Happy Blogbirthday to me!

Im September 2018 habe ich meinen Blog gestartet. Damals hatte ich nicht die größten Erwartungen – ehrlich gesagt dachte ich, die Motivation, diesen regelmäßig zu bespielen, würde nach kurzer Zeit mit der anfänglichen Euphorie verschwinden. Tatsächlich ist sie 2 Jahre später immer noch da. Zum Anlass dieses Jubiläums, möchte ich das mittlerweile zur Tradition gewordene Interview mit selbst im September am Thema Blog-Rückblick orientieren.

„Dürfen wir noch…?“ |Über Oatly und Cancel Culture

Wer in den vergangenen Wochen in sozialen Netzwerken unterwegs war, wird früher oder später in irgendeiner Form auf die Frage "Dürfen wir noch Oatly trinken?" gestoßen sein – zumindest, wenn er oder sie sich in der gleichen Nachhaltigkeits- und Ethical-Living-bubble wie ich befindet. Ich habe keine Antwort auf diese Frage, weil ich mir nicht anmaßen möchte, darüber zu urteilen, was richtig und was falsch ist. Trotzdem finde ich die Diskussion interessant und würde gerne meine Gedanken dazu einbringen – gerade im Bezug auf die hier sehr deutlich werdende "Cancel Culture".

Worauf es im Studium wirklich ankommt | Ein Brief an mein Ersti-Ich …

Liebes 19-jähriges Ich, in nur wenigen Wochen wirst du nach Köln ziehen und anfangen zu studieren – bist du excited? Einerseits ja, andererseits bist zu gerade viel zu sehr damit beschäftigt, den Schrott, den du über die Jahre angesammelt hast zu sortieren und in Kisten zu packen und zwischendurch rumzutelefonieren und Papierkram zu erledigen. Was lernen wir daraus? Erstens, wäre ein minimalistisches Leben vielleicht doch ganz praktisch und zweitens, herzlichen Glückwunsch, du bist nun erwachsen, deine Eltern übernehmen keine Anrufe mehr für dich und es ist an der Zeit, dich mit deiner Telefonphobie auseinanderzusetzen. Viel Glück dabei, Girl!

Ohne Stress, motiviert und schnell die Bachelorarbeit schreiben | 5 Dinge, die mir geholfen haben

Was für mich immer wie ein ganz großer, unüberwindbarer Berg am Ende meines Studiums geschienen hat, liegt nun hinter mir – die Bachelorarbeit. Ich muss wirklich sagen, die Zeit während dem Schreiben ist wie im Flug vergangen. Natürlich gab es Momente, in denen ich keinen Bock mehr hatte, aber die waren super selten. Den Großteil der Zeit habe ich es wirklich genossen, mich so tief in ein Thema einarbeiten zu können, was mich so sehr interessiert – wie man als Fair Fashion Label glaubwürdig seine Nachhaltigkeit kommuniziert – und daraus etwas eigenes erschaffen zu können. Wenn ich an die letzten 6 Wochen zurück denke, habe ich eigentlich ein richtig gutes Gefühl – einige Aha-Momente, unzählige abgehakte To Dos, kleine Erfolgserlebnisse, leckeres Essen nach getaner Arbeit und erholsame Auszeiten.

Fazit zu meinem Studium | B.A. Journalismus und Unternehmenskommunikation (HMKW)

Ich habe vor Kurzem meine Bachelorarbeit abgegeben, es steht nur noch das Kolloquium an und dann ist das Thema Bachelor in Journalismus und Unternehmenskommunikation abgeschlossen – das Thema HMKW jedoch nicht. Ich möchte nämlich im Oktober gleich dort weiterstudieren und einen Master in PR und digitalem Marketing machen. Eine Entscheidung, die überwiegend von meinem Bauchgefühl geleitet wurde – ich fühle mich an dieser Hochschule super wohl und dort habe ich die Möglichkeit, das zu tun, was ich liebe. Bei der Menge an Studiengebühren, die da auf mich zukommen, wurde das Köpfchen dann aber doch lieber mal mit eingebunden und ich habe die letzten 3 Jahre nochmal reflektiert. Das hat mich in meiner Entscheidung allerdings nur bestärkt. Ich dachte, ich teile meine Pro-und-Kontra-Liste mal mit euch – vielleicht ist ja noch jemand auf der Suche nach einem coolen Medienstudiengang.

Zuhause produktiv | 6 Regeln für’s Home Office

Homeoffice wurde für viele Menschen in den vergangenen Monaten zum neuen Alltag. Als Studentin, Hobbybloggerin und Mini-Freiberuflerin bin ich es gewohnt, von zuhause aus zu arbeiten – das hat sich in letzter Zeit durch Online-Vorlesungen und mehrere vorlesungsfreie Wochen, in denen ich meine Bachelorarbeit geschrieben habe, nochmal intensiviert. Ich komme damit super gut klar, und schaffe es – mal mehr mal weniger gut – zuhause produktiv zu sein. An folgende 6 Regeln versuche ich mich dabei – neben den Klassikern, wie Schlafanzug ausziehen und genug bewegen – zu halten ...

