Ein paar positive Nachrichten (aka. was wir in Corona-Zeiten alle brauchen)

Auch wenn irgendwelche Trottel gerade Corona-Partys feiern, sollten wir den Glauben an die Menschheit nicht verlieren. Wir sollten nicht vergessen, dass es Menschen gibt, die gute Entscheidungen treffen und mit schwierigen Situationen positiv umgehen. Dem möchte ich mich in den nächsten Zeilen und Absätzen widmen. Enjoy!

„Sprache und Sein“ von Kübra Gümüşay |meine liebsten Zitate

Wer sich noch an meine Jahresvorsätze für 2020 erinnert, erinnert sich vielleicht auch noch an den Punkt "mehr lesen". Dem komme ich bisher ganz gut nach und bin zurzeit total im Lesefieber. Vor zwei Wochen habe ich ein Buch beendet, bei dem ich der Meinung bin, dass jeder es gelesen haben sollte: "Sprache und Sein" von Kübra Gümüşay. Aus diesem Grund möchte ich hier eine Buchempfehlung aussprechen und zugleich denjenigen, die das Buch nicht gelesen haben und dies auch nicht vorhaben, meine liebsten Zitate aus "Sprache und Sein" nicht vorenthalten.

„Passion Project“ finden und umsetzen |Digitaler Dialog mit Kato (@heulnichtmachdoch)

Ich freue mich sehr über meine erste Interviewpartnerin. "Hi, ich bin Kato... und ich mache Dinge im Internet." heißt es in ihrer Instagram-Bio und das beschreibt es eigentlich ganz gut. Seit ihrem 11. Lebensjahr ist sie in diesem digitalen Kosmos unterwegs und konnte hier einige "Passion Projects", wie sie sie liebevoll nennt, umsetzen. Ihr aktuelles Herzensprojekt trägt den Titel "heul nicht, mach doch" – hiermit hilft sie Menschen mit guten Ideen, diese umzusetzen. Außerdem ist sie als freiberufliche Dozentin unterwegs und hat sich in der Unternehmensberatung auf den Bereich Ehrenamt, Vereine und Initiativen spezialisiert. Social Media, Blog, Podcast, Uni, Unternehmen – wie bekommt diese Frau alles unter einen Hut?

An was glaubst du? | über Religion und moderne Spiritualität

In meinem Leben hat Religion nie eine Rolle gespielt. Ich bin meinen Eltern sehr dankbar dafür, dass sie mich vor meinem Kirchen-Austritt bewahrt haben, indem sie nie die Entscheidung getroffen habe, ich solle Mitglied werden. Taufe, Kommunion und Konfirmation hab ich in meiner Kindheit nur aufgrund der damit verbundenen Geschenke vermisst. Ich bin in keiner Weise gegen das, wofür christliche Religion grundsätzlich steht – Nächstenliebe, Gerechtigkeit und Barmherzigkeit sind auch in meiner Weltanschauung wichtige Werte.

„Welche Sprache sprecht ihr eigentlich in Luxemburg?“

Ich komme aus Luxemburg und bekomme im Ausland häufig die Frage gestellt, was denn meine Mutter- bzw. unsere Amtssprache sei. Während ich bezüglich meiner Muttersprache ganz klar Luxemburgisch antworten kann, bin ich mir bei der zweiten Frage häufig, selbst nach 22 Jahren, die ich mehr oder weniger in diesem Land verbracht habe, unsicher.  Ich weiß natürlich, dass wir ganz offiziell 3 Amtssprachen haben – Luxemburgisch, Französisch und Deutsch – aber das fühlt sich in der Realität dann doch ganz anders an.

Ein Blick in die Glaskugel: Wie werde ich 2020 „insta-cool“?

Vor einigen Tagen ist eine Email in meinem Spamordner gelandet, die mich dann doch irgendwie zum Schmunzeln gebracht hat. Sie stammte von einem Unternehmen, wenn man es denn so nennen kann, welches mir dazu verhelfen wollte – ich zitiere – "insta-cool" zu werden. Ich müsse einfach nur etwas Geld zahlen und schon würde mein Fame mit meiner Followeranzahl automatisch wachsen – klingt gut. Lustig fand ich daran nicht nur die Art und Weise wie man mir versuchte diese gekauften Follower schmackhaft zu machen, sondern auch die Tatsache, dass es 2020 tatsächlich noch Leute gibt, die glauben, dass das der Weg zum Erfolg ist.

