Closet Declutter | 10 Fragen, die ich mir beim Ausmisten stelle

Ich habe vor Kurzem meinen Kleiderschrank ausgemistet und empfinde die halbleere Kleiderstange und des nur zum Teil gefüllte Ikea-Regal in meinem Zimmer seither als sehr befreiend. Mein Verhältnis zu Konsum im Allgemeinen und zu Mode im Speziellen hat sich in den vergangenen Monaten sehr gewandelt. Alles, was ich mir wünsche ist ein übersichtlicher Kleiderschrank bzw. eine übersichtliche Kleiderstange mit wenigen, qulitativ hochwertigen Fair-Fashion-Teilen, die mir alle zu 100% gefallen und die ich auf verschiedenste Weisen untereinander kombinieren kann. Der Weg dorthin ist lange – ich habe als Teenager Unmengen an Zeug angehäuft – aber ich sehe fortschritte. Ich möchte aber nun nicht alles wegschmeißen – im Endeffekt ist ja auch nichts nachhaltiger, als das zu tragen, was man bereits besitzt – sondern ich möchte nach und nach sinnvoll  ausmisten und alles, was mir irgendwie ein schlechtes Gefühl gibt, loswerden. Diese 10 Fragen stelle ich mir dabei.

1 Woche lang jeden Tag um 5:30 aufstehen | Selbstexperiment

Ich bin Sonntags zufällig auf ein Youtube-Video zu einer 5:30Uhr-Morgen-Routine, welches mir empfohlen wurde. Ich habe es mir beim Frühstück angeschaut und es sah eigentlich ganz entspannt aus, morgens schon so viel Extra-Zeit zu haben, ganz in Ruhe frühstücken, To Dos abhaken und Sport machen zu können – wobei ich natürlich weiß, dass der Moment in dem ihr Wecker geklingelt hat, wahrscheinlich alles andere als entspannt war. Nichtsdestotrotz entschied ich mich dafür, das in der nächsten Woche einfach mal selber auszuprobieren, um zu schauen, wie es mir dabei so ergeht. Ich habe aktuell jeden Tag das Gefühl, mein Tag müsse 48 Stunden habe, damit ich alles schaffe, von daher passte das einfach ganz gut in die Situation.

10 Tipps für mehr Durchhaltevermögen | Hobbys, Projekte & Routinen langfristig durchziehen

Ich war immer so, dass ich sehr schnell Feuer und Flamme für eine Idee war, ein paar Tage oder wenige Wochen lang eifrig an der Umsetzung gearbeitet habe und die Begeisterung dann aber auch recht schnell wieder verloren habe. Ich hab als Kind mit meinen Freunden Bands gegründet, die sich nach 2 Wochen aufgelöst haben, ich hab Blogs erstellt, auf denen ich nach dem ersten Vorstellungs-Beitrag nichts mehr hochgeladen habe, ich hab jedes Jahr einen Kalender begonnen, der ab Februar nur in der Ecke rumlag – die Liste ist endlos. Ehrlich gesagt, dachte ich, dass es bei diesem Blog genau so sein würde – ich habe das sogar in einem meiner ersten Beiträge angesprochen – but here I am, 1,5 Jahre und über 230 veröffentlichte Artikel später. Auch meinen Kalender führe ich seit 2 Jahren sehr konsequent & ich habe alltägliche Routinen entwickelt, die länger Bestand haben als 2 Wochen.

Zur Abwechslung mal digital | wie meine tägliche To Do List zurzeit aussieht

Was Planung und Organisation angeht mag ich es ja eigentlich immer eher old school. Ich bin großer Fan vom Bullet Journaling, weil es meiner Kreativität und meinen organisatorischen Bedürfnissen keine Grenzen setzt. Allerdings habe ich gemerkt, dass diese Methode bei größeren, umfangreicheren Projekten, die über reine To-Do-Listen hinausgehen zwar funktioniert, es aber Alternativen gibt, die mir das Leben nochmal ein Stück einfacher machen würde. So bin ich für Uni- und Job-Projekte schon vor längerem auf digitale Projektmanagementtools – in meinem Fall "Trello" – umgestiegen. Seit kurzem verwende ich es auch für meine Redaktionsplanung, und merke, dass ich in jedem dieser Bereiche seitdem nochmal effektiver und strukturierter arbeiten kann.  Ich bin dann vor 2 Wochen spontan auf die Idee gekommen, zu versuchen, nicht nur langfristige Aufgabenbereiche, sondern auch meine täglichen To Dos mit Trello zu organisieren.