Was mir hilft, mich gesünder zu ernähren und meiner Zuckersucht nicht zu verfallen

Vor allem durch Niko Rittenaus Youtube-Channel und das Hörbuch zum Ernährungskompass von Bas Kast habe ich angefangen, mich mehr damit auseinanderzusetzen, wie sich unsere Ernährung auf unseren Körper auswirkt. Ich kann euch nur empfehlen, euch das mal genauer anzuschauen – dort bekommt ihr eine fundierte Einschätzung von Experten, während ich hier nicht mehr tun kann, als das mit euch zu teilen, was in meinem Alltag funktioniert. Die Erkenntnisse, die ich dadurch gewonnen habe, sowie dass, was ich durch Selbstbeobachtung in den letzten Jahren herausgefunden habe, helfen mir dabei, mich so zu ernähren, dass ich es guten Gewissens als "ausgewogen" bezeichnen kann.

Der Zucker ist und war mein größtes "Problem". Folgendes hilft mir dabei, seinen Konsum in einem gesunden Rahmen zu halten:

Halbjahresfavoriten 2020 |Food, Sport, Musik, Podcasts und andere Dinge, die das Leben schöner machen

Nun ist schon über die Hälfte von 2020 rum und ich glaube, wir müssen nicht darüber reden, in was für einem komischen Jahr wir hier gerade stecken. Stattdessen möchte ich mich auf das Positive konzentrieren und euch ein paar Dinge vorstellen, die man alle nicht braucht und die ersten 7 Monate des Jahres für mich persönlich trotzdem verschönert haben. Alles Dinge, die ich dieses Jahr zum ersten Mal (für mich) entdeckt habe und die ich gerne weiterempfehlen würde – vielleicht ist ja für den ein oder anderen eine Inspiration dabei.

Bachelorarbeit-Themen, die es nicht geworden sind | Irgendwas mit Social Media, Influencern, Klimawandel, Diversity und Politik

Inspiriert von Youtube-Mamis, die nach der Geburt ihres Kindes ein Video zum Thema "Namen, die es nicht geworden sind" hochladen, dachte ich, es wäre vielleicht eine coole Idee, das Gleiche mit Bachelorarbeit-Themen zu machen. Die Themenfindung war für mich ein richtiger Struggle und hat mehr Zeit eingenommen als der Prozess der Umsetzung. Nicht, weil ich keine Ideen hatte, sondern weil ich zu viele davon hatte und dann aber bei der Konkretisierung gescheitert bin. Ich habe mir in den vergangenen Monaten (und Jahren) viele Gedanken dazu gemacht, worüber ich denn meine erste große, offizielle wissenschaftliche Abschlussarbeit schreiben möchte. Im Endeffekt habe ich mich für "Content Marketing für Zielgruppen mit nachhaltigem Lebensstil in der Modebranche" entschieden und bin damit immer noch sehr zufrieden. Nichtsdestotrotz wäre es doch verschwendete Zeit, wenn meine anderen Ideen in meinen Handynotizen verschollen bleiben würden – also nutze ich sie für einen Blogpost. Ich möchte euch die Themen vorstellen, die es fast, aber dann doch nicht geworden sind.

Was mich am meisten motiviert… |10 Tipps für mehr Inspiration und Energie

Ich schreibe zurzeit an meiner Bachelorarbeit und jeder, der schon mal mit einer solch umfangreichen Aufgabe konfrontiert wurde, versteht wahrscheinlich, dass Motivation gerade für mich das A und O ist. So bin ich aktuell glücklicher denn ja darüber, dass ich prinzipiell kein Problem damit habe, mich für Dinge zu motivieren. Aber natürlich bin auch ich mal mehr und mal weniger motiviert. In den vergangenen Wochen (und eigentlich auch Jahren) habe ich meine Motivationsschwankungen beobachtet und herausgearbeitet, was eigentlich die 10 Dinge sind, die mich am meisten motivieren. 

Es ist nicht alles grün, was grün scheint | über Sportbekleidung, Influencer-Marketing und Nachhaltigkeit

Heute mal ein etwas spontanerer Sonntagspost – einer der nicht aus meinem Redaktionsplan, sondern aus meinem Mitteilungsbedürfnis heraus entsteht. Und zwar soll es um ein Phänomen gehen, welches ich seit Monaten, wenn nicht sogar Jahren auf Instagram beobachte und was mich immer wütender macht, je mehr ich mich mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinandersetze. Ich habe nichts gegen Influencer, ich habe nichts gegen Werbung und ich habe auch nichts gegen Marken, die diesen Kommunikationskanal exzessiv nutzen. Wogegen ich aber schon etwas habe, sind Unternehmen, die das Vertrauensverhältnis zwischen den Influencerinnen und ihrer Community ausnutzen, um sich als etwas zu positionieren, was sie nicht sind.

Ein monatliches Interview mit mir selbst | Juli

Ich habe keine Ahnung wo dieser Monat hin ist, aber es ist mal wieder an der Zeit für einen kleinen Rückblick. Meine letzten Vorlesungen hatte ich Ende Juni, d.h. in den letzten 4 Wochen hatte ich endlich ganz viel Zeit, um an meiner Bachelorarbeit zu schreiben – und, halleluja, sie ist fast fertig. Auch wenn das vielleicht erstmal nach einer nicht  tollen Sommer-Beschäftigung klingt, habe ich die letzten Wochen super positiv im Gedächtnis. Vielleicht liegt das daran, dass ich mich moralisch auf Schlimmeres eingestellt hatte, vielleicht aber auch daran, dass ich mir die Zeit sehr schön gestaltet habe.

