Ein monatliches Interview mit mir selbst | Juli

Ich habe keine Ahnung wo dieser Monat hin ist, aber es ist mal wieder an der Zeit für einen kleinen Rückblick. Meine letzten Vorlesungen hatte ich Ende Juni, d.h. in den letzten 4 Wochen hatte ich endlich ganz viel Zeit, um an meiner Bachelorarbeit zu schreiben – und, halleluja, sie ist fast fertig. Auch wenn das vielleicht erstmal nach einer nicht  tollen Sommer-Beschäftigung klingt, habe ich die letzten Wochen super positiv im Gedächtnis. Vielleicht liegt das daran, dass ich mich moralisch auf Schlimmeres eingestellt hatte, vielleicht aber auch daran, dass ich mir die Zeit sehr schön gestaltet habe.

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WAS HAT DICH IM JULI INSPIRIERT?

Dass immer mehr Leute aus meinem privaten Umfeld sich im Internet kleine Projekte aufbauen und das cool und professionell umsetzen und durchziehen. Von Leuten, die Schmuck oder Seife herstellen und verkaufen über solche, die einen Podcast oder Blog launchen – mich inspiriert es einfach, wenn Leute ihr Ding machen und sich verwirklichen.

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WAS HAT DICH IM JULI UNTERHALTEN?

Vielleicht ist es nicht das, was man klassischerweise unter „Unterhaltung“ versteht, aber meine Antwort ist, das Hörbuch zu „der Ernährungskompass“ von Bas Kast. Mein innerer Zucker- und Pommes-Liebhaber hat sich lange dagegen gewährt, aber ich hab mir das jetzt endlich mal zugelegt und hab das teilweise Stunden am Stück gehört, weil ich es so spannend fand. Ich beschäftige mich jetzt schon länger mit dem Thema Ernährung – auf ethischer und gesundheitlicher Ebene – weil ich es wichtig finde zu wissen, was das, was man isst, mit seinem Körper macht. Ich möchte mir da nichts verbieten, sondern einfach mein Bewusstsein dafür steigern und da ist dieses Buch perfekt.

WAS HAT DICH IM JULI ÜBERRASCHT?

Dass Luxemburg vom RKI zum Risikogebiet erklärt wurde. Ich bekomme aktuell so ein bisschen best of both worlds mit, da ich viel Zeit in Köln verbringe und dann aber auch regelmäßig zurück nach Luxemburg fahre. In Köln hat man manchmal den Eindruck, es gäbe kein Corona – was ich, solange die Situation in den Krankenhäusern überschaubar ist, nicht verwerflich finde. In Luxemburg merkt man, dass mehr für die Eindämmung der Pandemie getan wird. Nun sind die Infektionszahlen in Luxemburg aber soweit angestiegen, dass eine Einreise nach Deutschland nur noch unter bestimmten Bedingungen möglich ist. Was das gute RKI dabei vergisst? Luxemburg verfolgt aktuell die „Large Scale Testing“-Strategie d.h. die gesamte Bevölkerung soll getestet werden – mehr Tests, gleich eine geringere Dunkelziffer, gleich höhere offizielle Infektionszahlen. Hinzu kommt, dass die 200.000 in Luxemburg arbeiteten Grenzgänger auch das Recht haben, sich dort kostenlos testen zu lassen, was dann die Zahl der infizierten nochmal erhöht. Ja, die Infektionszahlen sind gestiegen – das liegt nicht nur an der Steigerung der Testanzahl – aber das sind sie in anderen Ländern auch, man weiß es nur nicht, weil kaum getestet wird. Was mich überrascht hat, war nicht Coronas Come Back, sondern die nicht vorhandene Kommunikation innerhalb der EU.

WAS HAT DICH IM JULI BEGEISTERT?

Das vegane Chicken von Like Meat – ich esse ja noch hin und wieder Fleisch, deshalb kann ich voller Überzeugung sagen, dass das 1:1 nach Hühnchen schmeckt. Aber so richtig, richtig lecker.

WAS HAT DIR IM JULI GUT GETAN?

Zwischen der ganzen Schreiberei einen kleinen Familiy Trip nach Bonn gemacht zu haben. Das 3 sehr entspannte Tage und find es super spannend diesem Wohnungs-Einrichtigungs- und Auszugs-Prozess bei meinem Bruder nochmal aus außenstehender Perspektive miterleben zu können. Außerdem finde ich es total wichtig, mir hin und wieder ein paar Tage frei zu nehmen und nicht das Gefühl zu haben, ich müsse 24/7 an der Bachelorarbeit sitzen.

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WAS HAST DU IM JULI GELERNT?

Dass man manchmal Dinge macht, die für einen selbst das normalste der Welt sind und Leute einen beobachten und daraus Inspiration ziehen. Fand ich sehr schön zu hören. 

WAS HAST DU IM JULI NEUES AUSPROBIERT?

Hula Hoop als Sport und ich bin extrem begeistert. Nachdem ich das bei einigen auf Instagram gesehen habe, habe mir einen 1,5 kg schweren Reifen zugelegt und mache das seitdem 15 bis 30 Minuten täglich und hab das Gefühl, das ist gut für alles – man bekommt gute Laune, macht Cardio und tut seinen Bauchmuskeln was Gutes. Ich mache zwar auch gerne Pamela Reif Workouts und ähnliches, aber das hier ist nochmal ein ganz anderes Spaß-Level. Kann ich sehr empfehlen!

WAS HAT DICH IM JULI BESONDERS GLÜCKLICH GEMACHT?

Mit meiner Bachelorarbeit fast fertig geworden zu sein und vor allem, mir den Prozess des Schreibens sehr angenehm gestaltet zu haben und es wirklich genossen zu haben.

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Wie war der Juli für euch?:)

Ein Gedanke zu “Ein monatliches Interview mit mir selbst | Juli

  1. Magda schreibt:

    Liebe Romy, es freut mich zu lesen, dass du mit deiner Bachelorarbeit voran kommst! Ich sitze momentan an der Literatur, damit ich ein Exposé verfassen kann. Bin schon gespannt, wann ich meine Theiss anmelden werde. Habe da aber auch ein wenig Angst, dass alles nicht so „einfach“ knapp wird :/ Aber ich denke, dass ich gut durchkommen werde!

    Ich habe das Buch „Der Ernährungskompass“ gelesen und fand es sehr gut! Mir hat das Buch die Augen geöffnet, aber ich merke auch, wie schnell ich die Informationen vergessen habe. Aber zum Glück war ich so schlau und habe mir Post-Its hineingeklebt, so, dass ich einfacher bestimmte Sachen nachschlagen kann. Momentan lese ich „Der Telomer-Effekt“ und hierbei handelt es sich auch um ein „Ernährungs-/Gesundheitsbuch“. Das Buch öffnet einem auch die Augen, aber eben auf eine andere Art und Weise. Nicht so wie „Der Ernährungskompass“, aber ich habe einiges bis jetzt hin gelernt 🙂

    Und noch eine Kleinigkeit und zwar habe ich dich beim Mystery Blogger Award auf meinem Blog nominiert . Ich würde mich freuen, wenn du die Zeit und Lust findest, an diesem Award teilzuenehemn!

    Ich wünsche dir noch viel Erfolg bei deiner Theiss! Du schaffst das 😉
    Liebe Grüße und bleibe gesund!

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