Warum Zeit, die man in die Planung investiert, keine verlorene Zeit ist

Ich bin ein kleiner Kontroll-Freak und muss immer alles planen – egal ob meine Freizeitgestaltung, eine Klausurenphase oder ein bestimmtes Projekt – ich möchte immer genau wissen, wann ich was zu tun habe. Natürlich geht für diese Planung einiges an Zeit drauf – vielleicht denken sich einige, dass sie in der Zeit, in der ich alles in meinen Kalender eintrage, schon etliche Aufgaben hätten erledigen können. Das mag sein, aber über einen längeren Zeitraum bin ich mir sicher, dass sich diese Zeit, die ich in die Organisation investiere, lohnt.

8 Gründe, wieso ich gerne viel Zeit in die Planung investiere

  • Man geht kein Risiko ein bzw. man fühlt sich zumindest sicherer. Natürlich kann immer was schief gehen, aber wenn man gut organisiert ist, minimiert man dieses Risiko oder plant sowas schon von vorne herein mit ein.
  • Man hat weniger Stress. Auch wenn man das nicht immer wahrnimmt, bin ich der Meinung, dass die Tatsache, dass man keinen Überblick über seine Termine, Pflichten, Aufgaben und Ziele hat, dazu beiträgt, dass man unterbewusst irgendwie unruhig ist – bei mir zumindest ist das so.
  • Man arbeitet fokussierter und man verliert keine Zeit damit, immer wieder zu überlegen was man als nächstes machen soll. Ich mag einfach einen geregelten Tagesablauf, bei dem ich genau weiß, in welche Reihenfolge ich wo was mit wem erledigen muss und wann ich fertig bin.
  • Man vergisst nichts. Ich verstehe nicht wie Leute, die sich nicht aufschreiben, was sie alles erledigen müssen, keine Angst haben können irgendwas Wichtiges zu vergessen.
  • Man ist sich viel bewusster, wie man seinen Alltag gestaltet, wofür man zu viel oder zu wenig Zeit opfert.
  • Man kann sich ohne schlechtes Gewissen Pausen nehmen, wenn man weiß, dass man im Plan liegt. Ohne konkreten Plan neige ich zum Beispiel dazu immer zu viel zu machen und dann im Endeffekt, gerade bei längeren Projekten, zu merken, dass ich eigentlich genug Zeit gehabt hätte, viel mehr Pausen einzulegen.
  • Der Wille, den Plan einzuhalten, ist eine zusätzliche Motivation. Was gibt es schöneres als nach und nach alle To Dos abhaken zu können?!
  • Organisation ist das beste Mittel gegen Aufschieberitis. Seit ich mein Bullet Journal benutze und alles, was ich mache, genau plane, prokrastiniere ich viel viel viel weniger. Zum einen, weil ich nicht mit unabgehakten To Dos leben kann und zum anderen, weil sich eine Aufgabe, die man irgendwann erledigen möchte, viel leichter nach hinten verschieben lässt als eine, bei der man sich vorgenommen hat, sie an einem bestimmten Tag zu erledigen.

Natürlich haben viele dieser Punkte mit der Psyche zu tun und dass man sich selber quasi austrickst – aber es Hauptsache, es funktioniert und man wird dadurch produktiver. Wahrscheinlich funktioniert es nicht für jeden und es gibt einfach Menschen, die gerne alles auf sich zukommen lassen und das ist auch total okay. Allerdings würde ich jedem empfehlen, es mal auszuprobieren, sich bewusst Zeit für Planung und Organisation zu nehmen – ich war vor ein paar Jahren auch noch nicht die Miss Zeitmanagement, die ich heute bin lol.

 

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2 Gedanken zu “Warum Zeit, die man in die Planung investiert, keine verlorene Zeit ist

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