Online-Semester: 10 Dinge, die mir keiner vorher gesagt hat

Das letzte Semester meines Bachelor-Studiums ist rum – und es war ... anders als geplant. Während ich mich vor wenigen Monaten noch darauf gefreut habe, meine KommilitionInnen nach dem Praxissemester im April wiederzusehen und wieder in meinen geliebten Unialltag zurückzukommen, bahnte sich Corona an und durchkreuzte alle meine Pläne. Statt einer Real Life Reunion am … Online-Semester: 10 Dinge, die mir keiner vorher gesagt hat weiterlesen

Must (not) Haves für die erste eigene Wohnung | Was brauche ich wirklich?

Kaum zu glauben, aber im Oktober ist es schon 3 Jahre her, dass ich in meine erste eigene Wohnung gezogen bin – und ich wohne immer noch in ihr und liebe sie nach wie vor. Mit der Zeit habe ich angefangen, die Dinge, die ich mir vor meinem Einzug und während diesen 3 Jahren gekauft habe, zu hinterfragen. Dabei habe ich mich daran erinnert, dass es gar nicht so einfach war, zu wissen was man wirklich braucht, wenn man zuvor noch nie alleine gewohnt hat. Deswegen dachte ich, ich teile mal meine "must haves" und "must not haves" mit euch – in der Hoffnung, dass ich vielleicht jemandem einen Tipp geben oder ihn vor einem Fehlkauf bewahren kann. Hier lasse ich das Selbstverständliche mal außen vor – ich gehe davon aus, wir sind uns einig, dass ein Bett, Besteck und ein Kühlschrank Must Haves sind.

1 Day in my Life | Bachelor-Arbeit, Sport, einfache Rezepte, …

Mein Alltag sieht aktuell nicht so aus, wie man sich den Sommer eigentlich vorstellt. Ich befinde mich gefühlt 24/7 in meiner Wohnung und habe in den letzten 4 Wochen so viel getippt, dass ich mich wundere, dass sich an meinen Fingerspitzen noch keine Hornhaut bildet. It's Thesis-Time! Ich versuche gerade, meine Bachelor-Arbeit so schnell wie möglich durchzupowern, um den Sommer vielleicht wenigstes im August ein paar Wochen außerhalb meiner 40 Quadratmeter und ganz ohne meinen Laptop genießen zu können. Gleichzeitig bemühe ich mich, mir diese Zeit so zu gestalten, dass ich ein positives Gefühl habe, wenn ich daran zurückdenke. Wie das so aussieht und was ich den ganzen Tag so mache, wollte ich heute mal teilen, weil ich dieses "Behind the Scenes" bei anderen auch immer ganz spannend finde. 

Mein Werkzeugkasten gegen schlechte Laune

Ich habe vor Kurzem das Buch "Starkes weiches Herz" von DariaDaria gelesen – was ich übrigens sehr interessant und inspirierend fand, also eine große Empfehlung an dieser Stelle. Darin empfiehlt sie, sich Listen zu schreiben, über die Dinge, die einen glücklich machen und die einem helfen seine Akkus aufzuladen. Zum einen mit dem Ziel sich bewusst zu machen, was wirklich wichtig ist und wofür man dankbar sein sollte, aber auch als Werkzeug für schlechte Tage oder Momente. Ich bin von Grund auf ein sehr positiver Mensch, aber dieser glückliche, dankbare und mit Leidenschaft erfüllte Kern in mir wird trotzdem hin und wieder von einer schlechten Stimmung, Nörgeleien über belanglose Dinge oder ein Mangel an Motivation oder Energie bedeckt. Mir ist es super wichtig, reflektiert zu sein und negative Gefühle zwar zuzulassen, ihnen dann aber bewusst entgegenzuwirken.

Rückenprobleme wegen zu langem Sitzen | meine Tipps

Vor ein paar Wochen merkte ich ein immer stärker werdendes Ziehen in meiner Herz-Gegend. Anfangs versuchte ich es zu ignorieren, dann googelte ich und dachte, der Herzinfarkt stünde vor der Tür und rannte zur Kardiologin. Diagnose: Mit meinem Herz ist alles gut, mit meinem Rücken nicht so – der war wohl für das Ziehen im Brustmuskel verantwortlich. (An dieser Stelle: danke Corona, danke Online-Vorlesungen!) Was genau die Lehre aus dieser Geschichte ist, weiß ich nicht – entweder "nutze Google nicht, um herauszufinden, was deine Symptome bedeuten" oder "gehe zum Arzt, wenn dir etwas unnormal vorkommt – dann hast du Gewissheit und weißt, was du dagegen tun kannst". Im Nachhinein betrachtet, hätte ich mir den Gang zur Kardiologin natürlich sparen können und trotzdem bin ich froh, dass ich es gemacht habe – zum einen kann ich das Stechen in der Brust beruhigt hinnehmen, wenn es denn mal wieder kommt und zum anderen kann ich dem Problem nun entgegenwirken. Ich dachte mir von Anfang an, dass es durch Verspannungen im Rücken kommt – die 2% in mir die glaubten, dass doch was mit meinem Herz sein könnte, hielten mich allerdings davon ab, dem Problem mit Sport entgegenzuwirken, um kein Risiko einzugehen.

