Ein Blogpost – von der Themenfindung bis zur Veröffentlichung

Blogposts. Mittlerweile sind es über 200 hier auf meinem Blog und dementsprechend konnte ich in den vergangenen Monaten und Jahres einiges ausprobieren und Erfahrungen sammeln. Ich dachte mir, es könnte für Außenstehende interessant sein, mal einen Blick "hinter die Kulissen" zu bekommen und für Leute, die selber Texte veröffentlichen, habe ich vielleicht sogar den ein oder anderen Tipp. Aus diesem Grund stelle ich euch heute meine liebsten Hilfsmittel und Methoden zum Schreiben und Gestalten vor. Enjoy!

Wohin mit der Altkleidung? |Zalando Wardrobe Test

Vom Minimalismus bin ich Meilen weit entfernt und Mode ist und bleibt, für mich der Bereich, in dem sich der Wandel in Richtung Nachhaltigkeit am schwierigsten gestaltet. Nichtsdestotrotz versuche ich mich, mit kleinen Schritten, einem fairen und umweltfreundlichen Kleiderschrank anzunähern. Dazu gehört für mich auch, mich von den Teilen zu trennen, die mir keine Freude … Wohin mit der Altkleidung? |Zalando Wardrobe Test weiterlesen

Ein Blick in die Glaskugel: Wie werde ich 2020 „insta-cool“?

Vor einigen Tagen ist eine Email in meinem Spamordner gelandet, die mich dann doch irgendwie zum Schmunzeln gebracht hat. Sie stammte von einem Unternehmen, wenn man es denn so nennen kann, welches mir dazu verhelfen wollte – ich zitiere – "insta-cool" zu werden. Ich müsse einfach nur etwas Geld zahlen und schon würde mein Fame mit meiner Followeranzahl automatisch wachsen – klingt gut. Lustig fand ich daran nicht nur die Art und Weise wie man mir versuchte diese gekauften Follower schmackhaft zu machen, sondern auch die Tatsache, dass es 2020 tatsächlich noch Leute gibt, die glauben, dass das der Weg zum Erfolg ist.

Das Schulsystem meiner Träume

Neben Pizza mit Ananas und Socken in Sandalen ist das Schulsystem wahrscheinlich eines der am meisten kritisierten Konstrukte unserer Gesellschaft. Die Leute meckern über in den 90er Jahren stehengebliebene Lehrer, eine zu unpersönliche und nicht maßgeschneiderte Betreuung der einzelnen Schüler, sowie über unnötiges Wissen was man vermittelt bekommt und nach der Klausur wieder vergisst. Fragt man die Kritiker dann nach einem besseren Vorschlag, wie man Bildung in unserer Gesellschaft neu gestalten könnte, herrscht meist Stille.

Mein automatisierter Griff zu Social Media

Wenn ich mir auf meinem Handy die Bildschirmzeit ansehe, wird mir erst bewusst, wie viel Zeit ich an diesem Gerät verbringe. Würde die Zeit für Nachrichtenkonsum, Recherche und Organisation draufgehen, hätte ich damit kein Problem – aber nein: 80% Social Media. Grundsätzlich bin ich die letzte, die sich gegen Soziale Medien aussprechen würde – für mich sind sie vielmehr Segen als Fluch. Jedoch merke ich, dass ein Großteil der Zeit, die ich dort verbringe nicht sinnvoll investiert ist, da ich sie nicht zur Kommunikation, Inspiration oder Kreativität nutze, sondern eher passiv rumscrolle. Ich denke, viele von euch kennen diesen automatisierten Griff zum Handy – beim Fernsehen, in der Uni, in der Bahn und eigentlich überall.

Wieso verlieren Worte durch häufige Benutzung an Bedeutung?

Petitionen, bei denen eine Mindestanzahl an Unterschriften erreicht werden muss und Demonstrationen die erst ein Ergebnis erzielen, wenn eine beachtliche Menge an Menschen daran teilnimmt, zeigen, dass Dinge eigentlich umso wichtiger sind, desto öfter sie wiederholt werden. Dies ist nur logisch: desto mehr Menschen ein Thema ansprechen, auf etwas aufmerksam machen oder etwas wiederholen, desto mehr gewinnt es an Bedeutung... eigentlich... denn, wenn man sich in der Gesellschaft umhört, kann man feststellen, dass das nur bis zu einem bestimmten Grad zutrifft – bei zu häufiger Benutzung verlieren Worte nämlich scheinbar an Bedeutung.

