Ohne Stress, motiviert und schnell die Bachelorarbeit schreiben | 5 Dinge, die mir geholfen haben

Was für mich immer wie ein ganz großer, unüberwindbarer Berg am Ende meines Studiums geschienen hat, liegt nun hinter mir – die Bachelorarbeit. Ich muss wirklich sagen, die Zeit während dem Schreiben ist wie im Flug vergangen. Natürlich gab es Momente, in denen ich keinen Bock mehr hatte, aber die waren super selten. Den Großteil der Zeit habe ich es wirklich genossen, mich so tief in ein Thema einarbeiten zu können, was mich so sehr interessiert – wie man als Fair Fashion Label glaubwürdig seine Nachhaltigkeit kommuniziert – und daraus etwas eigenes erschaffen zu können. Wenn ich an die letzten 6 Wochen zurück denke, habe ich eigentlich ein richtig gutes Gefühl – einige Aha-Momente, unzählige abgehakte To Dos, kleine Erfolgserlebnisse, leckeres Essen nach getaner Arbeit und erholsame Auszeiten. Ich habe wahrscheinlich kein Wundermittel, dachte aber ich teile meine Erfahrungen der vergangenen Wochen mal mit euch. Heute soll es nicht unbedingt darum gehen, wie man eine gute Note schreibt – ich habe meine auch noch nicht haha – sondern vielmehr darum, was bei mir am meisten dazu beigetragen hat, dass die der Schreibprozess so angenehm war.


1. Das Thema

Sucht euch ein Thema, was euch wirklich interessiert – idealerweise eins mit dem ihr euch auch sonst privat beschäftigen würdet. Fair Fashion ist etwas, worüber ich mich gerade eh informieren möchte und digitale Nachhaltigkeitskommunikation ein Berufsfeld, was ich mir sehr gut vorstellen könnte. So wurde ich bei meiner Recherche für die Arbeit mehr von meinem persönlichen Interesse als von meinem Pflichtbewusstsein geleitet, was die Motivation auf jeden Fall gesteigert hat.

2. Die BetreuerInnen

Augen auf bei der Betreuerwahl! Achtet darauf, dass es sowohl zwischenmenschlich als auch thematisch passt – beides ist wichtig. Macht euch am besten früh genug darüber Gedanken und bedenkt auch, wie wahrscheinlich es ist, dass das in der Umsetzung klappt. Bei uns war es zum Beispiel so, dass ich von vorne herein wusste, dass viel zu viele von uns sich für die gleichen DozentInnen entscheiden und Kompromisse nötig sein würden. Deshalb habe ich vorgesorgt und mir schonmal meine Wunsch-Zweitbetreuerin gesichert, sodass ich sicher sein konnte, dass ich mich zumindest an sie wenden kann, falls der Erstprüfer jemand sein sollte, mit dem es persönlich oder fachlich nicht so passt (was dann aber glücklicherweise nicht der Fall war). Dass ich mit meinen beiden Betreuern so zufrieden war, hat sicherlich ein großes Stück dazu beigetragen, dass mir das Erstellen der Arbeit relativ leicht gefallen ist.

3. Die Vorbereitung

Geht gut vorbereitet in die erste Sprechstunde mit eurem Betreuer – das macht erstmal einen guten Eindruck, aber darüber hinaus macht es einem den weiteren Verlauf auch wesentlich einfacher. Ich hatte vor dem Termin schon viel zu dem Thema recherchiert und ein ausführliches Exposé geschrieben, indem ich auf die Forschungsmotivitation, die Relevanz, den Aufbau der Arbeit, die wichtigsten Inhalte, die methodische Vorgehensweise usw. eingegangen bin. Ich wollte unbedingt von dem Thema überzeugen, da ich da richtig Lust drauf hatte und das hat dann auch geklappt. Meine Betreuer haben das alles abgenickt und mir nur noch ein paar zusätzliche Denkanstöße und Vorschläge gegeben, die ich dann integrieren konnte. Das Anfangen fiel mir dann super leicht, da ich schon die wichtigsten Rechercheergebnisse und eine genaue Gliederung vorliegen hatte daran dann einfach anknüpfen konnte.