Closet Declutter | 10 Fragen, die ich mir beim Ausmisten stelle

Ich habe vor Kurzem meinen Kleiderschrank ausgemistet und empfinde die halbleere Kleiderstange und des nur zum Teil gefüllte Ikea-Regal in meinem Zimmer seither als sehr befreiend. Mein Verhältnis zu Konsum im Allgemeinen und zu Mode im Speziellen hat sich in den vergangenen Monaten sehr gewandelt. Alles, was ich mir wünsche ist ein übersichtlicher Kleiderschrank bzw. eine übersichtliche Kleiderstange mit wenigen, qulitativ hochwertigen Fair-Fashion-Teilen, die mir alle zu 100% gefallen und die ich auf verschiedenste Weisen untereinander kombinieren kann. Der Weg dorthin ist lange – ich habe als Teenager Unmengen an Zeug angehäuft – aber ich sehe fortschritte. Ich möchte aber nun nicht alles wegschmeißen – im Endeffekt ist ja auch nichts nachhaltiger, als das zu tragen, was man bereits besitzt – sondern ich möchte nach und nach sinnvoll  ausmisten und alles, was mir irgendwie ein schlechtes Gefühl gibt, loswerden. Diese 10 Fragen stelle ich mir dabei.

Ein monatliches Interview mit mir selbst | Juni

Der Juni war jetzt der erste komplette Monat, den ich in Köln verbracht habe und in dem wieder ein richtiger Alltag eingetreten ist. Ich war zwar eigentlich nur zuhause und trotzdem hatte ich eine richtig schöne Zeit – wenn wir mal ehrlich sind, ob mit oder ohne Corona, ich bin immer gerne einfach nur zuhause, bin produktiv, koche, esse und genieße etwas Me-Time. Dieser Monat war der letzte an dem ich (Online-)Vorlesungen hatte – jetzt nur noch die Bachelorarbeit und das Kolloquium und dann ist der Bachelor auch schon in der Tasche! 😀

1 Woche lang jeden Tag um 5:30 aufstehen | Selbstexperiment

Ich bin Sonntags zufällig auf ein Youtube-Video zu einer 5:30Uhr-Morgen-Routine, welches mir empfohlen wurde. Ich habe es mir beim Frühstück angeschaut und es sah eigentlich ganz entspannt aus, morgens schon so viel Extra-Zeit zu haben, ganz in Ruhe frühstücken, To Dos abhaken und Sport machen zu können – wobei ich natürlich weiß, dass der Moment in dem ihr Wecker geklingelt hat, wahrscheinlich alles andere als entspannt war. Nichtsdestotrotz entschied ich mich dafür, das in der nächsten Woche einfach mal selber auszuprobieren, um zu schauen, wie es mir dabei so ergeht. Ich habe aktuell jeden Tag das Gefühl, mein Tag müsse 48 Stunden habe, damit ich alles schaffe, von daher passte das einfach ganz gut in die Situation.

Resteverwertung at its Best | Tipps um keine Lebensmittel zu verschwenden + Rezeptideen

Lebensmittel wegzuschmeißen ist auf so vielen Ebenen falsch. Ich möchte hier gar nicht mit irgendwelchen "denk doch mal an die Kinder in Afrika"-Floskeln ankommen. Ich denke es reicht schon, auf das eigene Portemonnaie und die Umweltbelastung durch übermäßigen Konsum hinzuweisen. Da erzähle ich denke ich keinem etwas Neues. Ich weiß aber selber, dass es manchmal einfach passiert – manchmal kauft man mehr als man essen kann, schätzt die Haltbarkeit falsch ein oder weiß nicht so wirklich wie man die Reste noch verwerten kann. Ich schaffe es eigentlich mittlerweile ganz gut, alles was ich an Lebensmitteln einkaufe auch aufzubrauchen. Dabei versuche ich auf folgendes zu achten.

Wie ging es nach dem Digital Detox weiter? |+Tipps für eine geringer Bildschirmzeit

Ich hatte mein Handy über das Osterwochenende für 2 Tage im Flugmodus. Grund dafür war, dass der Anfang der Corona-Zeit meine Bildschirmzeit in die Höhe getrieben hat und ich immer mehr gemerkt habe, wie viel Zeit mir das raubt – dem wollte ich mit dem kurzzeitigen Verzicht entgegenwirken und mir auch einfach mal eine kleine Auszeit zu gönnen. Wie es mir damit ergangen ist, könnt ihr in diesem Blogpost nachlesen. Kurzfristig, hat der Digital Detox auf jeden Fall geholfen, aber hab ich auch langfristig Effekte bemerkt?

