Ein monatliches Interview mit mir selbst | Januar 2020

15 Monate lang habe ich meine „my month in Bullet Points“-Serie durchgezogen und monatlich meine liebsten Songs, Videos, Podcasts, Gerichte, Aktivitäten und Zitate mit euch geteilt. Obwohl ich diese Kategorie auf meinem Blog sehr mochte, finde ich, dass es 2020 an der Zeit ist, etwas frischen Wind hier reinzubringen. Diese Favoriten werde ich weiterhin mit euch teilen – nur in einer anderen Form. Da ich in meinem Kopf eh durchgehend Selbstgespräche führe, habe ich mir überlegt, meinen Monatsrückblick dieses Jahr in ein Interview mit mir selbst zu packen.

Unbenanntes_Werk

Was hat dich im Januar inspiriert?

Ich bin vor Kurzem durch Ann-Katrin Schmitz auf den Podcast „Heul nicht, mach doch!“ gestoßen, den ich diesen Monat extrem gerne gehört habe. Darin geht es hauptsächlich darum, wie man sein „Passion Projekt“ findet und umsetzt. Die Autorin, Kato, hat mich sehr inspiriert und motiviert, was meinen Blog betrifft und mich nochmal darin bestärkt, wie wichtig und schön es ist, etwas zu haben, woran man arbeitet, weil man Spaß daran hat und nicht, weil man sich einen finanziellen Vorteil dadurch erhofft.

Was hat dich im Januar unterhalten?

Tatsächlich fällt mir hier als erstes DSDS ein. Ich bin in den vergangenen Monaten komplett von Trash-TV weggekommen und hatte gar kein Interesse daran. Deswegen wundert es mich irgendwie, dass ich zurzeit so viel Spaß an dieser Sendung habe, aber ich liebe diese Mischung aus Musik und Unterhaltung. Ich gucke DSDS gefühlt schon mein ganzes Leben jedes Jahr und finds auch irgendwie einfach eine schöne Samstag-Abend Tradition. Meistens nimmt diese Begeisterung bei mir nach den Castings dann aber doch etwas ab und für mich wird es dann von Folge zu Folge langweiliger.

Was hat dich im Januar überrascht?

Mein Fleischkonsum hat sich ja in den vergangenen Monaten bzw. Jahren drastisch reduziert und insgesamt hab ich meine Ernährung sehr stark umgestellt. Es gab aber bisher immer ein Gericht, was ich richtig richtig geil fand, obwohl es alles andere als vegan, ethisch vertretbar oder healthy ist – der Big Rösti von McDonalds. Den gibt es jedes Jahr im Winter nur für kurze Zeit und ich hab mich auch dieses Jahr wieder drauf gefreut. Als es dann aber soweit war und ich ihn gegessen hab, fand ich es alles andere als geil. Mein Körper hat sich angefühlt wie eine Mülltonne, ich kann es nicht anders beschreiben. Das hat mich schon überrascht – aber auch gefreut, denn das zeigt mir dass ich auf dem richtigen Weg bin. Ich wollte mir nie etwas verbieten, deswegen bin ich froh, dass meine McDonalds-Liebe nun von ganz allein in die Brüche gegangen ist.

Was hat mich im Januar begeistert?

Ich beobachte schon lange, wie sich der klassische Journalismus versucht im Internet zu etablieren und finde es super schade, dass man irgendwie keinen richtigen Weg findet, coole, qualitativ hochwertige Inhalte zu veröffentlichen und gleichzeitig eine zeitgemäße Möglichkeit findet diese zu finanzieren. Einerseits finde ich es super wichtig, dass für Qualitätsjournalismus bezahlt wird, damit dieser überhaupt bestehen kann, aber gleichzeitig bin ich natürlich auch jedesmal genervt, wenn ich einen Artikel wegen einer Paywall nicht weiterlesen kann. Da war ich letztens auf der Webseite der luxemburgischen Tageszeitung „das Tageblatt“ und hab eine recht innovative Lösung gesehen. Es gab eine Paywall, aber diese konnte dadurch aufgehoben werden, dass man sich ein Werbevideo anschaut oder an einer Umfrage teilnimmt. So kann jeder selber entscheiden, was er lieber investieren möchte – Geld oder Zeit. Vielleicht gibt es das auch schon lange und es ist bisher nur an mir vorbeigegangen, aber ich war schon ein bisschen begeistert.

Was hat mir im Januar gut getan?

Ich habe wieder angefangen zu meditieren und regelmäßig Tagebuch zu schreiben. Darüber hinaus hab ich wieder mehr auf meinen Medienkonsum geachtet und nach der Weihnachtszeit dann auch wieder mehr in meine gesunde, überwiegend pflanzliche Ernährung reingefunden. Insgesamt hat es mir einfach gut getan, eine Routine zu haben, meine Jahresvorsätze umzusetzen und mir bewusst Zeit für mich zu nehmen.

Was hast du im Januar gelernt?

Mein größtes Learning konnte ich noch im letzten Monats meines Praktikums mitnehmen und zwar lautet es: Im Community Management hat man als Unternehmen prinzipiell immer unrecht und man sollte gar nicht versuchen, sich zu rechtfertigen, ansonsten macht man es nur noch schlimmer. Wenn man nicht mehr auf übertriebene, unberechtigte Anschuldigungen reagiert, wird es für den Gegenpart ganz schnell langweilig und sie suchen sich ein anderes Opfer.

Was hast du im Januar Neues ausprobiert?

Ich hab diesen Monat im Rahmen meiner Kleiderschrank-Ausmist-Aktion die App „Zalando Wardrobe“ ausprobiert. Hiermit kann man alte Kleidung an Zalando verkaufen und bekommt den Betrag (der schon recht gering ist, aber der Aufwand halt auch) in Form eines Gutscheins gutgeschrieben. Ich hab das Paket vorgestern losgeschickt und werde berichten, sobald ich weiß, ob alles geklappt hat.

Was hat dich im Januar besonders glücklich gemacht?

Ganz einfach: mein Geburtstag. Ein langes Wochenende bei meiner Family, Kuchen, meine beste Freundin und ganz viele Umarmungen und liebe Worte ist basically alles was ich brauche. Ein paar schöne Geschenke waren dann natürlich noch die Kirsche auf dem Sahnehäubchen.


Ich hoffe, euch gefällt diese neue Form des Monatsrückblicks. Wenn ihr irgendwelche Fragen habt, die ich im Februar beantworten soll, schreibt sie gerne in die Kommentare!:)

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s