Spill the tea – Tee & Nachhaltigkeit

Der Herbst hat begonnen und damit für mich auch die Tee-Saison. Während ich für Heißgetränke im Sommer noch nicht derart viel Begeisterung ausweisen kann, sind sie in der kalten Jahreszeit ein fester Bestandteil meines Alltags. So ein Tee ist doch perfekt, um sich morgens, bevor man das Haus verlässt nochmal aufzuwärmen oder um Abends mit einem wohligen Gefühl ins Bett zu gehen. Die Teeregale im Supermarkt überfordern mich häufig – die Auswahl ist einfach zu groß... Blaubeermuffin-Geschmack oder doch lieber Cheescake-Aroma?! Die Schwierigkeit eine Entscheidung zu treffen ist aber nicht das einzige Problem bei vielen dieser Tees.

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„Sinn & Unsinn unserer empathischen Automatismen“

"Sinn & Unsinn unserer empathischen Automatismen" ist ein Zitat von Maren Urner aus dem Buch "Schluss mit dem täglichen Weltuntergang". Sie nutzt diese Bezeichnung, um zu beschreiben, wie wir Nachrichten wahrnehmen – dass uns beispielsweise ein Flugzeugabsturz mehr bewegt, wenn sich unter den Opfern Deutsche empfinden. Objektiv betrachtet macht die Art und Weise wie wir denken oder fühlen häufig nicht besonders viel Sinn. Dieser Abschnitt in dem Buch hat mich dazu inspiriert, unsere, bzw. meine Empathie weiter zu hinterfragen und einige ihrer Eigenarten hier zu sammeln?

Mein automatisierter Griff zu Social Media

Wenn ich mir auf meinem Handy die Bildschirmzeit ansehe, wird mir erst bewusst, wie viel Zeit ich an diesem Gerät verbringe. Würde die Zeit für Nachrichtenkonsum, Recherche und Organisation draufgehen, hätte ich damit kein Problem – aber nein: 80% Social Media. Grundsätzlich bin ich die letzte, die sich gegen Soziale Medien aussprechen würde – für mich sind sie vielmehr Segen als Fluch. Jedoch merke ich, dass ein Großteil der Zeit, die ich dort verbringe nicht sinnvoll investiert ist, da ich sie nicht zur Kommunikation, Inspiration oder Kreativität nutze, sondern eher passiv rumscrolle. Ich denke, viele von euch kennen diesen automatisierten Griff zum Handy – beim Fernsehen, in der Uni, in der Bahn und eigentlich überall.

Über Veränderungen und gesunde Selbsteinschätzung

Morgen beginnt für mich ein neues, spannendes Kapitel. Ich beginne mein Praxissemester, in dem ich während 5 Monaten Vollzeit im Social Media und Influencer Marketing arbeiten werde. Ich freue mich auf diesen neuen Alltag, auf die neuen Leute und auf alles was ich in der Zeit lernen werde. Ich hatte unglaublich Glück mit diesem Praktikumsplatz und bin mir zu 100% sicher, dass die kommende Zeit toll wird.

Wieso nicht vegan?

An meiner Ernährung hat sich in den vergangenen Jahren so einiges verändert – ich bin vom täglichen Fleischesser zum überzeugten Flexitarier geworden und habe mir noch nie mehr Gedanken über Klimawandel und Tierwohl gemacht als zurzeit. Wieso dann aber nicht gleich vegan?

Nachhaltige Gesichtsreinigung – Öl-Seife bei öliger Haut?

Da ich allerdings meistens relativ viel Make Up trage und meine Haut auch nicht die unkomplizierteste ist, bilde ich mir dann doch manchmal ein, ich müsse ein zusätzliches Gesichtsreinigungsprodukt benutzen, damit meine Haut auch zu 100% sauber wird. An solchen Tagen greife ich dann meistens zu üblichen, in Plastik verpackten Drogerie, die ich noch im Bad rumstehen habe. Diese werde ich auch auf jeden Fall aufbrauchen, doch ich wäre froh eine nachhaltigere Alternative zu finden, um sie nicht mehr regelmäßig nachkaufen zu müssen.

