Mein Werkzeugkasten gegen schlechte Laune

Ich habe vor Kurzem das Buch „Starkes weiches Herz“ von DariaDaria gelesen – was ich übrigens sehr interessant und inspirierend fand, also eine große Empfehlung an dieser Stelle. Darin empfiehlt sie, sich Listen zu schreiben, über die Dinge, die einen glücklich machen und die einem helfen seine Akkus aufzuladen. Zum einen mit dem Ziel sich bewusst zu machen, was wirklich wichtig ist und wofür man dankbar sein sollte, aber auch als Werkzeug für schlechte Tage oder Momente. Ich bin von Grund auf ein sehr positiver Mensch, aber dieser glückliche, dankbare und mit Leidenschaft erfüllte Kern in mir wird trotzdem hin und wieder von einer schlechten Stimmung, Nörgeleien über belanglose Dinge oder ein Mangel an Motivation oder Energie bedeckt. Mir ist es super wichtig, reflektiert zu sein und negative Gefühle zwar zuzulassen, ihnen dann aber bewusst entgegenzuwirken. Aus diesem Grund erschien mir eine solche Happiness-List sehr sinnvoll und nahm ich mir digitalen Zettel und Stift zur Hand und fing an:

  • Sport – auch wenn ich absolut nicht sportlich bin. Ein 15 Minuten Workout am Morgen macht mir zwar nicht unbedingt großen Spaß, aber es sorgt irgendwie dafür, dass ich danach viel mehr Energie habe und mein Tagesablauf viel Strukturierter bin. Es geht mir also nicht wirklich um die sportliche Aktivität an sich, sondern vielmehr sehe ich es als Mittel zum Zweck.
  • Mich herrichten – mir ist es super wichtig, mich morgens fertig zu machen, egal was ich vorhabe. Ich fühl mich geschminkt – auch wenn es nur ein 5-Minuten-Make-Up ist immer motivierter und energiegeladener.
  • Spazieren gehen – der einzige „Sport“, den ich wirklich gerne mache. Mehr dazu in meinem Beitrag zu „die Kunst ein kreatives leben zu führen.“
  • Aufräumen – ich bin ein sehr Chaotischer Mensch, habe aber schon ein starkes Bedürfnis nach Ordnung. Das merke ich immer wieder, nachdem ich dann endlich wieder in einer 100% sauberen Wohnung sitze. In Zukunft versuche ich weniger zu kaufen und mehr auszumisten, um irgendwann an einem Punkt anzukommen, wo automatisch weniger Chaos entsteht. Aber auch der Prozess des Aufräumens und Putzens kann, mit der richtigen Musik oder dem richtigen Podcast, sehr entspannend sein.
  • Produktiv sein – da spricht der Steinbock in mir, aber tatsächlich taucht schlechte Laune bei mir zu 99% nur dann auf, wenn ich merke, dass ich meine Zeit nicht sinnvoll nutze, aber zu faul bin, etwas daran zu ändern. Es geht hierbei nicht darum, dass ich mir keine Pausen erlaube. Ich liebe und genieße es nichtstuend auf der Couch zu sitzen, aber eben erst nachdem die Arbeit getan ist. Wenn ich so richtig im Workflow bin, werden richtige Glücksgefühle freigesetzt, deswegen weiß ich eigentlich, dass ich mich bei schlechter Laune einfach nur aufraffen muss – aber das Anfangen fällt oft schwer.
  • Listen schreiben –  besonders bei Aufgaben, die unbedingt erledigt werden müssen, ist es wichtig, dass dich diese aufschreibe. Oft ist der Grund für meine betrübte Stimmung, dass große Projekte oder ewig vor mir hergeschobene To Dos in meinem Kopf herumschwirren. Diese aufzuschreiben und in realistische Arbeitsschritte zu unterteilen, gibt mir gleich ein viel leichteres Gefühl. Aber auch Ideen, Ziele, Wunschlisten und alles andere aufzuschreiben hilft mir dabei, einen freien Kopf zu bekommen.
  • Tagebuch schreiben und Meditieren – diese beiden Schritte in der Reihenfolge bewirken bei mir Wunder. Wenn ich davor alles, was in meinem Kopf herumschwirrt auf Papier bringe, fällt es mir viel leichter, in einen meditativen Zustand zu gelangen – manchmal alleine, manchmal in Form einer geführten Meditation.
  • Gutes Essen – ich liebe Essen und mir ist es super wichtig, intuitiv, abwechslungsreich und ausgewogen zu ernähren. Hin und wieder muss der Schokoriegel sein, aber in anderen Momenten löst so richtig gutes Ofengemüse die gleichen Glücksgefühle in mir aus – intuitiv essen eben.
  • Musik – egal ob dramatische Musik bei Zugfahren, Gute-Laune-Musik beim Aufräumen oder Akkustic songs in Form von Konzertvideos auf dem Fernseher. Danach geht’s einem eigentlich immer gut.
  • Katzen knuddeln – das erfordert, glaube ich keine weitere Erläuterung.

Was macht euch gute Laune?

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