Meine Tipps für jede Phase des Semesters

Ich bin mittlerweile im 6. Semester meines Bachelorstudiums (time flies!). In jedem dieser Semester konnte ich bei mir 4 Phasen, durch die ich gegangen bin, feststellen & habe mit der Zeit gelernt, was mit hilft, möglichst gut durch jede einzelne davon zu kommen.


Phase 1: Die anfängliche Überforderung

Ich glaube, jeder Student kennt diese erste Woche des Semesters, in der die Dozenten einen erstmal mit Informationen zum Verlauf der Module und den anschließenden Prüfungsleistungen überhäufen. An dem Punkt ist man noch gar nicht in den Themen drin und so verliert man den Überblick und es wirkt erst mal alles super viel – mehr als es im Nachhinein vielleicht ist. Dann tritt manchmal schon nach nur wenigen Tagen eine leichte Überforderung und ein gewisses „ich brauche wieder Ferien“-Gefühl auf.

Meine Tipps:

  • Erstmal alle Prüfungsleistungen mit Deadlines ordentlich notieren!
  • Überblick verschaffen: Wie umfangreich und kompliziert sind die Aufgaben? Wann kann ich womit anfangen? Wo liegen meine Prioritäten?
  • Zeitplan erstellen, damit auch größere Aufgaben wieder machbar erscheinen.

Phase 2: Starting is the hardest part

Wenn man dann weiß, was zu tun ist und bis wann, steht meist schon die nächste Herausforderung vor der Tür: Anfangen. Ich glaube ewiges Aufschieben ist ein Problem, das viele Studenten haben. Ich persönlich zwar eigentlich nicht so, aber auch mich kostet das Aufraffen und Anfangen oft Überwindung.

Meine Tipps:

  • Motivation finden: Wieso möchte ich damit anfangen? Die Antworten auf diese Frage können vielfältig sein (ich möchte eine gute Note bekommen; ich möchte nicht unter Zeitdruck geraten; ich möchte frühzeitig abgeben, um die vorlesungsfreie Zeit richtig genießen zu können; …). Was auch immer die eigene Motivation ist – man sollte sie sich immer vor Augen führen.
  • Verschiedene Produktivitätstechniken ausprobieren, um herauszufinden, wie man es hinkriegen kann, dass das Anfangen einem leichter fällt. Besonders Methoden mit kleinen Arbeitsintervallen sind für den Anfang super. Probiert doch mal die 5-Minuten-Regel (100 Wörter Regel) oder die Pomodorotechnik aus – das funktioniert für mich beides super gut!
  • Hausarbeiten: Erste Recherche um ins Thema reinzukommen, Gliederung, Stichpunkte unter die einzelnen Überschriften, damit man schonmal einen roten Faden hat & nicht vor dem weißen Blatt Papier sitzt und nicht weiß, wo man anfangen soll.
  • Gruppenarbeit: Hier ist das Anfangen manchmal noch schwerer, da einer sich bereit erklären muss, die Initiative zu ergreifen. Ein guter erster Schritt ist, die Recherche und einzelne Aufgaben erstmal untereinander aufzuteilen – so findet jeder ins Thema hinein und anschließend kann man sich Zusammensetzen und das Projekt gemeinsam fertigstellen.

Phase 3: Der Flow

Das ist meine liebste Phase des Semesters. Wenn man erstmal in den Themen drin ist, die Hausarbeiten schreibt und die Projekte umsetzt. Wenn man ein Studium gefunden hat, mit dem man generell happy ist, hat man in dieser Phase wirklich Spaß.

Meine Tipps:

  • Enjoy!
  • Dafür sorgen, dass man die Motivation nicht verliert: Die Aufgaben in Teilaufgaben unterteilen und abhaken, damit man den Fortschritt sowie das Ziel vor Augen hat.
  • Die Zeit möglichst angenehm gestalten: zB mit Freunden zum produktiv-sein treffen, in ein Café gehen usw.

Phase 4: Die Klausurenphase / Abgaben

Das ist wahrscheinlich die der 4 Phasen, die jeder Student am bewusstesten wahrnimmt und deshalb muss ich die, denk ich, auch nicht weiter erläutern.

Meine Tipps:

  • Wenn man in den ersten 3 Phasen strukturiert vorgegangen ist, wird diese Phase gleich viel weniger schlimm – I promise!
  • Bestenfalls ist es dann so, dass man nur noch Lerninhalte wiederholen und Hausarbeiten überarbeiten muss.
  • Beim Lernen hilft es mir: Die verschiedenen Sinne einzusetzen und darauf zu achten, dass ich auch alles wirklich verstehe und möglichst wenig auswendig lerne.
  • Projekte & Hausarbeiten: Hier finde ich es sinnvoll, ein paar tage Distanz gewinnen und sie dann nochmal final zu überarbeiten.
  • Da das Gehirn in dieser Zeit optimal funktionieren soll, finde ich es wichtig hierauf zu achten: Viel Schaf (ich vermeide es in dieser Phase, abends zu arbeiten – was aber nur klappt, wenn man gut in der Zeit liegt); kein Stress (zwischendurch Sport machen, spazieren gehen oder meditieren hilft); für Ablenkung sorgen (also auch mal Dinge machen, die nichts mit der Uni zu tun haben); gutes Essen!

 

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