Was mir mein Praktikum wirklich gebracht hat

Es kommt mir vor, als wäre es gestern gewesen, als ich genau hier auf meinem Sofa in genau der gleichen Position mit meinem Laptop saß und voller Vorfreude ein Lifeupdate geschrieben habe, in dem ich den Start meines Praktikums verkündet habe. Ich wusste damals nicht genau, was mich erwartet, aber ich hatte – seit der ersten Sekunde in der ich dieses Büro für das Bewerbungsgespräch betreten habe – im Gefühl, dass es gut wird. Am kommenden Freitag ist mein letzter Tag und ich bin super dankbar, für alles, was ich aus den 20 Wochen mitnehmen konnte.

Das Schulsystem meiner Träume

Neben Pizza mit Ananas und Socken in Sandalen ist das Schulsystem wahrscheinlich eines der am meisten kritisierten Konstrukte unserer Gesellschaft. Die Leute meckern über in den 90er Jahren stehengebliebene Lehrer, eine zu unpersönliche und nicht maßgeschneiderte Betreuung der einzelnen Schüler, sowie über unnötiges Wissen was man vermittelt bekommt und nach der Klausur wieder vergisst. Fragt man die Kritiker dann nach einem besseren Vorschlag, wie man Bildung in unserer Gesellschaft neu gestalten könnte, herrscht meist Stille.

Jahresvorsätze 2020

Ich bin gerade durch alte Blogbeiträge gescrollt, um das Jahr revuepassieren zu lassen und mir neue Inspiration zu holen. Da bin ich auf meine Worte zum Thema Jahresvorsätze gestoßen und auch wenn ich 2019 neue Erfahrungen gesammelt, Meinungen verändert und mich selbst entwickelt habe, würde ich diesen Text, der nun ziemlich genau ein Jahr alt ist, genauso unterschreiben. Vorsätze sind mir nach wie vor wichtig und auch wenn ich mir zu jedem Monatsanfang meine "Monthly Goals" aufschreibe, sind die zu Neujahr dann doch etwas ganz besonderes.

What I got myself for Christmas

Ein Video-Format, das auf Youtube Jahr für Jahr wieder angefragt, gedreht und angeschaut wird ist "what I got for christmas". Hier zeigen Leute, was sie von ihren Liebsten zu Weihnachten geschenkt bekommen haben. Was selbstverständlich an dieser Stelle nicht fehlen darf, ist der obligatorische "ich möchte nicht angeben, bin super dankbar für alles und mir geht es an Weihnachten nicht um die Geschenk"-Disclaimer. Berechtigterweise, denn unter jedem dieser Videos versammeln sich irgendwelche verbitterten Gestalten, denen die Fähigkeit, sich mit anderen zu freuen leider verwehrt bleibt..

10 Dinge, die Kunden wissen sollten, bevor sie eine Marke kontaktieren

Ich habe mich in den vergangenen Wochen sehr viel mit Kunden und deren Problemen, Anforderungen, Beschwerden und Launen auseinandergesetzt.  Im Community Management und als Unterstützung des Kundenservices in einem Unternehmen, dessen Namen ich in diesem Beitrag nicht explizit nenne (weil sich der Beitrag nicht speziell an dessen Kunden, sondern an die Allgemeinheit richten soll), war ich zum ersten Mal nicht auf der Kundenseite. Diese Erfahrung, gerade in dieser Zeit zwischen der Black Week und Neujahr, intensiviert durch einige Stock Outs und Lieferschwierigkeiten hat, glaube ich, dafür gesorgt, dass ich Unternehmen, sobald ich mich wieder auf der Kundenseite befinde, mit noch mehr Verständnis entgegentreten werde.

