„Lockdown-Resolutions“ | was ich mir für den November vornehme

Es ist offiziell – ab morgen (2. November 2020) befinden wir uns wieder im Lockdown. Ich gehöre zwar zu dem privilegierten Teil der Bevölkerung, an deren Alltag das jetzt nicht so viel ändert – die Uni hatte die Präsenzveranstaltungen eh schon in Online-Vorlesungen umgeplant – und trotzdem ist es ein mulmiges Gefühl, zu wissen, dass jetzt wieder alles runtergefahren wird, man 99% seiner Zeit zuhause verbringen wird und soziale Kontakte hauptsächlich auf einem Bildschirm stattfinden werden. Ich weiß aber, dass diese Maßnahme nötig ist (das ironische „Danke“ an diejenigen, die nicht auf Partys und unsichere Reisen verzichten konnten, spare ich mir an dieser Stelle mal) und hoffe einfach nur, dass die gewünschte Wirkung damit erzielt werden kann. Ich habe für mich entschieden, dass ich diese Zeit nicht einfach nur „überstehen“ möchte, sondern das Beste aus ihr rausholen möchte. Ich glaube, soziale Isolation in dem tristen Monat November kann ganz schnell auf’s Gemüt schlagen – dem möchte ich entgegenwirken. Deshalb habe ich mir eine Liste mit Vorsätzen für diesen Monat geschrieben. Die zusätzliche Zeit, die man hat, weil man nichts draußen unternehmen kann, möchte ich sinnvoll nutzen, um Dinge zu erledigen, die ich schon länger vor mir herschiebe. Außerdem möchte ich mir Zeit für mich nehmen und dafür sorgen, dass ich nachher mit einem positiven Gefühl auf diesen Monat zurückblicke.

Meine Vorsätze für den November.

Seit diese Liste steht, freue ich mich sogar auf die kommenden Wochen. Ich habe schon länger eine neue Buchidee und möchte diese nun endlich angehen – erwartet lieber nicht, jemals das Ergebnis zu sehen, das ist nicht das erste Buch, was ich anfange zu schreiben und nie beende, aber ich möchte es zumindest versuchen. Ich möchte mir den Monat mit ganz viel leckerem Essen versüßen und euch hier auch wieder mehr Rezepte zeigen. Ich werde wieder mehr Tagebuch schreiben und täglich meditieren, weil ich weiß, dass es mir gut tut, doch mir oft die Zeit dazu „fehlt“. Auch wenn mich nicht jeden Tag jemand sieht, möchte ich mich jeden Tag schön fühlen. Ich möchte wieder zu einer geregelten Morgen- und Abendroutine zurück, so wie ich sie hatte, während ich meine Bachelorarbeit geschrieben habe. Ich werde mir eine Lockdown-Playlist erstellen, mit ganz vielen neuen Liedern. Ich werde mich zum Arbeiten an den Tisch setzen, um mich produktiver zu fühlen. Ich möchte, inspiriert von einem Uni-Kurs den ich gerade habe, öfter Sprachübungen machen und meinen Blog überarbeiten. Und ich möchte wieder mehr auf Instagram posten – zum einen, weil ich diese Art kreativ zu sein liebe und zum anderen, weil ich diese komische Zeit für mein Zukunfts-Ich festhalten möchte. Ich bin mal gespannt, wie viele dieser Punkte ich am Ende des Monats abhaken kann.

Hier soll es aber nicht primär um meine Vorsätze geben, sondern ich möchte euch – falls ihr den Monat auch in Selbstisolation verbringen werdet – dazu ermutigen, das Beste aus dieser Zeit herauszuholen.

  • Was hast du schon viel zu lange nicht mehr gemacht?
  • Was möchtest du in deine tägliche Routine integrieren?
  • Was würdest du gerne Lernen?
  • Für welches Projekt hat dir bisher immer die Zeit gefehlt?
  • An welchem Charakterzug von dir möchtest du gerne arbeiten?
  • Was inspiriert dich und was macht dich glücklich?
  • Was stört dich an deiner Wohnung?
  • An welchem deiner Ziele kannst du auch von Zuhause aus arbeiten?
  • Was hilft dir dabei, deinem Alltag Struktur zu verleihen?

Schreibt mir gerne in die Kommentare, was ihr euch für den November vornehmt – oder schreibt es auf einen Zettel, den ihr in den nächsten 30 Tagen immer vor Augen habt. Ich wünsch euch die schönstmögliche Zeit, die ihr nur haben könnt!

3 Gedanken zu “„Lockdown-Resolutions“ | was ich mir für den November vornehme

  1. Jette Nora schreibt:

    Ich finde es total wichtig, sich für den Lockdown-Light gute Vorsätze zu machen, welche ein positives Lebensgefühl fördern. Weil, auch wenn das Ganze weniger Einfluss auf unseren Alltag hat, als im März, ist es dennoch eine belastende Situation, mit der manche keinen guten Umgang finden. Danke für deine Gedanken zu dem Thema 🙂

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