Wie ich zum Nachrichten-Junkie wurde & wie Qualitätsjournalismus massentauglich werden kann

Jahrelang hab ich im Journalismus meine Zukunft gesehen, ohne aber selber regelmäßig welchen zu konsumieren. Klingt Paradox, ist im Endeffekt aber vielleicht nur ein Zeichen dafür, wie ausbaufähig diese Branche ist – ich meine, wenn man nicht mal mehr die erreicht, denen vollkommen bewusst ist, wie wichtig und eigentlich interessant das eigene Produkt ist.

Wie wollen wir globale Probleme lösen, wenn jeder in einer anderen Welt lebt?

"I want you to feel the fear I feel every day. And then I want you to act. I want you to act as you would in a crisis. I want you to act as if the house is on fire. Because it is." Greta Thunberg ist die Initiatorin der Fridays-for-Future-Bewegung. Sie kämpft seit einem knappen Jahr aktiv dafür, dass die wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Klimawandel von der Politik anerkannt werden. Weil sie etwas sieht was so viele nicht sehen.

Sustainable Sunday #4 Vegan durch die Eis-Saison?

Eis ist eines meiner absoluten Lieblingsdesserts und gerade, wenn die Temperaturen so sind wie in den letzten Wochen, für mich unverzichtbar. Diesen Sommer habe ich allerdings etwas reflektierter ins Kühlregal gegriffen. Die Konsequenzen, die für die Umwelt und die Tiere mit der Milchproduktion einhergehen möchte ich so wenig, wie nur irgendwie möglich und mit meinem Lebensstil vereinbar, fördern.

Dinge, die jeder mag – nur ich nicht

Hat nicht jeder irgendwelche "unpopular Opinions"? Hat nicht jeder irgendwelche Dinge, die er total feiert, doch alle anderen verurteilen? Hat nicht jeder irgendwelche Hypes, die er absolut nicht nachvollziehen kann? Gerade in Sozialen Medien, wo sich riesige Menschenmassen versammeln, die alle etwas bestimmtes mögen und unterstützen oder alle eine bestimmte Meinung vertreten, hab ich dann doch regelmäßig diese Momente, in denen ich mir denke "hä – sind die alle komisch oder bin ich komisch?!".

Wieso Verzicht nie die Lösung ist

Wir befinden uns bereits in der zweiten Hälfte des Jahres und ich gehe mal davon aus, dass nur die allerwenigsten immer noch versuchen, ihre Jahresvorsätze durchzuziehen. Wieso solche Vorhaben häufig scheitern, liegt meiner Meinung nach zu einem großen Teil daran, dass man oft dazu neigt, sich negative Vorsätze zu nehmen. Beispiele dafür wären "ich esse KEINE Süßigkeiten mehr", "ich trinke KEINEN Alkohol mehr" oder "ich kaufe KEINEN Plastik mehr". Ich glaube alle, und besonders Kinder, kennen den Reiz des Verbotenen. Wenn man etwas nicht darf wird es plötzlich umso interessanter. 

Der größte Fehler bei der Studien- & Berufswahl

Leider hat nicht jeder Schulabgänger eine genaue Vorstellung von seiner Zukunft oder den einen Traumjob. Ich stelle es mir unglaublich schwer vor, in einem solch jungen Alter diese Entscheidung zutreffen, wenn man noch gar nicht weiß, was eigentlich seine Passion ist – vor allem, weil man von außen das Gefühl bekommt, dass man in dem Moment über seine komplette Zukunft unwiderrufbar entscheidet. Genau in dieser Konzeption liegt aber, meiner Meinung nach, ein großer Fehler.

