeit, ...

Mein Jahresrückblick in Zitaten

Chaos in der Welt vs. Frieden in meinem Inneren, Weltschmerz vs. persönliches Glück, Lockdown vs. neue Normalität, Stillstand vs. persönliches Wachstum – auf diese von Ambivalenz geprägten letzten Monaten wird heute zurückgeblickt. Da 2020 sprengt meine sprachlichen Kapazitäten, bediene ich mich der Worte kluger Menschen, um meine Gedanken zu unterstreichen und zu sortieren.

mal wieder ein Interview mit mir selbst |Q4 2020

Erinnert ihr euch noch an meine monatlichen Interviews mit mir selbst? Ein Format, das ich Anfang des Jahres eingeführt habe, um jeden Monat einmal Revue passieren zu lassen. Seit ich meine Aktivität auf dem Blog aus zeitlichen Gründen auf einen Post pro Woche heruntergefahren habe, hat es keinen dieser Monatsrückblicke mehr gegeben – ich wollte, dass mein Content abwechslungsreich bleibt und nicht jeder 4. Beitrag den exakt gleichen Aufbau hat. Da dieses Format aber immer gut angekommen ist und ich auch immer großen Spaß am Schreiben hatte, ist es, denke ich, an der Zeit, mich mal wieder selbst zu interviewen – nicht nur rückblickend auf einen Monat, sondern auf ein ganzes Quartal.

Wenn ich meiner eigenen To Do List nicht hinterher komme … | Get-Shit-Done-Tipps

Ich weiß nicht, wie das bei euch ist, aber meine To-Do-Liste ist in der Zeit vor Weihnachten irgendwie immer besonders lang. Das hängt zum einen damit zusammen, dass Uni-Deadlines oft im Januar und Februar liegen und zum anderen damit, dass ich versuchen möchte, mit freiem Kopf in die Feiertage starten zu können. Dementsprechend war es in den vergangenen Tagen und Wochen häufig so, dass ich den ganzen Tag beschäftigt war und am Abend trotzdem nicht alles abgehakt war. Und was gibt es unbefriedigenderes als eine unvollständig umgesetzte To-Do-Liste?

Wohlfühlen zuhause – meine Abendroutine im Lockdown

* Dieser Beitrag entsteht in freundlicher Zusammenarbeit mit Douglas. Wenn ich auf die vergangenen Wochen zurückblicke, kann ich wirklich sagen, dass ich mir die viele Zeit zuhause so schön wie möglich gestaltet habe. Natürlich würde ich gerne physisch zur Uni gehen oder mich zwischendurch mit Freunden treffen können, aber wenn das nicht möglich ist, nutze … Wohlfühlen zuhause – meine Abendroutine im Lockdown weiterlesen

Bist du im Flow? | mehr Produktivität und Glücksgefühle

Am vergangenen Wochenende habe ich Stunden damit verbracht, ein Erklärvideo für ein Uni-Projekt zu konzipieren und Animationen zu erstellen. Ich merkte dabei überhaupt nicht wie die Zeit verging – aß 2 Stunden „zu spät“ zu Mittag, weil ich meinen Hunger nicht spürte, bekam nicht mit, wie die Sonne unterging und saß plötzlich komplett im Dunkeln. Dieses Phänomen ist in der positiven Psychologie als „Flow“ bekannt.

Wieso ich kein Netflix schaue & gerne den Rundfunkbeitrag zahle

Es gibt einen Satz, der neben "ich trinke keinen Alkohol" und "ich trinke Kaffee nur kalt und mit 80% (Hafer-)Milch" im Studierendenalltag immer wieder auf Verwunderung stößt: "Ich schaue kein Netflix". Ich schwöre es euch, die Blicke sind die Gleichen als wenn ich erzählen würde, mir sei soeben ein Elefant auf der Straße begegnet. Heute erfahrt ihr, wieso ich bewusst darauf verzichte und vor allem auch, was denn meine Alternative ist.

