So war mein erstes Jahr als Blogger

Im September 2018 habe ich meinen Blog gestartet. Ohne großen Plan, sondern einfach, weil es mir Spaß gemacht hat und sehen wollte, wohin mich das Ganze hier führt. Mehr als 365 Tage und 160 Beiträge später sitze ich noch immer vor meinem Laptop und tippen enthusiastisch vor mich hin... diesmal darüber, wie das erste Jahr für mich war. 

Wie ich zum Nachrichten-Junkie wurde & wie Qualitätsjournalismus massentauglich werden kann

Jahrelang hab ich im Journalismus meine Zukunft gesehen, ohne aber selber regelmäßig welchen zu konsumieren. Klingt Paradox, ist im Endeffekt aber vielleicht nur ein Zeichen dafür, wie ausbaufähig diese Branche ist – ich meine, wenn man nicht mal mehr die erreicht, denen vollkommen bewusst ist, wie wichtig und eigentlich interessant das eigene Produkt ist.

Unser eigenes Lokalnachrichtenmagazin

Heute gibt es ausnahmsweise mal nichts zu lesen, sondern etwas zu sehen. Die letzten Wochen haben meine Kommilitonen und ich zum Großteil hinter Kameras, mit Tonangeln in der Hand, vor dem Schnittprogramm und hinter dem Mikrofon verbracht – und ich möchte euch das Resultat nicht vorenthalten.  Viel Spaß mit unserer ersten Sendung des hochschuleigenen Lokalnachrichtenformats "PlanTv"!:)

Wie politisch dürfen Youtuber werden?

Als ich am vergangenen Sonntag das Video "die Zerstörung der CDU" in meiner Abobox gesehen habe, habe ich mir nicht viel dabei gedacht. Ich mag Rezos Content deshalb wusste ich, dass es cool sein würde, doch nie hätte ich geahnt was da alles drin steckt und vor allem, was für Wellen es im Internet, aber auch in klassischen Medien und insgesamt in der Gesellschaft schlagen würde.

was ich gerne schon vor meinem 3. Semester gewusst hätte

Mein 3. Semester ist rum. Alle Klausuren sind geschrieben, alle Hausarbeiten sind abgegeben, so langsam trudeln die ersten Noten ein und in knapp zwei Wochen beginnt dann auch schon das nächste Semester. Kann ich an dieser Stelle bitte nochmal betonen, wie unglaublich schnell die Zeit vergeht – mein Studium ist jetzt einfach schon zur Hälfte rum, dabei kommt es mir vor, als ob unsere Immatrikulationsfeier gestern gewesen wäre. 

Warum „irgendwas mit Medien“ ein absolut legitimer Berufswunsch ist

"Irgendwas mit Medien" ist mittlerweile ein so etablierter Berufswunsch, dass immer mehr Hochschulen diese Phrase zu Werbezwecken nutzen. Gleichzeitig ist die Frage "ach, du studierst irgendwas mit Medien" auch immer irgendwie negativ konnotiert. Noch vor wenigen Monaten  habe ich auf Instagram, von einer unbekannten (anonymen – was auch sonst) Person eine Direktnachricht bekommen, die in etwa die Aussage "Du studierst irgendwas mit Medien? Wir sehen uns dann in paar Jahren bei Mecces an der Kasse." beinhaltet hat.

„Es sind keine Ferien, es ist vorlesungsfreie Zeit.“ – Tipps für mehr Produktivität an freien Tagen

Ein Satz, den kein Student gerne hört. In der Schulzeit war man es gewohnt, in den Ferien die Schultasche größtenteils geschlossen zu lassen und sich ausschließlich aufs Nichts-tun und Freunde treffen zu konzentrieren – erst recht in den Sommerferien. Wenn man als Student geglaubt hat, Semesterferien würden genauso aussehen, hat man sich wahrscheinlich getäuscht. Aber solange man sich trotz allem eine gewisse Zeit zum Abschalten gibt, sollte man versuchen die "vorlesungsfreie Zeit" wirklich als solche anstatt als Ferien anzusehen. Diese Phase im Leben ist nämlich nicht nur durch eine große Freiheit, sondern auch durch endlose Möglichkeiten geprägt. Einem stehen alle Türen offen, man muss nur etwas tun. Was fühlt sich besser an – nach 6 Wochen sagen zu können, dass man 42 Tage gar nichts gemacht hat und total ausgeruht ist, oder sagen zu können, dass man seinen Zielen ein Stückchen näher ist?

5 Tipps gegen Schreibblockaden

Ich habe in den vergangenen Monaten gefühlt mehr geschrieben als in den letzten 5 Jahren zusammen. Neben wissenschaftlichen Arbeiten, journalistischen Artikeln und Texten für Instagram ist nun auch der Blog hinzugekommen, den ich 3-mal wöchentlich mit einem neuen Post fülle. Alleine hier habe ich innerhalb von 3 Monaten über 35.000 Wörter geschrieben. Da kann es schon mal vorkommen, dass der Kopf plötzlich leer ist und man vor einem neuen Dokument sitzt und nicht weiß, wo man anfangen soll. Für solche Fälle habe ich im Laufe der Zeit Techniken entwickelt, die mir dabei helfen diese Schreibblockaden zu überwinden.

Geld für digitale Produkte ausgeben?

Menschen geben für alles Mögliche Geld aus – Klamotten, Schmuck, Kosmetik, Elektronik, Fitnessgeräte, Autos. Aber bei digitalen Produkten ist die Schmerzgrenze erreicht. Irgendwie scheint es in der Natur des Menschen zu liegen, dass er das was er bezahlt "anfassen können" möchte. Vielleicht kommt das daher, dass man in der Schule lernt, dass Dingwörter das beschreiben, was man "anfassen kann"...

Studium, Job, Hobby – So habe ich das Richtige für mich gefunden!

Ich war nie einer der Menschen, die ein Problem damit hatten, eine Antwort auf die Frage "Was möchtest du mal werden?" zu finden. Abgesehen von meiner frühen Kindheit, in der ich Bäckerin werden wollte, um Kuchen zu essen und einer kurzen Phase in der ich mit dem Gedanken gespielt habe, Anwältin zu werden, war mein Berufswunsch eigentlich immer klar. Bei meiner Hobbysuche sah das leider ganz anders aus und was meinen Berufswunsch angeht, habe ich mich dann doch öfters mal neu orientiert... Ich erzähl euch meine Geschichte und voran ich erkenne, dass ich "das Richtige" für mich gefunden habe.