2 Tage offline | wie ein Millennial den Digital Detox erlebt

Jahrelang habe ich mich gegen das Prinzip des Digital Detox gestreubt. Ich war der Meinung, es wäre sinnvoller, etwas bewusst zu konsumieren als komplett darauf zu verzichten und dann nach kurzer Zeit wieder in alte Muster zu verfallen. Das sehe ich heute noch immer genau so. Allerdings verspürte ich vor einigen Tagen bei einem langen Spaziergang plötzlich das Bedürfnis, mich für einen begrenzten Zeitraum von der Online-Welt abzukapseln. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich einmal 2 Tage offline war, deswegen weiß ich nicht, was das mit mir machen würde und wahrscheinlich war es genau das, was mich daran so reizt. 

über unendliches Wachstum, eingeschränkte Grundrechte & Selbstreflektion | 3 Fragen, die ich mir zu Zeiten von Corona stelle

Corona kam und plötzlich hatten wir mehr Zeit. Mehr Zeit, um Klopapier zu horten, mehr Zeit um Auszumisten, mehr Zeit um Yoga zu machen und mehr Zeit, um Bananenbrot zu backen. Aber auch mehr Zeit, um nachzudenken. Dabei sind mir vor allem folgende drei Fragen im Kopf herumgeschwirrt ... Wieso ist uns unsere Freiheit gerade so egal, wieso wird jetzt plötzlich doch auf die Experten gehört und wie geht es nach Corona weiter?

Und wie sieht’s mit den Vorsätzen aus? | Q1 2020

Auch Suchmaschinenoptimierungs-Sicht ist dieser Beitrag wahrscheinlich nicht optimal – wer sucht schon im April nach Inhalten zum Thema "Vorsätze"?! Eigentlich beschäftigen wir uns damit doch meist nur zum Jahreswechsel und verdrängen sie spätestens Ende Januar. Eigentlich ist das aber nicht Sinn der Sache.  Bei jedem einzelnen Vorsatz, den ich mir Ende des Jahres notiert habe, handelt es sich, um eine Gewohnheit oder ein Vorhaben, die oder das ich unbedingt umsetzen möchte. Aus diesen Grund möchte ich meine Liste nicht aus den Augen verlieren und immer wieder reflektieren, inwieweit man sich in seinem Alltag an diese Vorsätze hält. Um euch dazu zu motivieren, Vorsätze nicht nur zum Januar-Ding zu machen, möchte ich euch an dem Recap für das erste Quartal des Jahres teilhaben lassen.

Mein 1. Slow Fashion Haul | nachhaltig & fair

Der Bereich, in dem es mir bisher am schwersten gefallen ist, auf nachhaltige Alternativen umzusteigen, ist die Mode. Das lag zum einen daran, dass ich am liebsten jeden Tag etwas anderes anziehen würde und sehr gerne herumexperimentiere – was ja von Grund auf nicht unbedingt die nachhaltigste Handlungsweise ist. Zum anderen lag es aber auch daran, dass ich ein sehr negatives Bild vom Fair-Fashion-Markt hatte: zu teuer oder zu unästhetisch – etwas anderes kannte ich nicht...

Wie ich mit der „Quarantäne“ umgehe

Als ich vor 3 Jahren in der Schule saß und mich für meine französische Abiprüfung  mit dem Buch "la peste" von Albert Camus beschäftigte, hätte ich nie gedacht, dass ich diesen Blogartikel mal schreiben würde. Zum einen, weil ich nicht geglaubt hätte, dass ich das mit dem Bloggen mal konsequent durchziehe und zum anderen, weil ich nicht geglaubt hätte, dass die Zustände, die Camus dort schildert, hier mal in abgewandelter Form eintreffen würden. Doch nun sitze ich hier, in einer Zeit, in der Zuhause bleiben und soziale Kontakte vermeiden das einzig Richtige, was man tun kann, ist und versuche, mir die Zeit sinnvoll zu vertreiben.