To Do Before 2020

Kaum zu glauben, aber 2019 neigt sich dem Ende zu und in nicht mal 3 Wochen ist es tatsächlich schon vorbei. Auch wenn ich mich oft Frage, wieso der Jahreswechsel zu etwas so besonderem hochgepusht wird, obwohl sich faktisch rein gar nichts verändert, gibt die neue Zahl am Kalender auch mir Jahr für Jahr das Gefühl eines Neustarts. Die Tage vor Silvester nutze ich immer gerne, um zu reflektieren, was in dem Jahr passiert ist und was ich für das nächste daraus mitnehmen kann. Genau so wichtig ist es mir aber auch, vorher noch ein paar To Dos zu erledigen und gut vorbereitet und mit möglichst leerem Tisch ins neue Jahr zu starten.

19 Sätze an mein Pre-2019-Ich

Wo ist 2019 bitte hin? Dieses Jahr ist gefühlt an mir vorbeigezogen und war trotzdem super abwechslungs- und lehrreich. Der Dezember ist für mich immer der perfekte Monat, um alles nochmal revue passieren zu lassen und sich mit den Erfahrungen, die man das ganze Jahr über gesammelt hat auseinanderzusetzen. Nachher ist man ja immer schlauer – deswegen hier 19 Botschaften an mein 2018-Ich. 😉

8D Musik – meine Entdeckung des Jahres

Ich lag gestern im Bett und hab mir, wie jeden Abend, Insta-Stories angeschaut. Das übliche halt – Mommy-Content, Outfit of the Days und semi-deepe Deep Talks. Irgendwo dazwischen ein Swipe Up Link zu einem Video auf Youtube, welches in der Story als unglaublich faszinierend und lebensverändernd dargestellt wurde. Ich hab hochgewischt und bin auf ein eine sogenannte 8D-Audiodatei gestoßen. Ich bin der Anweisung gefolgt und habe mir meine Air Pods geschnappt und mich auf das Hörerlebnis eingelassen. Mein Leben hat diese Entdeckung nicht verändert, aber faszinierend finde ich es schon.

Happy Black Week!

Im Praktikum steht mir ab morgen die spannendste Woche des Jahres bevor - die Black Week. Ich bin breit für Stress und Überstunden und freue mich darauf, die Erfolge, der Arbeit, die wir in den vergangenen Wochen geleistet haben, zu sehen. Auch privat finde ich es natürlich toll, beim Shoppen Geld zu sparen. Doch wie lässt sich Nachhaltigkeit bzw. bewusster Konsum mit Black Friday und der ganzen Black Week vereinbaren?

Let’s talk about sundays – meine Routine

Seit ich mein Praktikum mache und nicht mehr zur Uni gehe, hat sich eines ganz extrem verändert – und zwar, wie ich meinen Sonntag gestalte. Damals war dieser Tag für mich ein richtiger "Get shit done"-Day. Ich bin um 8 Uhr aufgestanden, hab ein paar Stunden etwas für die Uni gemacht, mich anschließend um meinen Blog gekümmert und dann angefangen, meinen Pflichten im Haushalt nachzugehen. Zwischendurch habe ich manchmal den Fernseher angeschaltet, aber konnte keine 10 Minuten ruhig, ohne Double Screening und ohne schlechtes Gewissen davor sitzen.

Ist introvertiert sein eine Schwäche?

In jeder Stellenanzeige liest man, das offene, teamfähige, kontaktfreudige Mitarbeiter gesucht werden – Eigenschaften, mit denen man sich als introvertierter Mensch nicht unbedingt angesprochen fühlt. Extrovertierte Menschen werden als das Optimum dargestellt. Von der Gesellschaft wird erwartet, dass man sich gerne unter Leuten aufhält, gut Smalltalk führen kann, auf neue Leute zugeht und man immer etwas hat, was man mitteilen möchte. So bekommt man vielleicht das gefühl, introvertiert zu sein, wäre "falsch". Aber das ist es nicht.

