5 Tipps gegen Schreibblockaden

Ich habe in den vergangenen Monaten gefühlt mehr geschrieben als in den letzten 5 Jahren zusammen. Neben wissenschaftlichen Arbeiten, journalistischen Artikeln und Texten für Instagram ist nun auch der Blog hinzugekommen, den ich 3-mal wöchentlich mit einem neuen Post fülle. Alleine hier habe ich innerhalb von 3 Monaten über 35.000 Wörter geschrieben. Da kann es schon mal vorkommen, dass der Kopf plötzlich leer ist und man vor einem neuen Dokument sitzt und nicht weiß, wo man anfangen soll. Für solche Fälle habe ich im Laufe der Zeit Techniken entwickelt, die mir dabei helfen diese Schreibblockaden zu überwinden.


1. Liste mit Ideen führen

Ich bin ja eh ein Mensch, der Listen über alles Mögliche führt, aber gerade die Ideenliste für den Blog vereinfacht mit das Leben total. Ich habe in meinem Handy eine Notiz, die den Namen „Blogposts“ trägt. Jedes mal, wenn mir eine Idee kommt, schreibe ich sie da rein – egal, ich schon eine konkrete Idee von dem Artikel habe, oder ich das Thema nur allgemein interessant finde. Wenn ich dann irgendwann Lust habe, etwas zu schreiben, aber nicht genau weiß was, brauche ich mir nur etwas aus der Liste auszusuchen.

Wenn mir ein Thema einfällt, bei dem ich bereits eine genaue Vorstellung davon habe, wie der Post aussehen soll, mache ich meistens eine einzelne Notiz in meinem Handy indem ich die Struktur des Beitrags und einzelne Formulierungen die mir dazu einfallen, reinschreibe. So vermeide ich, dass ich die Ideen, die ich in dem Moment habe, vergesse und bewahre mir die Inspiration, die ich in dem Moment habe, für den Zeitpunkt, wenn ich den Beitrag verfasse, auf.

2. Sprachmemos nutzen

Diesen Tipp habe ich von einem Dozenten, der für’s Radio arbeitet. Er ist absoluter Profi, aber auch ihm passiert es, dass er es in bestimmten Momenten nicht schafft, ein Thema auf Papier zu bringen. In solchen Fällen geht er spazieren und redet dabei in sein Handy – über das Thema, wozu er einen Beitrag produzieren möchte. Das nimmt den Druck aus der Situation und im Redefluss kommen einem die besten Ideen.

Diese Technik nutze ich auch häufig für Blogposts – gerade bei meinen sonntäglichen Meinungsartikeln hilft mir das total. Am Anfang stottere ich irgendwas zusammen, aber irgendwann kommt dann der Punkt, wo ich so im Thema drin bin, dass Aussagen zustande kommen die ich nachher nur noch abtippen und perfektionieren muss.

3. Mehr Bilder, weniger Wörter

An Tagen an den man einen Blogpost schreiben möchte, einem aber die Wörter fehlen, sind Bilder eine gute Alternative. In dem Fall suche ich mir ein Thema, zu dem es Bilder gibt – z.B. Rezepte, Outfits oder Bullet-Journal-Inspirationen. Diese importiere ich dann erst mal in dem Artikel und beschreibe sie nur noch. So habe ich einen Anhaltspunkt und mir fällt es wesentlich leichter, mit dem Schreiben zu beginnen.

4. Themen, über die man eh nachdenkt

Dieser Tipp ist wahrscheinlich der wichtigste, wenn es darum geht, Schreibblockaden zu umgehen. Man sollte, wenn man die Möglichkeit dazu hat, über Themen schreiben, die einem eh im Kopf rumschwirren. Bei Themen, über die man nicht wirklich nachdenkt kommt es öfter dazu, dass man nicht weiß was man schreiben soll, weil man nicht mit den Fakten vertraut ist und auch seinen eigenen Standpunkt nicht kennt. Wenn ihr euch euer Thema aussuchen könnt, nehmt also, gerade an Tagen an denen ihr nicht sonderlich inspiriert seid, eines, womit ihr euch schon öfter befasst habt.

5. Blogtraditionen entwickeln

Unter „Blogtraditionen“ verstehe ich eine Form von Beiträgen, die regelmäßig wiederkehrt. Bei mir sind es zum Beispiel meine monatlichen „My month in bullet points“.  So ein Format, welches man immer wieder neu nutzen kann, erleichtert einem die Tage, an denen einem die Inspiration fehlt. Man muss das Rad nicht jedes Mal neu erfinden.


Glücklicherweise kommt es bei mir nicht all zu häufig vor, dass ich von einer Schreibblockade davon abgehalten, einen neuen Artikel zu verfassen – vielleicht auch, weil ich mit Tipp 1 und 5 vorsorge. Falls es dann aber doch mal der Fall ist, sind Tipp 2, 3 und 4 meine Retter in der Not.

Wie überwindet ihr Schreibblockaden?

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7 Gedanken zu “5 Tipps gegen Schreibblockaden

  1. julivomberg schreibt:

    Den 4. Tipp finde ich tatsächlich auch sehr hilfreich. Mein Freund hat das zuletzt auch zu mir gesagt „Wieso schreibst du nicht einfach über das was dir eh im Kopf rumfliegt“ Ich mein, das sind ja zu 100% die Themen wieso ich die Seite ins Leben gerufen habe, einfacher könnte es quasi nicht sein.

    Ich würde aber noch einen 6. Punkt hinzufügen und der heißt „Einfach mal zusammenreissen“ 😀 Der würde jetzt gut auf mich passen. Ich darf stark an meiner Disziplin arbeiten. Ich finde es wichtig immer aufzutauchen und zu zeigen dass man da ist um den Leuten zu zeigen dass man was schafft. Und da hab ich noch viel zu lernen.

    Die Blogtradition finde ich auch sehr gut.

    LIebe Grüße
    Juli 🙂

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