Lieblingsbeschäftigungen vor, während und nach Corona | 10 Dinge, die ich gerne mache, wenn ich allein bin

Ich muss schon sagen, dass Corona für mich privat realistisch gesehen (glücklicherweise) gar nicht so viel verändert hat. Die Veränderung hat anfangs vielmehr nur in meinem Kopf stattgefunden. Ich fühlte mich eingesperrt, machtlos und in meiner Freiheit eingeschränkt. Nachdem die erste innere Widerstandsphase überwunden war, trat so langsam wieder ein Alltag ein, der nicht mehr nur daraus bestand, Pressemitteilungen und Infektionszahlen zu verfolgen und nur darauf zu warten, dass es endlich vorbei sein würde. Ich hab wieder Routinen entwickelt und mich mit Dingen beschäftigt, die mir Spaß machen und dann festgestellt, dass das sich nicht grundlegend von dem unterscheidet, was ich so gemacht habe, als ich mich noch ganz ohne Mund-Nasen-Schutz frei in der Welt bewegen konnte. Ich bin Introvert und Couch-Potatoe. Ich bin am liebsten in einem meiner beiden Zuhause(s), verbringe gerne ganz viel Me-Time und ein Großteil meiner Hobbys finden am Computer statt ... und darüber bin ich besonders in der jetzigen Situation sehr glücklich.

Intuitiv arbeiten: Produktivität als stressfreies Erfolgserlebnis

Auch wenn ich jemand bin, der sehr gerne alles genau durchplant, musste ich in den letzten Jahren feststellen, dass das nicht immer der richtige Weg ist. An manchen Tagen ist man fitter, motivierter, konzentrierter als an anderen und deswegen sollte immer eine gewisse Flexibilität da sein – diese ist nicht nur förderlich für die Produktivität sondern auch für die mentale Verfassung dabei. Ich habe in diesen Semesterferien intuitives Arbeiten für mich entdeckt und gemerkt, dass mir so alles gleich doppelt so viel Spaß macht und ich trotzdem mindestens genauso viel schaffe.

Wie ich mit der „Quarantäne“ umgehe

Als ich vor 3 Jahren in der Schule saß und mich für meine französische Abiprüfung  mit dem Buch "la peste" von Albert Camus beschäftigte, hätte ich nie gedacht, dass ich diesen Blogartikel mal schreiben würde. Zum einen, weil ich nicht geglaubt hätte, dass ich das mit dem Bloggen mal konsequent durchziehe und zum anderen, weil ich nicht geglaubt hätte, dass die Zustände, die Camus dort schildert, hier mal in abgewandelter Form eintreffen würden. Doch nun sitze ich hier, in einer Zeit, in der Zuhause bleiben und soziale Kontakte vermeiden das einzig Richtige, was man tun kann, ist und versuche, mir die Zeit sinnvoll zu vertreiben.

Ein monatliches Interview mit mir selbst|März

Tatsächlich geändert hat sich in meinem Alltag bisher nicht viel – den März hätte ich eh, wie man das in den Semesterferien halt so tut, zuhause bei meiner Familie verbracht. Natürlich wäre ich hin und wieder rausgegangen und hätte andere Menschen getroffen, was das Ganze auf jeden Fall angenehmer gemacht hätte, aber wenn wir mal ehrlich sind, hätte ich den Großteil der Zeit eh unter quarantäne-ähnlichen Zuständen verbracht. Und trotzdem fühlt es sich anders an. Wenn man dazu gezwungen ist, das Haus nicht zu verlassen und andere Menschen zu meiden, finde auch ich als eingefleischter Introvert das nicht so toll. Trotzdem versuche ich das Beste aus der Zeit zu machen. In diesem monatlichen Interview mit mir selbst seht ihr, dass man aus der aktuellen Zeit auch Positives ziehen kann. Nichtsdestotrotz hoffe ich natürlich, dass der April besser wird und ich in einem Monat hier spannendere und vor allem nicht-Corona-verbundene Dinge berichten kann. 

Ein Blogpost – von der Themenfindung bis zur Veröffentlichung

Blogposts. Mittlerweile sind es über 200 hier auf meinem Blog und dementsprechend konnte ich in den vergangenen Monaten und Jahres einiges ausprobieren und Erfahrungen sammeln. Ich dachte mir, es könnte für Außenstehende interessant sein, mal einen Blick "hinter die Kulissen" zu bekommen und für Leute, die selber Texte veröffentlichen, habe ich vielleicht sogar den ein oder anderen Tipp. Aus diesem Grund stelle ich euch heute meine liebsten Hilfsmittel und Methoden zum Schreiben und Gestalten vor. Enjoy!