Man kann halt nicht in allem gut sein| meine Fahrschulgeschichte

Als ich angefangen meinen Führerschein zu machen und nach und nach gemerkt habe, dass das sich gar nicht so einfach gestaltet, habe ich mir auf Youtube super gerne Storytime-Videos zu dem Thema angeschaut. Manchmal ist es einfach ganz cool, zu wissen, dass man nicht die einzige ist, die mit gewissen Struggles zu kämpfen hatte. Aus diesem Grund dachte ich, ich teile heute mal meine Fahrschulgeschichte.

Tierische Produkte, auf die ich am wenigsten verzichten könnte

Die, die meinen Blog in den vergangenen Monaten aufmerksam verfolgt haben, haben gesehen, dass ich meinen Konsum von tierischen Lebensmitteln in letzter Zeit stark reduziert habe. In den meisten Fällen fällt mir diese Umstellung auch überhaupt nicht schwer und ich habe sogar großen Spaß daran neue, rein pflanzliche Gerichte kochen und zu probieren. Allerdings fehlt noch ein großer Schritt bis zu einem vollständig veganen Lebensstil.

Spill the tea – Tee & Nachhaltigkeit

Der Herbst hat begonnen und damit für mich auch die Tee-Saison. Während ich für Heißgetränke im Sommer noch nicht derart viel Begeisterung ausweisen kann, sind sie in der kalten Jahreszeit ein fester Bestandteil meines Alltags. So ein Tee ist doch perfekt, um sich morgens, bevor man das Haus verlässt nochmal aufzuwärmen oder um Abends mit einem wohligen Gefühl ins Bett zu gehen. Die Teeregale im Supermarkt überfordern mich häufig – die Auswahl ist einfach zu groß... Blaubeermuffin-Geschmack oder doch lieber Cheescake-Aroma?! Die Schwierigkeit eine Entscheidung zu treffen ist aber nicht das einzige Problem bei vielen dieser Tees.

„Sinn & Unsinn unserer empathischen Automatismen“

"Sinn & Unsinn unserer empathischen Automatismen" ist ein Zitat von Maren Urner aus dem Buch "Schluss mit dem täglichen Weltuntergang". Sie nutzt diese Bezeichnung, um zu beschreiben, wie wir Nachrichten wahrnehmen – dass uns beispielsweise ein Flugzeugabsturz mehr bewegt, wenn sich unter den Opfern Deutsche empfinden. Objektiv betrachtet macht die Art und Weise wie wir denken oder fühlen häufig nicht besonders viel Sinn. Dieser Abschnitt in dem Buch hat mich dazu inspiriert, unsere, bzw. meine Empathie weiter zu hinterfragen und einige ihrer Eigenarten hier zu sammeln?

Mein automatisierter Griff zu Social Media

Wenn ich mir auf meinem Handy die Bildschirmzeit ansehe, wird mir erst bewusst, wie viel Zeit ich an diesem Gerät verbringe. Würde die Zeit für Nachrichtenkonsum, Recherche und Organisation draufgehen, hätte ich damit kein Problem – aber nein: 80% Social Media. Grundsätzlich bin ich die letzte, die sich gegen Soziale Medien aussprechen würde – für mich sind sie vielmehr Segen als Fluch. Jedoch merke ich, dass ein Großteil der Zeit, die ich dort verbringe nicht sinnvoll investiert ist, da ich sie nicht zur Kommunikation, Inspiration oder Kreativität nutze, sondern eher passiv rumscrolle. Ich denke, viele von euch kennen diesen automatisierten Griff zum Handy – beim Fernsehen, in der Uni, in der Bahn und eigentlich überall.

Über Veränderungen und gesunde Selbsteinschätzung

Morgen beginnt für mich ein neues, spannendes Kapitel. Ich beginne mein Praxissemester, in dem ich während 5 Monaten Vollzeit im Social Media und Influencer Marketing arbeiten werde. Ich freue mich auf diesen neuen Alltag, auf die neuen Leute und auf alles was ich in der Zeit lernen werde. Ich hatte unglaublich Glück mit diesem Praktikumsplatz und bin mir zu 100% sicher, dass die kommende Zeit toll wird.

Wieso nicht vegan?