Plastiktüten sind so 2000 – heute geht das anders

*Werbung* Wer in den vergangenen Wochen regelmäßig "Wer wird Millionär?" geschaut hat, der wird vermutlich auch auf die Frage "wovon gab es 2000 noch 7 Milliarden, 2018 aber nur noch 2 Milliarden" – oder so ähnlich – gestoßen sein. Dass die Antwort darauf "Plastiktüten" lautete, hat mich, anders als den Kandidaten, eigentlich nicht groß gewundert – denn es gibt heutzutage auch eigentlich keinen Grund mehr, auf diese zurückzugreifen. Wir leben in einer aufgeklärten Gesellschaft, in der es jedem bewusst sein sollte, was die Konsequenzen der Nutzung von nicht abbaubaren Verpackungen sind. Darüber hinaus ist es auch finanziell, seit sie nicht mehr kostenlos verfügbar sind, nicht rentabel, auf diese zurückzugreifen und es gibt so viele Alternativen.

Traumberuf: Influencer?

Ich nutze Soziale Medien seit fast 10 Jahren, ich veröffentliche jede Woche drei Blogbeiträge und auch meine berufliche Zukunft sehe ich in den digitalen Medien. Da könnte man eigentlich davon ausgehen, Influencer sei mein absoluter Traumjob. Nach allem, was ich durch das Beobachten von sozialen Medien gelernt habe, kann ich dies aber eindeutig verneinen. Hinter den hübschen Bildern und gesponserten Produkten stecken, meiner Meinung nach, auch Schattenseiten, die dann häufig hinter bunten Filtern verschwinden.

Veganer „Fleischersatz“ – meine Meinung und Favoriten

Wie bereits mehrmals angesprochen, habe ich mich in den vergangenen Monaten viel mit einer pflanzlichen Ernährungsweise auseinandergesetzt – nicht, weil ich vorhabe, mir von heute auf morgen tierische Lebensmittel zu verbieten, sondern weil ich das Thema interessant finde und ich mir sicher bin, dass es keinem schadet, sich gesünder und ethisch bewusster zu ernähren. Beim Einkaufen stehe ich immer wieder vor dem Regal mit sogenannten "Ersatzprodukten". Die Auswahl ist ja mittlerweile riesig – von veganem Steak, Schnitzel oder Gyros über Käsealternativen bis hin zu veganer Mayo. Doch schmeckt das alles überhaupt und braucht man sowas wirklich?

Laptop vs. Tablett

Wenn man sich einen neuen "tragbaren Computer" kaufen möchte, steht man vor endlosen Möglichkeit – so viele verschiedene Marken, Modelle und dann noch die grundlegende Frage "hole ich mir einen Laptop oder ein Tablett?" Ich besitze beides und würde keines von beidem mehr missen wollen. Allerdings nutze ich meinen Laptop für andere Dinge, als mein Tablett und sehe bei beidem ganz klar Vor- und Nachteile, die vielleicht dem ein oder anderen, der gerade vor der Entscheidung steht, weiterhelfen könnte.

Über Veränderungen, Erwachsenwerden und „Germany’s next Topmodel“

Je mehr ich darüber nachgedacht habe, desto mehr ist mir bewusst geworden, dass nicht nur mein Konsumverhalten sich in den vergangenen Jahren stark verändert hat, sondern auch ganz viele andere Gewohnheiten von mir. Das fängt schon damit an, dass ich mir jeden Tag einen Wecker stelle und dann auch wirklich aufstehe – als Teenie habe ich auch gerne mal bis 12 Uhr geschlafen, was heute undenkbar wäre.

Sustainable Sunday #3: Teilzeitveganer – besser halb als gar nicht

Wer meine letzten Rezepteposts gelesen hat, dem ist vielleicht etwas aufgefallen – ich habe keine tierischen Produkte verwendet. Das ist so entstanden, dass ich mir zu Anfang des Semesters vorgenommen hatte, einfach mal zu versuchen, eine vegane Woche einzulegen – ich wollte sehen, wie schwer mir das fällt, welche Produkte mir fehlen und wie ich mich damit fühle. Überraschenderweise, zumindest für mich, ist es mir total leicht gefallen, zuhause rein pflanzlich zu kochen und zu essen. Ich hatte nicht das Gefühl, dass ich mir irgendwas verbiete. Außerhalb meiner eigenen vier Wände hat sich das Vegan-Sein dann leider doch schwieriger gestaltet. Aus diesem Grund würde ich mich heute als "Teilzeitveganer" – oder "Flexitarier" – bezeichnen.

