Ein monatliches Interview mit mir selbst|März

Coronawarning. Ich komme ich dem Beitrag leider nicht um dieses Thema herum, auch wenn ich wünschte, dass es für uns alle keine Rolle mehr spielen würde. Es hat den März für mich aber einfach total geprägt und wer weiß, vielleicht ist dieser Beitrag irgendwann mal für die Geschichte relevant haha. Tatsächlich geändert hat sich in meinem Alltag bisher nicht viel – den März hätte ich eh, wie man das in den Semesterferien halt so tut, zuhause bei meiner Familie verbracht. Natürlich wäre ich hin und wieder rausgegangen und hätte andere Menschen getroffen, was das Ganze auf jeden Fall angenehmer gemacht hätte, aber wenn wir mal ehrlich sind, hätte ich den Großteil der Zeit eh unter quarantäne-ähnlichen Zuständen verbracht. Und trotzdem fühlt es sich anders an. Wenn man dazu gezwungen ist, das Haus nicht zu verlassen und andere Menschen zu meiden, finde auch ich als eingefleischter Introvert das nicht so toll. Trotzdem versuche ich das Beste aus der Zeit zu machen. In diesem monatlichen Interview mit mir selbst seht ihr, dass man aus der aktuellen Zeit auch Positives ziehen kann. Nichtsdestotrotz hoffe ich natürlich, dass der April besser wird und ich in einem Monat hier spannendere und vor allem nicht-Corona-verbundene Dinge berichten kann.


WAS HAT DICH IM März INSPIRIERT?

Die Instagramstories von Janaklar. Sie lebt alleine, besitzt nur das nötigste, beschäftigt sich sehr viel mit sich selbst, hatte sich dem schnelllebigen Lebensstil schon länger entzogen. In dieser Situation zeigt sich, dass genau das wahrscheinlich der richtige Weg und eine sehr erstrebenswerte Lebensweise ist. Sie war sehr positiv im Umgang mit dieser ganzen Corona-Situation und hat tatsächlich gewirkt, als wäre sie in der Lage, ihr Leben gerade ganz normal und sehr glücklich und im Reinen mit sich selbst fortzuführen. Das hat mich nochmal mehr davon überzeugt, dass ich auf lange Sicht immer mehr zu einem minimalistischen Lebensstil gelangen möchte und mir gezeigt, dass man mit dem richtigen Mindset für jede Situation gewappnet ist.

WAS HAT DICH IM März UNTERHALTEN?

Der Podcast „mit den Waffeln einer Frau“ von Barbara Schöneberger. Eine Stunde bei sehr unterhaltsamen Smalltalk zuhören ist für mich die beste Möglichkeit, um abzuschalten. Mittlerweile ist es ja sogar so, dass Corona auf Instagram und Youtube überall vorkommt, sodass Podcasts aus einer Pre-Pandemie-Zeit eine ganz gute Lösung sind. Was mich darüber hinaus extrem unterhalten hat ist Nintento DS spielen mit meinem Bruder. Wir lieben aktuell super Mario Bros im Zweispielermodus. Kann ich nur empfehlen!

WAS HAT DICH IM März ÜBERRASCHT?

Diese ganze Situation. Vor ein paar Wochen hätte ich, wie glaube ich viele, nicht gedacht, dass mal solche Maßnahmen ergriffen werden würden. Man hätte sich nie vorstellen können, einmal dermaßen in seiner Freiheit eingegrenzt und isoliert zu werden. Wenn gerade nicht so viele Menschenleben und Existenzen auf dem Spiel stehen würden, würde ich sogar behaupten, dass das eine ganz coole Erfahrung ist. Ich finde es auf jeden Fall spannend zu sehen, wie ich selbst und die Gesellschaft sich in einer solchen Ausnahmesituation verhalten. So tragisch das ganze auch ich, ich bin fest davon überzeugt, dass jeder von uns positive Erkenntnisse aus dieser Zeit ziehen kann.

WAS HAT DICH IM März BEGEISTERT?

Der Zusammenhalt der Menschen. Ihr Verständnis, ihre Solidarität. Bildlich steht dafür natürlich das gemeinsame Singen auf den Balkonen Italiens und das tägliche Klatschen aus Dank gegenüber des Pflegepersonals. Dass so viele Menschen an einem Strang ziehen hat es glaube ich lange nicht gegeben. Ich wünsche mir, dass uns diese Fähigkeit auch nach der Pandemie erhalten bleibt und für andere wichtige Zwecke eingesetzt werden kann.

WAS HAT DIR IM März GUT GETAN?

Das Schreiben. Sowohl für den Blog, als auch für Kunden über Textbroker habe ich diesen Monat unglaublich viele Worte auf Papier gebracht.. Gerade letzteres hat neben der meditativen Wirkung dazu geführt, dass ich in dieser Zeit etwas zu tun hatte, und mich mit anderen Themen, ZB. Hyperloops und Satelliten beschäftigt habe. Das war für mich der beste Weg, um mich in dieser Zeit wirklich produktiv zu fühlen.

WAS HAST DU IM FEBRUAR GELERNT?

„Life is what happens while you’re busy making plans“. Ich bin ein Mensch, der immer das Bedürfnis hat, alles vorauszuplanen. In meinem Kopf war der Ablauf des kompletten Jahres 2020 bereits vorgezeichnet und Corona hat alles mehr oder weniger über einen Haufen geschmissen. Gerade nicht wissen zu können, wie genau das Leben in ein paar Wochen aussieht und damit cool zu sein ist etwas, was ich erst noch lernen musste.

WAS HAST DU IM März NEUES AUSPROBIERT?

Haselnussmilch: die unterbewertetste pflanzliche Milch der Welt.

WAS HAT DICH IM März BESONDERS GLÜCKLICH GEMACHT?

Die positiven Einflüsse der Coronakrise auf die Umwelt. Die Satellitenbilder, auf denen man sieht, wie die Luftverschmutzung zurückgeht, das blaue Wasser und die Schwäne in Venedig. Ich bilde mir sogar ein, draußen selber schon einen Unterschied zu bemerken und zu sehen, wie die Erde heilt. No Joke, wenn man so den Planeten retten könnte, würde ich mich gerne jedes Jahr für ein paar Wochen zuhause einsperren.


Ich wünsche euch einen schönen, gesunden und erholsamen April! 🙂

 

6 Gedanken zu “Ein monatliches Interview mit mir selbst|März

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