10 Dinge, die mir keiner gesagt hat, als ich mit bullet journaling angefangen habe…

Mein erstes Bullet Journal ist komplett voll – auf diesen knapp 250 Seiten hab‘ ich so einige Erfahrungen sammeln können. Bei einigen Dingen wĂ€re ich froh gewesen, hĂ€tte man mir die vor einem Jahr gesagt. Deswegen hier ein paar wertvolle Tipps an mein jĂŒngeres Ich und an jeden, der sich gerade mit dem Bullet Journaling anfangen möchte.


 

1. Vielleicht solltest du öfter mal Dinge, gerade wenn du sie zum ersten Mal malen möchtest, mit dem Bleistift vorzeichnen.

2. Stifte sind unfassbar teuer – zumindest die guten bzw. die die man auf Pinterest und Co unter die Nase gehalten bekommt und frĂŒher oder spĂ€ter eh nachkauft.

3. Packe ein „Aufgabe verschieben“-Symbol in deine Legende – einen Pfeil ins AufgabenkĂ€stchen zu malen, anstatt es komplett leer zu lassen verringert zumindest ein kleines Bisschen das schlechte Gewissen, nicht die gesamte To Do Liste abgehakt zu haben.

4. Dein Bullet Journal wird am Ende nicht mehr so perfekt aussehen wie am Anfang, du brauchst es gar nicht erst versuchen! Irgendwann kommt immer der Zeitpunkt, an dem du dir gestresst eine To Do Liste schreibst ohne Zeit und Lust fĂŒr die ganzen BlĂŒmchenverzierungen zu haben.

5. Wische dein Lineal von Zeit zu Zeit mit einem Taschentuch ab, ansonsten ruinierst du die die hellen… teueren… Stifte mit der dunklen Farbe, die noch da dran hĂ€ngt.

6. Pass auf, dass du nicht mit deinen schwitzigen HĂ€nden ĂŒber eine Seite an der du gerade eine Stunde gemalt hast, wischst – du wirst dich dafĂŒr hassen.

7. Du brauchst nicht alle Seiten, die du auf Pinterest siehst! Du ziehst es eh nicht lĂ€nger als ein paar Tage durch, jeden Morgen in deinen Sleep Log einzutragen, wie viele Stunden du geschlafen hast. Ist im Grunde auch egal  – solange du ĂŒberhaupt geschlafen hast und nicht die Nacht auf Pinterest verbracht hast.

8. Probiere neue Stifte immer zu erst auf einem Blatt Papier aus, bevor du sofort damit in dein Bullet Journal malst, ohne einschĂ€tzen zu können wie das nachher aussiehst. So vermeidest du dicke fette schwarze Überschriften, die gar nicht zu deinem filigranen Stil passen und ĂŒber die du dich jedes Mal Ă€rgerst, wenn du sie siehst.

9. Es wird so viel Zeit fĂŒr das Gestalten dieser Seiten drauf gehen, du wirst Stunden lang da sitzen und BlĂŒmchen malen – um zwischen diese dann deine To Dos zu schreiben, die du lĂ€ngst, in der Zeit die fĂŒr’s Malen draufgegangen ist, hĂ€ttest erledigen können.

10. Nichtsdestotrotz wird dieses Notizbuch zu dem einzigen Kalender, den du langfristig, kontinuierlich benutzt. Es ist perfekt fĂŒr dich – deine chaotischen Gedanken, vielen To Dos und unzĂ€hlige Ideen.


Kommen diese Punkte irgendwem bekannt vor? Ich hoffe, ich bin nicht alleine mit diesen zeit-, nerven- und geldraubenden first world problems…

5 Gedanken zu “10 Dinge, die mir keiner gesagt hat, als ich mit bullet journaling angefangen habe…

  1. fraeuleinstressfrei schreibt:

    Hi Romy!
    Hach… Das hĂ€tte von mir kommen können 😀
    Ich habe mein Bullet Journal erstmal auf Eis gelegt bis ich mit meinem Perfektionismus Frieden geschlossen habe und bin in einen Filofax umgezogen.
    Liebe GrĂŒĂŸe, Anna

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    • romywinter schreibt:

      Hey, Anna:)
      Danke fĂŒr deinen Kommentar!
      Oh ja das mit dem Perfektionismus ist so eine Sache… ich bin richtig froh ihn mittlerweile, zumindest aufs Bullet Journal, so weit es geht ĂŒberwunden zu haben!:D
      Schön, dass du im Filofax eine Alternative gefunden hast!:)
      Liebe GrĂŒĂŸe, Romy

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  2. Benita schreibt:

    … Und ich habe das gegenteilige Problem 😂
    Ich habe ewig nur mit Bleistift in mein BJ geschrieben, weil ich Angst hatte, ich könnte was versauen. TatsĂ€chlich habe ich es heute endlich geschafft und wenigstens mal die KĂ€stchen und so direkt mit den Finelinern eingemalt 😁
    Ich habe allerdings in meinem alten BJ auch etliche Versuche gemacht, um herauszufinden, was ich wirklich brauche und welche Aufteilung sich bewĂ€hrt. Ich denke auch, diese Erfahrung muss wohl jeder fĂŒr sich selbst machen.
    Aber der Verzierungstyp werde ich wohl nicht mehr 🙃
    Viel Erfolg noch allen, beim sich organisieren.

    GefÀllt 1 Person

    • romywinter schreibt:

      Ja das ist wahrscheinlich echt typ abhĂ€ngig.. ich machs mittlerweile so, dass ich wenns mir mehr um die Funktion einer seite geht gleich mit fineliner male und wenn mir das design wichtig ist oder ich mir unsicher bin, zeichne ich mit Bleistift vor:) danke fĂŒr deinen Kommentar! lG Romy

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