5 Tipps für’s Bed Office | next level home office

Wie bereits in meinem Artikel über "intuitives Arbeiten" erwähnt, gibt es bei der Wahl des Arbeitsplatzes meiner Meinung nach kein Richtig und Falsch. Es kann super motivierend und produktivitätsteigernd sein, an einem aufgeräumten, strukturierten Schreibtisch zu sitzen. Genauso gibt es auch Tage, an denen man einfach nur bequem rumliegen möchte und das nicht unbedingt ein Hindernis für konzentriertes Arbeiten sein muss. In meiner Schulzeit habe ich zu 90% im Bett gelernt und auch jetzt ist das Bett (oder alternativ auch gerne das Sofa), wenn auch etwas seltener, ein beliebter Arbeitsplatz von mir. Auf diese 5 Dinge achte ich dabei besonders.

Redaktionsplanung mit Trello | übersichtlich, einfach und effektiv Projekte organisieren

Wie viele vielleicht wissen, bin ich ein großer Fan von Papier-Kalendern und -Listen. Allerdings gibt es doch ein digitales Tool mit dem Ich mein Bullet Journal hin und wieder mal betrüge, da seine Möglichkeiten im Endeffekt doch sehr begrenzt bin. Ich bin ein absoluter Organisationsfreak. Für mich ist die beste Stufe jedes Projekts die Planung. Ich liebe es, die Kontrolle zu haben, den Fortschritt zu sehen und generell einfach einen Überblick über mein Leben zu haben. Ich bin froh, mit Trello ein Tool gefunden zu haben, was mich das grenzenlos ausleben lässt. Ich nutze Trello für die Uni – besonders bei Gruppenarbeiten, aber auch gerne alleine für Abschlussarbeiten zum Beispiel – schon länger. Nun ist es aber auch auf mein Privatleben übergegangen und ich plane seit Kurzem auch meinen Blog damit. Und bin damit sehr sehr zufrieden. Sorry, Bullet Journal! 😀

Done-List statt To-Do-List? | stressfrei produktiv sein

To Do Listen sind seit Jahren ein fester Bestandteil meines Alltags, den ich mir gar nicht mehr wegdenken möchte. Sie helfen mir dabei den Überblick über meine Aufgaben zu behalten und meinen Tag zu strukturieren – so weiß ich morgens nach dem Aufstehen, was zu tun ist und sehe auch, wann der Punkt erreicht ist, an dem ich mir ganz ohne schlechtes Gewissen einen entspannten Feierabend gönnen kann. Ich bin ein kleiner Control Freak, wenn es um Organisation geht und würde das Abhaken von To Dos zu meinen Lieblingsbeschäftigungen zählen. Deshalb ist diese Methode für mich eigentlich perfekt und so habe ich nie bewusst nach Alternativen gesucht. Doch dann habe ich irgendwann die "Done-Liste" ausprobiert und war positiv überrascht.

Let’s talk about sports | Meine Meinung, Ziele und Routinen

Online findet man unzählige Inhalte zum Thema Sport und Ernährung – aber die aller meisten davon stammen von Menschen mit Mitgliedschaft im Fitnessstudio, healthy Ernährungsplan und durchtrainiertem Bikini-Body all year long. Da Meinungsvielfalt im Internet wichtig ist, dachte ich, es wäre mal an der Zeit, dass ich meinen Senf dazu gebe. Ich liebe Essen über alles, hab die Ausdauer von einer Schildkröte, Fitnessstudio ist mir zu teuer, Schokolade zu lecker und mein Wohlfühlbäuchlein ein ewiger Begleiter. Und trotzdem kann Teil meines Lebens und ein Thema, mit dem ich mich auseinandersetze, sein – wer hätte es gedacht! 😀

Intuitiv arbeiten: Produktivität als stressfreies Erfolgserlebnis

Auch wenn ich jemand bin, der sehr gerne alles genau durchplant, musste ich in den letzten Jahren feststellen, dass das nicht immer der richtige Weg ist. An manchen Tagen ist man fitter, motivierter, konzentrierter als an anderen und deswegen sollte immer eine gewisse Flexibilität da sein – diese ist nicht nur förderlich für die Produktivität sondern auch für die mentale Verfassung dabei. Ich habe in diesen Semesterferien intuitives Arbeiten für mich entdeckt und gemerkt, dass mir so alles gleich doppelt so viel Spaß macht und ich trotzdem mindestens genauso viel schaffe.

Meine Quarantäne-Routine | 1 produktiver Freitag in Selbst-Isolation

Eine Frage, die ich mir in den vergangenen Wochen häufig gestellt habe: "Was machen die Leute eigentlich, wenn sie gezwungen sind, Zuhause zu bleiben, keine Freunde treffen können und zum Großteil auch nicht ihrer üblichen Arbeit nachgehen können?". Eine allgemeingültige Antwort auf diese Frage gibt es nicht, aber ich kann euch zumindest meine persönliche Antwort erläutern. Ich wohne während der Quarantäne erstmal vorübergehend wieder bei meinen Eltern und meine Uni-Kurse finden aktuell alle online statt. Eine komische Situation, aber mittlerweile habe ich mich damit abgefunden und eine Routine entwickelt, mit der ich dieser unnormalen Zeit wieder etwas Normalität wiedergeben kann.