Meine Must Haves im Home Office

Für mich ist HomeOffice kein Corona-Phänomen. Als Studentin bin ich es gewohnt, zuhause produktiv zu sein und auch alles was ich job- und hobbymäßig so nebenbei mache, hat eigentlich schon immer vor meinem Laptop in meinen eigenen vier Wänden stattgefunden. Aber natürlich bringen Online-Vorlesungen das Ganze nochmal auf ein anderes Level. Ich finde es die meiste Zeit aber eigentlich ganz angenehm, freue mich auf winterliche, produktive Tage mit Kuschelsocken und Kerzen und denke eh, dass wir uns mit dieser Situation anfreunden sollten. Deshalb hier heute die Dinge, die ich brauche, um im Home Office möglichst produktiv, strukturiert und glücklich zu sein.

„Lockdown-Resolutions“ | was ich mir für den November vornehme

Ich habe für mich entschieden, dass ich diese Zeit nicht einfach nur "überstehen" möchte, sondern das Beste aus ihr rausholen möchte. Ich glaube, soziale Isolation in dem tristen Monat November kann ganz schnell auf's Gemüt schlagen – dem möchte ich entgegenwirken. Deshalb habe ich mir eine Liste mit Vorsätzen für diesen Monat geschrieben. Die zusätzliche Zeit, die man hat, weil man nichts draußen unternehmen kann, möchte ich sinnvoll nutzen, um Dinge zu erledigen, die ich schon länger vor mir herschiebe. Außerdem möchte ich mir Zeit für mich nehmen und dafür sorgen, dass ich nachher mit einem positiven Gefühl auf diesen Monat zurückblicke.

Worauf ich mich nach Corona am meisten freue …

Ich hatte mir das Ende meines Bachelors und den Anfang meines Masters anders vorgestellt – ich glaube, wir hatten uns 2020 alle anders vorgestellt. Und trotzdem bleibt uns nichts anderes übrig, als uns mit der Situation zu arrangieren und das Beste daraus zu machen. Ich habe in den letzten Tagen öfter mal darüber nachgedacht, worauf ich mich nach Corona am meisten freue – auch wenn diese Gedanken aktuell, wo kein Ende in Sicht ist, sehr utopisch wirken, stimmen sie mich positiv.

Aktiv an Seminaren, Unterricht & Meetings teilnehmen | die Tipps eines Introverts

Die ersten 2 Wochen meines Masters liegen nun hinter mir und wenn ich darauf zurückblicke und das mit den ersten beiden Wochen (oder Jahren) meines Bachelors vergleiche, fällt mir eines ganz besonders auf: Die 2020-Romy ist wesentlich offener und mitteilungsfreudiger als die 2017-Romy. Lange Zeit hab ich mich hinter meiner "ach ich lasse die anderen mal lieber reden, die machen das schon ganz gut"-Fassade versteckt. Mittlerweile habe ich viel stärker das Bedürfnis, meine Meinung einzubringen und die Möglichkeit auf diesem Weg zu lernen zu nutzen – ganz intuitiv, ohne mich lange überwinden zu müssen, sondern, weil ich mittlerweile wirklich Spaß daran habe.

Den inneren Workaholic bekämpfen und Pausen zulassen

Ich habe vor wenigen Tagen ein Video von ConsiderCologne auf Youtube gesehen, indem die beiden eine Pause angekündigt haben. Eigentlich würde man denken, es wäre völlig legitim, die Videoproduktion für wenige Wochen einzustellen, um sich auf andere Projekte zu fokussieren – das sahen die VerfasserInnen einiger Kommentare jedoch anders. Diese unter dem Video entfachte Diskussion verdeutlichte so gut, in welcher Gesellschaft wir gerade leben – man muss sich dafür rechtfertigen, wenn man eine Pause braucht, man muss beweisen, dass man viel arbeitet und nur produktive Menschen sind gute Menschen. Das ist ein Problem. Und ich bin Teil dieses Problems.

Happy Blogbirthday to me!