Wie politisch dürfen Youtuber werden?

Als ich am vergangenen Sonntag das Video "die Zerstörung der CDU" in meiner Abobox gesehen habe, habe ich mir nicht viel dabei gedacht. Ich mag Rezos Content deshalb wusste ich, dass es cool sein würde, doch nie hätte ich geahnt was da alles drin steckt und vor allem, was für Wellen es im Internet, aber auch in klassischen Medien und insgesamt in der Gesellschaft schlagen würde.

Haare färben als Teenie – ob das eine gute Idee ist?

Ich war 16, als ich zum ersten Mal zum Friseur ging, um mir meine Haare färben zu lassen. Damals war mir nicht bewusst, dass ich, wenn ich bis einmal damit anfange, immer wieder das Bedürfnis haben werde etwas Neues auszuprobieren. Und jetzt sitze ich hier, 5 Jahre und zirka 20 Haarfarben später und möchte euch meine Meinung zu dem Thema erzählen – vielleicht ist jemand von euch  gerade kurz davor sich zum ersten Mal von seiner Naturhaarfarbe zu trennen oder hat vielleicht sogar die Diskussion mit ihrer Tochter, welche unbedingt rote Haare möchte.

„von Schminke zu Politik, von Spitzen-Pullovern zu EU-Hoodies“ #thistimeimvoting

Falls es noch jemand nicht mitbekommen haben sollte: Die Europawahlen stehen vor der Tür – und Social Media ist voll davon. Die vom EU-Parlament losgetretene Kampagne #thistimeimvoting schlägt an und Influencer ziehen mit – ihr Content switcht von Schminke zu Politik, ihre Outfits von Spitzen-Pullovern zu EU-Hoddies. Ich habe das Gefühl, Europapolitik kommt endlich da an, wo sie schon lange hätte ankommen sollen – bei jungen, engagierten Leuten, die versuchen die richtigen Werte zu vertreten und sich um eine bessere Zukunft bemühen. 

Stift vs. Tastatur – Papier vs. Bildschirm

*Werbung* Fast jeder zweite Baum, der industriell gefällt wird, wird zu Papier verarbeitet ... und da ist Deutschland ganz vorne mit dabei, denn wir verbrauchen mit über 250 kg pro Kopf, so viel Papier wie die Kontinente Afrika und Südamerika zusammen. (Quelle: WWF) Somit ist die Reduktion des eigenen Papierverbrauchs der erste logische Schritt, wenn man den Wäldern, dem Planeten und sich selbst was Gutes tun und seinen ökologischen Fußabdruck minimieren möchte.

Social Media: Je mehr Mühe man sich gibt, desto mehr wird man kritisiert

Das ganze Thema "Selbstoptimierung" hat in den vergangenen Monaten und vielleicht sogar Jahren auf Social Media angefangen eine immer größere Rolle zu spielen. Ich finde es toll, dass sich immer mehr Blogger mit Themen wie Nachhaltigkeit, Selbstfindung und Life long Learning oder Ähnlichem auseinandersetzten und ihre Gedanken und Erfahrungen mit ihrer Community teilen – denn auch wenn der Begriff "Influencer" immer wieder belächelt wird, tun sie das im Endeffekt: sie beeinflussen. Allerdings, beobachte ich immer wieder, dass die, die sich die meiste Mühe geben auch oft auf die meiste Kritik stoßen.

Wieso verlieren Worte durch häufige Benutzung an Bedeutung?

