Jahresvorsätze 2020

Ich bin gerade durch alte Blogbeiträge gescrollt, um das Jahr revuepassieren zu lassen und mir neue Inspiration zu holen. Da bin ich auf meine Worte zum Thema Jahresvorsätze gestoßen und auch wenn ich 2019 neue Erfahrungen gesammelt, Meinungen verändert und mich selbst entwickelt habe, würde ich diesen Text, der nun ziemlich genau ein Jahr alt ist, genauso unterschreiben. Vorsätze sind mir nach wie vor wichtig und auch wenn ich mir zu jedem Monatsanfang meine "Monthly Goals" aufschreibe, sind die zu Neujahr dann doch etwas ganz besonderes.

Über Veränderungen und gesunde Selbsteinschätzung

Morgen beginnt für mich ein neues, spannendes Kapitel. Ich beginne mein Praxissemester, in dem ich während 5 Monaten Vollzeit im Social Media und Influencer Marketing arbeiten werde. Ich freue mich auf diesen neuen Alltag, auf die neuen Leute und auf alles was ich in der Zeit lernen werde. Ich hatte unglaublich Glück mit diesem Praktikumsplatz und bin mir zu 100% sicher, dass die kommende Zeit toll wird.

Was wenn Geld keine Rolle spielen würde?

Ich habe vor Kurzem die Sendung "der Vertretungslehrer" auf RTL gesehen. Hier stand der Gründer und Investor, Frank Thelen, vor einer Klasse und hat die, ihm zur Verfügung stehende, Doppelstunde dem Thema "deine Zukunft" gewidmet. Zum Einstieg hat er den Schülern eine Kreditkarte in die Hand gedrückt und sie gefragt, wie sie ihre Zukunft gestalten würden, wenn sie diese Karte mit einem endlosen Geldbetrag zur Verfügung hätten. Eine Frage, die gerade Abiturienten dabei helfen kann, herauszufinden, wo sie hin möchten, aber eigentlich auch eine Frage, die jeder von uns sich hin und wieder stellen sollte.

Was kann ich machen, wenn ich meiner To Do Liste nicht hinterher komme?

Leute, die wie ich, permanent eine To Do Liste führen, kennen sicherlich auch die Tage, an denen die Zeit, die Motivation oder die Energie nicht ausreichen, um all das zu schaffen, was man sich vorgenommen hatte. Wenn das nur ein einziger Tag ist und man es schafft diese Aufgaben dann am nächsten Tag nachzuholen, ist ja alles gut. Es gibt aber auch Phasen, in denen die To Do Liste von jedem einzelnen Tag so überfüllt ist, dass ein einziger unproduktiver Tag einen komplett aus dem Konzept bringen kann. Oft führen solche Tage, bei mir zumindest, dazu, dass mein Motivationslevel sinkt und ich somit noch unproduktiver werde – ein echter Teufelskreis. Aus dem ich mit folgendem 3-Steps-Masterplan aber dann doch meistens einen Ausweg finde.

19 Dinge, die ich 2019 beibehalten werde

Viele Menschen nutzen der Jahreswechsel, um das Jahr Revue passieren zu lassen und sich mit den Erfahrungen, die man in diesen 365 Tagen gesammelt hat, auseinander zu setzen. Dabei stehen oft negative Erlebnisse im Vordergrund, sowie die Frage, wie man diese im kommenden Jahr vermeiden kann oder was man generell verändern sollte. Prinzipiell find ich die Idee, aus Fehlern zu lernen und Gewohnheiten zu optimieren, super. Allerdings finde ich es genau so wichtig, sich zu fragen, was man richtig gemacht hat und was man im neuen Jahr genau so weiter machen möchte. Das habe ich heute getan und vielleicht inspiriert meine Liste den ein oder andern dazu, sich zu überlegen, welches Verhalten er 2019 beibehalten möchte.

Bullet Journal – 4 Seiten, die ich jeden Monat benutze

Ich habe gerade mein Bullet Journal Set Up für den Januar gemalt, am Montag produktiv in meinen Uni-Alltag starten zu können. Dabei ist mir aufgefallen, dass die Seiten, die ich monatlich benutze, sich mittlerweile auf 4 reduziert haben. Hin und wieder probier ich neue Seiten, wie z.B. Habit Tracker aus, oder brauche extra Seiten für bestimmte Ereignisse, wie z.B. Klausurenphasen – aber diese 4 Seiten kehren jeden Monat zurück.

My month in bullet points 🎄 Dezember

Ich mag den Winter nicht, aber ich mag den Dezember. Nikolaus, Weihnachtsmärkte, gutes Essen, der Geburtstag von meinem Bruder, die Weihnachtsfeier in meiner alten Schule und die Feiertage machen den letzten Monat jedes Jahres immer zu einem der Besten. Einerseits ist der Dezember – wie, in letzter Zeit, so ziemlich jeder Monat – super schnell rum gegangen und andererseits war er vergleichsweise actionreich, sodass ich gar nicht glauben kann, dass das alles in nur 31 Tagen passiert ist.

Jahresvorsätze?

Silvester steht vor der Tür und irgendwie gehört es zu dieser Zeit dazu, über das vergangene Jahr zu reflektieren und sich zu überlegen, was man im nächsten Jahr besser machen kann. Während die die einen sich einen Fitnessplan für das kommende Jahr schreiben, sich überlegen, was sie beruflich erreichen möchten oder wie sie zu einem besseren Menschen werden, wird dieser Brauch von anderen nur belächelt. Da hat jeder seine eigene Meinung zu, aber ich für meinen Teil, bin ein Vorsätze-Fan – nicht nur an Neujahr, sondern auch zu Semesterstart, an meinem Geburtstag oder auch an Sonntagabenden.

Wir sind Generation Y

Liebe ältere und liebe jüngere Generationen, Wir sind Generation Y. Die, die von euch "Die Jugend von Heute" oder "die komischen, die mit 8 noch kein Iphone hatten" abgetan werden. Wir haben weder Krieg noch Mauerfall miterlebt, aber im Internetzeitalter geboren sind wir auch nicht. Wir sind die komischen irgendwo dazwischen. Die, die dabei waren, als das Internet sich entwickelt hat und stolz auf Blindekuh.de gesurft sind. Die, die sich gewünscht haben, dass die Oberstufe so ist, wie bei High School Musical ist und die, die es noch immer nicht glauben wollen, dass Miley nicht mehr Hannah ist. 

Über Startschwierigkeiten, unnötigen Perfektionismus und fehlendes Durchhaltevermögen

Kennt ihr das, ihr habt eine Idee für ein neues Projekt, seid voller Motivation, steckt ein paar Tage lang all eure Energie darein und dann merkt ihr, dass ihr damit nicht den Erfolg habt, den ihr euch eigentlich erhofft hattet und schon ist die Euphorie weg? So ging es mir bisher so gut wie immer wenn ich Projekte gestartet habe, doch diesmal soll es anders sein...