4. Die Vorgehensweise

Legt den Fokus der Arbeit so, dass das, was euch am meisten Spaß macht oder am besten liegt, den größten Teil einnimmt. Ich weiß nicht ob bei euch das Verhältnis zwischen Theorie und Empirie klar vorgeschrieben ist, aber bei uns kann das nach Absprache mit den BetreuerInnen etwas variieren. So habe ich mich dafür entschieden, die theoretische Erarbeitung von Qualitätskriterien zum Fokus meiner Arbeit zu machen und den empirischen Teil auf eine Fallstudie zu beschränken – das Schreiben macht mir nämlich wesentlich mehr Spaß als der Umgang mit Excel usw..

5. Der Plan

Ein guter Plan ist das A und O! Ich wollte mir ab dem 22. Juni 8 Wochen Zeit nehmen, um an meiner Bachelorarbeit zu schreiben und bin dabei so vorgegangen, dass ich Ziele für jede einzelne Woche festgelegt habe. Das habe ich in der jeweiligen Woche dann auf die einzelnen Tage verteilt. Ich finde zu einer guten Planung gehören auch Auszeiten – ich hab zum Beispiel immer um zwischen 6 und 18 Uhr daran gearbeitet und dann aber auch den Laptop zugeklappt und hab mir jedes 2. bis 3. Wochenende komplett „frei“ genommen. Dadurch, dass die Bachelorarbeit nicht 24/7 eingenommen hat, hat sich das Ganze nach nicht so viel Arbeit angefühlt, wie es eigentlich war, wenn ich jetzt auf die ausgedruckten Exemplare blicke und trotzdem war ich noch 2 Wochen eher fertig als gedacht. Ich finds hier ganz wichtig, sich selbst gut einschätzen zu können, den Plan im Prozess immer wieder anzupassen und die Zeit, in der man sich vornimmt zu arbeiten, auch wirklich zu 100% konzentriert zu nutzen.


Ich hoffe, da war die ein oder andere Inspiration für euch dabei. Falls ihr weitere Tipps habt, lasst sie uns gerne in den Kommentaren austauschen 🙂

 

4 Gedanken zu “Ohne Stress, motiviert und schnell die Bachelorarbeit schreiben | 5 Dinge, die mir geholfen haben

  1. Eileen Wagner schreibt:

    Ich bin gerade erst im 3. Semester und mache mir jetzt schon teilweise Sorgen wegen meinem Bachelor. Das sind echt super Tipps 🧡! Besonders die Themenwahl scheint von großer Bedeutung zu sein, wenn man bedenkt wie sehr man sich in das Thema einlesen muss :).

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  2. Eileen Wagner schreibt:

    Ich bin selbst erst im 3. Semester und mache mir teilweise schon Sorgen wegen dem Bachelor. Das sind echt super Tipps 🧡! Vor allem die Themenwahl scheint von großer Bedeutung zu sein, wenn man bedenkt wie sehr man sich in das Thema einlesen muss :).

    Gefällt 1 Person

    • romywinter schreibt:

      Mach dir keinen Kopf, ich versprech dir, im Endeffekt ist die Bachelorarbeit gar nicht so ne riesige, unüberwindbare Aufgabe, wie sie auf den ersten Blick scheint – wenn man sein Thema bis hat, geht alles relativ schnell und es kann sogar Spaß machen 😀 auf jeden Fall, ich kann dir nur empfehlen, so früh wie möglich anzufangen, nach interessanten Themen zu suchen! Ich wünsch dir ganz viel Erfolg bei deinem Studium❤️ Liebe Grüße,
      Romy

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