Der „Get-Shit-Done-Day“

Täglich gehen wir irgendwelchen Aufgaben nach – seien es es berufliche, schulische, „haushältliche“ oder soziale. Da gibt es dann aber trotzdem noch die Dinge, zu denen man nicht unbedingt verpflichtet ist oder es zumindest keine fixe Deadline gibt – und die werden dann immer weiter vor sich her geschoben. Oft merkt man es nicht, aber diese ewig aufgeschobenen To Dos sitzen irgendwo im Hinterkopf und rauben einem Energie. Wie sehr sie einen „belastet“ haben und wie einfach man sie doch eigentlich aus der Welt schaffen kann, merkt man dann doch meistens erst, wenn man, nachdem man sie erledigt hat, dieses schöne Gefühl von Leichtigkeit empfindet. Den unnötigen Ballast loswerden & Platz für neue Energie, Ideen und Motivation schaffen – genau das, ist das Ziel von einem „Get-Shit-done-Day“.

Ich persönlich finde, dass sie hierfür Feiertage besonders gut eignen – Geschäfte haben zu, viele verbringen den Tag mit ihrer Familie und man hat zusätzliche Freizeit, die man aus sinnvoll verwenden kann. Ich rede hier nicht von Weihnachten oder Ostern – solche Tage verbringe ich dann auch lieber unter Menschen und mit ganz viel Essen und Nichtstun, anstatt vor meiner To Do Liste. Aber heute, wenn ich diesen Beitrag schreibe, ist Christi Himmelfahrt – ich habe einen ganzen Tag vor mir und freue mich, heute Abend viele aufgeschobene Aufgaben leichter ins Bett zu fallen.

1. Was ist zu tun?

Ich habe damit angefangen, dass ich mir erst mal übersichtlich aufgeschrieben habe, was ich an dem Tag alles schaffen möchte. Hierfür habe ich mir sowohl überlegt, welche Aufgaben ich in letzter Zeit vernachlässigt habe, als auch was in Zukunft ansteht und wie ich mich darauf vorbereiten kann. So ein Tag ist perfekt um nach- und vorzuarbeiten.

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2. Wie möchte ich die Sache angehen?

Anschließend habe ich mir einen groben Zeitplan überlegt, wie ich den Tag gestalten möchte. So kann man verhindern, dass die dann doch relativ lange Liste einen überfordert. Ich habe hier nur eine Einteilung in vor und nach dem Mittagessen vorgenommen – das kann man je nach Menge und Intensität der To Dos aber natürlich auch noch konkreter planen.

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3. Wie kann ich den Tag so schön wie möglich gestalten?

Auch wenn es an diesem Tag hauptsächlich um das Endresultat geht, kann so ein Tag auch richtig Spaß machen. Hörbücher, Podcasts, Musik, Tee, Snacks als Nebenbeschäftigung oder Pause machen so einen Tag erst richtig angenehm.

Ich hab mir an dem Tag unter anderem beim Bügeln diese beiden Podcasts angehört:

4. Wie visualisiere ich, was ich geschafft habe?

Eine To-Do-Liste ist an einem GSD-Tag, wie eigentlich an jedem produktiven Tag, das A und O. Um die Motivation über den ganzen Tag hin nicht zu verlieren, finde ich es besonders wichtig die Fortschritte zu visualisieren. Hierfür benutze ich meine üblichen Zeichen: Kästchen ausmalen, wenn die Aufgabe geschafft ist; Pfeil, wenn ich sie, aus welchem Grund auch immer, auf einen anderen Tag verschieben möchte; Kreuz, wenn ich merke, dass die Aufgabe doch nicht so wichtig ist.

5. Wie möchte ich den Tag abschließen?

Ich mag es an solchen Tagen total gerne, mich am Ende für das, was ich geschafft habe zu belohnen – mit Essen, „Wellness“ und guter Unterhaltung. Zum einen funktioniert das super als Motivation und zum anderen führt das dazu, dass man den Tag als etwas Positives in Erinnerung behält – was sicherlich in Zukunft zu weiteren GSD-Days ermutigt.


Da der nächste Feiertag – Fronleichnam am 20.06. – quasi vor der Tür steht, hoffe ich, dass ich den ein oder anderen, der vielleicht keine Pläne für den Tag hat, ermutigen konnte ihn produktiv zu nutzen!:D

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