Traumberuf: Influencer?

Ich nutze Soziale Medien seit fast 10 Jahren, ich veröffentliche jede Woche drei Blogbeiträge und auch meine berufliche Zukunft sehe ich in den digitalen Medien. Da könnte man eigentlich davon ausgehen, Influencer sei mein absoluter Traumjob. Nach allem, was ich durch das Beobachten von sozialen Medien gelernt habe, kann ich dies aber eindeutig verneinen. Hinter den hübschen Bildern und gesponserten Produkten stecken, meiner Meinung nach, auch Schattenseiten, die dann häufig hinter bunten Filtern verschwinden.

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My month in Bullet Points 🐝 Juni

Die Sonne war in diesem Monat das Schönste und das Schlimmste zugleich – 37 Grad ist dann doch etwas zu viel des guten. Trotzdem habe ich das beste aus dem Juni heraus geholt. Ich kann mich nicht dran erinnern, wann ich das letzte Mal so einen aktiven Monat hatte – ich war jedes Wochenende woanders und habe innerhalb der Woche so richtig durchgepowert um diese Arbeit nachzuholen. Ich hatte super viel Spaß, hab einiges geschafft und gelernt und hab Zeit an schönen Orten mit meinen Liebsten Menschen verbracht.

Tipps für die Praktikumssuche | Meine Erfahrung

Hätte man mich zu Beginn meines Studiums gefragt, was ich glaube, was ich als die nervigste Aufgabe am Studieren empfinden werde, hätte ich mit allem geantwortet, aber nicht mit der Praktikumssuche. Da mir dieses Praxissemester immer so unendlich weit weg schien, habe ich mich nie wirklich damit beschäftigt, sondern habe es eher auf mich zukommen lassen. Hinsichtlich der Tatsache, dass es bis Oktober gar nicht mehr so lange ist, fing ich in meiner Vorlesungsfreien Zeit im März an, mich auf die Suche nach einem passenden Praktikumsplatz zu begeben. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass das eine ein-Tages-Aufgabe sein würde, aber wie viel Geduld, Zeit und Nerven es mich schlussendlich gekostet hat, hab ich nicht vorhergesehen.

Wieso verlieren Worte durch häufige Benutzung an Bedeutung?

Petitionen, bei denen eine Mindestanzahl an Unterschriften erreicht werden muss und Demonstrationen die erst ein Ergebnis erzielen, wenn eine beachtliche Menge an Menschen daran teilnimmt, zeigen, dass Dinge eigentlich umso wichtiger sind, desto öfter sie wiederholt werden. Dies ist nur logisch: desto mehr Menschen ein Thema ansprechen, auf etwas aufmerksam machen oder etwas wiederholen, desto mehr gewinnt es an Bedeutung... eigentlich... denn, wenn man sich in der Gesellschaft umhört, kann man feststellen, dass das nur bis zu einem bestimmten Grad zutrifft – bei zu häufiger Benutzung verlieren Worte nämlich scheinbar an Bedeutung.

Meine Online-Identitätskrise

Es klingt dramatischer, als es ist. Vielleicht suche ich nach einem Problem, wo keines ist und vielleicht gibt es tausende Dinge, in die ich meine Zeit besser investieren könnte. Aber mein Social Media Auftritt ist mir wichtig. Instagram ist etwas, was ich seit Jahren als eines meiner größten Hobbys ansehe. Ich liebe diese App, Fotografie und Bildbearbeitung. Mein Profil ist mein kreatives Outlet und meine digitale Visitenkarte. Doch seit einigen Monaten stecke ich in einer Online-Identitätskrise.

8 Dinge, die ich durch 80 Blogposts gelernt habe

Vor fast einem halben Jahr habe ich meinen Blog gestartet. Ohne große Erwartungen – mit der Idee, es einfach mal zu versuchen und der Ungewissheit, ob ich es diesmal wirklich durchziehe. 80 Beiträge später bin ich immer noch voller Euphorie dabei. Das Bloggen macht mir mehr Spaß, als ich es je gedacht hätte, die Kontinuität fällt mir überhaupt nicht schwer und ich habe nicht vor, in naher Zukunft damit aufzuhören. Ich bin komplett unvoreingenommen in dieses Projekt hinein gegangen – ich hatte nie viele Berührpunkte mit Blogs und musste mich in die Materie erstmal einarbeiten. Ich habe in dem halben Jahr einige Erfahrungen sammeln können, die ich Bloganfängern oder generell Leuten, die sich für das Thema interessieren, mitgeben möchte.

Warum „irgendwas mit Medien“ ein absolut legitimer Berufswunsch ist

"Irgendwas mit Medien" ist mittlerweile ein so etablierter Berufswunsch, dass immer mehr Hochschulen diese Phrase zu Werbezwecken nutzen. Gleichzeitig ist die Frage "ach, du studierst irgendwas mit Medien" auch immer irgendwie negativ konnotiert. Noch vor wenigen Monaten  habe ich auf Instagram, von einer unbekannten (anonymen – was auch sonst) Person eine Direktnachricht bekommen, die in etwa die Aussage "Du studierst irgendwas mit Medien? Wir sehen uns dann in paar Jahren bei Mecces an der Kasse." beinhaltet hat.

