10 Gewohnheiten, die mein Leben positiv beeinflussen

Weit über die Hälfte von all dem, was wir im Alltag machen, sind Gewohnheiten – also Dinge, die wir quasi unbewusst machen, ohne lange darüber nachzudenken oder zu debattieren, ob sie nötig sind über nicht. Wenn man also wirklich etwas in seinem Alltag verändern möchte, ist es sinnvoll, bei den Gewohnheiten zu beginnen.

1.

Ich kontere jeden auch nur ansatzweise negativen Gedanken mit einem positiven. Ich mache das irgendwie automatisch und lange Zeit ist es mir gar nicht aufgefallen, dass meine Denkweise so funktioniert bzw. dass das nicht jeder so macht. Als meine Eltern mir als Kind mitgeteilt haben, dass unsere Katze eingeschläfert werden musste, bestand meine Reaktion aus dem Satz „wenigstens sparen wir uns jetzt das Geld für ihr Futter“. Die Moral dieser Anekdote besteht nicht darin, dass ich kein Katzenfreund bin (ganz im Gegenteil!!), sondern dass alles Negatives auch eine positive Seite hat und ich diese immer versuche zu erkennen. Selbst wenn ich ein Gespräch mit einem negativen Argument oder Kommentar beende, bleibt das in meinem Kopf nicht so stehen.  Dort wird jedem negativen Satz ein Nebensatz hinzugefügt, in dem ich das Problem relativiere oder mich auf die positiven Aspekte fokussiere – eine Eigenschaft für die ich mir selber täglich dankbar bin.

2.

Während der erste Punkt mein Leben positiv beeinflusst, indem die Gewohnheit mich grundlegend glücklich macht, sorgt der zweite dafür, dass ich produktiver bin – was den Workaholic in mir dann wiederum glücklich macht. Ich habe mir angewöhnt, mir für jeden Morgen einen Wecker zu stellen und eine To Do Liste zu schreiben – auch in den Ferien. Ich brauche diese Struktur in meinem Alltag irgendwie.

3.

Ja, „kreativ“ ist das neue „hilfsbereit“ oder „verrückt“ – etwas, was gefühlt jeder von sich behautet, wenn er nach seinen Charaktereigenschaften gefragt wird. Und trotzdem möchte ich mich jetzt hier mit diesem Adjektiv beschreiben. Diese Kreativität mache ich daran fest, dass ich ständig Ideen für irgendwelche Projekte habe – von Büchern, über Artikel, Fotos, Illustrationen, social media content, bis hin zu utopischen beruflichen Zielen – und nichts erfüllt mich mehr, als diese Ideen auszuarbeiten. Dahingehend liegt eine Gewohnheit, für die ich mir selber sehr dankbar bin, darin, dass ich mir diese Ideen, sobald sie mir in den Kopf kommen, sofort so genau wie möglich aufschreiben. Ich habe schon so viele Ideen verschwendet, weil ich sie nirgends festgehalten und folglich dann auch nicht umgesetzt habe.

4.

Dass man durch nachhaltigere Entscheidungen beim Einkauf dem Planeten etwas Gutes tut, erklärt sich, denke ich mal, von selbst. Ich merke aber auch, dass ich mir selber damit einen Gefallen tue, dass ich nach und nach immer mehr Einweg-Alltagsgegenstände durch nachhaltigere Alternativen austausche. Wiederverwendbare Trinkflaschen, Obstbeutel und Einkaufstüten oder Waschmittelalternativen tun auf Dauer nicht nur dem Gewissen, sondern auch dem Geldbeutel gut.

5.