Petitionen, bei denen eine Mindestanzahl an Unterschriften erreicht werden muss und Demonstrationen die erst ein Ergebnis erzielen, wenn eine beachtliche Menge an Menschen daran teilnimmt, zeigen, dass Dinge eigentlich umso wichtiger sind, desto öfter sie wiederholt werden. Dies ist nur logisch: desto mehr Menschen ein Thema ansprechen, auf etwas aufmerksam machen oder etwas wiederholen, desto mehr gewinnt es an Bedeutung... eigentlich... denn, wenn man sich in der Gesellschaft umhört, kann man feststellen, dass das nur bis zu einem bestimmten Grad zutrifft – bei zu häufiger Benutzung verlieren Worte nämlich scheinbar an Bedeutung.

Dorfkind aber Stadtmensch

Wenn ihr das hier lest, sitze ich im Zug von Luxemburg nach Köln – vom 300-Einwohner-Dorf in die Millionenstadt. Die ersten 19 Jahre meines Lebens habe ich zwischen Kühen, Wäldern und ganz viel Nichts verbracht – nun lebe ich aber schon seit 1,5 Jahren in der schönsten Stadt der Welt. Ich kenne beides und mag beides, weshalb ich bei der Frage, "bist du ein Land- oder Stadtmensch?" zögern würde.

Artikel 13: kein Weltuntergang, aber ein Fehler

Es sind nun fünf Tage vergangen, seit dem "schwarzen Tag für die Netzfreiheit" (Twitter: @Senficon), an dem ich im Livestream des Europaparlamentes das Ergebnis gesehen habe, was ich an diesem Tag auf keinen Fall sehen wollte – 348 Abgeordnete haben für die Urheberrechtsreform gestimmt und nur 274 dagegen – und damit tritt Artikel 13 in Kraft. Ich habe bereits einen Beitrag dazu verfasst, wieso ich inhaltlich nicht mit dieser Richtlinie einverstanden bin, aber es ist mehr, als die unrealistische Umsetzung und Gefährdung des freien Internets, was mich an dieser Entscheidung schockiert.

Meine Online-Identitätskrise

Es klingt dramatischer, als es ist. Vielleicht suche ich nach einem Problem, wo keines ist und vielleicht gibt es tausende Dinge, in die ich meine Zeit besser investieren könnte. Aber mein Social Media Auftritt ist mir wichtig. Instagram ist etwas, was ich seit Jahren als eines meiner größten Hobbys ansehe. Ich liebe diese App, Fotografie und Bildbearbeitung. Mein Profil ist mein kreatives Outlet und meine digitale Visitenkarte. Doch seit einigen Monaten stecke ich in einer Online-Identitätskrise.

#fridaysforfuture in Luxemburg

Am Freitag den 15. März 2019 haben Schüler und Studenten weltweit für eine bessere Klimapolitik gestreikt. Unter dem Motto #fridaysforfuture finden die, von Gretha Thunberg initierierten, Demonstration seit einigen Monaten in verschiedenen Städten statt. Diesmal war auch Luxemburg dabei und da ich diese Bewegung, sowie Klimaschutz generell, absolut unterstützenswert finde, war ich natürlich dabei.

Liebe Leser, (oder doch Leser und Leserinnen?)

In dem Moment, in dem ich diesen Beitrag schreibe, zeigt mein Kalender Freitag, den 8. März an. Der Weltfrauentag. Ein Tag an dem wir auf die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau, Girl Power und die Wichtigkeit der gegenseitigen Unterstützung aufmerksam machen. Ich mag diesen Tag, weil mir dieses Thema am Herzen liegt. Ob ich mich als Feministin bezeichnen würde, weiß ich nicht. Wenn man Feminismus als Bewegung sieht, die für die Gleichberechtigung aller Geschlechter einsteht, schließ' ich mich da an.