2 Tage offline | wie ein Millennial den Digital Detox erlebt

Jahrelang habe ich mich gegen das Prinzip des Digital Detox gestreubt. Ich war der Meinung, es wäre sinnvoller, etwas bewusst zu konsumieren als komplett darauf zu verzichten und dann nach kurzer Zeit wieder in alte Muster zu verfallen. Das sehe ich heute noch immer genau so. Allerdings verspürte ich vor einigen Tagen bei einem langen Spaziergang plötzlich das Bedürfnis, mich für einen begrenzten Zeitraum von der Online-Welt abzukapseln. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich einmal 2 Tage offline war, deswegen weiß ich nicht, was das mit mir machen würde und wahrscheinlich war es genau das, was mich daran so reizt. 

Und wie sieht’s mit den Vorsätzen aus? | Q1 2020

Auch Suchmaschinenoptimierungs-Sicht ist dieser Beitrag wahrscheinlich nicht optimal – wer sucht schon im April nach Inhalten zum Thema "Vorsätze"?! Eigentlich beschäftigen wir uns damit doch meist nur zum Jahreswechsel und verdrängen sie spätestens Ende Januar. Eigentlich ist das aber nicht Sinn der Sache.  Bei jedem einzelnen Vorsatz, den ich mir Ende des Jahres notiert habe, handelt es sich, um eine Gewohnheit oder ein Vorhaben, die oder das ich unbedingt umsetzen möchte. Aus diesen Grund möchte ich meine Liste nicht aus den Augen verlieren und immer wieder reflektieren, inwieweit man sich in seinem Alltag an diese Vorsätze hält. Um euch dazu zu motivieren, Vorsätze nicht nur zum Januar-Ding zu machen, möchte ich euch an dem Recap für das erste Quartal des Jahres teilhaben lassen.

Mein 1. Slow Fashion Haul | nachhaltig & fair

Der Bereich, in dem es mir bisher am schwersten gefallen ist, auf nachhaltige Alternativen umzusteigen, ist die Mode. Das lag zum einen daran, dass ich am liebsten jeden Tag etwas anderes anziehen würde und sehr gerne herumexperimentiere – was ja von Grund auf nicht unbedingt die nachhaltigste Handlungsweise ist. Zum anderen lag es aber auch daran, dass ich ein sehr negatives Bild vom Fair-Fashion-Markt hatte: zu teuer oder zu unästhetisch – etwas anderes kannte ich nicht...

Ein Blick in mein Bullet Journal: 5 Arten von To Do Listen

Man könnte glauben, dass ich nach Jahren des akribischen To-Do-Listen-Führens die perfekte Variante für mich gefunden hätte. Dem ist aber nicht so und ich glaube, die gibt es auch nicht. Je nach Situation, Laune und Motivationslevel verwende ich ein anderes System und fahre damit eigentlich ganz gut. Keine Art der To Do Liste ist besser oder schlechter als die andere – sie sind einfach unterschiedlich und ich merke mittlerweile in welchen Phasen welches System für mich am besten funktioniert. Den Erfolg einer To Do Liste messe ich hierbei nicht ausschließlich am Arbeitspensum, das ich damit schaffe, sondern auch an meinem psychischen Zustand während ich das tue.

7 Lehren aus „die Kunst ein kreatives Leben zu führen“

Ich habe vor kurzem das Buch "die Kunst ein kreatives Leben zu führen" von Frank Berzbach gelesen und empfand es als sehr relevant unsere Gesellschaft im Allgemeinen und für uns Millennials im Speziellen. Der Autor geht in den 7 Kapiteln auf die Schwierigkeiten ein, mit denen man als "Kreativer", im weitesten Sinne, in der heutigen Welt konfrontiert wird. Er entwickelt ein Konzept der Vereinbarkeit von Erwerbsarbeit, Kreativität, zwischenmenschlichen Beziehungen, Selbstverwirklichung und Spiritualität – alles mit Hilfe von einem gesunden Maß an "Achtsamkeit". Zwar habe ich durch dieses Buch keine komplett neue, lebensverändernde Erkenntnis gewinnen können und trotzdem habe ich es sehr gerne gelesen und würde es auch jedem empfehlen. Im Grunde wissen wir, wie es funktioniert und trotzdem müssen wir manchmal nochmal vor Augen geführt bekommen, worauf es ankommt. Folgende 7 Punkte aus dem Buch würde ich gerne nochmal unterstreichen ...