An meiner Ernährung hat sich in den vergangenen Jahren so einiges verändert – ich bin vom täglichen Fleischesser zum überzeugten Flexitarier geworden und habe mir noch nie mehr Gedanken über Klimawandel und Tierwohl gemacht als zurzeit. Wieso dann aber nicht gleich vegan?

Nachhaltige Gesichtsreinigung – Öl-Seife bei öliger Haut?

Da ich allerdings meistens relativ viel Make Up trage und meine Haut auch nicht die unkomplizierteste ist, bilde ich mir dann doch manchmal ein, ich müsse ein zusätzliches Gesichtsreinigungsprodukt benutzen, damit meine Haut auch zu 100% sauber wird. An solchen Tagen greife ich dann meistens zu üblichen, in Plastik verpackten Drogerie, die ich noch im Bad rumstehen habe. Diese werde ich auch auf jeden Fall aufbrauchen, doch ich wäre froh eine nachhaltigere Alternative zu finden, um sie nicht mehr regelmäßig nachkaufen zu müssen.

Wie ich zum Nachrichten-Junkie wurde & wie Qualitätsjournalismus massentauglich werden kann

Jahrelang hab ich im Journalismus meine Zukunft gesehen, ohne aber selber regelmäßig welchen zu konsumieren. Klingt Paradox, ist im Endeffekt aber vielleicht nur ein Zeichen dafür, wie ausbaufähig diese Branche ist – ich meine, wenn man nicht mal mehr die erreicht, denen vollkommen bewusst ist, wie wichtig und eigentlich interessant das eigene Produkt ist.

Wie wollen wir globale Probleme lösen, wenn jeder in einer anderen Welt lebt?

"I want you to feel the fear I feel every day. And then I want you to act. I want you to act as you would in a crisis. I want you to act as if the house is on fire. Because it is." Greta Thunberg ist die Initiatorin der Fridays-for-Future-Bewegung. Sie kämpft seit einem knappen Jahr aktiv dafür, dass die wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Klimawandel von der Politik anerkannt werden. Weil sie etwas sieht was so viele nicht sehen.

Sustainable Sunday #4 Vegan durch die Eis-Saison?

Eis ist eines meiner absoluten Lieblingsdesserts und gerade, wenn die Temperaturen so sind wie in den letzten Wochen, für mich unverzichtbar. Diesen Sommer habe ich allerdings etwas reflektierter ins Kühlregal gegriffen. Die Konsequenzen, die für die Umwelt und die Tiere mit der Milchproduktion einhergehen möchte ich so wenig, wie nur irgendwie möglich und mit meinem Lebensstil vereinbar, fördern.

Dinge, die jeder mag – nur ich nicht

Hat nicht jeder irgendwelche "unpopular Opinions"? Hat nicht jeder irgendwelche Dinge, die er total feiert, doch alle anderen verurteilen? Hat nicht jeder irgendwelche Hypes, die er absolut nicht nachvollziehen kann? Gerade in Sozialen Medien, wo sich riesige Menschenmassen versammeln, die alle etwas bestimmtes mögen und unterstützen oder alle eine bestimmte Meinung vertreten, hab ich dann doch regelmäßig diese Momente, in denen ich mir denke "hä – sind die alle komisch oder bin ich komisch?!".

Wieso Verzicht nie die Lösung ist

Wir befinden uns bereits in der zweiten Hälfte des Jahres und ich gehe mal davon aus, dass nur die allerwenigsten immer noch versuchen, ihre Jahresvorsätze durchzuziehen. Wieso solche Vorhaben häufig scheitern, liegt meiner Meinung nach zu einem großen Teil daran, dass man oft dazu neigt, sich negative Vorsätze zu nehmen. Beispiele dafür wären "ich esse KEINE Süßigkeiten mehr", "ich trinke KEINEN Alkohol mehr" oder "ich kaufe KEINEN Plastik mehr". Ich glaube alle, und besonders Kinder, kennen den Reiz des Verbotenen. Wenn man etwas nicht darf wird es plötzlich umso interessanter. 