Warum „irgendwas mit Medien“ ein absolut legitimer Berufswunsch ist

"Irgendwas mit Medien" ist mittlerweile ein so etablierter Berufswunsch, dass immer mehr Hochschulen diese Phrase zu Werbezwecken nutzen. Gleichzeitig ist die Frage "ach, du studierst irgendwas mit Medien" auch immer irgendwie negativ konnotiert. Noch vor wenigen Monaten  habe ich auf Instagram, von einer unbekannten (anonymen – was auch sonst) Person eine Direktnachricht bekommen, die in etwa die Aussage "Du studierst irgendwas mit Medien? Wir sehen uns dann in paar Jahren bei Mecces an der Kasse." beinhaltet hat.

Was wenn Geld keine Rolle spielen würde?

Ich habe vor Kurzem die Sendung "der Vertretungslehrer" auf RTL gesehen. Hier stand der Gründer und Investor, Frank Thelen, vor einer Klasse und hat die, ihm zur Verfügung stehende, Doppelstunde dem Thema "deine Zukunft" gewidmet. Zum Einstieg hat er den Schülern eine Kreditkarte in die Hand gedrückt und sie gefragt, wie sie ihre Zukunft gestalten würden, wenn sie diese Karte mit einem endlosen Geldbetrag zur Verfügung hätten. Eine Frage, die gerade Abiturienten dabei helfen kann, herauszufinden, wo sie hin möchten, aber eigentlich auch eine Frage, die jeder von uns sich hin und wieder stellen sollte.

Eine digitalisierte Gesellschaft ohne Medienkompetenz?

Medienkompetenz ist meiner Meinung nach etwas, was in der Schule absolut vernachlässigt wird. Wir lernen die verschiedensten mathematischen Formeln und jedes Geschichtliche Ereignis bis ins kleinste Detail –  doch wann lernen wir den Umgang mit Medien? Nur die wenigsten können werbliche von redaktionellen Inhalten unterscheiden, viele halten das Fernsehen für das glaubwürdigste Medium... man braucht nur einmal durch soziale Medien zu scrollen und sich anzuschauen, was dort verbreitet wird und schon merkt man, wie wenig Menschen wissen, wie man damit umgeht.

Studienwahl: Wie viel kann ich auf Online-Bewertungsportale geben?

Wenn man während oder nach seinem Abitur auf der Suche nach dem passenden Studium ist, stößt man immer wieder auf diese Bewertungsportale – wie Tripadvisor nur für Studiengänge und Hochschulen. Hier werden Aspekte, wie Studieninhalte, Dozenten, Organisation, Ausstattung usw. von Studenten bewerten. Aber kann man diesen vertrauen und seine Studienwahl von den Bewertungen abhängig machen?

Ich und das Lesen

Bücher und haben eine komische Beziehung – irgendwie ist es eine Hassliebe. Es gab Phasen, da hätte ich mich als Bücherwurm bezeichnet und andere, in denen kein Buch angefasst habe. Ich hasse nichts mehr als den Geruch von Bibliotheken, aber würde trotzdem gerne das Wissen aus all den Büchern aufsaugen – irgendwie problematisch. Mittlerweile ist unsere Beziehung wieder etwas harmonischer, wir haben Kompromisse gefunden.

21 Dinge, die ich in 21 Jahren richtig gemacht habe

Ich bin gestern 21 geworden und mein Plan war eigentlich, heute einen Beitrag mit dem Titel "21 Ratschläge an mein jüngeres Ich" zu veröffentlichen. Ich habe mich an meinen Laptop gesetzt, überlegt und angefangen zu schreiben. Doch nach dem 5. Punkt sind mir fast nur noch Dinge eingefallen, die ich wieder so machen würde. Es gibt sicherlich mehr als 21 Ratschläge, die mein jüngeres Ich hätte gebrauchen können und die mir gerade einfach nur nicht einfallen. Aber jetzt konzentriere ich mich einfach mal zur Feier des (gestrigen) Tages auf das Positive – auf 21 Dinge, die ich in 21 Jahren richtig gemacht habe.

