Produktiv an freien Tagen – Meine Routine

Die Hälfte meiner 6-wöchigen Semesterferien ist rum und bisher habe ich schon einiges geschafft. Ich nutze die Zeit, um zu Lesen, zu Schreiben, an Projekten zu arbeiten und Ideen zu entwickeln. Theoretisch würde mich nichts davon abhalten, jetzt bis Mitte September im Bett zu liegen und stundenlang Youtube zu schauen. Was mich dazu motiviert, das nicht zu tun und wie ich mich an freien Tagen organisiere – das erzähle ich euch heute!


Immer um die gleiche Uhrzeit aufstehen

Ich kann es nicht oft genug sagen: Ohne meinen Wecker wäre ich verloren! Ich kann mich nicht daran erinnern, wann ich das letzte Mal morgens ohne Wecker aufgestanden bin. Natürlich variiert die Uhrzeit, zu der ich mir diesen stelle, je nachdem, was ich an dem Tag vorhabe, aber später als halb 9 darf es nie sein! Das ist auch die Uhrzeit, zu der ich jetzt in diesen freien 6 Wochen täglich aufstehe. So bin ich ausgeschlafen und habe trotzdem noch einiges vom Tag.

Ziele formulieren

Produktiv zu sein, wenn man das eigentlich nicht unbedingt muss, erfordert viel Motivation – man muss wissen weshalb man es macht! Mich motiviert es, wenn ich mir am Anfang der Ferien genau aufschreibe, was ich in dieser Zeit schaffen möchte und warum. Mein Ansporn, bei allem, was ich in dieser Zeit mache, ist eigentlich entweder Kreative Entfaltung, für kommende stressigere Phasen vorzuarbeiten oder bei einigen Aufgaben kommt auch ein finanzieller Aspekt hinzu.

Wöchentliche anstatt tägliche To-Do-Listen

Wenn ich Uni habe ist bei mir jeder Tag genau durchgeplant – mit täglichen To Dos, die priorisiert und zeitlich geplant sind. So gehe ich sicher, dass ich meine Zeit effektiv nutze. In der vorlesungsfreien Zeit hab ich davon allerdings so viel, dass ich das Ganze ruhig etwas locker angehen kann. Mit einer wöchentlichen To Do Liste, kann ich spontan sehen, was der Tag so bringt und Auszeiten, auch wenn sie mal mehrere Tage dauern, genießen.

Intuitiv arbeiten

Ich möchte zwar produktiv sein, aber trotzdem soll es sich noch nach Ferien anfühlen. Durch die wöchentlichen To Do Listen, setze ich mir keine konkreten Vorgaben, sondern kann einfach in den Tag hineinleben. Ich mache immer die Aufgabe, auf die ich in dem Moment gerade Lust habe – manchmal steh ich auf und das erste, was ich mache, ist ein Buch lesen, an anderen Tagen sitze ich Stunden vor dem Laptop. Ich höre hierbei einfach auf mein Gefühl – so macht es am meisten Spaß und das Ergebnis ist im Endeffekt auch besser.


 Ich liebe die vorlesungsfreie Zeit. Nicht, weil ich da nichts machen muss, sondern weil mir die ganze Zeit zur Verfügung steht, um den Dingen nachzugehen, die mir Spaß machen. Das sehe ich nicht als Arbeit an, das ist auch der Grund, weshalb es mir so leicht fällt produktiv zu sein. Natürlich gönne ich mir in diesen 6 Wochen auch einige Tage, an denen der Laptop zugeklappt bleibt und diese genieße ich dann auch viel mehr, als wenn jeder Tag ein solcher, komplett freier Tag wäre. Ich bin auch ein Mensch, der immer eine „Aufgabe“ braucht. Ich erinnere mich an Sommerferien, in denen ich jeden Tag 8 Stunden Youtube geschaut habe, und weiß, dass ich damit wesentlich weniger Spaß hatte. Wochenlanges Rumchillen klingt im ersten Moment super – macht mich im Endeffekt aber super träge, unmotiviert und genervt von mir selbst… aber da ist wahrscheinlich jeder anders!

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Ein Gedanke zu “Produktiv an freien Tagen – Meine Routine

  1. Kerstin B. schreibt:

    Klingt nach einem guten funktionierenden Plan. Das mit den wöchentlichen To-Do-Listen ist ein super Hinweis. Sollte ich generell für zu erledigende Dinge verwenden, die nicht an einem ganz bestimmten Tag unbedingt erledigt werden müssen.
    LG Kerstin

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