Wie ging es nach dem Digital Detox weiter? |+Tipps für eine geringer Bildschirmzeit

Ich hatte mein Handy über das Osterwochenende für 2 Tage im Flugmodus. Grund dafür war, dass der Anfang der Corona-Zeit meine Bildschirmzeit in die Höhe getrieben hat und ich immer mehr gemerkt habe, wie viel Zeit mir das raubt – dem wollte ich mit dem kurzzeitigen Verzicht entgegenwirken und mir auch einfach mal eine kleine Auszeit zu gönnen. Wie es mir damit ergangen ist, könnt ihr in diesem Blogpost nachlesen. Kurzfristig, hat der Digital Detox auf jeden Fall geholfen, aber hab ich auch langfristig Effekte bemerkt?


Ja! Meine Bildschirmzeit ist seitdem wesentlich geringer. Leider kann man in den Screentime-Statistiken von Apple nur 4 Wochen zurückgehen, deswegen ist ein genauer Vergleich leider nicht möglich – ich weiß allerdings, dass meine tägliche Bildschirmzeit vor dem Digital Detox immer bei ungefähr 3-4 Stunden lag. Seit Ostern waren es immer zwischen 1 und 2 Stunden, was für mich absolut okay ist. Ich nehme mir bewusst Zeit, mir die Dinge, die mich interessieren, anzuschauen und vermeide es, einfach aus Langeweile und Gewohnheit durch diverse Timelines zu scrollen. 

Seit ich weniger am Handy bin…

  • bin ich allgemein motivierter und produktiver,
  • hab ich weniger das Gefühl, nicht genug Zeit zu haben,
  • bin ich ausgeglichener,
  • kann ich konzentrierter und schneller meine To Do Liste abhaken
  • und es macht mir wieder mehr Spaß, Social Media zu konsumieren, weil ich es in Maßen tue.

 

Was ich mache, um die Bildschirmzeit auf einem guten Level zu halten:

  • Jeden Abend die Bildschrimzeit anschauen und sich „Vorsätze für den nächsten Tag nehmen: So entwickelt man mit der Zeit ein besseres Bewusstsein dafür.
  • Nutzungslimits für bestimmte Apps einstellen: Bei mir schließt sich Instagram z.B. automatisch, wenn ich es pro Tag länger als 1 Stunde benutze.
  • Bewusst eine „Auszeit“ einstellen: Morgens vor 10 hab ich alle Apps außer Telefon und Whatsapp ausgestellt – so verpasse ich nichts wichtiges, vermeide aber auch, dass ich die Zeit, in der mein Kopf noch frisch ist, mit Instagram oder Nachrichten-Apps „verschwende“.
  • Sinnloses Double Screening vermeiden: Seit ich ganz bewusst nicht beim Fernsehschauen noch nebenbei am Handy bin, fällt schon ganz automatisch einiges an Bildschrimzeit weg.
  • Beim Arbeiten den Flugmodus einschalten: Das verringert nicht nur die tägliche Bildschirmzeit, sondern sorgt auch dafür, dass man schneller und konzentrierter seine To Dos abgehakt bekommt.
  • Die Platzierung der Apps verändern: Ich hab immer ganz automatisch, sobald ich das Handy in der Hand hatte, unten links auf die Instagram-App geklickt, ohne bewusst dadrauf zu wollen. Jetzt hab ich die SPIEGEL-App an diese Stelle Platziert und lande nun immer da.
  • Digital Detox für 1-2 Tage, wenn man merkt, dass man so ein bisschen die Kontrolle verliert.

 

Ich finde es prinzipiell nicht schlimm, Zeit – auch mal viel Zeit – am Handy zu verbringen. Ich habe aber auch gemerkt, dass man das irgendwann nicht mehr bewusst tut und dass ab einem bestimmten Level die eigene Energie, Produktivität und Laune etwas darunter leiden. Dieser Digital Detox hat bei mir wirklich geholfen, weniger und vor allem auch einfach bewusster am Handy zu sein – und das jetzt schon über 6 Wochen. Ich kann es jedem nur empfehlen! 🙂

Ein Gedanke zu “Wie ging es nach dem Digital Detox weiter? |+Tipps für eine geringer Bildschirmzeit

  1. Magda schreibt:

    Die Statistik sieht super aus! Da bin ich ein wenig neidisch, denn bei mir beträgt die Bildschirmzeit ca. 2-3 Stunden 😅 Ich denke jedoch, wenn ich mich wieder mehr auf die Uni konzentrieren werde, dann werde ich nicht mehr so viel am Handy sitzen, denn oft nutze ich das Handy als ausrede mal etwas „vernünftiges“ zu machen 🙂
    Liebe Grüße!

    Gefällt 1 Person

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