5 Tipps für’s Bed Office | next level home office

Wie bereits in meinem Artikel über „intuitives Arbeiten“ erwähnt, gibt es bei der Wahl des Arbeitsplatzes meiner Meinung nach kein Richtig und Falsch. Es kann super motivierend und produktivitätsteigernd sein, an einem aufgeräumten, strukturierten Schreibtisch zu sitzen. Genauso gibt es auch Tage, an denen man einfach nur bequem rumliegen möchte und das nicht unbedingt ein Hindernis für konzentriertes Arbeiten sein muss. In meiner Schulzeit habe ich zu 90% im Bett gelernt und auch jetzt ist das Bett (oder alternativ auch gerne das Sofa), wenn auch etwas seltener, ein beliebter Arbeitsplatz von mir. Auf diese 5 Dinge achte ich dabei besonders.


1. Arbeit und Entspannung voneinander abgrenzen

Eine legitime  Kritik am „Bed office“ ist, dass Arbeit und Freizeit dadurch verschmelzen und man so weder zu 100% konzentriert noch danach zu 100% entspannt sein kann. Man nimmt die Arbeit quasi auch abends noch mit ins Bett. Ich finde allerdings, dass man sein Gehirn austricksen und dieses Problem so umgehen kann. Man kann Arbeit und Entspannung zum Beispiel nach Position oder Gerät trennen und seinem Unterbewusstsein so signalisieren, was gerade ansteht. Ich setze mich zum arbeiten beispielsweise an die andere Seite des Bettes oder Sofas, als wenn ich relaxen würde und achte darauf, möglichst aufrecht positioniert zu bleiben. Zudem versuche ich an meinem Laptop nur zu arbeiten und mein Ipad für Freizeitbeschäftigungen wie Ebooks oder Youtube-Videos zu nutzen.

2. Genug Wasser und frische Luft

Das ist natürlich immer wichtig, aber im Bett Office nochmal besonders. Durch regelmäßiges Trinken und Lüften verhindert man, dass man schnell müde wird und die Konzentration abnimmt.

3. Regelmäßig aufstehen und bewegen

Nach jeder geschriebenen Seite, nach ein paar beantworteten Emails, nach jedem gelesenen oder gelernten Kapitel aufstehen und kurz raus oder zumindest bis in die Küche gehen, um sich die Beine zu vertreten, tut gut und verhindert, dass man körperlich in einen winterschlafähnlichen Zustand verfällt.

4. Ein Zeitplan aufstellen

Wenn ich vom Bett aus aufschreibe, ist es mir wichtig, vorab einen Zeitplan zu erstellen, auf dem ich zumindest grob festhalte, wie viel Zeit ich für die jeweiligen Aufgaben aufwenden möchte. Besonders wenn man so bequem liegt, neigt man doch gerne mal dazu, alles etwas langsamer anzugehen und vielleicht auch hier und da unnötig viel Zeit zu verschwenden. Die Zeitangaben helfen mir dabei, das zu vermeiden.

5. Abwechslung

Ich persönlich merke, dass ich länger motiviert und konzentriert arbeiten kann, wenn ich regelmäßig meinen Arbeitsplatz ändere und so etwas Abwechslung reinbringe. So unterbreche ich das Bed Office gerne hin und wieder und setze mich zwischendurch dann doch an den Schreibtisch oder laufe beispielsweise beim Lernen auch gerne ein bisschen durch den Raum.


Auch wenn man, trotz jeglicher Tipps, am Schreibtisch vielleicht etwas effektiver arbeiten kann, gibt es einfach Tage, an denen man sich nicht danach fühlt. Da ist mein Motto dann „besser 90% im Bett arbeiten, als dann einfach gar nichts oder alles halbherzig zu erledigen“.

Habt ihr einen Lieblings-Arbeitsplatz oder braucht ihr auch manchmal Abwechslung?:D

2 Gedanken zu “5 Tipps für’s Bed Office | next level home office

  1. royalrosy schreibt:

    Mein Lieblingsarbeitsplatz ist im Sommer auf der Terrasse, finde es generell sehr schön draußen zu lernen/ arbeiten. Ansonsten bin ich lieber am Schreibtisch, da bin ich auch am produktivsten🤓

    Gefällt 1 Person

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