Ein monatliches Interview mit mir selbst | Mai

Ich hatte das Gefühl, dieser Monat ist nur so an mir vorbeigezogen. Allgemein vergeht die Zeit im Lockdown schneller als anfangs gedacht oder befürchtet. Ich erinnere mich noch an den 2 offiziellen Tag der Selbstisolation, als das RKI bekannt gegeben hat, dass dieser Zustand 2 Monate anhalten könnte. Mir erschien das damals wie eine Ewigkeit, im Endeffekt ging es aber super schnell. Ich finde es irgendwie erschreckend und gleichzeitig beruhigend, wie schnell wir Menschen uns an jegliche, noch so absurde Situationen anpassen können – bin aber trotzdem froh, dass langsam wieder etwas Normalität einkehrt. Der Mai war geprägt von Online-Vorlesungen, ersten sozialen Kontakten (wenn auch mit 2 Meter Abstand) und dem langersehnten Wiedersehen mit meiner Lieblingsstadt – für mich ein sehr schöner Monat.

Ein monatliches Interview mit mir selbst|März

Tatsächlich geändert hat sich in meinem Alltag bisher nicht viel – den März hätte ich eh, wie man das in den Semesterferien halt so tut, zuhause bei meiner Familie verbracht. Natürlich wäre ich hin und wieder rausgegangen und hätte andere Menschen getroffen, was das Ganze auf jeden Fall angenehmer gemacht hätte, aber wenn wir mal ehrlich sind, hätte ich den Großteil der Zeit eh unter quarantäne-ähnlichen Zuständen verbracht. Und trotzdem fühlt es sich anders an. Wenn man dazu gezwungen ist, das Haus nicht zu verlassen und andere Menschen zu meiden, finde auch ich als eingefleischter Introvert das nicht so toll. Trotzdem versuche ich das Beste aus der Zeit zu machen. In diesem monatlichen Interview mit mir selbst seht ihr, dass man aus der aktuellen Zeit auch Positives ziehen kann. Nichtsdestotrotz hoffe ich natürlich, dass der April besser wird und ich in einem Monat hier spannendere und vor allem nicht-Corona-verbundene Dinge berichten kann. 

8D Musik – meine Entdeckung des Jahres

Ich lag gestern im Bett und hab mir, wie jeden Abend, Insta-Stories angeschaut. Das übliche halt – Mommy-Content, Outfit of the Days und semi-deepe Deep Talks. Irgendwo dazwischen ein Swipe Up Link zu einem Video auf Youtube, welches in der Story als unglaublich faszinierend und lebensverändernd dargestellt wurde. Ich hab hochgewischt und bin auf ein eine sogenannte 8D-Audiodatei gestoßen. Ich bin der Anweisung gefolgt und habe mir meine Air Pods geschnappt und mich auf das Hörerlebnis eingelassen. Mein Leben hat diese Entdeckung nicht verändert, aber faszinierend finde ich es schon.

My month in bullet points 🌼 April

Ich mag den April, weil er für mich noch viel mehr einen "Neuanfang" symbolisiert, als beispielsweise der Januar – ein neues Semester beginnt und der Sommeranfang lässt sich bereits erahnen. Wenn dies dann noch von Spaß in der Uni, einem schönen Osterwochenende, ganz viel Sonne, gutem Essen und guter Musik begleitet wird, habe ich an diesem Monat absolut nichts auszusetzen.

10 Dinge, die ich am Internet nicht mag

Ich habe das Aufkommen des Internets miterlebt und mich gefreut – über neue Formen der Unterhaltung, endloses Wissen, grenzenlose Kommunikation und neue Möglichkeiten kreativ zu sein oder sich mitzuteilen. Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht online bin und ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich kein Fan vom Internet bin. Allerdings muss man realistisch sein – es ist nun mal nicht perfekt und auch ich begegne im Netz immer wieder Dingen, die mir nicht gefallen.