Warum wir nicht nur zu Weihnachten Wunschlisten schreiben sollten

Dass ich ein großer Fan von Listen – sowohl analog wie auch digital – bin, sollte mittlerweile kein Geheimnis mehr sein. Bei Listen kann es aber um mehr gehen, als um einen aufgeräumten Kopf und möglichst ein möglichst effizientes Task-Management. Sie helfen mir auch dabei, mein Konsumverhalten zu überdenken und bewusster einzukaufen.  Bei Lebensmitteln ist eine Einkaufsliste für mich schon immer ein absolutes Muss gewesen – wenn ich es dann doch mal ohne versuche, hab ich am Ende die Hälfte vergessen und stattdessen habe ich unzählige Fehlkäufe getätigt, wozu ich mich von Heißhungerattacken und Point-of-Sale-Marketing habe hinreißen lassen. Aber auch im Bereich Kleidung, habe ich es mir mittlerweile angewöhnt, vorab aufzuschreiben, was ich brauche.

Wie effektiv ist die Pomodoro-Technik? |Selbstexperiment

Als Produktivität- und Zeitmanagement-Junkie ist die "Pomodoro-Technik" mir natürlich ein Begriff. Ich habe euch diese Methode auch bereits in meinem Beitrag zum Thema Zeitmanagment vorgestellt, muss aber sagen, dass ich sie noch nie so wirklich intensiv ausprobiert habe. Ich habe sie zwar insofern angewendet, dass ich mir beim Schreiben oder beim Lernen jede halbe Stunde einen Timer für eine 5-Minuten-Pause gestellt habe. Allerdings war das für mich eher immer eine Art Notfall-Lösung für Tage, an denen es mir schwerfiel, mich zu motivieren und konzentriert zu arbeiten. Damit hatte ich bisher auch nur positive Erfahrungen, aber ich frage mich, wie sich die Pomodoro-Technik auf meine Arbeit, meine Produktivität und meine Motivation auswirkt, wenn ich einen gesamten Arbeitstag daran orientiere.

An einem Kalender gescheitert | Finde heraus, welcher Typ du bist!

Ich dachte, 2020 wäre es mal an der Zeit für etwas Neues und habe mich deswegen zum Jahresanfang dafür entschieden, nach 2 Jahren Bullet Journaling, auf einen "normalen" Kalender umzusteigen. Kurz vor Silvester wurde der Kalender, den ich mir bei Jo&Judy ausgesucht hatte, geliefert und ich konnte es kaum abwarten, endlich mit dem Planen loszulegen. Nachdem die erste Euphorie verflogen war, habe ich dann aber immer mehr Nachteile dieser Organisationsmethode bemerkt und mein Bullet Journal immer mehr vermisst. Nachdem jeder Versuch mir einzureden, dass es nur Gewöhnungssache sei, gescheiterte war, habe ich mir Mitte Februar eingestanden, dass es keinen Sinn macht, diesen Kalender fortzuführen, wenn ich genau weiß, dass es eine andere Methode gibt, mit der ich um einiges glücklicher und produktiver bin. 

Wohin mit der Altkleidung? |Zalando Wardrobe Test

Vom Minimalismus bin ich Meilen weit entfernt und Mode ist und bleibt, für mich der Bereich, in dem sich der Wandel in Richtung Nachhaltigkeit am schwierigsten gestaltet. Nichtsdestotrotz versuche ich mich, mit kleinen Schritten, einem fairen und umweltfreundlichen Kleiderschrank anzunähern. Dazu gehört für mich auch, mich von den Teilen zu trennen, die mir keine Freude … Wohin mit der Altkleidung? |Zalando Wardrobe Test weiterlesen

Informiert sein & bleiben | meine liebsten Apps & Websites

Ganz oben auf der Liste mit meinen Vorsätzen für 2020 standen die Punkte "mehr lesen", "mehr Nachrichten schauen" und  "sinnvollere Bildschirmzeit". Es kann doch nicht sein, dass man täglich so viel Zeit mit einem Smartphone – einem Gerät, welches all das Wissen dieser Welt beinhaltet – verbringt und man so wenig daraus mitnimmt, was man berechtigterweise als "Wissen" bezeichnen könnte. Also habe ich angefangen, meine Internetnutzung zu hinterfragen und nach Alternativen zu Facebook und Instagram zu suchen...

