Bachelor-Halbzeit: Vermisse ich die Schule?

"Die Schulzeit ist die schönste Zeit deines Lebens", sagten sie. "Genieß diese Zeit – wenn sie vorbei ist, wirst du sie vermissen", sagten sie. Ich bin jetzt fast fertig mit meinem 3. Uni-Semester und komischerweise...

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Eine digitalisierte Gesellschaft ohne Medienkompetenz?

Medienkompetenz ist meiner Meinung nach etwas, was in der Schule absolut vernachlässigt wird. Wir lernen die verschiedensten mathematischen Formeln und jedes Geschichtliche Ereignis bis ins kleinste Detail –  doch wann lernen wir den Umgang mit Medien? Nur die wenigsten können werbliche von redaktionellen Inhalten unterscheiden, viele halten das Fernsehen für das glaubwürdigste Medium... man braucht nur einmal durch soziale Medien zu scrollen und sich anzuschauen, was dort verbreitet wird und schon merkt man, wie wenig Menschen wissen, wie man damit umgeht.

Studienwahl: Wie viel kann ich auf Online-Bewertungsportale geben?

Wenn man während oder nach seinem Abitur auf der Suche nach dem passenden Studium ist, stößt man immer wieder auf diese Bewertungsportale – wie Tripadvisor nur für Studiengänge und Hochschulen. Hier werden Aspekte, wie Studieninhalte, Dozenten, Organisation, Ausstattung usw. von Studenten bewerten. Aber kann man diesen vertrauen und seine Studienwahl von den Bewertungen abhängig machen?

Ich und das Lesen

Bücher und haben eine komische Beziehung – irgendwie ist es eine Hassliebe. Es gab Phasen, da hätte ich mich als Bücherwurm bezeichnet und andere, in denen kein Buch angefasst habe. Ich hasse nichts mehr als den Geruch von Bibliotheken, aber würde trotzdem gerne das Wissen aus all den Büchern aufsaugen – irgendwie problematisch. Mittlerweile ist unsere Beziehung wieder etwas harmonischer, wir haben Kompromisse gefunden.

21 Dinge, die ich in 21 Jahren richtig gemacht habe

Ich bin gestern 21 geworden und mein Plan war eigentlich, heute einen Beitrag mit dem Titel "21 Ratschläge an mein jüngeres Ich" zu veröffentlichen. Ich habe mich an meinen Laptop gesetzt, überlegt und angefangen zu schreiben. Doch nach dem 5. Punkt sind mir fast nur noch Dinge eingefallen, die ich wieder so machen würde. Es gibt sicherlich mehr als 21 Ratschläge, die mein jüngeres Ich hätte gebrauchen können und die mir gerade einfach nur nicht einfallen. Aber jetzt konzentriere ich mich einfach mal zur Feier des (gestrigen) Tages auf das Positive – auf 21 Dinge, die ich in 21 Jahren richtig gemacht habe.

10 Dinge, die ich am Internet nicht mag

Ich habe das Aufkommen des Internets miterlebt und mich gefreut – über neue Formen der Unterhaltung, endloses Wissen, grenzenlose Kommunikation und neue Möglichkeiten kreativ zu sein oder sich mitzuteilen. Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht online bin und ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich kein Fan vom Internet bin. Allerdings muss man realistisch sein – es ist nun mal nicht perfekt und auch ich begegne im Netz immer wieder Dingen, die mir nicht gefallen.

Gefangen in der Filter Bubble

Vor ein paar Jahren hat sich auf Social Media eine entscheidende Sache verändert – Inhalte werden nicht mehr chronologisch, sondern nach "Relevanz" sortiert. Die Netzwerke haben Algorithmen eingeführt, die das Nutzerverhalten analysieren und darauf basierend entscheiden, welche Inhalte die jeweilige Person zu sehen bekommt. Das was daraus entsteht, nennt man "Filterbubble". Sie bezeichnet die Isolation der Benutzer von jeglichen Informationen, die sich außerhalb ihrer persönlichen Interessen und Haltungen befinden. Klingt auf den ersten Blick cool: Man bekommt nur das zu sehen, was man sehen möchte. Auf den zweiten Blick sieht man aber, dass diese Isolation sehr schnell problematisch werden kann.