Das Schulsystem meiner Träume

Neben Pizza mit Ananas und Socken in Sandalen ist das Schulsystem wahrscheinlich eines der am meisten kritisierten Konstrukte unserer Gesellschaft. Die Leute meckern über in den 90er Jahren stehengebliebene Lehrer, eine zu unpersönliche und nicht maßgeschneiderte Betreuung der einzelnen Schüler, sowie über unnötiges Wissen was man vermittelt bekommt und nach der Klausur wieder vergisst. Fragt man die Kritiker dann nach einem besseren Vorschlag, wie man Bildung in unserer Gesellschaft neu gestalten könnte, herrscht meist Stille.

To Do Before 2020

Kaum zu glauben, aber 2019 neigt sich dem Ende zu und in nicht mal 3 Wochen ist es tatsächlich schon vorbei. Auch wenn ich mich oft Frage, wieso der Jahreswechsel zu etwas so besonderem hochgepusht wird, obwohl sich faktisch rein gar nichts verändert, gibt die neue Zahl am Kalender auch mir Jahr für Jahr das Gefühl eines Neustarts. Die Tage vor Silvester nutze ich immer gerne, um zu reflektieren, was in dem Jahr passiert ist und was ich für das nächste daraus mitnehmen kann. Genau so wichtig ist es mir aber auch, vorher noch ein paar To Dos zu erledigen und gut vorbereitet und mit möglichst leerem Tisch ins neue Jahr zu starten.

Online mit Schreiben Geld verdienen | Experiment

Wahrscheinlich ist "online Geld verdienen" eine der häufigsten Suchanfragen auf Google. Einfach, weil jeder Geld braucht und je bequemer man dazu kommen kann, desto besser. Gerade für jemanden wie mich, der relativ viel, aber nicht unbedingt regelmäßig Zeit übrig hat und der gerne am Computer arbeitet ist die Möglichkeit, im Internet Geld zu verdienen ein absoluter Traum. 

Produktiv an freien Tagen – Meine Routine

Die Hälfte meiner 6-wöchigen Semesterferien ist rum und bisher habe ich schon einiges geschafft. Ich nutze die Zeit, um zu Lesen, zu Schreiben, an Projekten zu arbeiten und Ideen zu entwickeln. Theoretisch würde mich nichts davon abhalten, jetzt bis Mitte September im Bett zu liegen und stundenlang Youtube zu schauen. Was mich dazu motiviert, das nicht zu tun und wie ich mich an freien Tagen organisiere – das erzähle ich euch heute! 

Stift vs. Tastatur – Papier vs. Bildschirm

*Werbung* Fast jeder zweite Baum, der industriell gefällt wird, wird zu Papier verarbeitet ... und da ist Deutschland ganz vorne mit dabei, denn wir verbrauchen mit über 250 kg pro Kopf, so viel Papier wie die Kontinente Afrika und Südamerika zusammen. (Quelle: WWF) Somit ist die Reduktion des eigenen Papierverbrauchs der erste logische Schritt, wenn man den Wäldern, dem Planeten und sich selbst was Gutes tun und seinen ökologischen Fußabdruck minimieren möchte.

Was inspiriert mich?

Mein Kopf ist 90% der Zeit voller Ideen – mir fehlt es eher an der nötigen Zeit und Motivation jede davon umzusetzen. Diese Ideen sammele ich auf verschiedenen Listen in meinem Handy und meinem Bullet Journal und wenn dann der Moment kommt, in dem ich Lust habe, etwas zu Schreiben, zu Malen oder Fotos zu machen, kann ich mich daran bedienen. Ich habe in den letzten Monaten genau beobachtet wann und wodurch mir die Ideen kommen, die ich dann in meine Listen eintrage – so habe ich diese Liste mit meinem 10 Inspirationsquellen zusammengestellt.

8 Dinge, die ich durch 80 Blogposts gelernt habe

Vor fast einem halben Jahr habe ich meinen Blog gestartet. Ohne große Erwartungen – mit der Idee, es einfach mal zu versuchen und der Ungewissheit, ob ich es diesmal wirklich durchziehe. 80 Beiträge später bin ich immer noch voller Euphorie dabei. Das Bloggen macht mir mehr Spaß, als ich es je gedacht hätte, die Kontinuität fällt mir überhaupt nicht schwer und ich habe nicht vor, in naher Zukunft damit aufzuhören. Ich bin komplett unvoreingenommen in dieses Projekt hinein gegangen – ich hatte nie viele Berührpunkte mit Blogs und musste mich in die Materie erstmal einarbeiten. Ich habe in dem halben Jahr einige Erfahrungen sammeln können, die ich Bloganfängern oder generell Leuten, die sich für das Thema interessieren, mitgeben möchte.