Ein Blick in mein Bullet Journal: 5 Arten von To Do Listen

Man könnte glauben, dass ich nach Jahren des akribischen To-Do-Listen-Führens die perfekte Variante für mich gefunden hätte. Dem ist aber nicht so und ich glaube, die gibt es auch nicht. Je nach Situation, Laune und Motivationslevel verwende ich ein anderes System und fahre damit eigentlich ganz gut. Keine Art der To Do Liste ist besser oder schlechter als die andere – sie sind einfach unterschiedlich und ich merke mittlerweile in welchen Phasen welches System für mich am besten funktioniert. Den Erfolg einer To Do Liste messe ich hierbei nicht ausschließlich am Arbeitspensum, das ich damit schaffe, sondern auch an meinem psychischen Zustand während ich das tue.

Ein monatliches Interview mit mir selbst|März

Tatsächlich geändert hat sich in meinem Alltag bisher nicht viel – den März hätte ich eh, wie man das in den Semesterferien halt so tut, zuhause bei meiner Familie verbracht. Natürlich wäre ich hin und wieder rausgegangen und hätte andere Menschen getroffen, was das Ganze auf jeden Fall angenehmer gemacht hätte, aber wenn wir mal ehrlich sind, hätte ich den Großteil der Zeit eh unter quarantäne-ähnlichen Zuständen verbracht. Und trotzdem fühlt es sich anders an. Wenn man dazu gezwungen ist, das Haus nicht zu verlassen und andere Menschen zu meiden, finde auch ich als eingefleischter Introvert das nicht so toll. Trotzdem versuche ich das Beste aus der Zeit zu machen. In diesem monatlichen Interview mit mir selbst seht ihr, dass man aus der aktuellen Zeit auch Positives ziehen kann. Nichtsdestotrotz hoffe ich natürlich, dass der April besser wird und ich in einem Monat hier spannendere und vor allem nicht-Corona-verbundene Dinge berichten kann. 

7 Lehren aus „die Kunst ein kreatives Leben zu führen“

Ich habe vor kurzem das Buch "die Kunst ein kreatives Leben zu führen" von Frank Berzbach gelesen und empfand es als sehr relevant unsere Gesellschaft im Allgemeinen und für uns Millennials im Speziellen. Der Autor geht in den 7 Kapiteln auf die Schwierigkeiten ein, mit denen man als "Kreativer", im weitesten Sinne, in der heutigen Welt konfrontiert wird. Er entwickelt ein Konzept der Vereinbarkeit von Erwerbsarbeit, Kreativität, zwischenmenschlichen Beziehungen, Selbstverwirklichung und Spiritualität – alles mit Hilfe von einem gesunden Maß an "Achtsamkeit". Zwar habe ich durch dieses Buch keine komplett neue, lebensverändernde Erkenntnis gewinnen können und trotzdem habe ich es sehr gerne gelesen und würde es auch jedem empfehlen. Im Grunde wissen wir, wie es funktioniert und trotzdem müssen wir manchmal nochmal vor Augen geführt bekommen, worauf es ankommt. Folgende 7 Punkte aus dem Buch würde ich gerne nochmal unterstreichen ...

Ein Blogpost – von der Themenfindung bis zur Veröffentlichung

Blogposts. Mittlerweile sind es über 200 hier auf meinem Blog und dementsprechend konnte ich in den vergangenen Monaten und Jahres einiges ausprobieren und Erfahrungen sammeln. Ich dachte mir, es könnte für Außenstehende interessant sein, mal einen Blick "hinter die Kulissen" zu bekommen und für Leute, die selber Texte veröffentlichen, habe ich vielleicht sogar den ein oder anderen Tipp. Aus diesem Grund stelle ich euch heute meine liebsten Hilfsmittel und Methoden zum Schreiben und Gestalten vor. Enjoy!

„Sprache und Sein“ von Kübra Gümüşay |meine liebsten Zitate

Wer sich noch an meine Jahresvorsätze für 2020 erinnert, erinnert sich vielleicht auch noch an den Punkt "mehr lesen". Dem komme ich bisher ganz gut nach und bin zurzeit total im Lesefieber. Vor zwei Wochen habe ich ein Buch beendet, bei dem ich der Meinung bin, dass jeder es gelesen haben sollte: "Sprache und Sein" von Kübra Gümüşay. Aus diesem Grund möchte ich hier eine Buchempfehlung aussprechen und zugleich denjenigen, die das Buch nicht gelesen haben und dies auch nicht vorhaben, meine liebsten Zitate aus "Sprache und Sein" nicht vorenthalten.