Jahresvorsätze?

Silvester steht vor der Tür und irgendwie gehört es zu dieser Zeit dazu, über das vergangene Jahr zu reflektieren und sich zu überlegen, was man im nächsten Jahr besser machen kann. Während die die einen sich einen Fitnessplan für das kommende Jahr schreiben, sich überlegen, was sie beruflich erreichen möchten oder wie sie zu einem besseren Menschen werden, wird dieser Brauch von anderen nur belächelt. Da hat jeder seine eigene Meinung zu, aber ich für meinen Teil, bin ein Vorsätze-Fan – nicht nur an Neujahr, sondern auch zu Semesterstart, an meinem Geburtstag oder auch an Sonntagabenden.

Wir sind Generation Y

Liebe ältere und liebe jüngere Generationen, Wir sind Generation Y. Die, die von euch "Die Jugend von Heute" oder "die komischen, die mit 8 noch kein Iphone hatten" abgetan werden. Wir haben weder Krieg noch Mauerfall miterlebt, aber im Internetzeitalter geboren sind wir auch nicht. Wir sind die komischen irgendwo dazwischen. Die, die dabei waren, als das Internet sich entwickelt hat und stolz auf Blindekuh.de gesurft sind. Die, die sich gewünscht haben, dass die Oberstufe so ist, wie bei High School Musical ist und die, die es noch immer nicht glauben wollen, dass Miley nicht mehr Hannah ist. 

Fast Fashion – Bleibe ich auf der dunklen Seite der Mode?

Eine Exkursion mit der Uni hat mich am Donnerstag ins Rautenstrauch-Joest-Museum, in der kölner Innenstadt, geführt. Dort haben wir uns eine Ausstellung mit dem Titel "Fast Fashion – die dunkle Seite der Mode" angeschaut. Ein Thema, womit ich mich in den vergangenen Monaten relativ viel auseinandergesetzt habe, weil es immer wieder in den Sozialen Medien aufgetaucht ist und ich neben der Uni für ein Slow-/Fair-Fashion-Unternehmen arbeite. Als ich die Ausstellung betreten habe, war ich auf neue Informationen gespannt und habe vor allem auf Lösungsvorschläge gehofft.

Geld für digitale Produkte ausgeben?

Menschen geben für alles Mögliche Geld aus – Klamotten, Schmuck, Kosmetik, Elektronik, Fitnessgeräte, Autos. Aber bei digitalen Produkten ist die Schmerzgrenze erreicht. Irgendwie scheint es in der Natur des Menschen zu liegen, dass er das was er bezahlt "anfassen können" möchte. Vielleicht kommt das daher, dass man in der Schule lernt, dass Dingwörter das beschreiben, was man "anfassen kann"...

„Wir feiern nicht Jesus, wir feiern uns selbst.“ – Meine Meinung zu Weihnachten

Heute ist der erste Advent. Die Stadt ist bereits in Lichterketten eingehüllt. Die Geschäfte sind voller Menschen, die nach dem perfekten Parfüm, Paar Socken oder Gutschein für ihre Liebsten suchen. Die Einkaufswägen liegen voller Lebkuchen und Plätzchen und im Radio läuft Last Christmas rauf und runter. Während viele ihre Wohnung weihnachtlich dekorieren, lauthals "i gave you my heeeeart" singen und in der cozy Stimmung versinken, gibt es immer wieder die Leute, die den ganzen Weihnachtswahnsinn kritisieren...

Ist ein Auslandssemester etwas für mich?

Ich befinde mich jetzt im 2. von 3 Jahren meines Bachelorstudiums. Eine Zeit, in der ich und meine Kommilitonen uns viel mit den Themen Praktikum und Auslandssemester auseinandersetzen. Da ich mir vorstellen kann, dass dies eine Frage ist, mit der sich zurzeit viele von euch beschäftigen, dachte ich, ich teile mal meine Gedanken dazu. Ich habe mir 4 Fragen gestellt und für mich beantwortet – vielleicht fällt euch die Entscheidung ja leichter, wenn ich überlegt, was ihr darauf antworten würdet...

