Wieso nicht vegan?

An meiner Ernährung hat sich in den vergangenen Jahren so einiges verändert – ich bin vom täglichen Fleischesser zum überzeugten Flexitarier geworden und habe mir noch nie mehr Gedanken über Klimawandel und Tierwohl gemacht als zurzeit. Wieso dann aber nicht gleich vegan?

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Nachhaltige Gesichtsreinigung – Öl-Seife bei öliger Haut?

Da ich allerdings meistens relativ viel Make Up trage und meine Haut auch nicht die unkomplizierteste ist, bilde ich mir dann doch manchmal ein, ich müsse ein zusätzliches Gesichtsreinigungsprodukt benutzen, damit meine Haut auch zu 100% sauber wird. An solchen Tagen greife ich dann meistens zu üblichen, in Plastik verpackten Drogerie, die ich noch im Bad rumstehen habe. Diese werde ich auch auf jeden Fall aufbrauchen, doch ich wäre froh eine nachhaltigere Alternative zu finden, um sie nicht mehr regelmäßig nachkaufen zu müssen.

Wie wollen wir globale Probleme lösen, wenn jeder in einer anderen Welt lebt?

"I want you to feel the fear I feel every day. And then I want you to act. I want you to act as you would in a crisis. I want you to act as if the house is on fire. Because it is." Greta Thunberg ist die Initiatorin der Fridays-for-Future-Bewegung. Sie kämpft seit einem knappen Jahr aktiv dafür, dass die wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Klimawandel von der Politik anerkannt werden. Weil sie etwas sieht was so viele nicht sehen.

Sustainable Sunday #4 Vegan durch die Eis-Saison?

Eis ist eines meiner absoluten Lieblingsdesserts und gerade, wenn die Temperaturen so sind wie in den letzten Wochen, für mich unverzichtbar. Diesen Sommer habe ich allerdings etwas reflektierter ins Kühlregal gegriffen. Die Konsequenzen, die für die Umwelt und die Tiere mit der Milchproduktion einhergehen möchte ich so wenig, wie nur irgendwie möglich und mit meinem Lebensstil vereinbar, fördern.

Plastiktüten sind so 2000 – heute geht das anders

*Werbung* Wer in den vergangenen Wochen regelmäßig "Wer wird Millionär?" geschaut hat, der wird vermutlich auch auf die Frage "wovon gab es 2000 noch 7 Milliarden, 2018 aber nur noch 2 Milliarden" – oder so ähnlich – gestoßen sein. Dass die Antwort darauf "Plastiktüten" lautete, hat mich, anders als den Kandidaten, eigentlich nicht groß gewundert – denn es gibt heutzutage auch eigentlich keinen Grund mehr, auf diese zurückzugreifen. Wir leben in einer aufgeklärten Gesellschaft, in der es jedem bewusst sein sollte, was die Konsequenzen der Nutzung von nicht abbaubaren Verpackungen sind. Darüber hinaus ist es auch finanziell, seit sie nicht mehr kostenlos verfügbar sind, nicht rentabel, auf diese zurückzugreifen und es gibt so viele Alternativen.

Sustainable Sunday #3: Teilzeitveganer – besser halb als gar nicht

Wer meine letzten Rezepteposts gelesen hat, dem ist vielleicht etwas aufgefallen – ich habe keine tierischen Produkte verwendet. Das ist so entstanden, dass ich mir zu Anfang des Semesters vorgenommen hatte, einfach mal zu versuchen, eine vegane Woche einzulegen – ich wollte sehen, wie schwer mir das fällt, welche Produkte mir fehlen und wie ich mich damit fühle. Überraschenderweise, zumindest für mich, ist es mir total leicht gefallen, zuhause rein pflanzlich zu kochen und zu essen. Ich hatte nicht das Gefühl, dass ich mir irgendwas verbiete. Außerhalb meiner eigenen vier Wände hat sich das Vegan-Sein dann leider doch schwieriger gestaltet. Aus diesem Grund würde ich mich heute als "Teilzeitveganer" – oder "Flexitarier" – bezeichnen.