Warum wir nicht nur zu Weihnachten Wunschlisten schreiben sollten

Dass ich ein großer Fan von Listen – sowohl analog wie auch digital – bin, sollte mittlerweile kein Geheimnis mehr sein. Bei Listen kann es aber um mehr gehen, als um einen aufgeräumten Kopf und möglichst ein möglichst effizientes Task-Management. Sie helfen mir auch dabei, mein Konsumverhalten zu überdenken und bewusster einzukaufen.  Bei Lebensmitteln ist eine Einkaufsliste für mich schon immer ein absolutes Muss gewesen – wenn ich es dann doch mal ohne versuche, hab ich am Ende die Hälfte vergessen und stattdessen habe ich unzählige Fehlkäufe getätigt, wozu ich mich von Heißhungerattacken und Point-of-Sale-Marketing habe hinreißen lassen. Aber auch im Bereich Kleidung, habe ich es mir mittlerweile angewöhnt, vorab aufzuschreiben, was ich brauche.

„Passion Project“ finden und umsetzen |Digitaler Dialog mit Kato (@heulnichtmachdoch)

Ich freue mich sehr über meine erste Interviewpartnerin. "Hi, ich bin Kato... und ich mache Dinge im Internet." heißt es in ihrer Instagram-Bio und das beschreibt es eigentlich ganz gut. Seit ihrem 11. Lebensjahr ist sie in diesem digitalen Kosmos unterwegs und konnte hier einige "Passion Projects", wie sie sie liebevoll nennt, umsetzen. Ihr aktuelles Herzensprojekt trägt den Titel "heul nicht, mach doch" – hiermit hilft sie Menschen mit guten Ideen, diese umzusetzen. Außerdem ist sie als freiberufliche Dozentin unterwegs und hat sich in der Unternehmensberatung auf den Bereich Ehrenamt, Vereine und Initiativen spezialisiert. Social Media, Blog, Podcast, Uni, Unternehmen – wie bekommt diese Frau alles unter einen Hut?

Wie effektiv ist die Pomodoro-Technik? |Selbstexperiment

Als Produktivität- und Zeitmanagement-Junkie ist die "Pomodoro-Technik" mir natürlich ein Begriff. Ich habe euch diese Methode auch bereits in meinem Beitrag zum Thema Zeitmanagment vorgestellt, muss aber sagen, dass ich sie noch nie so wirklich intensiv ausprobiert habe. Ich habe sie zwar insofern angewendet, dass ich mir beim Schreiben oder beim Lernen jede halbe Stunde einen Timer für eine 5-Minuten-Pause gestellt habe. Allerdings war das für mich eher immer eine Art Notfall-Lösung für Tage, an denen es mir schwerfiel, mich zu motivieren und konzentriert zu arbeiten. Damit hatte ich bisher auch nur positive Erfahrungen, aber ich frage mich, wie sich die Pomodoro-Technik auf meine Arbeit, meine Produktivität und meine Motivation auswirkt, wenn ich einen gesamten Arbeitstag daran orientiere.

An was glaubst du? | über Religion und moderne Spiritualität

In meinem Leben hat Religion nie eine Rolle gespielt. Ich bin meinen Eltern sehr dankbar dafür, dass sie mich vor meinem Kirchen-Austritt bewahrt haben, indem sie nie die Entscheidung getroffen habe, ich solle Mitglied werden. Taufe, Kommunion und Konfirmation hab ich in meiner Kindheit nur aufgrund der damit verbundenen Geschenke vermisst. Ich bin in keiner Weise gegen das, wofür christliche Religion grundsätzlich steht – Nächstenliebe, Gerechtigkeit und Barmherzigkeit sind auch in meiner Weltanschauung wichtige Werte.