10 Dinge, die ich am Internet nicht mag

Ich habe das Aufkommen des Internets miterlebt und mich gefreut – über neue Formen der Unterhaltung, endloses Wissen, grenzenlose Kommunikation und neue Möglichkeiten kreativ zu sein oder sich mitzuteilen. Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht online bin und ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich kein Fan vom Internet bin. Allerdings muss man realistisch sein – es ist nun mal nicht perfekt und auch ich begegne im Netz immer wieder Dingen, die mir nicht gefallen.

Gefangen in der Filter Bubble

Vor ein paar Jahren hat sich auf Social Media eine entscheidende Sache verändert – Inhalte werden nicht mehr chronologisch, sondern nach "Relevanz" sortiert. Die Netzwerke haben Algorithmen eingeführt, die das Nutzerverhalten analysieren und darauf basierend entscheiden, welche Inhalte die jeweilige Person zu sehen bekommt. Das was daraus entsteht, nennt man "Filterbubble". Sie bezeichnet die Isolation der Benutzer von jeglichen Informationen, die sich außerhalb ihrer persönlichen Interessen und Haltungen befinden. Klingt auf den ersten Blick cool: Man bekommt nur das zu sehen, was man sehen möchte. Auf den zweiten Blick sieht man aber, dass diese Isolation sehr schnell problematisch werden kann.

Jahresvorsätze?

Silvester steht vor der Tür und irgendwie gehört es zu dieser Zeit dazu, über das vergangene Jahr zu reflektieren und sich zu überlegen, was man im nächsten Jahr besser machen kann. Während die die einen sich einen Fitnessplan für das kommende Jahr schreiben, sich überlegen, was sie beruflich erreichen möchten oder wie sie zu einem besseren Menschen werden, wird dieser Brauch von anderen nur belächelt. Da hat jeder seine eigene Meinung zu, aber ich für meinen Teil, bin ein Vorsätze-Fan – nicht nur an Neujahr, sondern auch zu Semesterstart, an meinem Geburtstag oder auch an Sonntagabenden.

Wir sind Generation Y

Liebe ältere und liebe jüngere Generationen, Wir sind Generation Y. Die, die von euch "Die Jugend von Heute" oder "die komischen, die mit 8 noch kein Iphone hatten" abgetan werden. Wir haben weder Krieg noch Mauerfall miterlebt, aber im Internetzeitalter geboren sind wir auch nicht. Wir sind die komischen irgendwo dazwischen. Die, die dabei waren, als das Internet sich entwickelt hat und stolz auf Blindekuh.de gesurft sind. Die, die sich gewünscht haben, dass die Oberstufe so ist, wie bei High School Musical ist und die, die es noch immer nicht glauben wollen, dass Miley nicht mehr Hannah ist. 

Fast Fashion – Bleibe ich auf der dunklen Seite der Mode?

Eine Exkursion mit der Uni hat mich am Donnerstag ins Rautenstrauch-Joest-Museum, in der kölner Innenstadt, geführt. Dort haben wir uns eine Ausstellung mit dem Titel "Fast Fashion – die dunkle Seite der Mode" angeschaut. Ein Thema, womit ich mich in den vergangenen Monaten relativ viel auseinandergesetzt habe, weil es immer wieder in den Sozialen Medien aufgetaucht ist und ich neben der Uni für ein Slow-/Fair-Fashion-Unternehmen arbeite. Als ich die Ausstellung betreten habe, war ich auf neue Informationen gespannt und habe vor allem auf Lösungsvorschläge gehofft.

Geld für digitale Produkte ausgeben?

Menschen geben für alles Mögliche Geld aus – Klamotten, Schmuck, Kosmetik, Elektronik, Fitnessgeräte, Autos. Aber bei digitalen Produkten ist die Schmerzgrenze erreicht. Irgendwie scheint es in der Natur des Menschen zu liegen, dass er das was er bezahlt "anfassen können" möchte. Vielleicht kommt das daher, dass man in der Schule lernt, dass Dingwörter das beschreiben, was man "anfassen kann"...

