„Sinn & Unsinn unserer empathischen Automatismen“

"Sinn & Unsinn unserer empathischen Automatismen" ist ein Zitat von Maren Urner aus dem Buch "Schluss mit dem täglichen Weltuntergang". Sie nutzt diese Bezeichnung, um zu beschreiben, wie wir Nachrichten wahrnehmen – dass uns beispielsweise ein Flugzeugabsturz mehr bewegt, wenn sich unter den Opfern Deutsche empfinden. Objektiv betrachtet macht die Art und Weise wie wir denken oder fühlen häufig nicht besonders viel Sinn. Dieser Abschnitt in dem Buch hat mich dazu inspiriert, unsere, bzw. meine Empathie weiter zu hinterfragen und einige ihrer Eigenarten hier zu sammeln?

Wie kann ich mich zum Lesen motivieren?

Wie bereits vor einigen Monaten in meinem Beitrag namens "Ich und das Lesen" geschildert, kann man meine Beziehung zu Büchern generell ganz gut als "es ist kompliziert" einstufen. Zu meinen größten Zielen gehört es, irgendwann ein Buch zu lesen, ich würde am liebsten das Wissen aller Bücher dieser Welt aufsaugen – aber der Prozess des Lesens an sich ist irgendwie nichts, an dem ich großen Gefallen finden kann. So habe ich nach und nach meinen persönlichen Weg in Hörbüchern und Buchzusammenfassungen der App "Blinkist" gefunden. Doch in diesem Monat ist etwas passiert, womit keiner gerechnet hätte: ich habe innerhalb von 3 Wochen fast 3 Bücher gelesen.