Ein monatliches Interview mit mir selbst |Februar

Der 31. Januar war mein letzter Praktikumstag und nachdem meine Eltern mich über das Wochenende in Köln besucht haben, bin ich dann gleich mit in die Heimat gefahren. Ich habe jetzt erstmal 2 Monate Ferien, bevor dann im April das letzte Semester meines Bachelorstudiums startet. Dementsprechend war der Februar für mich sehr entspannt und nicht ganz so aufregend, aber trotzdem wollte ich euch rückblickend auf den Monat an meinen Gedanken teilhaben lassen und habe mir selbst wieder ein paar Fragen gestellt.

„Welche Sprache sprecht ihr eigentlich in Luxemburg?“

Ich komme aus Luxemburg und bekomme im Ausland häufig die Frage gestellt, was denn meine Mutter- bzw. unsere Amtssprache sei. Während ich bezüglich meiner Muttersprache ganz klar Luxemburgisch antworten kann, bin ich mir bei der zweiten Frage häufig, selbst nach 22 Jahren, die ich mehr oder weniger in diesem Land verbracht habe, unsicher.  Ich weiß natürlich, dass wir ganz offiziell 3 Amtssprachen haben – Luxemburgisch, Französisch und Deutsch – aber das fühlt sich in der Realität dann doch ganz anders an.

An einem Kalender gescheitert | Finde heraus, welcher Typ du bist!

Ich dachte, 2020 wäre es mal an der Zeit für etwas Neues und habe mich deswegen zum Jahresanfang dafür entschieden, nach 2 Jahren Bullet Journaling, auf einen "normalen" Kalender umzusteigen. Kurz vor Silvester wurde der Kalender, den ich mir bei Jo&Judy ausgesucht hatte, geliefert und ich konnte es kaum abwarten, endlich mit dem Planen loszulegen. Nachdem die erste Euphorie verflogen war, habe ich dann aber immer mehr Nachteile dieser Organisationsmethode bemerkt und mein Bullet Journal immer mehr vermisst. Nachdem jeder Versuch mir einzureden, dass es nur Gewöhnungssache sei, gescheiterte war, habe ich mir Mitte Februar eingestanden, dass es keinen Sinn macht, diesen Kalender fortzuführen, wenn ich genau weiß, dass es eine andere Methode gibt, mit der ich um einiges glücklicher und produktiver bin. 

Wohin mit der Altkleidung? |Zalando Wardrobe Test

Vom Minimalismus bin ich Meilen weit entfernt und Mode ist und bleibt, für mich der Bereich, in dem sich der Wandel in Richtung Nachhaltigkeit am schwierigsten gestaltet. Nichtsdestotrotz versuche ich mich, mit kleinen Schritten, einem fairen und umweltfreundlichen Kleiderschrank anzunähern. Dazu gehört für mich auch, mich von den Teilen zu trennen, die mir keine Freude … Wohin mit der Altkleidung? |Zalando Wardrobe Test weiterlesen

Informiert sein & bleiben | meine liebsten Apps & Websites

Ganz oben auf der Liste mit meinen Vorsätzen für 2020 standen die Punkte "mehr lesen", "mehr Nachrichten schauen" und  "sinnvollere Bildschirmzeit". Es kann doch nicht sein, dass man täglich so viel Zeit mit einem Smartphone – einem Gerät, welches all das Wissen dieser Welt beinhaltet – verbringt und man so wenig daraus mitnimmt, was man berechtigterweise als "Wissen" bezeichnen könnte. Also habe ich angefangen, meine Internetnutzung zu hinterfragen und nach Alternativen zu Facebook und Instagram zu suchen...

Ein Blick in die Glaskugel: Wie werde ich 2020 „insta-cool“?

Vor einigen Tagen ist eine Email in meinem Spamordner gelandet, die mich dann doch irgendwie zum Schmunzeln gebracht hat. Sie stammte von einem Unternehmen, wenn man es denn so nennen kann, welches mir dazu verhelfen wollte – ich zitiere – "insta-cool" zu werden. Ich müsse einfach nur etwas Geld zahlen und schon würde mein Fame mit meiner Followeranzahl automatisch wachsen – klingt gut. Lustig fand ich daran nicht nur die Art und Weise wie man mir versuchte diese gekauften Follower schmackhaft zu machen, sondern auch die Tatsache, dass es 2020 tatsächlich noch Leute gibt, die glauben, dass das der Weg zum Erfolg ist.