10 Tipps für mehr Durchhaltevermögen | Hobbys, Projekte & Routinen langfristig durchziehen

Ich war immer so, dass ich sehr schnell Feuer und Flamme für eine Idee war, ein paar Tage oder wenige Wochen lang eifrig an der Umsetzung gearbeitet habe und die Begeisterung dann aber auch recht schnell wieder verloren habe. Ich hab als Kind mit meinen Freunden Bands gegründet, die sich nach 2 Wochen aufgelöst haben, ich hab Blogs erstellt, auf denen ich nach dem ersten Vorstellungs-Beitrag nichts mehr hochgeladen habe, ich hab jedes Jahr einen Kalender begonnen, der ab Februar nur in der Ecke rumlag – die Liste ist endlos. Ehrlich gesagt, dachte ich, dass es bei diesem Blog genau so sein würde – ich habe das sogar in einem meiner ersten Beiträge angesprochen – but here I am, 1,5 Jahre und über 230 veröffentlichte Artikel später. Auch meinen Kalender führe ich seit 2 Jahren sehr konsequent & ich habe alltägliche Routinen entwickelt, die länger Bestand haben als 2 Wochen.

Lieblingsbeschäftigungen vor, während und nach Corona | 10 Dinge, die ich gerne mache, wenn ich allein bin

Ich muss schon sagen, dass Corona für mich privat realistisch gesehen (glücklicherweise) gar nicht so viel verändert hat. Die Veränderung hat anfangs vielmehr nur in meinem Kopf stattgefunden. Ich fühlte mich eingesperrt, machtlos und in meiner Freiheit eingeschränkt. Nachdem die erste innere Widerstandsphase überwunden war, trat so langsam wieder ein Alltag ein, der nicht mehr nur daraus bestand, Pressemitteilungen und Infektionszahlen zu verfolgen und nur darauf zu warten, dass es endlich vorbei sein würde. Ich hab wieder Routinen entwickelt und mich mit Dingen beschäftigt, die mir Spaß machen und dann festgestellt, dass das sich nicht grundlegend von dem unterscheidet, was ich so gemacht habe, als ich mich noch ganz ohne Mund-Nasen-Schutz frei in der Welt bewegen konnte. Ich bin Introvert und Couch-Potatoe. Ich bin am liebsten in einem meiner beiden Zuhause(s), verbringe gerne ganz viel Me-Time und ein Großteil meiner Hobbys finden am Computer statt ... und darüber bin ich besonders in der jetzigen Situation sehr glücklich.

Zur Abwechslung mal digital | wie meine tägliche To Do List zurzeit aussieht

Was Planung und Organisation angeht mag ich es ja eigentlich immer eher old school. Ich bin großer Fan vom Bullet Journaling, weil es meiner Kreativität und meinen organisatorischen Bedürfnissen keine Grenzen setzt. Allerdings habe ich gemerkt, dass diese Methode bei größeren, umfangreicheren Projekten, die über reine To-Do-Listen hinausgehen zwar funktioniert, es aber Alternativen gibt, die mir das Leben nochmal ein Stück einfacher machen würde. So bin ich für Uni- und Job-Projekte schon vor längerem auf digitale Projektmanagementtools – in meinem Fall "Trello" – umgestiegen. Seit kurzem verwende ich es auch für meine Redaktionsplanung, und merke, dass ich in jedem dieser Bereiche seitdem nochmal effektiver und strukturierter arbeiten kann. 

Ich bin dann vor 2 Wochen spontan auf die Idee gekommen, zu versuchen, nicht nur langfristige Aufgabenbereiche, sondern auch meine täglichen To Dos mit Trello zu organisieren.

Meine liebsten veganen Fleischalternativen + Rezept-Ideen

Ich verzichte nun schon seit über einem Jahr, wenn ich selber koche, weitestgehend auf tierische Produkte. Da Fleisch nur eigentlich nicht wirklich fehlt, habe ich nie irgendwelche Ersatzprodukte in meine Ernährung integriert. Ich habe es jedoch schon immer super gefunden, dass es diese gibt – wieso muss man, wenn man aus ethischen Gründen versucht, sich pflanzlich (oder in meinem Fall pflanzlichER) zu ernähren, auf den Geschmack von Fleisch verzichten, wenn es doch alternativen gibt?! Mir persönlich haben die, die ich in den vergangenen Monate ausprobiert habe, nie so wirklich geschmeckt – wenn ich sowas esse und mir dabei denke "du hättest auch einfach Gemüse und Hülsenfrüchte essen können, das wäre leckerer gewesen", dann kann ich es auch gleich bleiben lassen. Ich wurde allerdings jetzt geinfluenced und habe 2 Fleischalternativen ausprobiert, nachdem sie von mehreren Bloggern gelobt wurden. Und sie schmecken mir überraschenderweise richtig richtig gut – kein komisches Mundgefühl, kein ekeliger Nachgeschmack.

5 Tipps für’s Bed Office | next level home office

Wie bereits in meinem Artikel über "intuitives Arbeiten" erwähnt, gibt es bei der Wahl des Arbeitsplatzes meiner Meinung nach kein Richtig und Falsch. Es kann super motivierend und produktivitätsteigernd sein, an einem aufgeräumten, strukturierten Schreibtisch zu sitzen. Genauso gibt es auch Tage, an denen man einfach nur bequem rumliegen möchte und das nicht unbedingt ein Hindernis für konzentriertes Arbeiten sein muss. In meiner Schulzeit habe ich zu 90% im Bett gelernt und auch jetzt ist das Bett (oder alternativ auch gerne das Sofa), wenn auch etwas seltener, ein beliebter Arbeitsplatz von mir. Auf diese 5 Dinge achte ich dabei besonders.

