Plastiktüten sind so 2000 – heute geht das anders

*Werbung* Dieser Beitrag entsteht in Kooperation mit Memolife, die mir die Produkte kostenlos zur Verfügung stellen.

Wer in den vergangenen Wochen regelmäßig „Wer wird Millionär?“ geschaut hat, der wird vermutlich auch auf die Frage „wovon gab es 2000 noch 7 Milliarden, 2018 aber nur noch 2 Milliarden“ – oder so ähnlich – gestoßen sein. Dass die Antwort darauf „Plastiktüten“ lautete, hat mich, anders als den Kandidaten, eigentlich nicht groß gewundert – denn es gibt heutzutage auch eigentlich keinen Grund mehr, auf diese zurückzugreifen. Wir leben in einer aufgeklärten Gesellschaft, in der es jedem bewusst sein sollte, was die Konsequenzen der Nutzung von nicht abbaubaren Verpackungen sind. Darüber hinaus ist es auch finanziell, seit sie nicht mehr kostenlos verfügbar sind, nicht rentabel, auf diese zurückzugreifen und es gibt so viele Alternativen.

What?

Für die Produktion von Plastiktüten werden jährlich über 12 Milliarden Liter Erdöl genutzt. Plastikmüll wird erst nach ca. 500 Jahren abgebaut und der Zwischenzeit sind die angeblich so praktischen Tüten jährlich für über 100.000 tote im Meer lebenden Tiere verantwortlich. Das alles für eine Plastiktüte, die wir im Schnitt nur 25 Minuten nutzen?

Why?

Wenn man alleine den finanziellen Aspekt betrachtet, lohnt es sich schon. Wenn man in der Woche 5 Cent für Einwegplastiktüten ausgibt, zahlt man innerhalb von 50 Jahren 130 Euro. Für etwas, das man innerhalb von Minuten wieder wegschmeißt. Lassen sich diese 130 Euro nicht besser investieren?  Natürlich sollte hinter dem Umstiegt auf wiederverwendbare Transportverpackungen keine rein lukrative Motivation stecken. Man sollte sich darüber im Klaren werden, was hinter der Nutzung einer solchen Tüte steckt. Wie sie produziert wurde und was mit ihr passiert, nachdem man sie nicht mehr braucht. Auf Plastiktüten zu verzichten, ist eine der einfachsten Wege, seinen ökologischen Fußabdruck zu minimieren – es hat keine Nachteile für einen selber, aber so viele Vorteile für Menschen, Tiere und den Planeten.

How?

  • Einwegplastiktüten wiederzuverwenden wäre schon mal ein erster Schritt, weil man dadurch seinen Verbrauch und damit auch die dadurch angerichteten Schäden reduziert. Gerade für „Notfälle“, in denen man gerade keine nachhaltige Option zur Hand hat, ist das eine gute Alternative – allerdings keine Langzeitlösung.
  • Kompostierbare oder Bio-Plastiktüten erscheinen auf den ersten Blick sehr umweltfreundlich. Oft steckt hinter solchen Alternativen allerdings eine extrem umweltbelastende Produktion oder einen unangemessen hohen Ressourcenverbrauch. Aus diesem Grund sollte auf jegliche Art von Tüten, die nur einmal verwendet werden, weitestgehend verzichtet werden.
  • Genauso sind auch die umweltfreundlich aussehenden Papiertüten mehr Schein als Sein. Damit diese reißfest sind, muss eine Menge an Material und Chemikalien verwendet werden. Wenn man diese nur einmal verwendet, tut man der Umwelt damit im Endeffekt auch keinen Gefallen.
  • Die beste und nachhaltigste Alternativen sind jegliche Taschen, die man über einen längeren Zeitraum immer wieder verwendet – beispielsweise solche aus Baumwolle oder, noch ressourcenschonender, recyceltem PET. Wenn man sowas immer dabei hat, ist man nicht mehr auf Einwegtüten angewiesen, tut der Umwelt was Gutes und kann damit sogar vielleicht noch ein Statement setzten.

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Bei Memolife findet ihr verschiedene Tragetaschen, bei denen ihr euch sicher sein könnt, dass sie umweltfreundlich hergestellt und auf Schadstoffe geprüft sind. Außerdem werden wichtige soziale Kriterien bei der Rohstoffgewinnung und der Produktion berücksichtigt. Wenn euch ein einfarbiger Beutel zu langweilig ist, findet ihr in dem Shop auch nachhaltige Permanentmarker – eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Kann mir jetzt noch jemand einen Grund nennen, weiterhin Einwegplastiktüten zu verwenden?

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Das ist die Bio-Baumwoll-Tragetasche, die ich verwende: https://www.memolife.de/memo-bio-baumwoll-tragetasche-mit-fairtrade-siegel-natur-38-x-42-cm-lange-henkel-v2122

& das der Permanentmarker: https://www.memolife.de/edding-ecoline-permanentmarker-22-schwarz-s5869 🙂

Was benutzt ihr, um eure Einkäufe zu transportieren?

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