Medienhygiene – bewusster entscheiden, womit wir unsere Psyche füttern

237 Minuten Fernsehen, 133 Minuten online veröffentlichte Inhalte, 101 Minuten Radio, 28 Minuten Bücher und 22 Minuten Zeitungen und Zeitschriften werden in Deutschland im Durchschnitt jeden Tag konsumiert. (Quelle: SevenOne Media, 2020) Doch was macht diese Zeit, die wir in den Konsum medialer Inhalte investieren, mit unserer Psyche? Um diese Frage bzw. die Frage nach der Optimierung unseres Medienkonsums mit Blick auf unser persönliches Wohlbefinden geht es bei dem Konzept einer "Medienhygiene".

Eine digitalisierte Gesellschaft ohne Medienkompetenz?

Medienkompetenz ist meiner Meinung nach etwas, was in der Schule absolut vernachlässigt wird. Wir lernen die verschiedensten mathematischen Formeln und jedes Geschichtliche Ereignis bis ins kleinste Detail –  doch wann lernen wir den Umgang mit Medien? Nur die wenigsten können werbliche von redaktionellen Inhalten unterscheiden, viele halten das Fernsehen für das glaubwürdigste Medium... man braucht nur einmal durch soziale Medien zu scrollen und sich anzuschauen, was dort verbreitet wird und schon merkt man, wie wenig Menschen wissen, wie man damit umgeht.