Ein monatliches Interview mit mir selbst | Mai

Ich hatte das Gefühl, dieser Monat ist nur so an mir vorbeigezogen. Allgemein vergeht die Zeit im Lockdown schneller als anfangs gedacht oder befürchtet. Ich erinnere mich noch an den 2 offiziellen Tag der Selbstisolation, als das RKI bekannt gegeben hat, dass dieser Zustand 2 Monate anhalten könnte. Mir erschien das damals wie eine Ewigkeit, im Endeffekt ging es aber super schnell. Ich finde es irgendwie erschreckend und gleichzeitig beruhigend, wie schnell wir Menschen uns an jegliche, noch so absurde Situationen anpassen können – bin aber trotzdem froh, dass langsam wieder etwas Normalität einkehrt. Der Mai war geprägt von Online-Vorlesungen, ersten sozialen Kontakten (wenn auch mit 2 Meter Abstand) und dem langersehnten Wiedersehen mit meiner Lieblingsstadt – für mich ein sehr schöner Monat.

Redaktionsplanung mit Trello | übersichtlich, einfach und effektiv Projekte organisieren

Wie viele vielleicht wissen, bin ich ein großer Fan von Papier-Kalendern und -Listen. Allerdings gibt es doch ein digitales Tool mit dem Ich mein Bullet Journal hin und wieder mal betrüge, da seine Möglichkeiten im Endeffekt doch sehr begrenzt bin. Ich bin ein absoluter Organisationsfreak. Für mich ist die beste Stufe jedes Projekts die Planung. Ich liebe es, die Kontrolle zu haben, den Fortschritt zu sehen und generell einfach einen Überblick über mein Leben zu haben. Ich bin froh, mit Trello ein Tool gefunden zu haben, was mich das grenzenlos ausleben lässt. Ich nutze Trello für die Uni – besonders bei Gruppenarbeiten, aber auch gerne alleine für Abschlussarbeiten zum Beispiel – schon länger. Nun ist es aber auch auf mein Privatleben übergegangen und ich plane seit Kurzem auch meinen Blog damit. Und bin damit sehr sehr zufrieden. Sorry, Bullet Journal! 😀

Frühstücks-Inspirationen | Bowls, bowls, bowls

Ich brauche Frühstückstechnisch immer etwas Abwechslung – nach meinen Porridge-, Müsli- & Toast-Phasen sind aktuell Bowls ganz hoch im Kurs. Einfach irgendwelche Zutaten zusammenmixen & ein leckeres Topping drauf – ist super einfach, sieht fancy aus und schmeckt immer gut. Hier meine 3 Favoriten der vergangenen Woche.

Done-List statt To-Do-List? | stressfrei produktiv sein

To Do Listen sind seit Jahren ein fester Bestandteil meines Alltags, den ich mir gar nicht mehr wegdenken möchte. Sie helfen mir dabei den Überblick über meine Aufgaben zu behalten und meinen Tag zu strukturieren – so weiß ich morgens nach dem Aufstehen, was zu tun ist und sehe auch, wann der Punkt erreicht ist, an dem ich mir ganz ohne schlechtes Gewissen einen entspannten Feierabend gönnen kann. Ich bin ein kleiner Control Freak, wenn es um Organisation geht und würde das Abhaken von To Dos zu meinen Lieblingsbeschäftigungen zählen. Deshalb ist diese Methode für mich eigentlich perfekt und so habe ich nie bewusst nach Alternativen gesucht. Doch dann habe ich irgendwann die "Done-Liste" ausprobiert und war positiv überrascht.

Let’s talk about sports | Meine Meinung, Ziele und Routinen

Online findet man unzählige Inhalte zum Thema Sport und Ernährung – aber die aller meisten davon stammen von Menschen mit Mitgliedschaft im Fitnessstudio, healthy Ernährungsplan und durchtrainiertem Bikini-Body all year long. Da Meinungsvielfalt im Internet wichtig ist, dachte ich, es wäre mal an der Zeit, dass ich meinen Senf dazu gebe. Ich liebe Essen über alles, hab die Ausdauer von einer Schildkröte, Fitnessstudio ist mir zu teuer, Schokolade zu lecker und mein Wohlfühlbäuchlein ein ewiger Begleiter. Und trotzdem kann Teil meines Lebens und ein Thema, mit dem ich mich auseinandersetze, sein – wer hätte es gedacht! 😀

Intuitiv arbeiten: Produktivität als stressfreies Erfolgserlebnis

Auch wenn ich jemand bin, der sehr gerne alles genau durchplant, musste ich in den letzten Jahren feststellen, dass das nicht immer der richtige Weg ist. An manchen Tagen ist man fitter, motivierter, konzentrierter als an anderen und deswegen sollte immer eine gewisse Flexibilität da sein – diese ist nicht nur förderlich für die Produktivität sondern auch für die mentale Verfassung dabei. Ich habe in diesen Semesterferien intuitives Arbeiten für mich entdeckt und gemerkt, dass mir so alles gleich doppelt so viel Spaß macht und ich trotzdem mindestens genauso viel schaffe.