Meine Online-Identitätskrise

Es klingt dramatischer, als es ist. Vielleicht suche ich nach einem Problem, wo keines ist und vielleicht gibt es tausende Dinge, in die ich meine Zeit besser investieren könnte. Aber mein Social Media Auftritt ist mir wichtig. Instagram ist etwas, was ich seit Jahren als eines meiner größten Hobbys ansehe. Ich liebe diese App, Fotografie und Bildbearbeitung. Mein Profil ist mein kreatives Outlet und meine digitale Visitenkarte. Doch seit einigen Monaten stecke ich in einer Online-Identitätskrise.

8 Dinge, die ich durch 80 Blogposts gelernt habe

Vor fast einem halben Jahr habe ich meinen Blog gestartet. Ohne große Erwartungen – mit der Idee, es einfach mal zu versuchen und der Ungewissheit, ob ich es diesmal wirklich durchziehe. 80 Beiträge später bin ich immer noch voller Euphorie dabei. Das Bloggen macht mir mehr Spaß, als ich es je gedacht hätte, die Kontinuität fällt mir überhaupt nicht schwer und ich habe nicht vor, in naher Zukunft damit aufzuhören. Ich bin komplett unvoreingenommen in dieses Projekt hinein gegangen – ich hatte nie viele Berührpunkte mit Blogs und musste mich in die Materie erstmal einarbeiten. Ich habe in dem halben Jahr einige Erfahrungen sammeln können, die ich Bloganfängern oder generell Leuten, die sich für das Thema interessieren, mitgeben möchte.

Was wenn Geld keine Rolle spielen würde?

Ich habe vor Kurzem die Sendung "der Vertretungslehrer" auf RTL gesehen. Hier stand der Gründer und Investor, Frank Thelen, vor einer Klasse und hat die, ihm zur Verfügung stehende, Doppelstunde dem Thema "deine Zukunft" gewidmet. Zum Einstieg hat er den Schülern eine Kreditkarte in die Hand gedrückt und sie gefragt, wie sie ihre Zukunft gestalten würden, wenn sie diese Karte mit einem endlosen Geldbetrag zur Verfügung hätten. Eine Frage, die gerade Abiturienten dabei helfen kann, herauszufinden, wo sie hin möchten, aber eigentlich auch eine Frage, die jeder von uns sich hin und wieder stellen sollte.

Instagram ausmisten – 99 Problems weniger

Eine Frage, mit der ich mich in letzter Zeit immer wieder beschäftige, ist die, ob ich meine Zeit gut investiere. Oft erwische ich mich dabei, wie ich "nur kurz" ans Handy gehe und 2 Stunden später erschreckt auf die Uhr schaue. Wieso überlegen wir, bevor wir Geld ausgeben, um ja nichts zu verschwenden, aber unsere Zeit schmeißen wir aus dem Fenster? Ist Letzteres nicht eigentlich genauso wertvoll?

10 Dinge, die ich am Internet nicht mag

Ich habe das Aufkommen des Internets miterlebt und mich gefreut – über neue Formen der Unterhaltung, endloses Wissen, grenzenlose Kommunikation und neue Möglichkeiten kreativ zu sein oder sich mitzuteilen. Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht online bin und ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich kein Fan vom Internet bin. Allerdings muss man realistisch sein – es ist nun mal nicht perfekt und auch ich begegne im Netz immer wieder Dingen, die mir nicht gefallen.

Wir sind Generation Y

Liebe ältere und liebe jüngere Generationen, Wir sind Generation Y. Die, die von euch "Die Jugend von Heute" oder "die komischen, die mit 8 noch kein Iphone hatten" abgetan werden. Wir haben weder Krieg noch Mauerfall miterlebt, aber im Internetzeitalter geboren sind wir auch nicht. Wir sind die komischen irgendwo dazwischen. Die, die dabei waren, als das Internet sich entwickelt hat und stolz auf Blindekuh.de gesurft sind. Die, die sich gewünscht haben, dass die Oberstufe so ist, wie bei High School Musical ist und die, die es noch immer nicht glauben wollen, dass Miley nicht mehr Hannah ist. 

Social Media Detox? Kann ich nich, will ich nich!

Mein Bruder kam letztens mit der Idee an, "wie wär's, wenn wir mal ein Social Media Detox machen?!" Eine Woche ohne Social Media – ohne mich! Ich bin eigentlich immer offen für Neues, für Experimente, gerade wenn es so in Richtung Achtsamkeit, Selbstoptimierung und so geht. Eine Woche vegan oder um 5 Uhr aufstehen... von mir aus. Aber 7 Tage ohne Social Media... no way.