„Dürfen wir noch…?“ |Über Oatly und Cancel Culture

Wer in den vergangenen Wochen in sozialen Netzwerken unterwegs war, wird früher oder später in irgendeiner Form auf die Frage "Dürfen wir noch Oatly trinken?" gestoßen sein – zumindest, wenn er oder sie sich in der gleichen Nachhaltigkeits- und Ethical-Living-bubble wie ich befindet. Ich habe keine Antwort auf diese Frage, weil ich mir nicht anmaßen möchte, darüber zu urteilen, was richtig und was falsch ist. Trotzdem finde ich die Diskussion interessant und würde gerne meine Gedanken dazu einbringen – gerade im Bezug auf die hier sehr deutlich werdende "Cancel Culture".

Es ist nicht alles grün, was grün scheint | über Sportbekleidung, Influencer-Marketing und Nachhaltigkeit

Heute mal ein etwas spontanerer Sonntagspost – einer der nicht aus meinem Redaktionsplan, sondern aus meinem Mitteilungsbedürfnis heraus entsteht. Und zwar soll es um ein Phänomen gehen, welches ich seit Monaten, wenn nicht sogar Jahren auf Instagram beobachte und was mich immer wütender macht, je mehr ich mich mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinandersetze. Ich habe nichts gegen Influencer, ich habe nichts gegen Werbung und ich habe auch nichts gegen Marken, die diesen Kommunikationskanal exzessiv nutzen. Wogegen ich aber schon etwas habe, sind Unternehmen, die das Vertrauensverhältnis zwischen den Influencerinnen und ihrer Community ausnutzen, um sich als etwas zu positionieren, was sie nicht sind.

Mein 1. Slow Fashion Haul | nachhaltig & fair

Der Bereich, in dem es mir bisher am schwersten gefallen ist, auf nachhaltige Alternativen umzusteigen, ist die Mode. Das lag zum einen daran, dass ich am liebsten jeden Tag etwas anderes anziehen würde und sehr gerne herumexperimentiere – was ja von Grund auf nicht unbedingt die nachhaltigste Handlungsweise ist. Zum anderen lag es aber auch daran, dass ich ein sehr negatives Bild vom Fair-Fashion-Markt hatte: zu teuer oder zu unästhetisch – etwas anderes kannte ich nicht...

Warum wir nicht nur zu Weihnachten Wunschlisten schreiben sollten

Dass ich ein großer Fan von Listen – sowohl analog wie auch digital – bin, sollte mittlerweile kein Geheimnis mehr sein. Bei Listen kann es aber um mehr gehen, als um einen aufgeräumten Kopf und möglichst ein möglichst effizientes Task-Management. Sie helfen mir auch dabei, mein Konsumverhalten zu überdenken und bewusster einzukaufen.  Bei Lebensmitteln ist eine Einkaufsliste für mich schon immer ein absolutes Muss gewesen – wenn ich es dann doch mal ohne versuche, hab ich am Ende die Hälfte vergessen und stattdessen habe ich unzählige Fehlkäufe getätigt, wozu ich mich von Heißhungerattacken und Point-of-Sale-Marketing habe hinreißen lassen. Aber auch im Bereich Kleidung, habe ich es mir mittlerweile angewöhnt, vorab aufzuschreiben, was ich brauche.