Im September 2018 habe ich meinen Blog gestartet. Damals hatte ich nicht die größten Erwartungen – ehrlich gesagt dachte ich, die Motivation, diesen regelmäßig zu bespielen, würde nach kurzer Zeit mit der anfänglichen Euphorie verschwinden. Tatsächlich ist sie 2 Jahre später immer noch da. Zum Anlass dieses Jubiläums, möchte ich das mittlerweile zur Tradition gewordene Interview mit selbst im September am Thema Blog-Rückblick orientieren.

„Dürfen wir noch…?“ |Über Oatly und Cancel Culture

Wer in den vergangenen Wochen in sozialen Netzwerken unterwegs war, wird früher oder später in irgendeiner Form auf die Frage "Dürfen wir noch Oatly trinken?" gestoßen sein – zumindest, wenn er oder sie sich in der gleichen Nachhaltigkeits- und Ethical-Living-bubble wie ich befindet. Ich habe keine Antwort auf diese Frage, weil ich mir nicht anmaßen möchte, darüber zu urteilen, was richtig und was falsch ist. Trotzdem finde ich die Diskussion interessant und würde gerne meine Gedanken dazu einbringen – gerade im Bezug auf die hier sehr deutlich werdende "Cancel Culture".

Worauf es im Studium wirklich ankommt | Ein Brief an mein Ersti-Ich …

Liebes 19-jähriges Ich, in nur wenigen Wochen wirst du nach Köln ziehen und anfangen zu studieren – bist du excited? Einerseits ja, andererseits bist zu gerade viel zu sehr damit beschäftigt, den Schrott, den du über die Jahre angesammelt hast zu sortieren und in Kisten zu packen und zwischendurch rumzutelefonieren und Papierkram zu erledigen. Was lernen wir daraus? Erstens, wäre ein minimalistisches Leben vielleicht doch ganz praktisch und zweitens, herzlichen Glückwunsch, du bist nun erwachsen, deine Eltern übernehmen keine Anrufe mehr für dich und es ist an der Zeit, dich mit deiner Telefonphobie auseinanderzusetzen. Viel Glück dabei, Girl!

Ohne Stress, motiviert und schnell die Bachelorarbeit schreiben | 5 Dinge, die mir geholfen haben

Was für mich immer wie ein ganz großer, unüberwindbarer Berg am Ende meines Studiums geschienen hat, liegt nun hinter mir – die Bachelorarbeit. Ich muss wirklich sagen, die Zeit während dem Schreiben ist wie im Flug vergangen. Natürlich gab es Momente, in denen ich keinen Bock mehr hatte, aber die waren super selten. Den Großteil der Zeit habe ich es wirklich genossen, mich so tief in ein Thema einarbeiten zu können, was mich so sehr interessiert – wie man als Fair Fashion Label glaubwürdig seine Nachhaltigkeit kommuniziert – und daraus etwas eigenes erschaffen zu können. Wenn ich an die letzten 6 Wochen zurück denke, habe ich eigentlich ein richtig gutes Gefühl – einige Aha-Momente, unzählige abgehakte To Dos, kleine Erfolgserlebnisse, leckeres Essen nach getaner Arbeit und erholsame Auszeiten.

Fazit zu meinem Studium | B.A. Journalismus und Unternehmenskommunikation (HMKW)

Ich habe vor Kurzem meine Bachelorarbeit abgegeben, es steht nur noch das Kolloquium an und dann ist das Thema Bachelor in Journalismus und Unternehmenskommunikation abgeschlossen – das Thema HMKW jedoch nicht. Ich möchte nämlich im Oktober gleich dort weiterstudieren und einen Master in PR und digitalem Marketing machen. Eine Entscheidung, die überwiegend von meinem Bauchgefühl geleitet wurde – ich fühle mich an dieser Hochschule super wohl und dort habe ich die Möglichkeit, das zu tun, was ich liebe. Bei der Menge an Studiengebühren, die da auf mich zukommen, wurde das Köpfchen dann aber doch lieber mal mit eingebunden und ich habe die letzten 3 Jahre nochmal reflektiert. Das hat mich in meiner Entscheidung allerdings nur bestärkt. Ich dachte, ich teile meine Pro-und-Kontra-Liste mal mit euch – vielleicht ist ja noch jemand auf der Suche nach einem coolen Medienstudiengang.

