Hallo Bullet Journal, Tschö Gedankenchaos! – Meine 5 liebsten BuJo-Seiten

Im Februar habe ich mir ein Notizbuch mit gepunkteten Seiten und schwarze Fineliner in sechs verschiedenen Stärken gekauft. Zu dem Zeitpunkt war mir nicht klar, wie sehr dieser Kauf mein Leben vereinfachen wird. Ich habe angefangen mir unzählige Videos zum Thema Bullet Journaling auf Youtube anzuschauen und mich auf Pinterest inspirieren zu lassen. Die restlichen Semesterferien habe ich damit verbracht, alle möglichen Seiten zu gestalten – Jahres-, Monats- und Wochenübersichten, Finanzpläne, Habittracker, Ideensammlungen,…

Dieses Bullet Journal habe ich benutzt: LEUCHTTURM1917 355676 Notizbuch Medium (A5), Metallic Edition, dotted, Gold*

Nun habe ich mein Bullet Journal das ganze Semester über täglich benutzt und festgestellt, dass es für mich kein besseres Hilfsmittel zur Organisation, Produktivität und Kreativität gibt, wie diese Art von Notizbuch. In dieser Zeit habe ich auch gelernt, welche Seiten für mich hilfreich sind, und welche ich nicht wirklich gebraucht habe. Hier meine 5 Lieblinge:

1. Die „Semester overview“

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Im ersten Semester hatte ich das Problem, dass ich nie so wirklich einen Überblick hatte, was bis zum Semesterende noch gemacht werden musste. Ich hatte mir natürlich, wie sich das als Musterstudentin gehört, alle Abgabetermine in meinem Kalender notiert und war auch mit allen Prüfungsaufgaben vorzeitig fertig. Allerdings habe ich erst jetzt im zweiten Semester, als es nicht mehr so unübersichtlich war, gemerkt, dass es mich unbewusst gestresst hat und ich immer Angst hatte etwas zu vergessen. Mein „Semester Overview“ hat mir geholfen die verschiedenen Aufgaben und Projekte besser zu organisieren und hat mir viel innere Ruhe verschafft.

Auf dieser Seite habe ich in einer Tabelle alle Module, Prüfungsaufgaben und Abgabetermine für das Semester zusammengefasst. Daneben habe ich eine Seite frei gelassen, auf der ich mir Notizen machen konnte, wenn der Dozent uns im Laufe des Semesters wichtige Informationen zu der jeweiligen Prüfungsaufgabe mitgeteilt hat.

2. Die „Lektüre-hilfe“

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Ich bin ein Mensch, der allgemein nicht sonderlich gerne liest und gerade bei Pflichtlektüren für’s Studium fällt es mir anfangs oft schwer, mich zu motivieren. Als wäre der fehlende Spaß am Lesen nicht schon Problem genug, kommt noch hinzu, dass ich häufig das Gefühl habe, das was ich lese nach kurzer Zeit wieder zu vergessen. Um diesen beiden Problemen entgegenzuwirken, habe ich mir dieses Semester für die Pflichtlektüre im Modul ‚Medien- und Kommunikationsmanagement‘ eine Übersicht in meinem Bullet Journal erstellt, was sich als sehr hilfreich herausstellte.

Auf diesen Seiten befand sich zuerst eine Tabelle, in der ich jedes gelesene Kapitel abhaken konnte – es gibt nicht, was mich mehr motiviert, als auf diese Art und Weise zu visualisieren, was ich schon geschafft habe. Außerdem hatte ich dort Platz mir die wichtigen Seiten, bei denen ich glaubte sie im Laufe des Semesters noch gebrauchen zu können, zu vermerken. Dann folgen drei leere Seiten, auf denen ich nach und nach jedes Kapitel in Stichpunkten zusammengefasst habe, um mir den Inhalt des Buches zu einem späteren Zeitpunkt schnell wieder ins Gedächtnis rufen zu können.

Auf diese Weise hatte ich das Buch nach 10 Tagen komplett durch, wobei ich davor mehr als 10 Tage gebraucht hätte um erst mal die Motivation aufzubringen mit dem Lesen zu beginnen. Außerdem waren die Notizen zum Inhalt des Buches im Laufe des Semesters noch oft von Nutzen für mich.