Meine Quarantäne-Routine | 1 produktiver Freitag in Selbst-Isolation

Eine Frage, die ich mir in den vergangenen Wochen häufig gestellt habe: "Was machen die Leute eigentlich, wenn sie gezwungen sind, Zuhause zu bleiben, keine Freunde treffen können und zum Großteil auch nicht ihrer üblichen Arbeit nachgehen können?". Eine allgemeingültige Antwort auf diese Frage gibt es nicht, aber ich kann euch zumindest meine persönliche Antwort erläutern. Ich wohne während der Quarantäne erstmal vorübergehend wieder bei meinen Eltern und meine Uni-Kurse finden aktuell alle online statt. Eine komische Situation, aber mittlerweile habe ich mich damit abgefunden und eine Routine entwickelt, mit der ich dieser unnormalen Zeit wieder etwas Normalität wiedergeben kann.

ein monatliches Interview mit mir selbst |April

Keinen Monat hatte ich mir bisher am Anfang des Jahres so anders vorstellt, als er dann schlussendlich ist, wie der April. Ich dachte, ich wäre in Köln und würde nach 8 Monaten endlich mal wieder in die Uni gehen. Stattdessen bin ich bei meiner Familie, die Grenze ist zu, die Uni ist zu und für meine Vorlesungen muss ich in eine Webcam-Linse schauen. Selbstisolation statt Freunde wiedersehen. Dorf statt Großstadt. Das Essen als Highlight jedes einzelnen Tages. Ich weiß es könnte schlimmer sein... ich finde es auch nicht wirklich schlimm (zumindest nicht die Auswirkungen, die es auf mich persönlich hat), sondern einfach anders. Ich bin überzeugt davon, dass wir alle etwas aus der aktuellen Situation lernen können. Irgendwann wird es wieder vorbei sein & bis dahin sollten wir versuchen, das Beste draus zu machen.

Tipps für den virtuellen Klassenraum & Distance Learning im Allgemeinen

Bei mir hat am 6. April nach 8 Monaten (Praktikum + Semesterferien) wieder die Uni begonnen und zwar ganz anders als ich mir das vorgestellt hatte. Ohne Sitznachbarn, ohne die Möglichkeit Blickkontakt aufzunehmen und ohne Pausen-Gossip. Im virtuellen Klassenraum. Meine Hochschule geht mit der aktuellen Situation so um, dass wir einen ganz normalen Stundenplan haben und die Vorlesungen bzw. Seminare genauso stattfinden, wie sie das ohne Corona tun würden, nur eben über Zoom. Ich bin überrascht wie beinahe reibungslos das funktioniert und wie viele Möglichkeiten man hat, den Unterricht durch Bildschirm-Sharing, verschiedene Reaktions-Funktionen und Breakout-Sessions (also Kleingruppenarbeiten) abwechslungsreich zu gestalten. Natürlich ist das Distance Learning komplett anders als "normale" Uni – daran muss man sich erstmal gewöhnen und lernen, wie man diese neue Art des Lernens für sich möglichst angenehm gestaltet und möglichst effektiv nutzt.

Pinterest für mehr Traffic | einfach, schnell & nachhaltig Reichweite generieren

Ich habe am Montag in der Uni bzw. im virtuellen Klassenraum in dem Modul "Mobile Strategien" einen Kurzvortrag über das Thema Reichweitensteigerung durch Printerest gehalten. Da das ein Thema ist, das einige meiner Leser – gerade die, die auch selber online aktiv sind – interessieren könnte und es natürlich eine sehr effiziente Arbeitsweise ist, Projekte doppelt zu verwerten, wollte ich meinem Blog eine Zusammenfassung dieses Vortrags nicht vorenthalten.

2 Tage offline | wie ein Millennial den Digital Detox erlebt

Jahrelang habe ich mich gegen das Prinzip des Digital Detox gestreubt. Ich war der Meinung, es wäre sinnvoller, etwas bewusst zu konsumieren als komplett darauf zu verzichten und dann nach kurzer Zeit wieder in alte Muster zu verfallen. Das sehe ich heute noch immer genau so. Allerdings verspürte ich vor einigen Tagen bei einem langen Spaziergang plötzlich das Bedürfnis, mich für einen begrenzten Zeitraum von der Online-Welt abzukapseln. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich einmal 2 Tage offline war, deswegen weiß ich nicht, was das mit mir machen würde und wahrscheinlich war es genau das, was mich daran so reizt. 

über unendliches Wachstum, eingeschränkte Grundrechte & Selbstreflektion | 3 Fragen, die ich mir zu Zeiten von Corona stelle

Corona kam und plötzlich hatten wir mehr Zeit. Mehr Zeit, um Klopapier zu horten, mehr Zeit um Auszumisten, mehr Zeit um Yoga zu machen und mehr Zeit, um Bananenbrot zu backen. Aber auch mehr Zeit, um nachzudenken. Dabei sind mir vor allem folgende drei Fragen im Kopf herumgeschwirrt ... Wieso ist uns unsere Freiheit gerade so egal, wieso wird jetzt plötzlich doch auf die Experten gehört und wie geht es nach Corona weiter?