Als Kind haben wahrscheinlich die meisten irgendwann mal mehr oder weniger konsequent Tagebuch geschrieben – als Erwachsener hat sowas dann allerdings oft keinen Platz im Alltag und man unterschätzt vielleicht auch den Sinn davon. Erst in den letzten 1-2 Jahren habe ich wieder angefangen, meine Gedanken auf Papier oder im Laptop festzuhalten. Ich merke einfach wieder, wie viel Spaß ich am Schreiben habe und eigentlich auch schon immer hatte, aber auch wie viel bewusster ich meine Gedanken dadurch wahrnehme. Egal ob Blog oder Tagebuch – zum einen hilft es mir, einen klareren Kopf zu haben und zum anderen ist es sicherlich interessant später auf diese Zeit zurückblicken zu können.

6.

Ich bin seit fast 10 Jahren regelmäßiger Youtube-Zuschauer und bei mir hat auch der Fernseher noch seine Daseinsberechtigung – allerdings sind beide starke Zeitfresser. Aus diesem Grund habe ich meinen Videokonsum mittlerweile teilweise durch Audio-Inhalte ersetzt. Das spart Zeit, weil ich das Nebenbei beim Bahnfahren, Putzen oder Spazieren hören kann. Außerdem bin ich dadurch, gerade beim Aufräumen und anderen Haushaltsarbeiten wesentlich motivierter.

7.

Sowohl meine Haut als auch meine Haare sind, was Pflege betrifft, nicht gerade unproblematisch. Aus diesem Grund habe ich sich lange mit den verschiedensten Produkten bombardiert und ständig etwas Neues ausprobiert. Ich habe mich mittlerweile allerdings daran gewöhnt, mich hierbei an das Motto „weniger ist mehr“ zu halten. Meine Haut wird nur noch mit lauwarmem Wasser und hin und wieder einer Seife aus Olivenöl gereinigt, auf die Pickel gebe ich eine Akne-Creme aus der Apotheke und anstatt Foundation nutze ich eine getönte Tagescreme. Bei meinen Haaren versuche ich weitestgehend auf Silikone und Parabene zu verzichten und nur Shampoo und Kur (welche häufig durch Kokosöl ersetzt wird) zu benutzen.

8.

Ich putze jeden Sonntag-Nachmittag meine Wohnung, aber mittlerweile habe ich gemerkt, dass ein regelmäßiger digitaler Putztag mindestens genauso wichtig ist. Wir verbringen so viel Zeit an diesen Geräten, dass die ganzen ungeöffneten Nachrichten, unnötigen Dateien und Millionen identischer Fotos unterbewusst ganz schön belastend sein können. Aus diesem Grund nehme ich mir hin und wieder die Zeit, alles auszusortieren was ich nicht mehr brauche und alles andere sinnvoll zu ordnen.

9.

Seit ich mir jeden Sonntag einen Food-Plan und eine dazugehörige Einkaufsliste schreibe, spare ich beim Lebensmitteleinkauf so einiges an Geld, schmeiße kaum etwas weg und koche, dadurch dass ich mir vorher Gedanken drüber mache, ausgewogener und abwechslungsreicher. Früher dachte ich, dass sowas für mich nicht funktioniert, weil ich ja nicht im Voraus weiß, worauf ich an welchem Tag Lust habe. Darum geht es aber auch gar nicht. Der Sinn besteht einfach darin, eine Liste mit so vielen Gerichten wie man in der jeweiligen Woche essen wird, zu haben, für die man dann alle Zutaten da hat – wann man im Endeffekt welches ist, spielt keine Rolle.

10.

Die letzte Gewohnheit, die meinen Alltag positiv beeinflusst, ist eine, die ich mir nicht antrainieren muss, sondern die ich intuitiv so mache: viel Zeit alleine verbringen. Mir hilft das total dabei, bewusster zu leben, mehr zu reflektieren, kreativer und auch produktiver zu sein. Hierbei war die Entscheidung, für eine eigene Wohnung extrem förderlich. Das heißt allerdings nicht, dass ich die Zeit mit anderen, egal ob in der Heimat, in der Uni oder in meiner Freizeit, nicht genieße, sondern nur, dass es für mich wichtig ist, zwischendurch die Zeit alleine zu haben, um den Energietank aufzuladen.


Welche Gewohnheiten, beeinflussen euren Alltag positiv?:)

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