„Es sind keine Ferien, es ist vorlesungsfreie Zeit.“ – Tipps für mehr Produktivität an freien Tagen

Ein Satz, den kein Student gerne hört. In der Schulzeit war man es gewohnt, in den Ferien die Schultasche größtenteils geschlossen zu lassen und sich ausschließlich aufs Nichts-tun und Freunde treffen zu konzentrieren – erst recht in den Sommerferien. Wenn man als Student geglaubt hat, Semesterferien würden genauso aussehen, hat man sich wahrscheinlich getäuscht. Aber solange man sich trotz allem eine gewisse Zeit zum Abschalten gibt, sollte man versuchen die "vorlesungsfreie Zeit" wirklich als solche anstatt als Ferien anzusehen. Diese Phase im Leben ist nämlich nicht nur durch eine große Freiheit, sondern auch durch endlose Möglichkeiten geprägt. Einem stehen alle Türen offen, man muss nur etwas tun. Was fühlt sich besser an – nach 6 Wochen sagen zu können, dass man 42 Tage gar nichts gemacht hat und total ausgeruht ist, oder sagen zu können, dass man seinen Zielen ein Stückchen näher ist?

Regelmäßig bloggen trotz Klausurenphase?

Gestern habe ich meine letzte Klausur für dieses Semester geschrieben – ich habe zwar im März noch 2 Hausarbeiten abzugeben – aber das schlimmste ist für dieses Semesters geschafft, denk ich mal. Ich habe in den vergangenen Wochen einen Großteil meiner Zeit in mein Studium, praktische Projekte sowie das Lernen für Klausuren gesteckt. Und trotzdem habe ich die Regelmäßigkeit auf meinem Blog beibehalten und jeden Dienstag, Freitag und Sonntag einen neuen Beitrag veröffentlicht. Woran man, meiner Meinung nach, denken soll, wenn man auch in stressigen Phasen sein Hobby nicht vernachlässigen möchte, habe ich in 3 Punkten zusammengefasst.

Ich und das Lesen

Bücher und haben eine komische Beziehung – irgendwie ist es eine Hassliebe. Es gab Phasen, da hätte ich mich als Bücherwurm bezeichnet und andere, in denen kein Buch angefasst habe. Ich hasse nichts mehr als den Geruch von Bibliotheken, aber würde trotzdem gerne das Wissen aus all den Büchern aufsaugen – irgendwie problematisch. Mittlerweile ist unsere Beziehung wieder etwas harmonischer, wir haben Kompromisse gefunden.

5 Tipps gegen Schreibblockaden

Ich habe in den vergangenen Monaten gefühlt mehr geschrieben als in den letzten 5 Jahren zusammen. Neben wissenschaftlichen Arbeiten, journalistischen Artikeln und Texten für Instagram ist nun auch der Blog hinzugekommen, den ich 3-mal wöchentlich mit einem neuen Post fülle. Alleine hier habe ich innerhalb von 3 Monaten über 35.000 Wörter geschrieben. Da kann es schon mal vorkommen, dass der Kopf plötzlich leer ist und man vor einem neuen Dokument sitzt und nicht weiß, wo man anfangen soll. Für solche Fälle habe ich im Laufe der Zeit Techniken entwickelt, die mir dabei helfen diese Schreibblockaden zu überwinden.

Die 15-Minuten-Methode

Ich bin eigentlich meistens schon relativ zielstrebig, motiviert und produktiv. Aber auch ich habe Tag, an denen ich gefühlt nichts schaffe, weil ich mich vor jeder Aufgabe, die ich erledigen muss, erst mal ewig dazu überwinden muss. Ich denke darüber nach, wie schön es wäre, den ganzen Tag auf dem Sofa zu liegen, scrolle stundenlang durch Instagram und ignoriere die To Dos oder finde plötzlich viel interessantere Beschäftigungen. An diesen unmotivierten oder unproduktiven Tagen ist die 15-Minuten meine Rettung.

Meine Vorgehensweise bei Hausarbeiten

Am Anfang des Studiums waren Hausarbeiten dieses große Etwas, wovor man irgendwie Respekt hatte – komplexe Literatur wiedergeben, anständig argumentieren, richtig zitieren und das auf 10-20 Seiten. Mit der Zeit und der (unfreiwilligen) Übung merkt man aber, dass Hausarbeiten keine Zauberei sind und sie werden so normal, wie damals zu Schulzeiten die dialektische Erörterung. Hin und wieder kommt es trotzdem vor, dass man kein Thema findet, ein Thema hat, mit dem man nichts anfangen kann oder man in der ganzen Literatur förmlich versinkt. In genau solchen Situationen, in denen man nicht einfach mal 15 Seiten mit einem Fingerschnippen schreibt, ist es wichtig strukturiert vorzugehen. Hier meine Vorgehensweise und ein paar Tipps ...

Über Startschwierigkeiten, unnötigen Perfektionismus und fehlendes Durchhaltevermögen

Kennt ihr das, ihr habt eine Idee für ein neues Projekt, seid voller Motivation, steckt ein paar Tage lang all eure Energie darein und dann merkt ihr, dass ihr damit nicht den Erfolg habt, den ihr euch eigentlich erhofft hattet und schon ist die Euphorie weg? So ging es mir bisher so gut wie immer wenn ich Projekte gestartet habe, doch diesmal soll es anders sein...