1 Day in my Life | Bachelor-Arbeit, Sport, einfache Rezepte, …

Mein Alltag sieht aktuell nicht so aus, wie man sich den Sommer eigentlich vorstellt. Ich befinde mich gefühlt 24/7 in meiner Wohnung und habe in den letzten 4 Wochen so viel getippt, dass ich mich wundere, dass sich an meinen Fingerspitzen noch keine Hornhaut bildet. It's Thesis-Time! Ich versuche gerade, meine Bachelor-Arbeit so schnell wie möglich durchzupowern, um den Sommer vielleicht wenigstes im August ein paar Wochen außerhalb meiner 40 Quadratmeter und ganz ohne meinen Laptop genießen zu können. Gleichzeitig bemühe ich mich, mir diese Zeit so zu gestalten, dass ich ein positives Gefühl habe, wenn ich daran zurückdenke. Wie das so aussieht und was ich den ganzen Tag so mache, wollte ich heute mal teilen, weil ich dieses "Behind the Scenes" bei anderen auch immer ganz spannend finde. 

Mein Werkzeugkasten gegen schlechte Laune

Ich habe vor Kurzem das Buch "Starkes weiches Herz" von DariaDaria gelesen – was ich übrigens sehr interessant und inspirierend fand, also eine große Empfehlung an dieser Stelle. Darin empfiehlt sie, sich Listen zu schreiben, über die Dinge, die einen glücklich machen und die einem helfen seine Akkus aufzuladen. Zum einen mit dem Ziel sich bewusst zu machen, was wirklich wichtig ist und wofür man dankbar sein sollte, aber auch als Werkzeug für schlechte Tage oder Momente. Ich bin von Grund auf ein sehr positiver Mensch, aber dieser glückliche, dankbare und mit Leidenschaft erfüllte Kern in mir wird trotzdem hin und wieder von einer schlechten Stimmung, Nörgeleien über belanglose Dinge oder ein Mangel an Motivation oder Energie bedeckt. Mir ist es super wichtig, reflektiert zu sein und negative Gefühle zwar zuzulassen, ihnen dann aber bewusst entgegenzuwirken.

Done-List statt To-Do-List? | stressfrei produktiv sein

To Do Listen sind seit Jahren ein fester Bestandteil meines Alltags, den ich mir gar nicht mehr wegdenken möchte. Sie helfen mir dabei den Überblick über meine Aufgaben zu behalten und meinen Tag zu strukturieren – so weiß ich morgens nach dem Aufstehen, was zu tun ist und sehe auch, wann der Punkt erreicht ist, an dem ich mir ganz ohne schlechtes Gewissen einen entspannten Feierabend gönnen kann. Ich bin ein kleiner Control Freak, wenn es um Organisation geht und würde das Abhaken von To Dos zu meinen Lieblingsbeschäftigungen zählen. Deshalb ist diese Methode für mich eigentlich perfekt und so habe ich nie bewusst nach Alternativen gesucht. Doch dann habe ich irgendwann die "Done-Liste" ausprobiert und war positiv überrascht.

Intuitiv arbeiten: Produktivität als stressfreies Erfolgserlebnis

Auch wenn ich jemand bin, der sehr gerne alles genau durchplant, musste ich in den letzten Jahren feststellen, dass das nicht immer der richtige Weg ist. An manchen Tagen ist man fitter, motivierter, konzentrierter als an anderen und deswegen sollte immer eine gewisse Flexibilität da sein – diese ist nicht nur förderlich für die Produktivität sondern auch für die mentale Verfassung dabei. Ich habe in diesen Semesterferien intuitives Arbeiten für mich entdeckt und gemerkt, dass mir so alles gleich doppelt so viel Spaß macht und ich trotzdem mindestens genauso viel schaffe.

Ein Blick in mein Bullet Journal: 5 Arten von To Do Listen

Man könnte glauben, dass ich nach Jahren des akribischen To-Do-Listen-Führens die perfekte Variante für mich gefunden hätte. Dem ist aber nicht so und ich glaube, die gibt es auch nicht. Je nach Situation, Laune und Motivationslevel verwende ich ein anderes System und fahre damit eigentlich ganz gut. Keine Art der To Do Liste ist besser oder schlechter als die andere – sie sind einfach unterschiedlich und ich merke mittlerweile in welchen Phasen welches System für mich am besten funktioniert. Den Erfolg einer To Do Liste messe ich hierbei nicht ausschließlich am Arbeitspensum, das ich damit schaffe, sondern auch an meinem psychischen Zustand während ich das tue.

„Passion Project“ finden und umsetzen |Digitaler Dialog mit Kato (@heulnichtmachdoch)

Ich freue mich sehr über meine erste Interviewpartnerin. "Hi, ich bin Kato... und ich mache Dinge im Internet." heißt es in ihrer Instagram-Bio und das beschreibt es eigentlich ganz gut. Seit ihrem 11. Lebensjahr ist sie in diesem digitalen Kosmos unterwegs und konnte hier einige "Passion Projects", wie sie sie liebevoll nennt, umsetzen. Ihr aktuelles Herzensprojekt trägt den Titel "heul nicht, mach doch" – hiermit hilft sie Menschen mit guten Ideen, diese umzusetzen. Außerdem ist sie als freiberufliche Dozentin unterwegs und hat sich in der Unternehmensberatung auf den Bereich Ehrenamt, Vereine und Initiativen spezialisiert. Social Media, Blog, Podcast, Uni, Unternehmen – wie bekommt diese Frau alles unter einen Hut?