#unfollowme, nur wenn du ein perfekter Mensch bist!

Bei #unfollowme handelt es sich Social-Media-Initiative gegen Rechts. Die Idee besteht darin, die Follower, die fremdenfeindlich, rassistisch und intolerant sind, aus seiner Social-Media-Welt zu verbannen, indem man sie auffordert einem zu entfolgen. Genau so wie man solche Leute auch nicht in seinem Freundeskreis haben möchte, will man sie auch nicht auf seinem online Profil. Prinzipiell ein Gedankengang, der nachvollziehbar ist und eine Aktion mit einer guten Message. Allerdings denke ich, wie viele andere auch, dass diese Aktion am Ziel vorbei schießt. 

Studium, Job, Hobby – So habe ich das Richtige für mich gefunden!

Ich war nie einer der Menschen, die ein Problem damit hatten, eine Antwort auf die Frage "Was möchtest du mal werden?" zu finden. Abgesehen von meiner frühen Kindheit, in der ich Bäckerin werden wollte, um Kuchen zu essen und einer kurzen Phase in der ich mit dem Gedanken gespielt habe, Anwältin zu werden, war mein Berufswunsch eigentlich immer klar. Bei meiner Hobbysuche sah das leider ganz anders aus und was meinen Berufswunsch angeht, habe ich mich dann doch öfters mal neu orientiert... Ich erzähl euch meine Geschichte und voran ich erkenne, dass ich "das Richtige" für mich gefunden habe.

#saveyourinternet – der Artikel 13 betrifft uns alle

Es ist Samstag Abend und eigentlich war der Post für morgen schon längst fertig – und trotzdem sitze ich jetzt hier und fange an, einen neuen, wichtigeren Sonntagspost zu verfassen. Ich bin heute auf mehrere Instagram Stories von verschiedenen deutschen Youtubern gestoßen, die auf den sogenannten Artikel 13 aufmerksam gemacht haben. Ich find's wichtig darüber aufzuklären, was sich hinter diesem mysteriösen Artikel verbirgt und wieso er uns alle betrifft.

„Das ist doch keine Arbeit.“

Ich lese immer wieder unter Beiträgen von selbständigen Youtubern, Bloggern oder Influencern, dass das was die machen keine Arbeit sei, dass die für's rumsitzen bezahlt würden und gar keinen Urlaub verdient hätten. Mir geht es aber in diesem Blogpost nicht speziell darum, das Influencerdasein als Beruf zu rechtfertigen oder zu verteidigen – vielmehr frag ich mich, woher sich Menschen das Recht nehmen, darüber zu urteilen, was "richtige" Arbeit ist und was nicht.

Widersprechen oder spenden – „Organspende soll zum Normalfall werden“

"Organspende – ja oder nein?" Das ist leider eine der Fragen, um die viele sich ein Leben lang drücken. Das, obwohl Menschenleben von dieser Entscheidung abhängen. Um die Menschen dazu zu bringen, sich mit dieser Frage auseinanderzusetzen, möchte der Bundesminister für Gesundheit, Jens Spahn, ein neues Gesetz ins Leben rufen – die "doppelte Widerspruchslösung".

Social Media Detox? Kann ich nich, will ich nich!

Mein Bruder kam letztens mit der Idee an, "wie wär's, wenn wir mal ein Social Media Detox machen?!" Eine Woche ohne Social Media – ohne mich! Ich bin eigentlich immer offen für Neues, für Experimente, gerade wenn es so in Richtung Achtsamkeit, Selbstoptimierung und so geht. Eine Woche vegan oder um 5 Uhr aufstehen... von mir aus. Aber 7 Tage ohne Social Media... no way.

Über Startschwierigkeiten, unnötigen Perfektionismus und fehlendes Durchhaltevermögen

Kennt ihr das, ihr habt eine Idee für ein neues Projekt, seid voller Motivation, steckt ein paar Tage lang all eure Energie darein und dann merkt ihr, dass ihr damit nicht den Erfolg habt, den ihr euch eigentlich erhofft hattet und schon ist die Euphorie weg? So ging es mir bisher so gut wie immer wenn ich Projekte gestartet habe, doch diesmal soll es anders sein...