Zuhause produktiv | 6 Regeln für’s Home Office

Homeoffice wurde für viele Menschen in den vergangenen Monaten zum neuen Alltag. Als Studentin, Hobbybloggerin und Mini-Freiberuflerin bin ich es gewohnt, von zuhause aus zu arbeiten – das hat sich in letzter Zeit durch Online-Vorlesungen und mehrere vorlesungsfreie Wochen, in denen ich meine Bachelorarbeit geschrieben habe, nochmal intensiviert. Ich komme damit super gut klar, und schaffe es – mal mehr mal weniger gut – zuhause produktiv zu sein. An folgende 6 Regeln versuche ich mich dabei – neben den Klassikern, wie Schlafanzug ausziehen und genug bewegen – zu halten ...

Was mir hilft, mich gesünder zu ernähren und meiner Zuckersucht nicht zu verfallen

Vor allem durch Niko Rittenaus Youtube-Channel und das Hörbuch zum Ernährungskompass von Bas Kast habe ich angefangen, mich mehr damit auseinanderzusetzen, wie sich unsere Ernährung auf unseren Körper auswirkt. Ich kann euch nur empfehlen, euch das mal genauer anzuschauen – dort bekommt ihr eine fundierte Einschätzung von Experten, während ich hier nicht mehr tun kann, als das mit euch zu teilen, was in meinem Alltag funktioniert. Die Erkenntnisse, die ich dadurch gewonnen habe, sowie dass, was ich durch Selbstbeobachtung in den letzten Jahren herausgefunden habe, helfen mir dabei, mich so zu ernähren, dass ich es guten Gewissens als "ausgewogen" bezeichnen kann.

Der Zucker ist und war mein größtes "Problem". Folgendes hilft mir dabei, seinen Konsum in einem gesunden Rahmen zu halten:

Halbjahresfavoriten 2020 |Food, Sport, Musik, Podcasts und andere Dinge, die das Leben schöner machen

Nun ist schon über die Hälfte von 2020 rum und ich glaube, wir müssen nicht darüber reden, in was für einem komischen Jahr wir hier gerade stecken. Stattdessen möchte ich mich auf das Positive konzentrieren und euch ein paar Dinge vorstellen, die man alle nicht braucht und die ersten 7 Monate des Jahres für mich persönlich trotzdem verschönert haben. Alles Dinge, die ich dieses Jahr zum ersten Mal (für mich) entdeckt habe und die ich gerne weiterempfehlen würde – vielleicht ist ja für den ein oder anderen eine Inspiration dabei.

Bachelorarbeit-Themen, die es nicht geworden sind | Irgendwas mit Social Media, Influencern, Klimawandel, Diversity und Politik

Inspiriert von Youtube-Mamis, die nach der Geburt ihres Kindes ein Video zum Thema "Namen, die es nicht geworden sind" hochladen, dachte ich, es wäre vielleicht eine coole Idee, das Gleiche mit Bachelorarbeit-Themen zu machen. Die Themenfindung war für mich ein richtiger Struggle und hat mehr Zeit eingenommen als der Prozess der Umsetzung. Nicht, weil ich keine Ideen hatte, sondern weil ich zu viele davon hatte und dann aber bei der Konkretisierung gescheitert bin. Ich habe mir in den vergangenen Monaten (und Jahren) viele Gedanken dazu gemacht, worüber ich denn meine erste große, offizielle wissenschaftliche Abschlussarbeit schreiben möchte. Im Endeffekt habe ich mich für "Content Marketing für Zielgruppen mit nachhaltigem Lebensstil in der Modebranche" entschieden und bin damit immer noch sehr zufrieden. Nichtsdestotrotz wäre es doch verschwendete Zeit, wenn meine anderen Ideen in meinen Handynotizen verschollen bleiben würden – also nutze ich sie für einen Blogpost. Ich möchte euch die Themen vorstellen, die es fast, aber dann doch nicht geworden sind.

