Produktiv an freien Tagen – Meine Routine

Die Hälfte meiner 6-wöchigen Semesterferien ist rum und bisher habe ich schon einiges geschafft. Ich nutze die Zeit, um zu Lesen, zu Schreiben, an Projekten zu arbeiten und Ideen zu entwickeln. Theoretisch würde mich nichts davon abhalten, jetzt bis Mitte September im Bett zu liegen und stundenlang Youtube zu schauen. Was mich dazu motiviert, das nicht zu tun und wie ich mich an freien Tagen organisiere – das erzähle ich euch heute! 

22 To-Dos für Tage, an denen du am liebsten gar nichts machen würdest

Auch wenn man das was man tut liebt, gibt es Tage an denen man einfach keine Motivation oder Energie hat. Wenn man keinen "Chef" hat – also zum Beispiel als Student oder Selbstständiger – der einen dazu zwingt, produktiv zu sein, kann es schon mal vorkommen, dass man seine To-Do-Liste an solchen Tagen unberührt lässt. Oft ist es dann aber, bei mir persönlich zumindest, so, dass dieses Gefühl, nichts geschafft zu haben einen nur noch mehr demotiviert und so rutscht man irgendwie in eine Unproduktivität-Spirale.

Find your HOW.

In jedem Blog, Buch oder Podcast zu den Themen Selbstoptimierung, Produktivität, Selbstfindung usw. tritt früher oder später die Phrase "find your why" auf. Immer wieder wird gepredigt, wie wichtig es ist, zu wissen, wofür man etwas macht. Das kann ich so auch nur unterschreiben – sein "warum" zu kennen gibt einem Orientierung und zusätzliche Motivation. Trotzdem finde ich das, momentan noch etwas vernachlässigte, "Wie" genau so wichtig.

10 Zeitmanagement–Fallen, in die ich immer wieder tappe

Generell bin ich sehr zufrieden damit, wie ich meine Zeit einteile und nutze – ich kann jede Frist einhalten, bin meistens mit allem Wochen voraus und genieße dadurch sehr viel innere Ruhe und einfach das Gefühl, alles im Griff zu haben. Aber hin und wieder schleichen sich dann doch Fehler in mein Zeitmanagement und so kommt es zu unvollständigen To Do Listen, unnötigem Stress und reduzierter Motivation.

Stift vs. Tastatur – Papier vs. Bildschirm

*Werbung* Fast jeder zweite Baum, der industriell gefällt wird, wird zu Papier verarbeitet ... und da ist Deutschland ganz vorne mit dabei, denn wir verbrauchen mit über 250 kg pro Kopf, so viel Papier wie die Kontinente Afrika und Südamerika zusammen. (Quelle: WWF) Somit ist die Reduktion des eigenen Papierverbrauchs der erste logische Schritt, wenn man den Wäldern, dem Planeten und sich selbst was Gutes tun und seinen ökologischen Fußabdruck minimieren möchte.

Morgen– & Nachtmensch zugleich?

Vor ein paar Jahren noch wäre "Morgenmensch" eine Bezeichnung gewesen, mit der ich mich überhaupt nicht identifizieren hätte können. Gerade in der Pubertät war frühes Aufstehen für mich nur mit negativen Assoziationen verbunden: Müdigkeit, Kälte, Dunkelheit, schlechte Laune. Ich war damals eher die Nachteule – erst wenn es dunkel wurde und alle andern geschlafen habe, hatte ich das Gefühl, so richtig produktiv sein zu können. Die Kreativität und Motivation, die mir morgens gefehlt hat, war plötzlich umso mehr da... Mit der Zeit habe ich dann aber herausgefunden wie ich den Morgen für mich produktiv machen kann. Das hieß aber dann nicht, dass um 18 Uhr bei mir Feierabend ist. Mittlerweile würde ich sagen, ich bin Nacht- und Morgenmensch zugleich.

Die 15-Minuten-Methode

Ich bin eigentlich meistens schon relativ zielstrebig, motiviert und produktiv. Aber auch ich habe Tag, an denen ich gefühlt nichts schaffe, weil ich mich vor jeder Aufgabe, die ich erledigen muss, erst mal ewig dazu überwinden muss. Ich denke darüber nach, wie schön es wäre, den ganzen Tag auf dem Sofa zu liegen, scrolle stundenlang durch Instagram und ignoriere die To Dos oder finde plötzlich viel interessantere Beschäftigungen. An diesen unmotivierten oder unproduktiven Tagen ist die 15-Minuten meine Rettung.

Freizeit sinnvoll nutzen: Meine To-do-liste für mehr innere Ruhe, Motivation & Inspiration

Von meinen 10 Wochen Semesterferien sind noch knapp 3 Wochen übrig. Diese möchte ich jetzt nutzen, um "mein Leben auf die Reihe zu bekommen", damit ich dann frisch, organisiert, motiviert und voller Energie ins neue Semester starten kann. Meine To-do-list für mehr innere Ruhe, Motivation & Inspiration schafft Ordnung, vermindert Stress und beschäftigt sich mit den Dingen, die man seit Ewigkeiten aufschiebt.