Closet Declutter | 10 Fragen, die ich mir beim Ausmisten stelle

Ich habe vor Kurzem meinen Kleiderschrank ausgemistet und empfinde die halbleere Kleiderstange und des nur zum Teil gefüllte Ikea-Regal in meinem Zimmer seither als sehr befreiend. Mein Verhältnis zu Konsum im Allgemeinen und zu Mode im Speziellen hat sich in den vergangenen Monaten sehr gewandelt. Alles, was ich mir wünsche ist ein übersichtlicher Kleiderschrank bzw. eine übersichtliche Kleiderstange mit wenigen, qulitativ hochwertigen Fair-Fashion-Teilen, die mir alle zu 100% gefallen und die ich auf verschiedenste Weisen untereinander kombinieren kann. Der Weg dorthin ist lange – ich habe als Teenager Unmengen an Zeug angehäuft – aber ich sehe fortschritte. Ich möchte aber nun nicht alles wegschmeißen – im Endeffekt ist ja auch nichts nachhaltiger, als das zu tragen, was man bereits besitzt – sondern ich möchte nach und nach sinnvoll  ausmisten und alles, was mir irgendwie ein schlechtes Gefühl gibt, loswerden. Diese 10 Fragen stelle ich mir dabei.

Nur noch 3… für den Rest meines Lebens

Wir Leben in einer Überflussgesellschaft und das Internet bietet uns die Möglichkeit unbegrenzten Zugrifft auf Produkte und Inhalte. Wir sind es gewohnt immer verschiedene Auswahlmöglichkeiten und haben mittlerweile schon das Bedürfnis uns Dinge mehrfach in verschiedenen Ausführungen zu besorgen. Wir haben das Gefühl wir brauchen 100 paar Schuhe, tausende verschiedene Lebensmittel und unbegrenzte Medieninhalte – dabei verlieren wir den Blick für das Wesentliche.

Throwback – 10 Lehren aus meiner Abi-Feier

*Werbung* Es beginnt gerade die Zeit, in der fleißige Abiturienten ihr Zeugnis bekommen und ihr Erfolg gefeiert wird — die Abi-Feiern stehen vor der Tür. Eine wunderschöne Zeit, wie ich finde, weil sie es so vielen Leuten ermöglicht einen Lebensabschnitt abzuschließen, etwas Neues zu beginnen und sich selber für das was man geschafft hat zu feiern und zu belohnen. Meine Abi-Feier liegt mittlerweile 2 Jahre zurück, aber ich denke nach wie vor gerne daran zurück. Es war ein wunderschöner Abend... aber auch ein lehrreicher 😉

Bewussteres Shoppen – Weniger Fehlkäufe

Wie in meinem Beitrag über Nachhaltigkeit erwähnt, versuche ich in letzter Zeit weniger, bzw. einfach bewusster zu kaufen – das tut sowohl dem Geldbeutel als auch dem Planeten ganz gut. Während ich früher relativ oft Impulskäufe getätigt habe, die sich später als unnötig herausgestellt habe, denke ich jetzt beim shoppen viel mehr nach, was dazu führt, dass ich zwar weniger besitze, aber an dem, was in meinem Kleiderschrank hängt, mehr Spaß habe. Ich kann nur jedem empfehlen, sich etwas intensiver mit seinem Kaufverhalten auseinander zu setzen. Als kleine Starthilfe teile ich hier die Fragen mit euch, die ich mir selber stelle, bevor ich etwas kaufe.

Fast Fashion – Bleibe ich auf der dunklen Seite der Mode?

Eine Exkursion mit der Uni hat mich am Donnerstag ins Rautenstrauch-Joest-Museum, in der kölner Innenstadt, geführt. Dort haben wir uns eine Ausstellung mit dem Titel "Fast Fashion – die dunkle Seite der Mode" angeschaut. Ein Thema, womit ich mich in den vergangenen Monaten relativ viel auseinandergesetzt habe, weil es immer wieder in den Sozialen Medien aufgetaucht ist und ich neben der Uni für ein Slow-/Fair-Fashion-Unternehmen arbeite. Als ich die Ausstellung betreten habe, war ich auf neue Informationen gespannt und habe vor allem auf Lösungsvorschläge gehofft.