„Wir feiern nicht Jesus, wir feiern uns selbst.“ – Meine Meinung zu Weihnachten

Heute ist der erste Advent. Die Stadt ist bereits in Lichterketten eingehüllt. Die Geschäfte sind voller Menschen, die nach dem perfekten Parfüm, Paar Socken oder Gutschein für ihre Liebsten suchen. Die Einkaufswägen liegen voller Lebkuchen und Plätzchen und im Radio läuft Last Christmas rauf und runter. Während viele ihre Wohnung weihnachtlich dekorieren, lauthals "i gave you my heeeeart" singen und in der cozy Stimmung versinken, gibt es immer wieder die Leute, die den ganzen Weihnachtswahnsinn kritisieren...

Ist ein Auslandssemester etwas für mich?

Ich befinde mich jetzt im 2. von 3 Jahren meines Bachelorstudiums. Eine Zeit, in der ich und meine Kommilitonen uns viel mit den Themen Praktikum und Auslandssemester auseinandersetzen. Da ich mir vorstellen kann, dass dies eine Frage ist, mit der sich zurzeit viele von euch beschäftigen, dachte ich, ich teile mal meine Gedanken dazu. Ich habe mir 4 Fragen gestellt und für mich beantwortet – vielleicht fällt euch die Entscheidung ja leichter, wenn ich überlegt, was ihr darauf antworten würdet...

#unfollowme, nur wenn du ein perfekter Mensch bist!

Bei #unfollowme handelt es sich Social-Media-Initiative gegen Rechts. Die Idee besteht darin, die Follower, die fremdenfeindlich, rassistisch und intolerant sind, aus seiner Social-Media-Welt zu verbannen, indem man sie auffordert einem zu entfolgen. Genau so wie man solche Leute auch nicht in seinem Freundeskreis haben möchte, will man sie auch nicht auf seinem online Profil. Prinzipiell ein Gedankengang, der nachvollziehbar ist und eine Aktion mit einer guten Message. Allerdings denke ich, wie viele andere auch, dass diese Aktion am Ziel vorbei schießt. 

Studium, Job, Hobby – So habe ich das Richtige für mich gefunden!

Ich war nie einer der Menschen, die ein Problem damit hatten, eine Antwort auf die Frage "Was möchtest du mal werden?" zu finden. Abgesehen von meiner frühen Kindheit, in der ich Bäckerin werden wollte, um Kuchen zu essen und einer kurzen Phase in der ich mit dem Gedanken gespielt habe, Anwältin zu werden, war mein Berufswunsch eigentlich immer klar. Bei meiner Hobbysuche sah das leider ganz anders aus und was meinen Berufswunsch angeht, habe ich mich dann doch öfters mal neu orientiert... Ich erzähl euch meine Geschichte und voran ich erkenne, dass ich "das Richtige" für mich gefunden habe.

#saveyourinternet – der Artikel 13 betrifft uns alle

Es ist Samstag Abend und eigentlich war der Post für morgen schon längst fertig – und trotzdem sitze ich jetzt hier und fange an, einen neuen, wichtigeren Sonntagspost zu verfassen. Ich bin heute auf mehrere Instagram Stories von verschiedenen deutschen Youtubern gestoßen, die auf den sogenannten Artikel 13 aufmerksam gemacht haben. Ich find's wichtig darüber aufzuklären, was sich hinter diesem mysteriösen Artikel verbirgt und wieso er uns alle betrifft.

„Das ist doch keine Arbeit.“

Ich lese immer wieder unter Beiträgen von selbständigen Youtubern, Bloggern oder Influencern, dass das was die machen keine Arbeit sei, dass die für's rumsitzen bezahlt würden und gar keinen Urlaub verdient hätten. Mir geht es aber in diesem Blogpost nicht speziell darum, das Influencerdasein als Beruf zu rechtfertigen oder zu verteidigen – vielmehr frag ich mich, woher sich Menschen das Recht nehmen, darüber zu urteilen, was "richtige" Arbeit ist und was nicht.