3. Die „Ideensammlung“

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Da mein Leben nicht nur aus Studium besteht, sondern ich nebenher auch noch andere Leidenschaften habe, kommen wir jetzt zu einer Seite, die weniger mit Produktivität als vielmehr mit Kreativität zu tun hat. Eigentlich handelt es sich hierbei nicht um eine einzelne Seite, sondern um eine ganze Rubrik. Hinter dem Deckblatt, welches ihr hier seht, verstecken sich 7 Seiten, die die Überschriften ‚Bullet Journal‘, ‚Instagram‘, ‚Fotografie‘, ‚Tattoos‘, ‚Rezepte‘, ‚Blog‘ und ’sonstiges‘ tragen.

Immer wenn mir eine Idee in den Kopf kam, habe ich sie auf die passende Seite geschrieben und ein leeres Kästchen davor gemalt, welches ich dann abhaken konnte (ja, ich bin obsessed mit abhaken) wenn ich die Idee umgesetzt habe. Ich weiß nicht, ob es nur mir so geht, aber ich kann nicht unter Druck kreativ sein. Die besten Ideen kommen mir nicht, wenn ich sie gerade brauche, sondern in der Bahn, unter der Dusche, beim Aufräumen oder während einer Vorlesung. Deswegen habe ich für mich herausgefunden, dass es mir wahnsinnig dabei hilft, Ideen umzusetzen, wenn ich mir in meinen kreativen Momenten Notizen mache, anstatt mich darauf zu verlassen, dass ich auf Knopfdruck gute Einfälle habe.

4. Die „Wochenübersicht“

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Die Wochenübersicht war die von mir mit Abstand am meisten genutzte Seite in meinem Bullet Journal. Jeden Sonntagabend oder Montagmorgen hab ich mir diese Doppelseite gestaltet – so konnte ich immer mit sortierten Gedanken und ausreichender Motivation in die Woche starten. Das Design änderte sich jede Woche, aber der Inhalt blieb gleich: Ein Kästchen für jeden Wochentag wo neben den festen Terminen auch noch Platz für meine tägliche To-Do-Liste (das liebe Abhaken, da ist es wieder) ist, eine Liste mit Dingen die in dieser Woche erledigt werden müssen, eine Übersicht meiner Ausgaben und Platz für Notizen im Bezug auf die kommende Woche. Wenn mal etwas besonders anstand, was eine eigene Liste benötigt hat, wie in diesem Fall mein Frühjahrsputz, fand das auch noch Platz auf der Doppelseite.

Mir persönlich hilft es total, wenn ich montags weiß, was alles die Woche ansteht und ich gleich loslegen kann ohne Angst zu haben etwas zu vergessen oder nicht alles zu schaffen. Da ich gemerkt habe, dass er meiner Produktivität und meinem Stresslevel total gut tut, wenn ich immer alles genau aufschreibe, habe ich das auch das ganze Semester über durchgezogen – keine einzige Woche ohne Wochenübersicht.

5. Die „Wichtigen Termine“

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Diese Seite befand sich bei mir ganz vorne im Bullet Journal, damit ich schnell darauf zurückgreifen kann. Hier habe ich meine Ferien und wichtige Tage im Laufe des Semesters aufgeschrieben, denn das sind Daten, nach denen man häufig gefragt wird und die man zur Planung braucht. Das ist keine Seite, die man jeden Tag benutzt, aber trotzdem war ich froh, dass ich sie hatte.

Nach einem Semester mit Bullet Journal kann ich nur eines sagen: Nie wieder ohne! Mein Neues ist gestern mit der Post angekommen, jetzt warte ich nur noch auf meine überteuerten Stifte und dann kann’s losgehen. Mein Erstes hatte ich komplett schwarz-weiß gehalten, weil ich erst mal schauen wollte, ob Bullet Journaling überhaupt etwas für mich ist, oder ob ich es wie jeder andere Kalender den ich bisher benutzt habe, nach 2 Wochen in die Ecke schmeiße und nie wieder reinschaue. Aber es ist definitiv etwas für mich, weshalb ich mich für das kommende Semester mit allen BuJo-Must-haves ausstatte und mich darauf freue viele bunte Seiten zu gestalten… und die oben vorgestellten 5 werden definitiv dazugehören!

Habt ihr auch ein Bullet Journal? Wenn ja, was sind eure Lieblingsseiten? Lasst es mich gerne in den Kommentaren wissen!

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3 Gedanken zu “Hallo Bullet Journal, Tschö Gedankenchaos! – Meine 5 liebsten BuJo-Seiten

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