Veganes „Comfort-food“ – Rezeptideen

Wenn man an „Comfort-food“ denkt, denkt man häufig intuitiv an Pizza, Burger oder Pasta – dabei geht das auch gesünder, umwelt- und tierfreundlicher. Ich bin keine Veganerin, aber ich versuche immer mehr vegane Gerichte in meine Ernährung zu integrieren. Heute zeige ich euch meine liebsten Gerichte aus den vergangenen Tagen – rein pflanzlich, einfach, günstig und mit hohem Wohlfühlfaktor.


 

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Veganes Curry

Curry ist eines meiner liebsten Gerichtee und auch eines, bei dem es mir zu 0% schwerfällt, es zu „veganisieren“.

  1. Hierfür brate ich das Gemüse, was ich gerade da habe in einer Pfanne mit Kokosöl an – in diesem Fall waren es 1 Paprika, 2 Möhren, 1 Zwiebel und 2 Kartoffeln.
  2. Gleichzeitig habe ich den Reis gekocht.
  3. Zu dem Gemüse habe ich Tomatenmark gegeben und das mit angebraten.
  4. Anschließend habe ich das Gemüse mit 1 Dose fettarmer Kokosmilch (ich persönlich finde, dass es mit der besser schmeckt) abgelöscht und das Ganze mit Pfeffer, Curry, Paprikapulver und Soja-Sauce gewürzt und für die Süße etwas Kokosblütensyrup hinzugegeben.
  5. Ich habe dann soviel Gemüsebrühe hinzugegeben, bis das komplette Gemüse bedeckt war, damit die Kartoffeln nachher auch durch sind.
  6. In die Gemüsepfanne habe ich dann noch gefrorene Erbsen hinzugegeben.
  7. Ich habe das Curry köcheln lassen bis, die Soße die gewünschte Dicke erreicht hatte und die Kartoffeln durch waren und das war’s dann auch schon.

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Mexicanische Reispfanne

Das ist ein Gericht, was ich häufig koche, wenn ich nicht mehr viel frisches Gemüse Zuhause habe oder ich etwas Schnelles und Einfaches für die nächsten Tage vorkochen möchte. Ich esse es entweder als Reispfanne oder fülle es mit etwas Gewürzketchup in einen Wrap, was auch super lecker schmeckt.

  1. Zuerst habe ich 1 Zwiebel und 1 grüne Paprika mit etwas Tomatenmark in Sonnenblumenöl angebraten.
  2. Dann habe ich 4 Gläser Gemüsebrühe und 1,5 Gläser Reis hinzugegeben.
  3. Das Ganze habe ich mit dem „mexican alrounder“ von Just Spices gewürzt.
  4. Im Laufe der Zeit kann man, wenn man merkt, dass der Reis nicht weich genug wird, etwas Wasser nachschütten.
  5. Als das Wasser fast verdampft war, habe ich 1 Dose Mais und 1 Dose Kidney-Bohnen hinzugegeben.
  6. Ich gebe über die Reispfanne immer gerne ein paar Chiliflocken und etwas Soja-Jogurt um diese dann wiederum zu neutralisieren.

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Loaded Ofenkartoffeln

Ich liebe das Frittenwerk und ihre Poutines (Pommes mit irgendeiner Soße drauf), weil ich es total mag, wenn die Pommes sich mit der Soße vollsaugen und dann so weich werden. Ich habe herausgefunden, dass man mit Ofenkartoffeln einen ähnlichen Effekt erzielen kann.

  1. Ich habe 5 Kartoffeln in dünne Scheiben geschnitten und mit Sonnenblumenöl, Paprikapulver, Knoblauchpulver, Pfeffer und Salz mariniert und auf einem Backblech bei 200 Grad Ober- Unterhitze in den Ofen gegeben. (… wo sie etwa 25 Minuten geblieben sind)
  2. Währenddessen habe ich 1 Zwiebel, 1 Paprika und etwas Tomatenmark angebraten.
  3. Anschließend habe ich 1 halbes Glas Gemüsebrühe in die Pfanne gegeben und gefrorene Erbsen hinzugefügt.
  4. Gewürzt habe ich das Gemüse mit getrocknetem Oregano, Salz, Pfeffer, Chiliflocken, Paprika- und Knoblauchpulver.
  5. Als das Wasser ungefähr zu Hälfte verdampft war, habe ich einen Schuss Reis-Sahne hinzugegeben und die Soße nochmal aufkochen lassen.
  6. Als die Ofenkartoffeln durch waren, habe ich nur noch die Soße drüber gegeben und schon hatte ich ein super leckeres Gericht.
  7. Die Soße kann man natürlich mit jeglichem Gemüse machen, ich habe hier nur die Reste der Tage davor verwertet.


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Kichererbseneintopf

Ich liebe es, mit Kichererbsen zu kochen, weil ich sie super lecker finde und sie zugleich proteinreich, gesund und günstig sind.

  1. Ich habe hierfür 1 Zwiebel, 1 Paprika und 5 Kartoffeln in kleine Würfel geschnitten und in einem Topf angebraten und anschließend mit 1 Dose gehackten Tomaten und Gemüsebrühe übergossen.
  2. Später habe ich dann 1 Dose Kichererbsen hinzugegeben und das Ganze mit etwas Zucker, Salz, Pfeffer, Paprika- und Knoblauchpulver sowie getrocknetem Basilikum und frischem Rosmarin gewürzt.
  3. Ich habe den Eintopf köcheln lassen, bis die Kartoffeln durch waren und habe zum Schluss noch einen Schuss Reis-Sahne hinzugegeben, um die Säure der Tomaten zu neutralisieren und das Ganze etwas cremiger werden zu lassen.

 

Was ist euer veganes Lieblingsessen?:)

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3 Gedanken zu “Veganes „Comfort-food“ – Rezeptideen

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