Ein monatliches Interview mit mir selbst | Januar 2020

15 Monate lang habe ich meine "my month in Bullet Points"-Serie durchgezogen und monatlich meine liebsten Songs, Videos, Podcasts, Gerichte, Aktivitäten und Zitate mit euch geteilt. Obwohl ich diese Kategorie auf meinem Blog sehr mochte, finde ich, dass es 2020 an der Zeit ist, etwas frischen Wind hier reinzubringen. Diese Favoriten werde ich weiterhin mit euch teilen – nur in einer anderen Form. Da ich in meinem Kopf eh durchgehend Selbstgespräche führe, habe ich mir überlegt, meinen Monatsrückblick dieses Jahr in ein Interview mit mir selbst zu packen. Was hat dich im Januar am meisten inspiriert? ...

Was mir mein Praktikum wirklich gebracht hat

Es kommt mir vor, als wäre es gestern gewesen, als ich genau hier auf meinem Sofa in genau der gleichen Position mit meinem Laptop saß und voller Vorfreude ein Lifeupdate geschrieben habe, in dem ich den Start meines Praktikums verkündet habe. Ich wusste damals nicht genau, was mich erwartet, aber ich hatte – seit der ersten Sekunde in der ich dieses Büro für das Bewerbungsgespräch betreten habe – im Gefühl, dass es gut wird. Am kommenden Freitag ist mein letzter Tag und ich bin super dankbar, für alles, was ich aus den 20 Wochen mitnehmen konnte.

Lasst uns über die Must Haves meiner Kindheit sprechen…

Heute ist der 19. Januar – mein Geburtstag. Ich werde 22 und wollte diesen Tag nutzen, um auf die Zeit im Leben, die wohl viele ganz nostalgisch als schönste Zeit bezeichnen würden, zurückzuschauen. Tatsächlich trauere ich dieser Zeit nur wenig hinterher. Ja, sie war wunderschön und unbeschwert und ich hätte mit niemandem tauschen wollen. Aber … Lasst uns über die Must Haves meiner Kindheit sprechen… weiterlesen

Das Schulsystem meiner Träume

Neben Pizza mit Ananas und Socken in Sandalen ist das Schulsystem wahrscheinlich eines der am meisten kritisierten Konstrukte unserer Gesellschaft. Die Leute meckern über in den 90er Jahren stehengebliebene Lehrer, eine zu unpersönliche und nicht maßgeschneiderte Betreuung der einzelnen Schüler, sowie über unnötiges Wissen was man vermittelt bekommt und nach der Klausur wieder vergisst. Fragt man die Kritiker dann nach einem besseren Vorschlag, wie man Bildung in unserer Gesellschaft neu gestalten könnte, herrscht meist Stille.

My Soundtrack of 2019

Da mein "my month in bullet points" im Dezember schon aus Zeitgründen und, weil ich, ehrlich gesagt, zu spät an ihn gedacht habe, ausfallen musst, wollte ich mir den musikalischen Rückblick auf das vergangene Jahr auf keinen Fall nehmen lassen. Hier also ein Blogpost mit den Songs, die ich in jeweils einem Monat dieses Jahr gefühlt durchgehend gehört habe.

Jahresvorsätze 2020

Ich bin gerade durch alte Blogbeiträge gescrollt, um das Jahr revuepassieren zu lassen und mir neue Inspiration zu holen. Da bin ich auf meine Worte zum Thema Jahresvorsätze gestoßen und auch wenn ich 2019 neue Erfahrungen gesammelt, Meinungen verändert und mich selbst entwickelt habe, würde ich diesen Text, der nun ziemlich genau ein Jahr alt ist, genauso unterschreiben. Vorsätze sind mir nach wie vor wichtig und auch wenn ich mir zu jedem Monatsanfang meine "Monthly Goals" aufschreibe, sind die zu Neujahr dann doch etwas ganz besonderes.