Bewussteres Shoppen – Weniger Fehlkäufe

Wie in meinem Beitrag über Nachhaltigkeit erwähnt, versuche ich in letzter Zeit weniger, bzw. einfach bewusster zu kaufen – das tut sowohl dem Geldbeutel als auch dem Planeten ganz gut. Während ich früher relativ oft Impulskäufe getätigt habe, die sich später als unnötig herausgestellt habe, denke ich jetzt beim shoppen viel mehr nach, was dazu führt, dass ich zwar weniger besitze, aber an dem, was in meinem Kleiderschrank hängt, mehr Spaß habe. Ich kann nur jedem empfehlen, sich etwas intensiver mit seinem Kaufverhalten auseinander zu setzen. Als kleine Starthilfe teile ich hier die Fragen mit euch, die ich mir selber stelle, bevor ich etwas kaufe.

Stift vs. Tastatur – Papier vs. Bildschirm

*Werbung* Fast jeder zweite Baum, der industriell gefällt wird, wird zu Papier verarbeitet ... und da ist Deutschland ganz vorne mit dabei, denn wir verbrauchen mit über 250 kg pro Kopf, so viel Papier wie die Kontinente Afrika und Südamerika zusammen. (Quelle: WWF) Somit ist die Reduktion des eigenen Papierverbrauchs der erste logische Schritt, wenn man den Wäldern, dem Planeten und sich selbst was Gutes tun und seinen ökologischen Fußabdruck minimieren möchte.

Meine Zero-Waste-Abschminkroutine

*Werbung* Ich habe es in den vergangenen Monaten in vielen Bereichen meines Alltags geschafft auf nachhaltige Alternativen umzusteigen – ich benutze keine Plastiktüten oder          -flaschen, esse viel weniger tierische Produkte, kaufe Obst und Gemüse (wenn möglich) ohne Verpackung und achte generell mehr drauf, was und wie viel ich kaufe. Wo es mir allerdings ziemlich schwerfällt, Abfall zu minimieren und auf nachhaltige Produkte umzusteigen, ist im Badezimmer.

Social Media: Je mehr Mühe man sich gibt, desto mehr wird man kritisiert

Das ganze Thema "Selbstoptimierung" hat in den vergangenen Monaten und vielleicht sogar Jahren auf Social Media angefangen eine immer größere Rolle zu spielen. Ich finde es toll, dass sich immer mehr Blogger mit Themen wie Nachhaltigkeit, Selbstfindung und Life long Learning oder Ähnlichem auseinandersetzten und ihre Gedanken und Erfahrungen mit ihrer Community teilen – denn auch wenn der Begriff "Influencer" immer wieder belächelt wird, tun sie das im Endeffekt: sie beeinflussen. Allerdings, beobachte ich immer wieder, dass die, die sich die meiste Mühe geben auch oft auf die meiste Kritik stoßen.

#fridaysforfuture in Luxemburg

Am Freitag den 15. März 2019 haben Schüler und Studenten weltweit für eine bessere Klimapolitik gestreikt. Unter dem Motto #fridaysforfuture finden die, von Gretha Thunberg initierierten, Demonstration seit einigen Monaten in verschiedenen Städten statt. Diesmal war auch Luxemburg dabei und da ich diese Bewegung, sowie Klimaschutz generell, absolut unterstützenswert finde, war ich natürlich dabei.

„Wir feiern nicht Jesus, wir feiern uns selbst.“ – Meine Meinung zu Weihnachten

Heute ist der erste Advent. Die Stadt ist bereits in Lichterketten eingehüllt. Die Geschäfte sind voller Menschen, die nach dem perfekten Parfüm, Paar Socken oder Gutschein für ihre Liebsten suchen. Die Einkaufswägen liegen voller Lebkuchen und Plätzchen und im Radio läuft Last Christmas rauf und runter. Während viele ihre Wohnung weihnachtlich dekorieren, lauthals "i gave you my heeeeart" singen und in der cozy Stimmung versinken, gibt es immer wieder die Leute, die den ganzen Weihnachtswahnsinn kritisieren...