Was mich am meisten motiviert… |10 Tipps für mehr Inspiration und Energie

Ich schreibe zurzeit an meiner Bachelorarbeit und jeder, der schon mal mit einer solch umfangreichen Aufgabe konfrontiert wurde, versteht wahrscheinlich, dass Motivation gerade für mich das A und O ist. So bin ich aktuell glücklicher denn ja darüber, dass ich prinzipiell kein Problem damit habe, mich für Dinge zu motivieren. Aber natürlich bin auch ich mal mehr und mal weniger motiviert. In den vergangenen Wochen (und eigentlich auch Jahren) habe ich meine Motivationsschwankungen beobachtet und herausgearbeitet, was eigentlich die 10 Dinge sind, die mich am meisten motivieren. 

Es ist nicht alles grün, was grün scheint | über Sportbekleidung, Influencer-Marketing und Nachhaltigkeit

Heute mal ein etwas spontanerer Sonntagspost – einer der nicht aus meinem Redaktionsplan, sondern aus meinem Mitteilungsbedürfnis heraus entsteht. Und zwar soll es um ein Phänomen gehen, welches ich seit Monaten, wenn nicht sogar Jahren auf Instagram beobachte und was mich immer wütender macht, je mehr ich mich mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinandersetze. Ich habe nichts gegen Influencer, ich habe nichts gegen Werbung und ich habe auch nichts gegen Marken, die diesen Kommunikationskanal exzessiv nutzen. Wogegen ich aber schon etwas habe, sind Unternehmen, die das Vertrauensverhältnis zwischen den Influencerinnen und ihrer Community ausnutzen, um sich als etwas zu positionieren, was sie nicht sind.

Ein monatliches Interview mit mir selbst | Juli

Ich habe keine Ahnung wo dieser Monat hin ist, aber es ist mal wieder an der Zeit für einen kleinen Rückblick. Meine letzten Vorlesungen hatte ich Ende Juni, d.h. in den letzten 4 Wochen hatte ich endlich ganz viel Zeit, um an meiner Bachelorarbeit zu schreiben – und, halleluja, sie ist fast fertig. Auch wenn das vielleicht erstmal nach einer nicht  tollen Sommer-Beschäftigung klingt, habe ich die letzten Wochen super positiv im Gedächtnis. Vielleicht liegt das daran, dass ich mich moralisch auf Schlimmeres eingestellt hatte, vielleicht aber auch daran, dass ich mir die Zeit sehr schön gestaltet habe.

Online-Semester: 10 Dinge, die mir keiner vorher gesagt hat

Das letzte Semester meines Bachelor-Studiums ist rum – und es war ... anders als geplant. Während ich mich vor wenigen Monaten noch darauf gefreut habe, meine KommilitionInnen nach dem Praxissemester im April wiederzusehen und wieder in meinen geliebten Unialltag zurückzukommen, bahnte sich Corona an und durchkreuzte alle meine Pläne. Statt einer Real Life Reunion am … Online-Semester: 10 Dinge, die mir keiner vorher gesagt hat weiterlesen

Must (not) Haves für die erste eigene Wohnung | Was brauche ich wirklich?

Kaum zu glauben, aber im Oktober ist es schon 3 Jahre her, dass ich in meine erste eigene Wohnung gezogen bin – und ich wohne immer noch in ihr und liebe sie nach wie vor. Mit der Zeit habe ich angefangen, die Dinge, die ich mir vor meinem Einzug und während diesen 3 Jahren gekauft habe, zu hinterfragen. Dabei habe ich mich daran erinnert, dass es gar nicht so einfach war, zu wissen was man wirklich braucht, wenn man zuvor noch nie alleine gewohnt hat. Deswegen dachte ich, ich teile mal meine "must haves" und "must not haves" mit euch – in der Hoffnung, dass ich vielleicht jemandem einen Tipp geben oder ihn vor einem Fehlkauf bewahren kann. Hier lasse ich das Selbstverständliche mal außen vor – ich gehe davon aus, wir sind uns einig, dass ein Bett, Besteck und ein Kühlschrank Must Haves sind.