Der größte Fehler bei der Studien- & Berufswahl

Leider hat nicht jeder Schulabgänger eine genaue Vorstellung von seiner Zukunft oder den einen Traumjob. Ich stelle es mir unglaublich schwer vor, in einem solch jungen Alter diese Entscheidung zutreffen, wenn man noch gar nicht weiß, was eigentlich seine Passion ist – vor allem, weil man von außen das Gefühl bekommt, dass man in dem Moment über seine komplette Zukunft unwiderrufbar entscheidet. Genau in dieser Konzeption liegt aber, meiner Meinung nach, ein großer Fehler.

Plastiktüten sind so 2000 – heute geht das anders

*Werbung* Wer in den vergangenen Wochen regelmäßig "Wer wird Millionär?" geschaut hat, der wird vermutlich auch auf die Frage "wovon gab es 2000 noch 7 Milliarden, 2018 aber nur noch 2 Milliarden" – oder so ähnlich – gestoßen sein. Dass die Antwort darauf "Plastiktüten" lautete, hat mich, anders als den Kandidaten, eigentlich nicht groß gewundert – denn es gibt heutzutage auch eigentlich keinen Grund mehr, auf diese zurückzugreifen. Wir leben in einer aufgeklärten Gesellschaft, in der es jedem bewusst sein sollte, was die Konsequenzen der Nutzung von nicht abbaubaren Verpackungen sind. Darüber hinaus ist es auch finanziell, seit sie nicht mehr kostenlos verfügbar sind, nicht rentabel, auf diese zurückzugreifen und es gibt so viele Alternativen.

Traumberuf: Influencer?

Ich nutze Soziale Medien seit fast 10 Jahren, ich veröffentliche jede Woche drei Blogbeiträge und auch meine berufliche Zukunft sehe ich in den digitalen Medien. Da könnte man eigentlich davon ausgehen, Influencer sei mein absoluter Traumjob. Nach allem, was ich durch das Beobachten von sozialen Medien gelernt habe, kann ich dies aber eindeutig verneinen. Hinter den hübschen Bildern und gesponserten Produkten stecken, meiner Meinung nach, auch Schattenseiten, die dann häufig hinter bunten Filtern verschwinden.

Veganer „Fleischersatz“ – meine Meinung und Favoriten

Wie bereits mehrmals angesprochen, habe ich mich in den vergangenen Monaten viel mit einer pflanzlichen Ernährungsweise auseinandergesetzt – nicht, weil ich vorhabe, mir von heute auf morgen tierische Lebensmittel zu verbieten, sondern weil ich das Thema interessant finde und ich mir sicher bin, dass es keinem schadet, sich gesünder und ethisch bewusster zu ernähren. Beim Einkaufen stehe ich immer wieder vor dem Regal mit sogenannten "Ersatzprodukten". Die Auswahl ist ja mittlerweile riesig – von veganem Steak, Schnitzel oder Gyros über Käsealternativen bis hin zu veganer Mayo. Doch schmeckt das alles überhaupt und braucht man sowas wirklich?

Laptop vs. Tablett

Wenn man sich einen neuen "tragbaren Computer" kaufen möchte, steht man vor endlosen Möglichkeit – so viele verschiedene Marken, Modelle und dann noch die grundlegende Frage "hole ich mir einen Laptop oder ein Tablett?" Ich besitze beides und würde keines von beidem mehr missen wollen. Allerdings nutze ich meinen Laptop für andere Dinge, als mein Tablett und sehe bei beidem ganz klar Vor- und Nachteile, die vielleicht dem ein oder anderen, der gerade vor der Entscheidung steht, weiterhelfen könnte.

Über Veränderungen, Erwachsenwerden und „Germany’s next Topmodel“

Je mehr ich darüber nachgedacht habe, desto mehr ist mir bewusst geworden, dass nicht nur mein Konsumverhalten sich in den vergangenen Jahren stark verändert hat, sondern auch ganz viele andere Gewohnheiten von mir. Das fängt schon damit an, dass ich mir jeden Tag einen Wecker stelle und dann auch wirklich aufstehe – als Teenie habe ich auch gerne mal bis 12 Uhr geschlafen, was heute undenkbar wäre.