Und wie sieht’s mit den Vorsätzen aus? | Q1 2020

Auch Suchmaschinenoptimierungs-Sicht ist dieser Beitrag wahrscheinlich nicht optimal – wer sucht schon im April nach Inhalten zum Thema "Vorsätze"?! Eigentlich beschäftigen wir uns damit doch meist nur zum Jahreswechsel und verdrängen sie spätestens Ende Januar. Eigentlich ist das aber nicht Sinn der Sache.  Bei jedem einzelnen Vorsatz, den ich mir Ende des Jahres notiert habe, handelt es sich, um eine Gewohnheit oder ein Vorhaben, die oder das ich unbedingt umsetzen möchte. Aus diesen Grund möchte ich meine Liste nicht aus den Augen verlieren und immer wieder reflektieren, inwieweit man sich in seinem Alltag an diese Vorsätze hält. Um euch dazu zu motivieren, Vorsätze nicht nur zum Januar-Ding zu machen, möchte ich euch an dem Recap für das erste Quartal des Jahres teilhaben lassen.

Mein 1. Slow Fashion Haul | nachhaltig & fair

Der Bereich, in dem es mir bisher am schwersten gefallen ist, auf nachhaltige Alternativen umzusteigen, ist die Mode. Das lag zum einen daran, dass ich am liebsten jeden Tag etwas anderes anziehen würde und sehr gerne herumexperimentiere – was ja von Grund auf nicht unbedingt die nachhaltigste Handlungsweise ist. Zum anderen lag es aber auch daran, dass ich ein sehr negatives Bild vom Fair-Fashion-Markt hatte: zu teuer oder zu unästhetisch – etwas anderes kannte ich nicht...

Wie ich mit der „Quarantäne“ umgehe

Als ich vor 3 Jahren in der Schule saß und mich für meine französische Abiprüfung  mit dem Buch "la peste" von Albert Camus beschäftigte, hätte ich nie gedacht, dass ich diesen Blogartikel mal schreiben würde. Zum einen, weil ich nicht geglaubt hätte, dass ich das mit dem Bloggen mal konsequent durchziehe und zum anderen, weil ich nicht geglaubt hätte, dass die Zustände, die Camus dort schildert, hier mal in abgewandelter Form eintreffen würden. Doch nun sitze ich hier, in einer Zeit, in der Zuhause bleiben und soziale Kontakte vermeiden das einzig Richtige, was man tun kann, ist und versuche, mir die Zeit sinnvoll zu vertreiben.

Ein Blick in mein Bullet Journal: 5 Arten von To Do Listen

Man könnte glauben, dass ich nach Jahren des akribischen To-Do-Listen-Führens die perfekte Variante für mich gefunden hätte. Dem ist aber nicht so und ich glaube, die gibt es auch nicht. Je nach Situation, Laune und Motivationslevel verwende ich ein anderes System und fahre damit eigentlich ganz gut. Keine Art der To Do Liste ist besser oder schlechter als die andere – sie sind einfach unterschiedlich und ich merke mittlerweile in welchen Phasen welches System für mich am besten funktioniert. Den Erfolg einer To Do Liste messe ich hierbei nicht ausschließlich am Arbeitspensum, das ich damit schaffe, sondern auch an meinem psychischen Zustand während ich das tue.

Ein monatliches Interview mit mir selbst|März

Tatsächlich geändert hat sich in meinem Alltag bisher nicht viel – den März hätte ich eh, wie man das in den Semesterferien halt so tut, zuhause bei meiner Familie verbracht. Natürlich wäre ich hin und wieder rausgegangen und hätte andere Menschen getroffen, was das Ganze auf jeden Fall angenehmer gemacht hätte, aber wenn wir mal ehrlich sind, hätte ich den Großteil der Zeit eh unter quarantäne-ähnlichen Zuständen verbracht. Und trotzdem fühlt es sich anders an. Wenn man dazu gezwungen ist, das Haus nicht zu verlassen und andere Menschen zu meiden, finde auch ich als eingefleischter Introvert das nicht so toll. Trotzdem versuche ich das Beste aus der Zeit zu machen. In diesem monatlichen Interview mit mir selbst seht ihr, dass man aus der aktuellen Zeit auch Positives ziehen kann. Nichtsdestotrotz hoffe ich natürlich, dass der April besser wird und ich in einem Monat hier spannendere und vor allem nicht-Corona-verbundene Dinge berichten kann. 

7 Lehren aus „die Kunst ein kreatives Leben zu führen“

Ich habe vor kurzem das Buch "die Kunst ein kreatives Leben zu führen" von Frank Berzbach gelesen und empfand es als sehr relevant unsere Gesellschaft im Allgemeinen und für uns Millennials im Speziellen. Der Autor geht in den 7 Kapiteln auf die Schwierigkeiten ein, mit denen man als "Kreativer", im weitesten Sinne, in der heutigen Welt konfrontiert wird. Er entwickelt ein Konzept der Vereinbarkeit von Erwerbsarbeit, Kreativität, zwischenmenschlichen Beziehungen, Selbstverwirklichung und Spiritualität – alles mit Hilfe von einem gesunden Maß an "Achtsamkeit". Zwar habe ich durch dieses Buch keine komplett neue, lebensverändernde Erkenntnis gewinnen können und trotzdem habe ich es sehr gerne gelesen und würde es auch jedem empfehlen. Im Grunde wissen wir, wie es funktioniert und trotzdem müssen wir manchmal nochmal vor Augen geführt bekommen, worauf es ankommt. Folgende 7 Punkte aus dem Buch würde ich gerne nochmal unterstreichen ...