1 Day in my Life | Bachelor-Arbeit, Sport, einfache Rezepte, …

Mein Alltag sieht aktuell nicht so aus, wie man sich den Sommer eigentlich vorstellt. Ich befinde mich gefühlt 24/7 in meiner Wohnung und habe in den letzten 4 Wochen so viel getippt, dass ich mich wundere, dass sich an meinen Fingerspitzen noch keine Hornhaut bildet. It's Thesis-Time! Ich versuche gerade, meine Bachelor-Arbeit so schnell wie möglich durchzupowern, um den Sommer vielleicht wenigstes im August ein paar Wochen außerhalb meiner 40 Quadratmeter und ganz ohne meinen Laptop genießen zu können. Gleichzeitig bemühe ich mich, mir diese Zeit so zu gestalten, dass ich ein positives Gefühl habe, wenn ich daran zurückdenke. Wie das so aussieht und was ich den ganzen Tag so mache, wollte ich heute mal teilen, weil ich dieses "Behind the Scenes" bei anderen auch immer ganz spannend finde. 

Mein Werkzeugkasten gegen schlechte Laune

Ich habe vor Kurzem das Buch "Starkes weiches Herz" von DariaDaria gelesen – was ich übrigens sehr interessant und inspirierend fand, also eine große Empfehlung an dieser Stelle. Darin empfiehlt sie, sich Listen zu schreiben, über die Dinge, die einen glücklich machen und die einem helfen seine Akkus aufzuladen. Zum einen mit dem Ziel sich bewusst zu machen, was wirklich wichtig ist und wofür man dankbar sein sollte, aber auch als Werkzeug für schlechte Tage oder Momente. Ich bin von Grund auf ein sehr positiver Mensch, aber dieser glückliche, dankbare und mit Leidenschaft erfüllte Kern in mir wird trotzdem hin und wieder von einer schlechten Stimmung, Nörgeleien über belanglose Dinge oder ein Mangel an Motivation oder Energie bedeckt. Mir ist es super wichtig, reflektiert zu sein und negative Gefühle zwar zuzulassen, ihnen dann aber bewusst entgegenzuwirken.

Rückenprobleme wegen zu langem Sitzen | meine Tipps

Vor ein paar Wochen merkte ich ein immer stärker werdendes Ziehen in meiner Herz-Gegend. Anfangs versuchte ich es zu ignorieren, dann googelte ich und dachte, der Herzinfarkt stünde vor der Tür und rannte zur Kardiologin. Diagnose: Mit meinem Herz ist alles gut, mit meinem Rücken nicht so – der war wohl für das Ziehen im Brustmuskel verantwortlich. (An dieser Stelle: danke Corona, danke Online-Vorlesungen!) Was genau die Lehre aus dieser Geschichte ist, weiß ich nicht – entweder "nutze Google nicht, um herauszufinden, was deine Symptome bedeuten" oder "gehe zum Arzt, wenn dir etwas unnormal vorkommt – dann hast du Gewissheit und weißt, was du dagegen tun kannst". Im Nachhinein betrachtet, hätte ich mir den Gang zur Kardiologin natürlich sparen können und trotzdem bin ich froh, dass ich es gemacht habe – zum einen kann ich das Stechen in der Brust beruhigt hinnehmen, wenn es denn mal wieder kommt und zum anderen kann ich dem Problem nun entgegenwirken. Ich dachte mir von Anfang an, dass es durch Verspannungen im Rücken kommt – die 2% in mir die glaubten, dass doch was mit meinem Herz sein könnte, hielten mich allerdings davon ab, dem Problem mit Sport entgegenzuwirken, um kein Risiko einzugehen.