Sustainable Sunday #3: Teilzeitveganer – besser halb als gar nicht

Wer meine letzten Rezepteposts gelesen hat, dem ist vielleicht etwas aufgefallen – ich habe keine tierischen Produkte verwendet. Das ist so entstanden, dass ich mir zu Anfang des Semesters vorgenommen hatte, einfach mal zu versuchen, eine vegane Woche einzulegen – ich wollte sehen, wie schwer mir das fällt, welche Produkte mir fehlen und wie ich mich damit fühle. Überraschenderweise, zumindest für mich, ist es mir total leicht gefallen, zuhause rein pflanzlich zu kochen und zu essen. Ich hatte nicht das Gefühl, dass ich mir irgendwas verbiete. Außerhalb meiner eigenen vier Wände hat sich das Vegan-Sein dann leider doch schwieriger gestaltet. Aus diesem Grund würde ich mich heute als "Teilzeitveganer" – oder "Flexitarier" – bezeichnen.

Wie politisch dürfen Youtuber werden?

Als ich am vergangenen Sonntag das Video "die Zerstörung der CDU" in meiner Abobox gesehen habe, habe ich mir nicht viel dabei gedacht. Ich mag Rezos Content deshalb wusste ich, dass es cool sein würde, doch nie hätte ich geahnt was da alles drin steckt und vor allem, was für Wellen es im Internet, aber auch in klassischen Medien und insgesamt in der Gesellschaft schlagen würde.

Haare färben als Teenie – ob das eine gute Idee ist?

Ich war 16, als ich zum ersten Mal zum Friseur ging, um mir meine Haare färben zu lassen. Damals war mir nicht bewusst, dass ich, wenn ich bis einmal damit anfange, immer wieder das Bedürfnis haben werde etwas Neues auszuprobieren. Und jetzt sitze ich hier, 5 Jahre und zirka 20 Haarfarben später und möchte euch meine Meinung zu dem Thema erzählen – vielleicht ist jemand von euch  gerade kurz davor sich zum ersten Mal von seiner Naturhaarfarbe zu trennen oder hat vielleicht sogar die Diskussion mit ihrer Tochter, welche unbedingt rote Haare möchte.

„von Schminke zu Politik, von Spitzen-Pullovern zu EU-Hoodies“ #thistimeimvoting

Falls es noch jemand nicht mitbekommen haben sollte: Die Europawahlen stehen vor der Tür – und Social Media ist voll davon. Die vom EU-Parlament losgetretene Kampagne #thistimeimvoting schlägt an und Influencer ziehen mit – ihr Content switcht von Schminke zu Politik, ihre Outfits von Spitzen-Pullovern zu EU-Hoddies. Ich habe das Gefühl, Europapolitik kommt endlich da an, wo sie schon lange hätte ankommen sollen – bei jungen, engagierten Leuten, die versuchen die richtigen Werte zu vertreten und sich um eine bessere Zukunft bemühen. 

Stift vs. Tastatur – Papier vs. Bildschirm

*Werbung* Fast jeder zweite Baum, der industriell gefällt wird, wird zu Papier verarbeitet ... und da ist Deutschland ganz vorne mit dabei, denn wir verbrauchen mit über 250 kg pro Kopf, so viel Papier wie die Kontinente Afrika und Südamerika zusammen. (Quelle: WWF) Somit ist die Reduktion des eigenen Papierverbrauchs der erste logische Schritt, wenn man den Wäldern, dem Planeten und sich selbst was Gutes tun und seinen ökologischen Fußabdruck minimieren möchte.

Social Media: Je mehr Mühe man sich gibt, desto mehr wird man kritisiert

Das ganze Thema "Selbstoptimierung" hat in den vergangenen Monaten und vielleicht sogar Jahren auf Social Media angefangen eine immer größere Rolle zu spielen. Ich finde es toll, dass sich immer mehr Blogger mit Themen wie Nachhaltigkeit, Selbstfindung und Life long Learning oder Ähnlichem auseinandersetzten und ihre Gedanken und Erfahrungen mit ihrer Community teilen – denn auch wenn der Begriff "Influencer" immer wieder belächelt wird, tun sie das im Endeffekt: sie beeinflussen. Allerdings, beobachte ich immer wieder, dass die, die sich die meiste Mühe geben auch oft auf die meiste Kritik stoßen.