10 Tipps um aus wenig Freizeit möglichst viel herauszuholen

Was für Leute, die seit Jahren im Berufsleben sind und einen 9-to-5-Job ausüben das normalste der Welt ist, ist für mich gerade schon eine kleine Herausforderung - wenig Freizeit in der Woche. Als Studentin war ich es gewohnt, an nur 4 Tagen in der Woche für nur insgesamt 20 Stunden zur Uni zu gehen und somit sehr viel Zeit zu haben, die ich so gestalten kann wie ich möchte. Die letzten zwei und nächsten 3 Monate während meines Praktikums ist Freizeit an Werktagen aber ein rares Gut.

Meine besten & schlechtesten Investitionen | Selbstreflexion

Wenn man weniger oder bewusster Geld ausgeben möchte, ist auch ein wichtiger Punkt, seine bisherigen Käufe zu reflektieren. Nur weil etwas teuer ist, heißt das nicht gleich, dass man sie nicht kaufen sollte und nur weil etwas günstig ist, heißt das nicht gleich, dass sich der Kauf lohnen wird. Wenn ich so auf meine Besitztümer blicke, sehe ich sowohl Dinge, die ich jeden Tag benutze und für die sich jeder Cent gelohnt hat, als auch solche, die seit Jahren in einer Schublade liegen und wo ich das Geld einfach hätte besser investieren können.

Wenn die Pubertät verschwindet und die Pickel bleiben

So wirklich erinnern kann ich mich an den Tag, an dem ich zum ersten Mal in den Spiegel geschaut habe und einen Pickel in meinem Gesicht entdeckt habe, nicht mehr. Es müsste aber um die 10 Jahre her sein. Seitdem gab es keinen einzigen Tag, an dem meine Haut zu 100% rein war – auch wenn ich damals eigentlich dachte, mit der Pubertät würde auch die Akne verschwinden. Dem war nicht so und guess what: trotzdem führe ich ein glückliches Leben. Mit diesem Beitrag will ich jedem, der auch nicht mit einer Puppenhaut gesegnet ist, das Gefühl geben nicht allein zu sein und meine Produkte und Gedankengänge, die mir im Umgang mit unreiner Haut helfen, vorstellen.

Wie kann ich mich zum Lesen motivieren?

Wie bereits vor einigen Monaten in meinem Beitrag namens "Ich und das Lesen" geschildert, kann man meine Beziehung zu Büchern generell ganz gut als "es ist kompliziert" einstufen. Zu meinen größten Zielen gehört es, irgendwann ein Buch zu lesen, ich würde am liebsten das Wissen aller Bücher dieser Welt aufsaugen – aber der Prozess des Lesens an sich ist irgendwie nichts, an dem ich großen Gefallen finden kann. So habe ich nach und nach meinen persönlichen Weg in Hörbüchern und Buchzusammenfassungen der App "Blinkist" gefunden. Doch in diesem Monat ist etwas passiert, womit keiner gerechnet hätte: ich habe innerhalb von 3 Wochen fast 3 Bücher gelesen.

Wie ich meine Aufschieberitis losgeworden bin – 8 Tipps gegen Prokrastination

"Um 14 Uhr fang ich an." "Ob 14 Uhr oder 14:15 macht jetzt auch keinen Unterschied." "Ich muss diese Whatsapp-Konversation nur noch kurz zu Ende führen." "Ach, die Wohnung müsste auch mal wieder geputzt werden." Ich glaube, jeder von uns kennt es – man weiß, dass man viel zu tun hat, aber anstatt loszulegen findet man immer weiter ausreden, sich die Zeit anders zu vertreiben. Ich war auch ganz lange ein Opfer dieser sogenannten Prokrastination.

22 To-Dos für Tage, an denen du am liebsten gar nichts machen würdest

Auch wenn man das was man tut liebt, gibt es Tage an denen man einfach keine Motivation oder Energie hat. Wenn man keinen "Chef" hat – also zum Beispiel als Student oder Selbstständiger – der einen dazu zwingt, produktiv zu sein, kann es schon mal vorkommen, dass man seine To-Do-Liste an solchen Tagen unberührt lässt. Oft ist es dann aber, bei mir persönlich zumindest, so, dass dieses Gefühl, nichts geschafft zu haben einen nur noch mehr demotiviert und so rutscht man irgendwie in eine Unproduktivität-Spirale.

Find your HOW.

In jedem Blog, Buch oder Podcast zu den Themen Selbstoptimierung, Produktivität, Selbstfindung usw. tritt früher oder später die Phrase "find your why" auf. Immer wieder wird gepredigt, wie wichtig es ist, zu wissen, wofür man etwas macht. Das kann ich so auch nur unterschreiben – sein "warum" zu kennen gibt einem Orientierung und zusätzliche Motivation. Trotzdem finde ich das, momentan noch etwas vernachlässigte, "Wie" genau so wichtig.