19 produktive Erkenntnisse aus 2019

Man kann noch so viele Produktivitätsratgeber lesen und sich Youtube-Videos zu dem Thema anschauen, im Endeffekt liefert die eigene Erfahrung einem die besten Tipps. Ich war 2019 in unterschiedlichen Situationen, in denen ich möglichst produktiv sein wollte – unter anderem die bisher anstrengendste Klausurenphase, eine lange Praktikumssuche, regelmäßige Blogposts, selbständiges Geldverdienen in den Semesterferien und mein erster Vollzeitjob  – das hat natürlich mal mehr und mal weniger gut geklappt.

What I got myself for Christmas

Ein Video-Format, das auf Youtube Jahr für Jahr wieder angefragt, gedreht und angeschaut wird ist "what I got for christmas". Hier zeigen Leute, was sie von ihren Liebsten zu Weihnachten geschenkt bekommen haben. Was selbstverständlich an dieser Stelle nicht fehlen darf, ist der obligatorische "ich möchte nicht angeben, bin super dankbar für alles und mir geht es an Weihnachten nicht um die Geschenk"-Disclaimer. Berechtigterweise, denn unter jedem dieser Videos versammeln sich irgendwelche verbitterten Gestalten, denen die Fähigkeit, sich mit anderen zu freuen leider verwehrt bleibt..

Meine 8 liebsten Gesellschaftsspiele

Ich glaube, es gibt keine Zeit im Jahr, die sich besser für Spieleabende oder -nachmittage eignet, als die zwischen Weihnachten und Neujahr. Man ist bei der Familie, die Welt steht gefühlt still und die eigenen Verpflichtungen schiebt man schon mal gerne einfach ins nächste Jahr. Da aber irgendwann alles erzählt ist und man die seltene Freizeit nicht damit verbringen möchte, die Wand anzustarren, werden dann wahrscheinlich in vielen Familien und Freundesgruppen früher oder später die Gesellschaftsspiele ausgepackt. Da ich da großen Spaß dran habe und eigentlich das ganze Jahr über jede Gelegenheit nutze, in der es sich anbietet mit Freunden oder Familie zusammenzusitzen und Spiele zu spielen, habe ich über die Jahre einige Favoriten angesammelt. I

10 Dinge, die Kunden wissen sollten, bevor sie eine Marke kontaktieren

Ich habe mich in den vergangenen Wochen sehr viel mit Kunden und deren Problemen, Anforderungen, Beschwerden und Launen auseinandergesetzt.  Im Community Management und als Unterstützung des Kundenservices in einem Unternehmen, dessen Namen ich in diesem Beitrag nicht explizit nenne (weil sich der Beitrag nicht speziell an dessen Kunden, sondern an die Allgemeinheit richten soll), war ich zum ersten Mal nicht auf der Kundenseite. Diese Erfahrung, gerade in dieser Zeit zwischen der Black Week und Neujahr, intensiviert durch einige Stock Outs und Lieferschwierigkeiten hat, glaube ich, dafür gesorgt, dass ich Unternehmen, sobald ich mich wieder auf der Kundenseite befinde, mit noch mehr Verständnis entgegentreten werde.

Rustikale Pizza selber machen – vegetarisch, schnell & günstig

Eigentlich hat "Pizza selber machen" für mich immer bedeutet, einen fertigen Teig zu kaufen und zu belegen. Als ich dann aber an einem Sonntag vor einigen Wochen, meine Pesto-Reste verwerten wollte und Lust auf Pizza hatte, aber keinen solchen Teig mehr hatte, hab ich aus der Not heraus versucht, ihn selber zu machen. Ich war begeistert, wie einfach es doch war und probierte nur wenige Tage später eine zweite Pizza-Variante mit diesem Teig aus.

To Do Before 2020

Kaum zu glauben, aber 2019 neigt sich dem Ende zu und in nicht mal 3 Wochen ist es tatsächlich schon vorbei. Auch wenn ich mich oft Frage, wieso der Jahreswechsel zu etwas so besonderem hochgepusht wird, obwohl sich faktisch rein gar nichts verändert, gibt die neue Zahl am Kalender auch mir Jahr für Jahr das Gefühl eines Neustarts. Die Tage vor Silvester nutze ich immer gerne, um zu reflektieren, was in dem Jahr passiert ist und was ich für das nächste daraus mitnehmen kann. Genau so wichtig ist es mir aber auch, vorher noch ein paar To Dos zu erledigen und gut vorbereitet und mit möglichst leerem Tisch ins neue Jahr zu starten.