Wie effektiv ist die Pomodoro-Technik? |Selbstexperiment

Als Produktivität- und Zeitmanagement-Junkie ist die "Pomodoro-Technik" mir natürlich ein Begriff. Ich habe euch diese Methode auch bereits in meinem Beitrag zum Thema Zeitmanagment vorgestellt, muss aber sagen, dass ich sie noch nie so wirklich intensiv ausprobiert habe. Ich habe sie zwar insofern angewendet, dass ich mir beim Schreiben oder beim Lernen jede halbe Stunde einen Timer für eine 5-Minuten-Pause gestellt habe. Allerdings war das für mich eher immer eine Art Notfall-Lösung für Tage, an denen es mir schwerfiel, mich zu motivieren und konzentriert zu arbeiten. Damit hatte ich bisher auch nur positive Erfahrungen, aber ich frage mich, wie sich die Pomodoro-Technik auf meine Arbeit, meine Produktivität und meine Motivation auswirkt, wenn ich einen gesamten Arbeitstag daran orientiere.

To Do Before 2020

Kaum zu glauben, aber 2019 neigt sich dem Ende zu und in nicht mal 3 Wochen ist es tatsächlich schon vorbei. Auch wenn ich mich oft Frage, wieso der Jahreswechsel zu etwas so besonderem hochgepusht wird, obwohl sich faktisch rein gar nichts verändert, gibt die neue Zahl am Kalender auch mir Jahr für Jahr das Gefühl eines Neustarts. Die Tage vor Silvester nutze ich immer gerne, um zu reflektieren, was in dem Jahr passiert ist und was ich für das nächste daraus mitnehmen kann. Genau so wichtig ist es mir aber auch, vorher noch ein paar To Dos zu erledigen und gut vorbereitet und mit möglichst leerem Tisch ins neue Jahr zu starten.

Let’s talk about sundays – meine Routine

Seit ich mein Praktikum mache und nicht mehr zur Uni gehe, hat sich eines ganz extrem verändert – und zwar, wie ich meinen Sonntag gestalte. Damals war dieser Tag für mich ein richtiger "Get shit done"-Day. Ich bin um 8 Uhr aufgestanden, hab ein paar Stunden etwas für die Uni gemacht, mich anschließend um meinen Blog gekümmert und dann angefangen, meinen Pflichten im Haushalt nachzugehen. Zwischendurch habe ich manchmal den Fernseher angeschaltet, aber konnte keine 10 Minuten ruhig, ohne Double Screening und ohne schlechtes Gewissen davor sitzen.

Produktiv an freien Tagen – Meine Routine

Die Hälfte meiner 6-wöchigen Semesterferien ist rum und bisher habe ich schon einiges geschafft. Ich nutze die Zeit, um zu Lesen, zu Schreiben, an Projekten zu arbeiten und Ideen zu entwickeln. Theoretisch würde mich nichts davon abhalten, jetzt bis Mitte September im Bett zu liegen und stundenlang Youtube zu schauen. Was mich dazu motiviert, das nicht zu tun und wie ich mich an freien Tagen organisiere – das erzähle ich euch heute! 

22 To-Dos für Tage, an denen du am liebsten gar nichts machen würdest

Auch wenn man das was man tut liebt, gibt es Tage an denen man einfach keine Motivation oder Energie hat. Wenn man keinen "Chef" hat – also zum Beispiel als Student oder Selbstständiger – der einen dazu zwingt, produktiv zu sein, kann es schon mal vorkommen, dass man seine To-Do-Liste an solchen Tagen unberührt lässt. Oft ist es dann aber, bei mir persönlich zumindest, so, dass dieses Gefühl, nichts geschafft zu haben einen nur noch mehr demotiviert und so rutscht man irgendwie in eine Unproduktivität-Spirale.

Wie die „5“ dich produktiver macht

Hinter diesem mysteriösen Titel verbirgt sich nichts weiter als zwei Methoden, um die eigene Prokrastination zu überwinden und so produktiver zu werden. Wenn man es schafft, diese beiden Regeln zur Gewohnheit werden zu lassen, kann man sich sicher sein, dass man in Zukunft, ohne zusätzlichen Aufwand, mehr schafft.

Der „Get-Shit-Done-Day“

Täglich gehen wir irgendwelchen Aufgaben nach – seien es es berufliche, schulische, "haushältliche" oder soziale. Da gibt es dann aber trotzdem noch die Dinge, zu denen man nicht unbedingt verpflichtet ist oder es zumindest keine fixe Deadline gibt – und die werden dann immer weiter vor sich her geschoben. Oft merkt man es nicht, aber diese ewig aufgeschobenen To Dos sitzen irgendwo im Hinterkopf und rauben einem Energie.

Meine Organisations-Routine

Lange Zeit hing ich so sehr an meinem Bullet Journal, dass ich mich völlig dagegen gestäubt habe, mich an digitalen Organisations-Tools zu bedienen. Nach wie vor liebe ich es, diesen analogen Kalender zu führen und würde nicht darauf verzichten wollen. Allerdings habe ich dann doch festgestellt, dass sich die Offenheit gegenüber "modernen" Planungsmöglichkeiten positiv auf mein Zeitmanagement auswirkt. Mittlerweile würde ich sagen, habe ich die perfekte Kombination aus beiden Varianten gefunden und die für mich optimale Organisations-Routine entwickelt.

10 Zeitmanagement–Fallen, in die ich immer wieder tappe

Generell bin ich sehr zufrieden damit, wie ich meine Zeit einteile und nutze – ich kann jede Frist einhalten, bin meistens mit allem Wochen voraus und genieße dadurch sehr viel innere Ruhe und einfach das Gefühl, alles im Griff zu haben. Aber hin und wieder schleichen sich dann doch Fehler in mein Zeitmanagement und so kommt es zu unvollständigen To Do Listen, unnötigem Stress und reduzierter Motivation.