Wieso verlieren Worte durch häufige Benutzung an Bedeutung?

Petitionen, bei denen eine Mindestanzahl an Unterschriften erreicht werden muss und Demonstrationen die erst ein Ergebnis erzielen, wenn eine beachtliche Menge an Menschen daran teilnimmt, zeigen, dass Dinge eigentlich umso wichtiger sind, desto öfter sie wiederholt werden. Dies ist nur logisch: desto mehr Menschen ein Thema ansprechen, auf etwas aufmerksam machen oder etwas wiederholen, desto mehr gewinnt es an Bedeutung... eigentlich... denn, wenn man sich in der Gesellschaft umhört, kann man feststellen, dass das nur bis zu einem bestimmten Grad zutrifft – bei zu häufiger Benutzung verlieren Worte nämlich scheinbar an Bedeutung.

Dorfkind aber Stadtmensch

Wenn ihr das hier lest, sitze ich im Zug von Luxemburg nach Köln – vom 300-Einwohner-Dorf in die Millionenstadt. Die ersten 19 Jahre meines Lebens habe ich zwischen Kühen, Wäldern und ganz viel Nichts verbracht – nun lebe ich aber schon seit 1,5 Jahren in der schönsten Stadt der Welt. Ich kenne beides und mag beides, weshalb ich bei der Frage, "bist du ein Land- oder Stadtmensch?" zögern würde.

Artikel 13: kein Weltuntergang, aber ein Fehler

Es sind nun fünf Tage vergangen, seit dem "schwarzen Tag für die Netzfreiheit" (Twitter: @Senficon), an dem ich im Livestream des Europaparlamentes das Ergebnis gesehen habe, was ich an diesem Tag auf keinen Fall sehen wollte – 348 Abgeordnete haben für die Urheberrechtsreform gestimmt und nur 274 dagegen – und damit tritt Artikel 13 in Kraft. Ich habe bereits einen Beitrag dazu verfasst, wieso ich inhaltlich nicht mit dieser Richtlinie einverstanden bin, aber es ist mehr, als die unrealistische Umsetzung und Gefährdung des freien Internets, was mich an dieser Entscheidung schockiert.

Meine Online-Identitätskrise

Es klingt dramatischer, als es ist. Vielleicht suche ich nach einem Problem, wo keines ist und vielleicht gibt es tausende Dinge, in die ich meine Zeit besser investieren könnte. Aber mein Social Media Auftritt ist mir wichtig. Instagram ist etwas, was ich seit Jahren als eines meiner größten Hobbys ansehe. Ich liebe diese App, Fotografie und Bildbearbeitung. Mein Profil ist mein kreatives Outlet und meine digitale Visitenkarte. Doch seit einigen Monaten stecke ich in einer Online-Identitätskrise.

#fridaysforfuture in Luxemburg

Am Freitag den 15. März 2019 haben Schüler und Studenten weltweit für eine bessere Klimapolitik gestreikt. Unter dem Motto #fridaysforfuture finden die, von Gretha Thunberg initierierten, Demonstration seit einigen Monaten in verschiedenen Städten statt. Diesmal war auch Luxemburg dabei und da ich diese Bewegung, sowie Klimaschutz generell, absolut unterstützenswert finde, war ich natürlich dabei.

Liebe Leser, (oder doch Leser und Leserinnen?)

In dem Moment, in dem ich diesen Beitrag schreibe, zeigt mein Kalender Freitag, den 8. März an. Der Weltfrauentag. Ein Tag an dem wir auf die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau, Girl Power und die Wichtigkeit der gegenseitigen Unterstützung aufmerksam machen. Ich mag diesen Tag, weil mir dieses Thema am Herzen liegt. Ob ich mich als Feministin bezeichnen würde, weiß ich nicht. Wenn man Feminismus als Bewegung sieht, die für die Gleichberechtigung aller Geschlechter einsteht, schließ' ich mich da an.