Meine Must Haves im Home Office

Für mich ist HomeOffice kein Corona-Phänomen. Als Studentin bin ich es gewohnt, zuhause produktiv zu sein und auch alles was ich job- und hobbymäßig so nebenbei mache, hat eigentlich schon immer vor meinem Laptop in meinen eigenen vier Wänden stattgefunden. Aber natürlich bringen Online-Vorlesungen das Ganze nochmal auf ein anderes Level. Ich finde es die meiste Zeit aber eigentlich ganz angenehm, freue mich auf winterliche, produktive Tage mit Kuschelsocken und Kerzen und denke eh, dass wir uns mit dieser Situation anfreunden sollten. Deshalb hier heute die Dinge, die ich brauche, um im Home Office möglichst produktiv, strukturiert und glücklich zu sein.

1. Trello für die Organisation (alleine und im Team)

Gerade wenn mehrere Uni- und/oder Job-Projekte parallel laufen und man nicht den Überblick verlieren möchte, kann ich digitale Planungstools nur empfehlen. Ich liebe es, Aufgaben hin- und herschieben, unterschiedliche Bereiche in verschiedenen Farben markieren und Fristen mit Erinnerungen einstellen zu können. Trello macht mir das selbstständige Arbeiten wirklich um einiges leichter.

2. ein Notizbuch für Ideen, Brain Dumps und To Do Listen

Was im Home-Office nie von meiner Seite weicht, ist mein Notizbuch. Auch, wenn ich die langfristige Planung mittlerweile eigentlich nur noch mit Trello mache, könnte ich nicht darauf verzichten, mir meine täglichen To Dos nochmal handschriftlich aufzuschreiben. Das Gefühl beim Abhaken ist nochmal ein anderes und ich brauche es auch manchmal einfach, alles was sich an Ideen und Chaos befindet, niederzuschreiben. Es geht mir hierbei nicht mal um den Aspekt der Effektivität, sondern um die Ruhe, die das Analoge in meinen ansonsten sehr digitalen Alltag bringt.

3. die App „Forest“, um fokussiert zu bleiben

Ich habe auf meinem Blog ja bereits einen Artikel hochgeladen, in dem ich die Pomodoro-Technik (kurze, intensive Arbeitsintervalle mit regelmäßigen Pausen) ausprobiert habe. Damals habe ich bereits festgestellt, dass es mich sehr motiviert, mir einen Timer zu stellen und es mir gut tut, insgesamt vielleicht etwas weniger, aber deshalb umso konzentrierter und fokussierter zu arbeiten. Nun habe ich eine App für mich entdeckt, die diesen Effekt nochmal verstärkt: In „Forest“ kann man einstellen, wie lange man am Stück produktiv sein möchte. Wenn man das durchzieht, wird ein virtueller Baum gepflanzt. Dabei kann man sich nicht von seinem Handy ablenken lassen, denn es bricht ab, sobald man „Forest“ schließt. Das Sammeln der Bäume und den genauen Überblick über die Zeit, in der man wirklich konzentriert ist, empfinde ich als total motivierend.

4. die App „Display Duet“ um mein iPad als Zweitbildschirm zu verwenden

Wenn man im Home-Office-Alltag häufig an Videokonferenzen teilnimmt und man gleichzeitig auf andere Programme und Dokumente zugreifen muss oder möchte, ist ein zweiter Bildschirm super sinnvoll. Es hat mein Online-Uni-Erlebnis revolutioniert als ich festgestellt habe, dass die App „Display Duet“ es ermöglicht, ein iPad als Zweitbildschirm zu verwenden.

5. eine Playlist mit klassischer Musik, für eine entspannte Stimmung

Absolute Stille oder unangenehme Videokonferenz-Sounds – wenn das die einzigen akustischen Zustände sind, die es im Home Office gibt, kann es echt nervig werden. Um mir beim Arbeiten eine angenehme Atmosphäre zu schaffen, mache ich bei nicht ganz so anspruchsvollen Aufgaben gerne etwas Musik im Hintergrund an. Da es mich total ablenkt, wenn ich die Lieder kenne oder jemand singt, greife ich meistens zu einer Playlist mit klassischer Klaviermusik. Diese hier ist bei Spotify aktuell mein Favorit.

"Piano in the Background" Playlist bei Spotify um konzentriert mit Musik zu arbeiten

6. Yoga & Spaziergänge gegen Rückenprobleme

Das ist vielleicht nicht das Erste, woran man denkt, wenn man an einen produktiven Tag im Home Office denkt, aber langfristig mit das Wichtigste. Ich nehme mir jeden Tag bewusst Zeit für Bewegung, da ich weiß, dass sich mein Rücken ansonsten melden wird. Mein Ziel sind 5000 Schritte täglich, das klappt aber auch nicht immer – alles ist besser als nur am Schreibtisch zu sitzen. „Sitzen ist das neue Rauchen“ oder wie sagt man so schön.

Worauf könnt ihr nicht verzichten, wenn ihr von zuhause arbeitet? 🙂

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