19 Sätze an mein Pre-2019-Ich

Wo ist 2019 bitte hin? Dieses Jahr ist gefühlt an mir vorbeigezogen und war trotzdem super abwechslungs- und lehrreich. Der Dezember ist für mich immer der perfekte Monat, um alles nochmal revue passieren zu lassen und sich mit den Erfahrungen, die man das ganze Jahr über gesammelt hat auseinanderzusetzen. Nachher ist man ja immer schlauer – deswegen hier 19 Botschaften an mein 2018-Ich. 😉

Meine liebsten Podcasts

Ich liebe Podcasts – egal ob von Radiosendern, von Privatpersonen oder von Leuten aus dem Fernsehen. Für mich ist es das perfekte Medium, weil es sich einfach nebenbei konsumieren lässt, ohne dabei ein Zeitfresser wie Videos oder Bücher zu sein. Ich mag es total gerne mich auf langen Bahnfahrten oder beim Putzen berieseln zu lassen – gerade bei Letzterem hat es den positiven Nebeneffekt, dass alles viel sauberer wird, weil ich einfach nicht aufhören möchte. In den vergangenen Monaten und Jahren haben sich meine Lieblings-Podcasts, die ich immer wieder höre, herauskristallisiert, die ich euch heute gerne vorstellen würde.

8D Musik – meine Entdeckung des Jahres

Ich lag gestern im Bett und hab mir, wie jeden Abend, Insta-Stories angeschaut. Das übliche halt – Mommy-Content, Outfit of the Days und semi-deepe Deep Talks. Irgendwo dazwischen ein Swipe Up Link zu einem Video auf Youtube, welches in der Story als unglaublich faszinierend und lebensverändernd dargestellt wurde. Ich hab hochgewischt und bin auf ein eine sogenannte 8D-Audiodatei gestoßen. Ich bin der Anweisung gefolgt und habe mir meine Air Pods geschnappt und mich auf das Hörerlebnis eingelassen. Mein Leben hat diese Entdeckung nicht verändert, aber faszinierend finde ich es schon.

My Month in bullet points 🎁 November

Ich glaube, ich war noch nie so früh in Weihnachtsstimmung, wie dieses Jahr. Das hat schon Ende Oktober angefangen und sich dann eigentlich durch den gesamten November gezogen. Dementsprechend habe ich diesen Monat genutzt, um mir erste Gedanken über Weihnachtsgeschenke zu machen, zu backen und gemütliche Abende mit Kerzen und Lichterketten zu genießen - nur meine Weihnachtsplaylist hab ich mir noch aufgespart - die folgt dann nächsten Monat! 😉

Happy Black Week!

Im Praktikum steht mir ab morgen die spannendste Woche des Jahres bevor - die Black Week. Ich bin breit für Stress und Überstunden und freue mich darauf, die Erfolge, der Arbeit, die wir in den vergangenen Wochen geleistet haben, zu sehen. Auch privat finde ich es natürlich toll, beim Shoppen Geld zu sparen. Doch wie lässt sich Nachhaltigkeit bzw. bewusster Konsum mit Black Friday und der ganzen Black Week vereinbaren?

10 Tipps um aus wenig Freizeit möglichst viel herauszuholen

Was für Leute, die seit Jahren im Berufsleben sind und einen 9-to-5-Job ausüben das normalste der Welt ist, ist für mich gerade schon eine kleine Herausforderung - wenig Freizeit in der Woche. Als Studentin war ich es gewohnt, an nur 4 Tagen in der Woche für nur insgesamt 20 Stunden zur Uni zu gehen und somit sehr viel Zeit zu haben, die ich so gestalten kann wie ich möchte. Die letzten zwei und nächsten 3 Monate während meines Praktikums ist Freizeit an Werktagen aber ein rares Gut.