Der „Get-Shit-Done-Day“

Täglich gehen wir irgendwelchen Aufgaben nach – seien es es berufliche, schulische, "haushältliche" oder soziale. Da gibt es dann aber trotzdem noch die Dinge, zu denen man nicht unbedingt verpflichtet ist oder es zumindest keine fixe Deadline gibt – und die werden dann immer weiter vor sich her geschoben. Oft merkt man es nicht, aber diese ewig aufgeschobenen To Dos sitzen irgendwo im Hinterkopf und rauben einem Energie.

20 Tipps gegen Stress & innere Unruhe

Ich bin eigentlich – 3 mal auf Holz klopfen, damit das auch so bleibt – ein Mensch, der nicht besonders oft gestresst ist. Das liegt, meiner Ansicht nach, zum Großteil daran, dass Zeitmanagement einer meiner größten Stärken ist, wenn ich das mal so behaupten darf, und ich deswegen nicht wirklich einen Grund habe, gestresst zu sein. Aus diesem Grund wäre mein erster, wichtigster Tipp: planen, Fristen setzen und diese einhalten und einfach versuchen so organisiert wie möglich zu sein. Aber keine Organisation der Welt kann garantieren, dass man nicht hin und wieder eine Form von Stress verspürt – das ist nur menschlich.

Meine Organisations-Routine

Lange Zeit hing ich so sehr an meinem Bullet Journal, dass ich mich völlig dagegen gestäubt habe, mich an digitalen Organisations-Tools zu bedienen. Nach wie vor liebe ich es, diesen analogen Kalender zu führen und würde nicht darauf verzichten wollen. Allerdings habe ich dann doch festgestellt, dass sich die Offenheit gegenüber "modernen" Planungsmöglichkeiten positiv auf mein Zeitmanagement auswirkt. Mittlerweile würde ich sagen, habe ich die perfekte Kombination aus beiden Varianten gefunden und die für mich optimale Organisations-Routine entwickelt.

Sustainable Sunday #3: Teilzeitveganer – besser halb als gar nicht

Wer meine letzten Rezepteposts gelesen hat, dem ist vielleicht etwas aufgefallen – ich habe keine tierischen Produkte verwendet. Das ist so entstanden, dass ich mir zu Anfang des Semesters vorgenommen hatte, einfach mal zu versuchen, eine vegane Woche einzulegen – ich wollte sehen, wie schwer mir das fällt, welche Produkte mir fehlen und wie ich mich damit fühle. Überraschenderweise, zumindest für mich, ist es mir total leicht gefallen, zuhause rein pflanzlich zu kochen und zu essen. Ich hatte nicht das Gefühl, dass ich mir irgendwas verbiete. Außerhalb meiner eigenen vier Wände hat sich das Vegan-Sein dann leider doch schwieriger gestaltet. Aus diesem Grund würde ich mich heute als "Teilzeitveganer" – oder "Flexitarier" – bezeichnen.

10 Zeitmanagement–Fallen, in die ich immer wieder tappe

Generell bin ich sehr zufrieden damit, wie ich meine Zeit einteile und nutze – ich kann jede Frist einhalten, bin meistens mit allem Wochen voraus und genieße dadurch sehr viel innere Ruhe und einfach das Gefühl, alles im Griff zu haben. Aber hin und wieder schleichen sich dann doch Fehler in mein Zeitmanagement und so kommt es zu unvollständigen To Do Listen, unnötigem Stress und reduzierter Motivation.

Lernen auch mal nichts zu tun – 5 Tipps für Phasen mit ungewohnt viel Freizeit

Ich mag Arbeit. Ich mag es, viel zu tun zu haben. Eine volle To Do Liste motiviert mich. Ich liebe den positiven Stress, wenn ich mitten in einem Projekt stecke, welches mich herausfordert. In Phasen, in denen ich super busy bin, träume ich zwar von Tagen, die ich einfach nichts tuend auf dem Sofa verbringen kann, aber sobald diese dann sind, merk ich, dass das doch irgendwie nicht das Wahre ist.

Bewussteres Shoppen – Weniger Fehlkäufe

Wie in meinem Beitrag über Nachhaltigkeit erwähnt, versuche ich in letzter Zeit weniger, bzw. einfach bewusster zu kaufen – das tut sowohl dem Geldbeutel als auch dem Planeten ganz gut. Während ich früher relativ oft Impulskäufe getätigt habe, die sich später als unnötig herausgestellt habe, denke ich jetzt beim shoppen viel mehr nach, was dazu führt, dass ich zwar weniger besitze, aber an dem, was in meinem Kleiderschrank hängt, mehr Spaß habe. Ich kann nur jedem empfehlen, sich etwas intensiver mit seinem Kaufverhalten auseinander zu setzen. Als kleine Starthilfe teile ich hier die Fragen mit euch, die ich mir selber stelle, bevor ich etwas kaufe.