Closet Declutter | 10 Fragen, die ich mir beim Ausmisten stelle

Ich habe vor Kurzem meinen Kleiderschrank ausgemistet und empfinde die halbleere Kleiderstange und des nur zum Teil gefüllte Ikea-Regal in meinem Zimmer seither als sehr befreiend. Mein Verhältnis zu Konsum im Allgemeinen und zu Mode im Speziellen hat sich in den vergangenen Monaten sehr gewandelt. Alles, was ich mir wünsche ist ein übersichtlicher Kleiderschrank bzw. eine übersichtliche Kleiderstange mit wenigen, qulitativ hochwertigen Fair-Fashion-Teilen, die mir alle zu 100% gefallen und die ich auf verschiedenste Weisen untereinander kombinieren kann. Der Weg dorthin ist lange – ich habe als Teenager Unmengen an Zeug angehäuft – aber ich sehe fortschritte. Ich möchte aber nun nicht alles wegschmeißen – im Endeffekt ist ja auch nichts nachhaltiger, als das zu tragen, was man bereits besitzt – sondern ich möchte nach und nach sinnvoll  ausmisten und alles, was mir irgendwie ein schlechtes Gefühl gibt, loswerden. Diese 10 Fragen stelle ich mir dabei.

Ein monatliches Interview mit mir selbst | Juni

Der Juni war jetzt der erste komplette Monat, den ich in Köln verbracht habe und in dem wieder ein richtiger Alltag eingetreten ist. Ich war zwar eigentlich nur zuhause und trotzdem hatte ich eine richtig schöne Zeit – wenn wir mal ehrlich sind, ob mit oder ohne Corona, ich bin immer gerne einfach nur zuhause, bin produktiv, koche, esse und genieße etwas Me-Time. Dieser Monat war der letzte an dem ich (Online-)Vorlesungen hatte – jetzt nur noch die Bachelorarbeit und das Kolloquium und dann ist der Bachelor auch schon in der Tasche! 😀

1 Woche lang jeden Tag um 5:30 aufstehen | Selbstexperiment

Ich bin Sonntags zufällig auf ein Youtube-Video zu einer 5:30Uhr-Morgen-Routine, welches mir empfohlen wurde. Ich habe es mir beim Frühstück angeschaut und es sah eigentlich ganz entspannt aus, morgens schon so viel Extra-Zeit zu haben, ganz in Ruhe frühstücken, To Dos abhaken und Sport machen zu können – wobei ich natürlich weiß, dass der Moment in dem ihr Wecker geklingelt hat, wahrscheinlich alles andere als entspannt war. Nichtsdestotrotz entschied ich mich dafür, das in der nächsten Woche einfach mal selber auszuprobieren, um zu schauen, wie es mir dabei so ergeht. Ich habe aktuell jeden Tag das Gefühl, mein Tag müsse 48 Stunden habe, damit ich alles schaffe, von daher passte das einfach ganz gut in die Situation.

Resteverwertung at its Best | Tipps um keine Lebensmittel zu verschwenden + Rezeptideen

Lebensmittel wegzuschmeißen ist auf so vielen Ebenen falsch. Ich möchte hier gar nicht mit irgendwelchen "denk doch mal an die Kinder in Afrika"-Floskeln ankommen. Ich denke es reicht schon, auf das eigene Portemonnaie und die Umweltbelastung durch übermäßigen Konsum hinzuweisen. Da erzähle ich denke ich keinem etwas Neues. Ich weiß aber selber, dass es manchmal einfach passiert – manchmal kauft man mehr als man essen kann, schätzt die Haltbarkeit falsch ein oder weiß nicht so wirklich wie man die Reste noch verwerten kann. Ich schaffe es eigentlich mittlerweile ganz gut, alles was ich an Lebensmitteln einkaufe auch aufzubrauchen. Dabei versuche ich auf folgendes zu achten.

Wie ging es nach dem Digital Detox weiter? |+Tipps für eine geringer Bildschirmzeit

Ich hatte mein Handy über das Osterwochenende für 2 Tage im Flugmodus. Grund dafür war, dass der Anfang der Corona-Zeit meine Bildschirmzeit in die Höhe getrieben hat und ich immer mehr gemerkt habe, wie viel Zeit mir das raubt – dem wollte ich mit dem kurzzeitigen Verzicht entgegenwirken und mir auch einfach mal eine kleine Auszeit zu gönnen. Wie es mir damit ergangen ist, könnt ihr in diesem Blogpost nachlesen. Kurzfristig, hat der Digital Detox auf jeden Fall geholfen, aber hab ich auch langfristig Effekte bemerkt?