Eine digitalisierte Gesellschaft ohne Medienkompetenz?

Medienkompetenz ist meiner Meinung nach etwas, was in der Schule absolut vernachlässigt wird. Wir lernen die verschiedensten mathematischen Formeln und jedes Geschichtliche Ereignis bis ins kleinste Detail –  doch wann lernen wir den Umgang mit Medien? Nur die wenigsten können werbliche von redaktionellen Inhalten unterscheiden, viele halten das Fernsehen für das glaubwürdigste Medium... man braucht nur einmal durch soziale Medien zu scrollen und sich anzuschauen, was dort verbreitet wird und schon merkt man, wie wenig Menschen wissen, wie man damit umgeht.

Instagram ausmisten – 99 Problems weniger

Eine Frage, mit der ich mich in letzter Zeit immer wieder beschäftige, ist die, ob ich meine Zeit gut investiere. Oft erwische ich mich dabei, wie ich "nur kurz" ans Handy gehe und 2 Stunden später erschreckt auf die Uhr schaue. Wieso überlegen wir, bevor wir Geld ausgeben, um ja nichts zu verschwenden, aber unsere Zeit schmeißen wir aus dem Fenster? Ist Letzteres nicht eigentlich genauso wertvoll?

10 Dinge, die ich am Internet nicht mag

Ich habe das Aufkommen des Internets miterlebt und mich gefreut – über neue Formen der Unterhaltung, endloses Wissen, grenzenlose Kommunikation und neue Möglichkeiten kreativ zu sein oder sich mitzuteilen. Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht online bin und ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich kein Fan vom Internet bin. Allerdings muss man realistisch sein – es ist nun mal nicht perfekt und auch ich begegne im Netz immer wieder Dingen, die mir nicht gefallen.

Gefangen in der Filter Bubble

Vor ein paar Jahren hat sich auf Social Media eine entscheidende Sache verändert – Inhalte werden nicht mehr chronologisch, sondern nach "Relevanz" sortiert. Die Netzwerke haben Algorithmen eingeführt, die das Nutzerverhalten analysieren und darauf basierend entscheiden, welche Inhalte die jeweilige Person zu sehen bekommt. Das was daraus entsteht, nennt man "Filterbubble". Sie bezeichnet die Isolation der Benutzer von jeglichen Informationen, die sich außerhalb ihrer persönlichen Interessen und Haltungen befinden. Klingt auf den ersten Blick cool: Man bekommt nur das zu sehen, was man sehen möchte. Auf den zweiten Blick sieht man aber, dass diese Isolation sehr schnell problematisch werden kann.

#unfollowme, nur wenn du ein perfekter Mensch bist!

Bei #unfollowme handelt es sich Social-Media-Initiative gegen Rechts. Die Idee besteht darin, die Follower, die fremdenfeindlich, rassistisch und intolerant sind, aus seiner Social-Media-Welt zu verbannen, indem man sie auffordert einem zu entfolgen. Genau so wie man solche Leute auch nicht in seinem Freundeskreis haben möchte, will man sie auch nicht auf seinem online Profil. Prinzipiell ein Gedankengang, der nachvollziehbar ist und eine Aktion mit einer guten Message. Allerdings denke ich, wie viele andere auch, dass diese Aktion am Ziel vorbei schießt. 

So Bearbeite ich meine Instagram-fotos

Was ist bitte mehr satisfying als ein einheitliches, ästhetisches Feed?! Nach über 3 Jahren hin und her mit Farbschemen, Filtern und Bildstilen hab ich nun endlich das Gefühl "angekommen zu sein": Weißer Rahmen, blau-grau-braunes Farbschema und wenig Kontrast ist meine aesthetic... im Moment! Hier mein Weg, wie ich ein Foto Instagram-ready mache!

Social Media Detox? Kann ich nich, will ich nich!

Mein Bruder kam letztens mit der Idee an, "wie wär's, wenn wir mal ein Social Media Detox machen?!" Eine Woche ohne Social Media – ohne mich! Ich bin eigentlich immer offen für Neues, für Experimente, gerade wenn es so in Richtung Achtsamkeit, Selbstoptimierung und so geht. Eine Woche vegan oder um 5 Uhr aufstehen... von mir aus. Aber 7 Tage ohne Social Media... no way.

Freizeit sinnvoll nutzen: Meine To-do-liste für mehr innere Ruhe, Motivation & Inspiration

Von meinen 10 Wochen Semesterferien sind noch knapp 3 Wochen übrig. Diese möchte ich jetzt nutzen, um "mein Leben auf die Reihe zu bekommen", damit ich dann frisch, organisiert, motiviert und voller Energie ins neue Semester starten kann. Meine To-do-list für mehr innere Ruhe, Motivation & Inspiration schafft Ordnung, vermindert Stress und beschäftigt sich mit den Dingen, die man seit Ewigkeiten aufschiebt.