Warum Zeit, die man in die Planung investiert, keine verlorene Zeit ist

Ich bin ein kleiner Kontroll-Freak und muss immer alles planen – egal ob meine Freizeitgestaltung, eine Klausurenphase oder ein bestimmtes Projekt – ich möchte immer genau wissen, wann ich was zu tun habe. Natürlich geht für diese Planung einiges an Zeit drauf – vielleicht denken sich einige, dass sie in der Zeit, in der ich alles in meinen Kalender eintrage, schon etliche Aufgaben hätten erledigen können. Das mag sein, aber über einen längeren Zeitraum bin ich mir sicher, dass sich diese Zeit, die ich in die Organisation investiere, lohnt.

Stift vs. Tastatur – Papier vs. Bildschirm

*Werbung* Fast jeder zweite Baum, der industriell gefällt wird, wird zu Papier verarbeitet ... und da ist Deutschland ganz vorne mit dabei, denn wir verbrauchen mit über 250 kg pro Kopf, so viel Papier wie die Kontinente Afrika und Südamerika zusammen. (Quelle: WWF) Somit ist die Reduktion des eigenen Papierverbrauchs der erste logische Schritt, wenn man den Wäldern, dem Planeten und sich selbst was Gutes tun und seinen ökologischen Fußabdruck minimieren möchte.

Meine Zero-Waste-Abschminkroutine

*Werbung* Ich habe es in den vergangenen Monaten in vielen Bereichen meines Alltags geschafft auf nachhaltige Alternativen umzusteigen – ich benutze keine Plastiktüten oder          -flaschen, esse viel weniger tierische Produkte, kaufe Obst und Gemüse (wenn möglich) ohne Verpackung und achte generell mehr drauf, was und wie viel ich kaufe. Wo es mir allerdings ziemlich schwerfällt, Abfall zu minimieren und auf nachhaltige Produkte umzusteigen, ist im Badezimmer.

15 Minuten, die einen Unterschied machen

So oft hört man Menschen den Satz "ich habe keine Zeit" sagen. Zeit hat man aber nicht, Zeit nimmt man sich. Jeder von uns hat 24 Stunden am Tag und jeder entscheidet selbst, wofür er diese nutzt. Natürlich hat auch jeder Verpflichtungen – Uni, Schule, Job, Familie, usw. kann man nicht mal eben ignorieren und die Zeit für etwas anderes nutzen. Man muss Prioritäten setzen, aber auch sich selbst etwas Gutes tun sollte relativ weite oben stehen. Deshalb habe ich mir angewöhnt, die letzten 15 Minuten meines Tages, mit Dingen zu verbringen, die dafür Sorgen, dass ich mit einem guten Gefühl einschlafe und am nächsten Morgen entspannt und motiviert in den Tag starten kann.

Was inspiriert mich?

Mein Kopf ist 90% der Zeit voller Ideen – mir fehlt es eher an der nötigen Zeit und Motivation jede davon umzusetzen. Diese Ideen sammele ich auf verschiedenen Listen in meinem Handy und meinem Bullet Journal und wenn dann der Moment kommt, in dem ich Lust habe, etwas zu Schreiben, zu Malen oder Fotos zu machen, kann ich mich daran bedienen. Ich habe in den letzten Monaten genau beobachtet wann und wodurch mir die Ideen kommen, die ich dann in meine Listen eintrage – so habe ich diese Liste mit meinem 10 Inspirationsquellen zusammengestellt.

Wieso verlieren Worte durch häufige Benutzung an Bedeutung?

Petitionen, bei denen eine Mindestanzahl an Unterschriften erreicht werden muss und Demonstrationen die erst ein Ergebnis erzielen, wenn eine beachtliche Menge an Menschen daran teilnimmt, zeigen, dass Dinge eigentlich umso wichtiger sind, desto öfter sie wiederholt werden. Dies ist nur logisch: desto mehr Menschen ein Thema ansprechen, auf etwas aufmerksam machen oder etwas wiederholen, desto mehr gewinnt es an Bedeutung... eigentlich... denn, wenn man sich in der Gesellschaft umhört, kann man feststellen, dass das nur bis zu einem bestimmten Grad zutrifft – bei zu häufiger Benutzung verlieren Worte nämlich scheinbar an Bedeutung.

