10 Gründe, warum mein Tag angeblich mehr Stunden hat als der von Beyoncé

Letztens hab ich abends in der Uni mit einer Freundin über unseren Tagesablauf geredet. Dabei meinte sie dann „bei dir hat man irgendwie das Gefühl, dass dein Tag mehr als 24 Stunden hat.“ Das hatte ich zuvor noch nie so gesehen – eigentlich hatte ich immer eher das Gefühl, dass mein Tag doppelt so lang sein müsste, damit ich alles schaffe, was ich gerne schaffen würde. Nachdem ich jedoch länger drüber nachgedacht habe, sind mir schon einige Zeitspartipps, die ich unbewusst anwende, aufgefallen. So bekomme ich innerhalb meiner 24 Stunden tatsächlich verhältnismäßig viel erledigt.


1. Ich schlafe nicht länger, als es sein muss.

Ich habe mich mittlerweile an 7 Stunden Schlaf gewöhnt – die reichen mir, um fit für den Tag zu sein. Somit stell ich mir dann einen Wecker für nach ca. 7 Stunden und hab dann 17 Stunden vom Tag, die ich nutzen kann.

2. Ich stehe sofort auf, anstatt noch mit dem Handy im Bett liegen zu bleiben.

Nachdem der Wecker geklingelt hat noch mit dem Handy im Bett liegenzubleiben, ist etwas, was ich nie mache. Zum einen, weil ich zu viel Angst hätte, wieder einzuschlafen und zum anderen, weil dann wieder Zeit verloren geht, bis der Tag startet – und dann sind es schon keine 17 Stunden mehr, die ich zur Verfügung habe.

3. Ich habe keinen langen Weg zur Uni.

Ich brauche bis zur Uni 15 Minuten – natürlich habe ich dann mehr freie Zeit, als jemand der jeden Tag 2 Stunden pendelt. Am Weg zur Uni kann man nicht unbedingt was ändern, aber es lohnt sich schon bei der Wohnungssuche, wenn man die Wahl hat, darauf zu achten.

4. Ich arbeite von Zuhause.

Dass ich meinen Nebenjob von Zuhause aus machen kann, hilft mir auch dabei, Zeit zu sparen – keine lange Anfahrt und ich müsste theoretisch nicht mal meinen Pyjama ausziehen. Natürlich ist das nicht in jedem Job machbar, aber wenn man die Möglichkeit dazu hat, sollte man es auf jeden Fall ausprobieren.

5. Ich nutze „Pausen“ produktiv.

Wenn ich zum Beispiel lerne oder an einer Hausarbeit schreibe, mache ich nach jeder Stunde eine Pause. Diese nutze ich dann aber dafür Dinge wie aufräumen oder Wäsche waschen zu nutzen – mein Kopf kann kurz abschalten, aber trotzdem werden weitere To Dos erledigt.

6. Ich gehe nur ein Mal wöchentlich einkaufen.

Ich mache Montags einen Wocheneinkauf, mit Meal-Plan und Einkaufsliste. So verhindere ich, dass ich innerhalb der Woche mehrmals wieder los zum Supermarkt muss, um noch ein paar Kleinigkeiten zu kaufen – dabei verliert man nämlich wieder unnötig Zeit.

7. Ich mache Multi-Tasking.

Bahn fahren und Tagesschau hören. Aufräumen und Blogpost als Sprachaufnahme vorbereiten. In der Uni sitzen und To Dos planen. Auf den Bus warten und Mails beantworten. Es gibt so viele Aufgaben, die man gleichzeitig machen kann, weil beide nicht die 100%ige Konzentration verlangen.

8. Ich habe kein Netflix.

Ich habe das Gefühl, dass Netflix ein Zeitfresser ist, weshalb ich mich bisher davon fern gehalten habe. Natürlich könnte man sagen, dass Fernsehen und Youtube schauen, wie ich es mache, nicht besser sind. Aber ich glaube, erstens ist der Suchtfaktor hier nicht so groß und zweitens ist es „leichtere Kost“, wo man nebenbei noch etwas machen kann. Vor dem Fernseher sitzen, ohne nebenbei zu arbeiten mach ich nur jeden Abend eine Stunde in meiner Ess-Pause – ansonsten wird da auch immer Multi-Tasking betrieben und nebenbei ein Blogpost geschrieben, der nächste Tag geplant oder Abwasch gemacht.

9. Ich habe für vieles eine Routine entwickelt.

Je öfter und routinierter man Dinge macht, desto schneller wird man damit fertig, weil man zwischen einzelnen Schritten nicht mehr überlegt. Das ist beim Schminken der Fall, genauso wie beim Aufräumen, Blogpost schreiben oder Vorlesung nacharbeiten.

10. Ich werde nicht abgelenkt, da ich alleine Wohne.

Wie bereits im meinem Beitrag über’s alleine wohnen erwähnt, ist ein großer Vorteil davon, dass niemand einem in seinen Tagesablauf rein grätscht, indem er plötzlich Hilfe braucht, einen Raum blockiert oder man sich verquatscht.


Ein motivierender Spruch, der seit einigen Jahren im Internet kursiert lautet „we all have the same 24 hours that Beyoncé has“. Damit wird angenommen, dass theoretisch jeder von uns den gleichen Erfolg haben könnte, den sie hat. Jeder von uns ist selber dafür verantwortlich, wie er diese 24 Stunden nutzt, aber beim Zeit sparen geht es nicht nur darum erfolgreicher zu sein, sondern auch im Endeffekt mehr Zeit für sich, und Dinge die einem Spaß machen zu haben.

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