Let’s talk about sundays – meine Routine

Seit ich mein Praktikum mache und nicht mehr zur Uni gehe, hat sich eines ganz extrem verändert – und zwar, wie ich meinen Sonntag gestalte. Damals war dieser Tag für mich ein richtiger "Get shit done"-Day. Ich bin um 8 Uhr aufgestanden, hab ein paar Stunden etwas für die Uni gemacht, mich anschließend um meinen Blog gekümmert und dann angefangen, meinen Pflichten im Haushalt nachzugehen. Zwischendurch habe ich manchmal den Fernseher angeschaltet, aber konnte keine 10 Minuten ruhig, ohne Double Screening und ohne schlechtes Gewissen davor sitzen.

Nur noch 3… für den Rest meines Lebens

Wir Leben in einer Überflussgesellschaft und das Internet bietet uns die Möglichkeit unbegrenzten Zugrifft auf Produkte und Inhalte. Wir sind es gewohnt immer verschiedene Auswahlmöglichkeiten und haben mittlerweile schon das Bedürfnis uns Dinge mehrfach in verschiedenen Ausführungen zu besorgen. Wir haben das Gefühl wir brauchen 100 paar Schuhe, tausende verschiedene Lebensmittel und unbegrenzte Medieninhalte – dabei verlieren wir den Blick für das Wesentliche.

Ist introvertiert sein eine Schwäche?

In jeder Stellenanzeige liest man, das offene, teamfähige, kontaktfreudige Mitarbeiter gesucht werden – Eigenschaften, mit denen man sich als introvertierter Mensch nicht unbedingt angesprochen fühlt. Extrovertierte Menschen werden als das Optimum dargestellt. Von der Gesellschaft wird erwartet, dass man sich gerne unter Leuten aufhält, gut Smalltalk führen kann, auf neue Leute zugeht und man immer etwas hat, was man mitteilen möchte. So bekommt man vielleicht das gefühl, introvertiert zu sein, wäre "falsch". Aber das ist es nicht.

How I eat my porridge (als nicht-porridge-fan)| vegan

Ich gehöre definitiv nicht zu den Menschen, die täglich Porridge zum Frühstück essen – weder der Geschmack, noch die Wärme, noch die Textur überzeugen mich so sehr, dass ich es jeden Tag brauche. Allerdings habe ich mittlerweile doch 2 Zubereitungsarten gefunden, die ich richtig lecker finde – und wenn das schon jemand sagt, der eigentlich kein Fan ist, wird es für Porridgeliebhaber die absolute Geschmacksexplosion sein.

Man kann halt nicht in allem gut sein| meine Fahrschulgeschichte

Als ich angefangen meinen Führerschein zu machen und nach und nach gemerkt habe, dass das sich gar nicht so einfach gestaltet, habe ich mir auf Youtube super gerne Storytime-Videos zu dem Thema angeschaut. Manchmal ist es einfach ganz cool, zu wissen, dass man nicht die einzige ist, die mit gewissen Struggles zu kämpfen hatte. Aus diesem Grund dachte ich, ich teile heute mal meine Fahrschulgeschichte.

Meine besten & schlechtesten Investitionen | Selbstreflexion

Wenn man weniger oder bewusster Geld ausgeben möchte, ist auch ein wichtiger Punkt, seine bisherigen Käufe zu reflektieren. Nur weil etwas teuer ist, heißt das nicht gleich, dass man sie nicht kaufen sollte und nur weil etwas günstig ist, heißt das nicht gleich, dass sich der Kauf lohnen wird. Wenn ich so auf meine Besitztümer blicke, sehe ich sowohl Dinge, die ich jeden Tag benutze und für die sich jeder Cent gelohnt hat, als auch solche, die seit Jahren in einer Schublade liegen und wo ich das Geld einfach hätte besser investieren können.

Tierische Produkte, auf die ich am wenigsten verzichten könnte

Die, die meinen Blog in den vergangenen Monaten aufmerksam verfolgt haben, haben gesehen, dass ich meinen Konsum von tierischen Lebensmitteln in letzter Zeit stark reduziert habe. In den meisten Fällen fällt mir diese Umstellung auch überhaupt nicht schwer und ich habe sogar großen Spaß daran neue, rein pflanzliche Gerichte kochen und zu probieren. Allerdings fehlt noch ein großer Schritt bis zu einem vollständig veganen Lebensstil.