9 Tipps um besser aus dem Bett zu kommen

Für viele Studenten beginnt gerade das Sommersemester und man muss sich nach mehreren Wochen Ausschlafen wieder dran gewöhnen zu einer bestimmten Uhrzeit aufzustehen. Ich bin ganz froh darüber, dass ich diesmal, trotz Semesterferien, einen relativ geregelten Schlafrhythmus beibehalten habe. Ich bin echt an 95% der Tage zwischen 8 und halb 9 aufgestanden – also nur zirka eine Stunde später als normalerweise – deswegen denke ich, dass es mir der Übergang nicht besonders schwer fallen wird. Ich kenne, aber diese Phasen, in denen man kaum aus dem Bett kommt, obwohl man eigentlich gerne morgens früh schon produktiv sein würde – hierfür habe ich mir im Laufe der Zeit einige Tricks angeeignet.

Wöchentliche & tägliche To-Do-Listen: Tipps & Printables

Gestern hat für mich das neue Semester begonnen und ich denke, ich bin nicht die einzige, die gerade motiviert ist oder auf der Sucher nach der nötigen Motivation ist, um in den kommenden Wochen produktiv zu sein. Egal, ob bei euch gerade Semesterstart ist, ihr Mitten im Abi steckt oder gerade beruflich viel zu tun hat – jeder sollte To Do Listen benutzen. Die machen einem das Leben so so viel einfacher. Ich bin mittlerweile schon fast Profi darin – ihr könnt mich auch Mrs. To Do List nennen – aber wenn man gerade erst damit anfängt, seinen Alltag mit dieser Methode zu strukturieren, kann das schon ganz schön verwirrend sein.

10 Dinge, die ich von meiner Katze gelernt habe

Das Internet ist voller Weisheiten – von Influencern, Pseudoexperten und Hobbyphilosophen – wieso kommen dann nicht auch mal die Katzen zu Wort?! Ich beobachte meine Katze nun schon seit einigen Monaten und bin mir sicher, dass sie mir mit ihren Aktionen Tipps für mein Leben mitgeben möchte. Es ist an der Zeit, ihr eine Stimme zu geben.

„Es sind keine Ferien, es ist vorlesungsfreie Zeit.“ – Tipps für mehr Produktivität an freien Tagen

Ein Satz, den kein Student gerne hört. In der Schulzeit war man es gewohnt, in den Ferien die Schultasche größtenteils geschlossen zu lassen und sich ausschließlich aufs Nichts-tun und Freunde treffen zu konzentrieren – erst recht in den Sommerferien. Wenn man als Student geglaubt hat, Semesterferien würden genauso aussehen, hat man sich wahrscheinlich getäuscht. Aber solange man sich trotz allem eine gewisse Zeit zum Abschalten gibt, sollte man versuchen die "vorlesungsfreie Zeit" wirklich als solche anstatt als Ferien anzusehen. Diese Phase im Leben ist nämlich nicht nur durch eine große Freiheit, sondern auch durch endlose Möglichkeiten geprägt. Einem stehen alle Türen offen, man muss nur etwas tun. Was fühlt sich besser an – nach 6 Wochen sagen zu können, dass man 42 Tage gar nichts gemacht hat und total ausgeruht ist, oder sagen zu können, dass man seinen Zielen ein Stückchen näher ist?

Was wenn Geld keine Rolle spielen würde?

Ich habe vor Kurzem die Sendung "der Vertretungslehrer" auf RTL gesehen. Hier stand der Gründer und Investor, Frank Thelen, vor einer Klasse und hat die, ihm zur Verfügung stehende, Doppelstunde dem Thema "deine Zukunft" gewidmet. Zum Einstieg hat er den Schülern eine Kreditkarte in die Hand gedrückt und sie gefragt, wie sie ihre Zukunft gestalten würden, wenn sie diese Karte mit einem endlosen Geldbetrag zur Verfügung hätten. Eine Frage, die gerade Abiturienten dabei helfen kann, herauszufinden, wo sie hin möchten, aber eigentlich auch eine Frage, die jeder von uns sich hin und wieder stellen sollte.

Morgen– & Nachtmensch zugleich?

Vor ein paar Jahren noch wäre "Morgenmensch" eine Bezeichnung gewesen, mit der ich mich überhaupt nicht identifizieren hätte können. Gerade in der Pubertät war frühes Aufstehen für mich nur mit negativen Assoziationen verbunden: Müdigkeit, Kälte, Dunkelheit, schlechte Laune. Ich war damals eher die Nachteule – erst wenn es dunkel wurde und alle andern geschlafen habe, hatte ich das Gefühl, so richtig produktiv sein zu können. Die Kreativität und Motivation, die mir morgens gefehlt hat, war plötzlich umso mehr da... Mit der Zeit habe ich dann aber herausgefunden wie ich den Morgen für mich produktiv machen kann. Das hieß aber dann nicht, dass um 18 Uhr bei mir Feierabend ist. Mittlerweile würde ich sagen, ich bin Nacht- und Morgenmensch zugleich.